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Deutschland und Bulgarien: Bilaterale Beziehungen Bulgarien

12.03.2020 - Artikel

Die deutsch-bulgarischen Beziehungen sind freundschaftlich und vielfältig. Der Freundschaftsvertrag (1992) untermauert die guten und engen Beziehungen. Deutschland ist für Bulgarien wichtigster strategischer Partner in Europa, Vertrauen und Erwartungshaltung gegenüber Deutschland sind groß, auch in der Zivilgesellschaft.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sind eng. Deutschland ist wichtigster Handelspartner Bulgariens. Im Tourismus stellen deutsche Reisende regelmäßig eine der größten Besuchergruppen. Etwa 5.000 deutsche Firmen sind in Bulgarien tätig, mehr als 500 Firmen sind Mitglied in der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer. Auch für in Bulgarien tätige deutschen Unternehmen sind Personalmangel und die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte in andere EU-Mitgliedsstaaten mit besseren Verdienst- und Rahmenbedingungen spürbar.

Traditionell existieren intensive Kontakte im Schul- und Hochschulbereich. Mehrere Tausend bulgarische Studierende sind an deutschen Universitäten immatrikuliert. Mit deutschen Hochschulen bestehen mehr als 150 interuniversitäre Partnerschaften. In Bulgarien gibt es zudem mehrere deutschsprachige Studiengänge mit ca. 400 Studenten, die personell und finanziell von Deutschland gefördert werden.

Deutsch als Fremdsprache ist in Bulgarien weiterhin beliebt: nach Englisch und Russisch ist Deutsch die drittwichtigste Fremdsprache an Gymnasien; in den Städten sogar die zweitwichtigste.

Die Kulturlandschaft Bulgariens und insbesondere auch Sofias ist reich, auch wenn zum Teil mit finanziellen Engpässen konfrontiert. Deutsche Akteure wie das Goethe-Institut, das Institut für Auslandsbeziehungen, der DAAD, die Alexander von Humboldt-Stiftung sind mit ihren Projekten sichtbar.

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