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Andorra: Politisches Porträt Andorra

05.02.2020 - Artikel

Das Fürstentum Andorra zählt derzeit etwa 77.000 Einwohner, von denen ca. die Hälfte nicht aus Andorra stammt. Amtssprache ist Katalanisch, während Spanisch, Französisch und Portugiesisch ebenfalls weit verbreitet sind.

Die Entstehung des Fürstentums ist auf das Jahr 1278 zurückzuführen, in dem Andorra als gemeinsames Lehen des französischen Königs und des Bischofs von Seu d’Urgell hervorging. Im Jahre 1993 erlangte Andorra mit seiner ersten Verfassung vollständige Souveränität. Bis heute sind sowohl der französische Präsident als auch der Bischof von Seu d’Urgell gemeinsame Staatsoberhäupter Andorras.

Seit dem 20. Mai 2019 amtiert in der Geschichte Andorras zum ersten Mal eine Regierung aus einer Dreiparteienkoalition. Das Kabinett ist ebenfalls erstmalig paritätisch besetzt.                                                                

Außenpolitisch strebt das Fürstentum hin zu einer Öffnung nach Europa, unter anderem durch ein Assoziierungsabkommen mit der EU. Das Fürstentum befindet sich seit dem Jahr 2013 hierzu in Verhandlungen mit der EU.


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