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Deutschland und Benin: bilaterale Beziehungen Benin

24.01.2020 - Artikel

Die Bundesrepublik Deutschland unterhält seit 1962 ununterbrochen diplomatische Beziehungen zu Benin. Schwerpunkt ist die entwicklungspolitische Zusammenarbeit.

Die Unterstützung durch Deutschland genießt in Benin hohes Ansehen. Bei den Regierungsverhandlungen im Oktober 2019 wurden für den Zeitraum 2019-2020 ca. 60 Mio. Euro für bilaterale Projekte zugesagt, dazu kommen noch einmal ca. 19 Mio. Euro, die im Rahmen von weltweiten Vorhaben Benin zugutekommen.

Die bilaterale Zusammenarbeit orientiert sich an dem 2018 verabschiedeten Nationalen Entwicklungsplan. Die drei Schwerpunkte sind: Dezentralisierung und Kommunalentwicklung, Trinkwasser, Wassermanagement und Abwasser/Abfallentsorgung sowie Sicherung der Ernährung, Landwirtschaft. Die landwirtschaftliche Entwicklung ist für die Minderung der Armut von großer Bedeutung. Deutsche Experten beraten die Regierung bei der Umsetzung der nationalen Landwirtschaftsstrategie mit dem Ziel der Ernährungssicherung. Gleichzeitig werden Wertschöpfungsketten landwirtschaftlicher Produkte (Baumwolle, Karité, Cashewnüsse, Reis, etc.) in ganz Benin gefördert.

Der Handel mit Deutschland ist gering. Der bilaterale Handel mit Deutschland stieg 2018 wieder leicht an; Deutschland exportierte Waren für 39.598 Mio. Euro nach Benin und importierte für 793.000 Euro; Benin war Exportpartner Nr. 154 und Importpartner Nr. 187.

Die deutsche Privatwirtschaft ist über eine norwegische Tochter von Heidelberg Zement am lokalen Unternehmen CIMBENIN als Mehrheitseigentümer beteiligt. Zudem ist DHL bereits seit 1984 in Benin tätig.

Weitere Informationen

Benin ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nähere Informationen hierzu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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