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Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft  2018

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Zivilgesellschaftliches Engagement fördern, © Potsdam Media International e.V.

15.12.2017 - Artikel

Seit 2014 ermöglicht das Programm zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen, ihre Rolle als zentrale Akteure und wichtige Partner staatlichen Handelns wahrzunehmen.

Die Bundesregierung hat dafür in den vergangenen vier Jahren rund 46 Millionen Euro bereitgestellt.

Ziele der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit

Ein Kernanliegen des Programms ist der Auf- und Ausbau einer pluralistischen Medienlandschaft. Dieses Ziel soll u. a. über die Aus- und Fortbildung von Journalisten, Bloggern und anderen Medienakteuren und Projekte zur Stärkung der Medienkompetenz, z. B. an Schulen und Universitäten, erreicht werden.

Die Förderung von Diskursen über fundamentale Grundwerte einer demokratischen Gesellschaft durch Austausch- und Kulturprojekte sowie zivilgesellschaftlichen Dialog stellt ein weiteres wichtiges Ziel des Programms dar.

Darüber hinaus soll insbesondere jungen Menschen aus den Regionen eine Perspektive für die eigene wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Entwicklung gegeben werden. Aus- und Fortbildungsprojekte stehen daher ebenfalls im Zentrum des Programms.

Ein weiteres Ziel ist die Wiederherstellung der Bereitschaft zu Dialog und Verständigung zwischen Gesellschaften, deren Staaten in Regionalkonflikte involviert sind. Gefördert werden daher Projekte, die sich mit den betroffenen Gruppen um das Verstehen der Perspektive der jeweils anderen Seite bemühen und hieraus Kompromissbereitschaft entwickeln.

Der Fokus aller geförderten Maßnahmen des Programms liegt darauf, möglichst viele Akteure der Zivilgesellschaft – auch über Multiplikatoren – zu erreichen und einzubinden sowie dauerhafte zivilgesellschaftliche Strukturen der Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Deutschland und den Ländern der Östlichen Partnerschaft bzw. aus Russland aus- und aufzubauen und damit die notwendigen Transformations- und internen Integrationsprozesse in umfassender Weise zu unterstützen.

Kontakt

Für weitere Informationen rund um das Programm und Rückfragen steht Ihnen im Auswärtigen Amt das zuständige Referat 601 gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an

  • Frau Magdalena Patalong, 030/1817-2148, 601-2-1@diplo.de
  • Frau Carolina Jochheim, 030/1817-7966, 601-2-2@diplo.de
  • Herr Daniel Demele, 030/1817-7967, 601-2-3@diplo.de
  • Frau Anna Sunik, 030/1817-7139, 601-2-4@diplo.de

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