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Afghanistan: Politisches Porträt Afghanistan

27.11.2019 - Artikel

Zentral im Herzen der alten Seidenstraße gelegen, verfügt Afghanistan über außerordentlichen ethnischen und kulturellen Reichtum. Die Bevölkerung, rund 35 Millionen überwiegend junge  Menschen, setzt sich aus Paschtunen, Tadschiken, Usbeken, Hazara  Turkmenen und weiteren Bevölkerungsgruppen zusammen. Amtssprachen sind Dari und Paschto. Afghanistan ist ein Zentralstaat mit 34 Provinzen, die in Distrikte gegliedert sind. Im Jahr 2004 wurde die Verfassung der Islamischen Republik Afghanistan, die Werte des Islam mit Demokratie verbindet, von einer sogenannten Großen Ratsversammlung (Loya Jirga) verabschiedet. Hamid Karsai wurde in den ersten freien Präsidentschaftswahlen im Oktober 2004 im Amt bestätigt, im Jahr 2014 übernahm Ashraf Ghani im Rahmen des ersten demokratischen Machtwechsels das Präsidentenamt.

Afghanistan verfügt über eine zunehmend aktive Zivilgesellschaft und Medienlandschaft, steht aber trotz aller bereits erzielten Fortschritte vor großen Herausforderungen, insbesondere im Sicherheitsbereich. Den Bemühungen um einen umfassenden Friedens- und Versöhnungsprozess kommt dabei besondere Bedeutung zu.

Weitere Informationen

Deutscher Soldat auf dem Vogelmarkt in Kundus, Afghanistan © picture-alliance/dpa/dpaweb

Afghanistan darf nicht wieder zum Rückzugsraum für internationale Terroristen werden. Deshalb helfen Deutschland und die internationale Gemeinschaft Afghanistan, ein stabiles Land zu werden, in dem die Menschen sicher leben können und selbst über ihre Zukunft bestimmen.

Weitere Informationen finden Sie im Perspektivbericht und Inputpapier der Bundesregierung zu Afghanistan.

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