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Costa Rica: Politisches Porträt Costa Rica

24.08.2021 - Artikel

Costa Rica ist eine demokratische Präsidialrepublik, seit 1949 ohne Militär.

In Zentralamerika stellt Costa Rica einen Stabilitätsanker dar, achtet Presse-, Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Seit 2021 ist Costa Rica Mitglied der OECD. Die Vereinten Nationen haben Costa Rica als erstes Land der Welt für seine Umweltpolitik ausgezeichnet.

Das circa 5 Millionen Einwohner zählende Land gehört mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von circa 12.000 US-Dollar (2020) im weltweiten Vergleich zu den Schwellenländern. Die Regierung von Präsident Alvarado Quesada engagiert sich im Bereich Multilateralismus, Umwelt sowie bei Initiativen der Weltgesundheitsorganisation für Impfgerechtigkeit. Mit Deutschland arbeitet Costa Rica unter anderem in Klimawandelprojekten, im Bildungs- und Wissenschaftsbereich eng zusammen.

Costa Rica hat sich die umfassende Modernisierung von Wirtschaft und Infrastruktur zum Ziel gesetzt, stößt aber zuletzt wegen der Auswirkungen von COVID-19 auf Probleme bei der Durchsetzung der Reformen. Costa Rica produziert 98% seines Stroms aus erneuerbaren Quellen. Der Waldbestand wurde in den 80er Jahren von 26% auf 52% erhöht. Bis 2050 will das Land die Nutzung fossiler Energiequellen beenden.

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