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Statement von Außenminister Wadephul zur Verabschiedung neuer EU-Sanktionen gegen Russland (12.10.2026)
Außenminister Wadephul sagte zur Verabschiedung neuer EU-Sanktionen gegen Russland heute (12.10.2026):
„Europa setzt einen beispiellosen Sanktionsschlag gegen Putins Kriegswirtschaft. Die EU listet heute so viele Personen und Unternehmen wie noch nie – insgesamt weit über 1.600. Fast alle sind unmittelbar oder mittelbar für Russlands Kriegsführung wichtig.
Wir erschweren es für Putin damit, seinen völkerrechtswidrigen Invasionskrieg fortzusetzen – und seinen zynischen Versuch, die ukrainische Zivilbevölkerung mit mörderischem Bombenterror zu zermürben. Denn Putin setzt voll auf Eskalation: Die Zivilbevölkerung der Ukraine, darunter viele Kinder, hat gerade eine der tödlichsten Wochen in diesem Jahr erleben müssen.
Mit der Listung von Drohnenherstellern reagieren wir zugleich auf Russlands zunehmende hybride Angriffe auf EU-Mitgliedstaaten. Der versuchte Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle hat gezeigt, wie unmittelbar diese Bedrohung auch Deutschland trifft. Deshalb hat sich die Bundesregierung besonders für zusätzliche Listungen in diesem Bereich eingesetzt.
Wir erhöhen den Druck, bis Putin bereit ist, ernsthaft über Frieden in der Ukraine zu verhandeln. Die Botschaft ist klar: Russland kann und wird diesen Krieg nicht gewinnen.“