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Costa Rica: Politisches Porträt

02.03.2022 - Artikel

Costa Rica ist eine demokratische Präsidialrepublik, seit 1949 ohne Militär.

In Zentralamerika stellt Costa Rica einen Stabilitätsanker dar, achtet Presse-, Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Laut World Press Freedom Index 2021 liegt Costa Rica auf Rang 5 und ist seit 2021 Mitglied der OECD. Die VN haben Costa Rica als erstes Land der Welt für seine Umweltpolitik ausgezeichnet.

Das circa 5 Millionen Einwohner zählende Land gehört mit einem BIP pro Kopf von circa 12.000 USD (2020) zu den Schwellenländern. Die Regierung Alvarado engagiert sich für Multilateralismus, Umwelt sowie bei Initiativen der Weltgesundheitsorganisation für Impfgerechtigkeit. Mit Deutschland arbeitet Costa Rica unter anderem in Klimawandelprojekten, im Bildungs- und Wissenschaftsbereich eng zusammen.

Costa Rica hat sich die umfassende Modernisierung von Wirtschaft und Infrastruktur zum Ziel gesetzt, stößt aber zuletzt wegen COVID-19 auf Probleme bei der Durchsetzung der Reformen. Costa Rica produziert 99% seines Stroms aus erneuerbaren Quellen. Der Waldbestand wurde in den 80er Jahren von 26% auf 52% erhöht. Bis 2050 will das Land die Nutzung fossiler Energiequellen beenden. Costa Rica spielt eine Rolle als Ziel- und Transitland von Migration (v.a. aus Nicaragua, Haiti und Venezuela).

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