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Deutschland und Bahamas: Bilaterale Beziehungen Bahamas

01.03.2021 - Artikel

Die deutsch-bahamaischen Beziehungen sind freundschaftlich und unproblematisch, allerdings wenig intensiv. Die Zusammenarbeit in den Vereinten Nationen ist gut; die Bahamas haben wiederholt deutsche Initiativen und Kandidaturen unterstützt. Es gibt keine deutsche diplomatische oder berufskonsularische Vertretung; die deutschen Interessen werden vor Ort von einem Honorarkonsul wahrgenommen.

Das Handelsvolumen ist marginal und die Bilanz unausgeglichen. Der Wert der Ausfuhren nach Deutschland betrug 2020 lediglich 2 Millionen Euro. Die Importe aus Deutschland, überwiegend Maschinen, lagen 2020 bei 27 Millionen.

Ein Abkommen über den Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten trat am 12. Dezember 2011 in Kraft. Ein Luftverkehrsabkommen ist unterzeichnungsreif ausgehandelt.

Aufgrund des relativ hohen Pro-Kopf-Einkommens gibt es keine bilaterale Entwicklungszusammenarbeit. Die Bahamas werden aber in multilaterale deutsche Entwicklungszusammenarbeit über die Weltbank und die regionalen Entwicklungsbanken sowie in regionale Klimaschutzprojekte aus Mitteln der Internationalen Klimainitiative (IKI) des Bundesumweltministeriums einbezogen.

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Tigerhai im Taucherparadies Bahamas
Tigerhai im Taucherparadies Bahamas © picture-alliance/Photoshot

Zuständige Botschaft in Kingston / Jamaika

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