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AArtist in Residence-Programm

Kunst trifft Außenpolitik auf der Dachterrasse des Auswärtigen Amts

Kunst trifft Außenpolitik auf der Dachterrasse des Auswärtigen Amts, © René Zieger

16.01.2019 - Artikel

Jedes Jahr erhalten drei Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, im vielleicht höchsten Atelier Berlins zu arbeiten und auszustellen: Das Dachstudio und die umlaufenden Terrassen auf dem Auswärtigen Amt werden so zu einer Plattform, auf der sich Kunst und Außenpolitik begegnen.

Die sechs Stockwerke darunter sind bis zum Rand gefüllt mit Außenpolitik: Rund um die Uhr laufen hier die Fäden der deutschen Außenpolitik zusammen. Experten diskutieren die Sicherheitslage in Somalia oder organisieren Hilfslieferungen für den Nahen Osten.

Mit dem AArtist in Residence-Programm entsteht im Auswärtigen Amt ein Raum für grenzüberschreitende Kunst am Knotenpunkt der deutschen Außenpolitik. Das Dachstudio und die umlaufenden Terrassen auf dem Auswärtigen Amt werden so zu einer Plattform, auf der sich Kunst und Außenpolitik begegnen.

Kunst am Knotenpunkt der deutschen Außenpolitik

Um die Welt zu verstehen reicht politische Analyse allein nicht aus. Darum gehört es mit zu den Kernaufgaben der Außenpolitik, rund um den Globus die Koproduktion von Kunst und Wissen zu fördern, Kulturen zu vernetzen und über Grenzen hinweg Dialog zu ermöglichen. Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik bildet neben den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen die „dritte Säule“ der deutschen Außenpolitik.

Blick ins Atelier, hier mit Arbeiten des Künstlers Said Baalbaki
Blick ins Atelier, hier mit Arbeiten des Künstlers Said Baalbaki© Said Baalbaki

Das AArtist in Residence-Programm ist das erste Residenzprogramm in einem deutschen Bundesministerium. Eine Jury aus unabhängigen Experten wählt jedes Jahr drei Künstlerinnen und Künstler aus, die für drei Monate in das Dachatelier des Auswärtigen Amts eingeladen werden. Die Residenz richtet sich vor allem an Künstler, die aus dem Ausland stammen oder die sich in ihrer Arbeit intensiv mit globalen Themen auseinandersetzen. Am Ende des Arbeitsaufenthalts findet sowohl eine Ausstellung im Auswärtigen Amt, als auch in der Galerie des Künstlers statt. Der Arbeitsaufenthalt wird außerdem mit einem Stipendium unterstützt.

Der Berliner Kunstbetrieb zieht mittlerweile Menschen aus der ganzen Welt an. Für sein Residenzprogramm arbeitet das Auswärtige Amt darum eng mit dem Landesverband Berliner Galerien zusammen.

Stipendiatinnen und Stipendiaten 2018

Yvon Chabrowski hat von April bis Juni im Dachatelier des Auswärtigen Amts gearbeitet, gefolgt von Walter Yu von Juli bis September sowie Manaf Halbouni von Oktober bis Dezember.

Termin für Veranstaltungen und Atelierbesuche:

Das Auswärtige Amt und der Landesverband Berliner Galerien (lvbg) freuen sich, Sie zum Jahresbeginn sehr herzlich zur Präsentation der Dokumentation des AArtist in Residence Programms 2018 und der Bekanntgabe der Stipendiat*innen für das Jahr 2019 einzuladen.

Gerne präsentieren wir Ihnen das 44-seitige Booklet der jeweils stark beachteten Stipendienaufenthalte im Jahr 2018 der Künstler*innen

YVON CHABROWSKI - Dorothée Nilsson Gallery
WALTER YU - Köppe Contemporary
MANAF HALBOUNI - Katharina Maria Raab

Außerdem freuen wir uns, aus diesem Anlass auch die drei neuen Stipendiat*innen für das Jahr 2019, die aus einem Juryverfahren ausgewählt wurden, bekannt geben zu können. Gerne begrüßen wir Sie im Rahmen einer Sonderpräsentation des Künstlers und AArtist in Residence 2019

DAVID KRIPPENDORFF

in der Galerie Katharina Maria Raab - Keithstraße 5 - 10787 Berlin
am Freitag, den 25. Januar 2019 um 19.00 Uhr

Antwort erbeten bis zum 22. 01.19 an: Auswärtiges Amt, Ref. 607, E-mail: 607-Veranstaltung@diplo.de

Weitere Informationen:

Stipendiat/innen 2018

Stipendiat/innen 2017:

Stipendiat/innen 2016:

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