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AArtist in Residence-Programm

Kunst trifft Außenpolitik auf der Dachterrasse des Auswärtigen Amts

Kunst trifft Außenpolitik auf der Dachterrasse des Auswärtigen Amts, © René Zieger

18.07.2019 - Artikel

Jedes Jahr erhalten drei Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, im vielleicht höchsten Atelier Berlins zu arbeiten und auszustellen: Das Dachstudio und die umlaufenden Terrassen auf dem Auswärtigen Amt werden so zu einer Plattform, auf der sich Kunst und Außenpolitik begegnen.

Die sechs Stockwerke darunter sind bis zum Rand gefüllt mit Außenpolitik: Rund um die Uhr laufen hier die Fäden der deutschen Außenpolitik zusammen. Experten diskutieren die Sicherheitslage in Somalia oder organisieren Hilfslieferungen für den Nahen Osten.

Mit dem AArtist in Residence-Programm entsteht im Auswärtigen Amt ein Raum für grenzüberschreitende Kunst am Knotenpunkt der deutschen Außenpolitik. Das Dachstudio und die umlaufenden Terrassen auf dem Auswärtigen Amt werden so zu einer Plattform, auf der sich Kunst und Außenpolitik begegnen.

Kunst am Knotenpunkt der deutschen Außenpolitik

Blick ins Atelier, hier mit Arbeiten des Künstlers Walter Yu
Blick ins Atelier, hier mit Arbeiten des Künstlers Walter Yu© Peter Drimal

Um die Welt zu verstehen reicht politische Analyse allein nicht aus. Darum gehört es mit zu den Kernaufgaben der Außenpolitik, rund um den Globus die Koproduktion von Kunst und Wissen zu fördern, Kulturen zu vernetzen und über Grenzen hinweg Dialog zu ermöglichen. Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik bildet neben den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen die „dritte Säule“ der deutschen Außenpolitik.

Das AArtist in Residence-Programm ist das erste Residenzprogramm in einem deutschen Bundesministerium. Eine Jury aus unabhängigen Experten wählt jedes Jahr drei Künstlerinnen und Künstler aus, die für drei Monate in das Dachatelier des Auswärtigen Amts eingeladen werden. Die Residenz richtet sich vor allem an Künstler, die aus dem Ausland stammen oder die sich in ihrer Arbeit intensiv mit globalen Themen auseinandersetzen. Während des Aufenthalts werden eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung sowie Atelierbesuche und moderierte Artist Talks angeboten. Der Arbeitsaufenthalt wird außerdem mit einem Stipendium unterstützt.

Der Berliner Kunstbetrieb zieht mittlerweile Menschen aus der ganzen Welt an. Für sein Residenzprogramm arbeitet das Auswärtige Amt darum eng mit dem Landesverband Berliner Galerien zusammen.

Stipendiatinnen und Stipendiaten 2019

Stipendiatinnen und Stipendiaten 2019: Susa Templin, Yafei Qi, David Krippendorff
Stipendiatinnen und Stipendiaten 2019: Susa Templin, Yafei Qi, David Krippendorff© Holger Biermann

Für 2019 wurden folgende Künstler ausgewählt:

  • April bis Juni: Yafei Qi (Film/Video), vertreten durch Migrant Bird Space
  • Juli bis September: Susa Templin (Fotografie/Installation), vertreten durch die Dorothée Nilsson Gallery
  • Oktober bis Dezember: David Krippendorff (Film/Video und Zeichnung), vertreten durch Katharina Maria Raab

Weitere Informationen finden Sie auch in der anliegenden Pressemitteilung.

Termine für Veranstaltungen und Atelierbesuche:

  • Donnerstag, 27. Juni 2019, 18:30 Uhr: Finissage von Yafei Qi. Bitte melden Sie sich bis spätestens 24.06.2019  unter 607-veranstaltung@diplo.de an und bringen zu der Veranstaltung einen gültigen Lichtbildausweis mit.
  • Donnerstag, 22. August 2019, 18 Uhr: Atelierbesuch bei Susa Templin. Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 19.08.2019 unter aartist@diplo.de an und bringen zu dem Termin einen gültigen Lichtbildausweis mit.
  • Dienstag, 10. September 2019, 18 Uhr: Künstlergespräch mit Susa Templin. Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 05.09.2019 unter aartist@diplo.de an und bringen zu dem Termin einen gültigen Lichtbildausweis mit.
  • Donnerstag, 26. September 2019, 18:30 Uhr: Finissage von Susa Templin. Bitte melden Sie sich bis spätestens 23.09.2019  unter 607-veranstaltung@diplo.de an und bringen zu der Veranstaltung einen gültigen Lichtbildausweis mit.

Weitere Informationen:

Stipendiat/innen 2019:

Stipendiat/innen 2018:

Stipendiat/innen 2017:

Stipendiat/innen 2016:

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