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Botsuana: Beziehungen zu Deutschland Botsuana

15.10.2019 - Artikel

Politik

Die Beziehungen zwischen Botsuana und Deutschland sind geprägt von gegenseitigem Respekt und Einvernehmen. Mit dem Besuch von Bundesminister Gerd Müller im August 2018 und einem Staatsbesuch von Bundespräsident Steinmeier im November 2018 zeigt Deutschland sein fortdauerndes Interesse an Botsuana. Seit Herbst 2013 hat Botsuana eine Botschaft in Berlin. Die deutsche Botschaft in Gaborone besteht seit 1975.

Anlässlich der Internationalen Tourismusbörse (ITB) besuchte der botsuanische Präsident Khama Deutschland 2017 und führte Gespräche mit Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck.

Im Februar 2019 war eine Delegation des Bundestagsauschusses für Wirtschaft und Energie in Botsuana. Hauptthemen ihres Aufenthalts waren Berufsbildung, Perspektiven für eine wirtschaftliche Diversifizierung und erneuerbare Energie.

Wirtschaft

Der deutsch-botsuanische Handel und deutsche Direktinvestitionen in Botsuana sind gering. Wichtigstes Exportgut von Botsuana nach Deutschland sind Fleischwaren; Deutschland liefert hauptsächlich Maschinen, Fahrzeuge und elektrotechnische Erzeugnisse. Zu berücksichtigen ist, dass Botsuana den größten Teil seiner Einfuhren aus Südafrika bezieht, darunter auch vielfach deutsche Produkte. Diese Einfuhren erscheinen jedoch nicht in der bilateralen Handelsstatistik.

Botsuana könnte aufgrund seiner innenpolitischen Stabilität, seiner geographischen und der soliden Finanzlage auch für die deutsche Wirtschaft interessant sein. Der deutsch-botsuanische Investitionsschutz- und -fördervertrag ist 2007 in Kraft getreten. Die Verhandlungen eines Doppelbesteuerungsabkommens laufen.

Entwicklungszusammenarbeit

Die Finanzielle Zusammenarbeit wurde 1992 eingestellt. Die Technische Zusammenarbeit endete 2004.

Aufgrund einer Vereinbarung wird die bilaterale Zusammenarbeit mit Fokussierung auf berufliche Bildung fortgesetzt, und zwar mit einer Ko-Finanzierung der botsuanischen Regierung und der nationalen Bergbaukammer (zu insgesamt 70%). Botsuana profitiert zudem von der Zusammenarbeit der EU und Deutschlands mit der SADC.

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