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Andorra: Politisches Porträt Andorra

21.10.2021 - Artikel

Das Fürstentum Andorra zählt etwa 78.000 Einwohnerinnen und Einwohnern (2020), von denen ca. die Hälfte nicht aus Andorra stammt. Neben der Amtssprache Katalanisch sind Spanisch, Französisch und Portugiesisch weit verbreitet. Mit 468 km2 ist Andorra etwa halb so groß wie Berlin, es verfügt weder über Flug- noch Eisenbahnanbindung.

Die Entstehung des Fürstentums geht auf das Jahr 1278 zurück.  1993 erlangte Andorra mit seiner ersten Verfassung vollständige Souveränität. Andorra ist eine parlamentarische Demokratie. Mit dem französischen Präsidenten und dem  Bischof von Seu d’Urgell als gemeinsamen (ausländischen) Staatsoberhäuptern genießt Andorra weltweit ein Alleinstellungsmerkmal. Xavier Espot Zamora wurde am 16. Mai 2019 zum Regierungschef gewählt . Seit dem 20. Mai 2019 amtiert in der Geschichte Andorras zum ersten Mal eine Regierung aus einer Dreiparteienkoalition, das Kabinett ist erstmalig paritätisch besetzt.

Seit 1.7.1991 besteht ein Abkommen über die Handelsbeziehungen mit der EU; Andorra verhandelt seit 2013 gemeinsam mit San Marino und Monaco über ein Assoziierungsabkommen.


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