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Deutschland und Belize: Bilaterale Beziehungen Belize

17.10.2019 - Artikel

Die Bundesrepublik Deutschland ist in den Vereinten Nationen (VN) konsequent für das Selbstbestimmungsrecht von Belize eingetreten und hat (als erster Staat nach Großbritannien) am 21. September 1981 Belize als unabhängigen Staat völkerrechtlich anerkannt. Die bilateralen Beziehungen sind freundlich und problemlos. Belize unterstützt häufig deutsche VN-Anliegen.

Das Handelsvolumen zwischen Belize und Deutschland belief sich 2018 auf 5,5 Millionen Euro (deutsche Exporte nach Belize circa 2,9 Millionen Euro, deutsche Importe aus Belize circa 2,6 Millionen Euro).

Belize ist Partner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen von regionalen Projekten, die von BMZ und BMU gefördert werden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Umweltsektor. Gefördert werden unter anderem der Schutz von Küste und Meeresressourcen oder der Selva Maya, dem zweitgrößten zusammenhängenden Waldgebiet auf dem amerikanischen Kontinent (Belize, Guatemala und Mexiko). Außerdem profitiert Belize von den mit dem Zentralamerikanischen Integrationssystem (SICA) vereinbarten Regionalprojekten in den Sektoren Energie und gute finanzielle Regierungsführung.

Eine über Kanada und Mexiko in den fünfziger Jahren eingewanderte Gruppe deutschstämmiger Mennoniten (ursprünglich 3.500, jetzt rund 10.000 Personen) spricht einen altdeutschen Dialekt, besitzt aber nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Sie nimmt am politischen Leben des Landes kaum teil, ist aber in Landwirtschaft, Handwerk und Kleinindustrie sehr erfolgreich.

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San Pedro, Belize
San Pedro, Belize © picture-alliance/prisma

Zuständige Deutsche Botschaft in Guatemala-Stadt

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