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Belize: Politisches Porträt

19.10.2021 - Artikel

Belize (circa 396.000 Einwohner) liegt an der Karibikküste Zentralamerikas, zwischen Mexiko im Norden und Guatemala im Westen und Süden. Die ehemalige Kolonie Britisch-Honduras wurde am 21. September 1981 unabhängig. Englisch ist offizielle Landessprache, aber viele Belizer sprechen auch Spanisch, Kriol), eine Maya-Sprache, Alt-/ Plattdeutsch (Mennoniten) oder Garífuna. Die Sprachvielfalt spiegelt in etwa die Zusammensetzung der Bevölkerung wider.

Die Nationalversammlung besteht aus dem Repräsentantenhaus mit 31 für fünf Jahre gewählten Mitgliedern und einem nicht gewählten „Speaker“ sowie aus dem Senat mit 13 durch die Generalgouverneurin ernannten Mitgliedern. Derzeitige Regierungspartei ist die People´s United Party (PUP, Mitte links) mit 26 Sitzen. In der Opposition ist mit 5 Sitzen die United Democratic Party (UDP, wirtschaftsliberal).

Zwischen Belize und Guatemala besteht ein Territorialkonflikt. Guatemala beansprucht aufgrund eines Abkommens mit Großbritannien von 1859 circa 60% der Fläche von Belize. Nach Volksbefragungen in beiden Ländern liegt der Fall seit Juni 2019 beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag.

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Bangladesch: Honigsammler in Mangrovenwald© picture-alliance/dpa

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