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Costa Rica: Politisches Porträt

14.10.2022 - Artikel

Costa Rica ist eine demokratische Präsidialrepublik, seit 1949 ohne Militär.

In Zentralamerika stellt Costa Rica einen demokratischen Stabilitätsanker dar, achtet Presse-, Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Seit 2021 ist Costa Rica Mitglied der OECD. Die Vereinten Nationen haben Costa Rica als erstes Land der Welt für seine Umweltpolitik ausgezeichnet.

Das circa 5,2 Millionen Einwohner zählende Land gehört mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von circa 12.000 US-Dollar (2020) zu den so genannten Schwellenländern. Die neue Regierung von Präsident Chaves Robles strebt – angesichts einer sich auch in Costa Rica öffnenden Schere zwischen Wohlhabenden und sozial Schwachen - umfassende Reformen an: für mehr Wettbewerb, gezielte Armutsbekämpfung, Effizienz und Entbürokratisierung.

Costa Rica produziert 98% seines Stroms aus erneuerbaren Quellen. Der Waldbestand wurde seit den 80er Jahren von 26% auf jetzt 52% erhöht. Bis 2050 will das Land die Nutzung fossiler Energiequellen beenden. Die Regierung Chaves ist bestrebt, den praktizierten Umweltschutz ihrer Vorgänger in größere Übereinstimmung mit privatwirtschaftlichen und sozialen Aspekten zu bringen.

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