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AArtist in Residence-Programm

Kunst trifft Außenpolitik auf der Dachterrasse des Auswärtigen Amts

Kunst trifft Außenpolitik auf der Dachterrasse des Auswärtigen Amts, © René Zieger

12.04.2021 - Artikel

Jedes Jahr erhalten drei Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, im vielleicht höchsten Atelier Berlins zu arbeiten und auszustellen: Das Dachstudio und die umlaufenden Terrassen auf dem Auswärtigen Amt werden so zu einer Plattform, auf der sich Kunst und Außenpolitik begegnen.

Die sechs Stockwerke darunter sind bis zum Rand gefüllt mit Außenpolitik: Rund um die Uhr laufen hier die Fäden der deutschen Außenpolitik zusammen. Experten diskutieren die Sicherheitslage in Somalia oder organisieren Hilfslieferungen für den Nahen Osten.

Mit dem AArtist in Residence-Programm entsteht im Auswärtigen Amt ein Raum für grenzüberschreitende Kunst am Knotenpunkt der deutschen Außenpolitik. Das Dachstudio und die umlaufenden Terrassen auf dem Auswärtigen Amt werden so zu einer Plattform, auf der sich Kunst und Außenpolitik begegnen.

Kunst am Knotenpunkt der deutschen Außenpolitik

Blick ins Atelier, hier mit Arbeiten des Künstlers Walter Yu
Blick ins Atelier, hier mit Arbeiten des Künstlers Walter Yu© Peter Drimal

Um die Welt zu verstehen reicht politische Analyse allein nicht aus. Darum gehört es mit zu den Kernaufgaben der Außenpolitik, rund um den Globus die Koproduktion von Kunst und Wissen zu fördern, Kulturen zu vernetzen und über Grenzen hinweg Dialog zu ermöglichen. Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik bildet neben den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen die „dritte Säule“ der deutschen Außenpolitik.

Das AArtist in Residence-Programm ist das erste Residenzprogramm in einem deutschen Bundesministerium. Eine Jury aus unabhängigen Experten wählt jedes Jahr drei Künstlerinnen und Künstler aus, die für drei Monate in das Dachatelier des Auswärtigen Amts eingeladen werden. Die Residenz richtet sich vor allem an Künstler, die aus dem Ausland stammen oder die sich in ihrer Arbeit intensiv mit globalen Themen auseinandersetzen. Während des Aufenthalts werden eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung sowie Atelierbesuche und moderierte Artist Talks angeboten. Der Arbeitsaufenthalt wird außerdem mit einem Stipendium unterstützt.

Der Berliner Kunstbetrieb zieht mittlerweile Menschen aus der ganzen Welt an. Für sein Residenzprogramm arbeitet das Auswärtige Amt darum eng mit dem Landesverband Berliner Galerien zusammen.

Stipendiatinnen und Stipendiaten 2021

Stipendiatinnen und Stipendiaten 2021: Isaac Chong-Wai, Cemile Sahin, Lothar Hempel
Stipendiatinnen und Stipendiaten 2021: Isaac Chong-Wai, Cemile Sahin, Lothar Hempel© Jan Michalko

Für 2020 wurden folgende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt:

  • April bis Juni: Lothar Hempel, vertreten durch die Galerie Mehdi Chouakri

  • August bis Oktober: Isaac Chong-Wai, vertreten durch die Zilberman Gallery

  • November bis Januar 2022: Cemile Sahin, vertreten durch Esther Schipper

Weitere Informationen finden Sie auch in der anliegenden Pressemitteilung.

Die Byzantinische Ecke – Ein Gespräch über Kunst

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Finissage von Ali Kaaf abgesagt werden. Hier spricht er mit dem Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation, Andreas Görgen über sein Werk und seine Zeit im Auswärtigen Amt.

Die Byzantinische Ecke – Ein Gespräch über Kunst

Termine für Veranstaltungen und Atelierbesuche...

… werden hier bekannt gegeben, sobald die Corona-Pandemielage die Durchführung von Veranstaltungen wieder zulässt.

Weitere Informationen:

Stipendiat/innen 2020:

  • Ali Kaaf
  • Catherine Biocca
  • Künstlerinnen-Duo Peles Empire (Skulptur, Installation)

Stipendiat/innen 2019:

Stipendiat/innen 2018:

Stipendiat/innen 2017:

Stipendiat/innen 2016:


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