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Abteilung EU-Politik und Geoökonomie

Außenminister Wadephul besucht auf seiner China-Reise ein deutsches Unternehmen in Guangzhou (09.12.2025).

Außenminister Wadephul besucht auf seiner China-Reise ein deutsches Unternehmen in Guangzhou (09.12.2025). © Photothek Media Lab

14.08.2026 - Artikel

In einer sich wandelnden Welt kommt es auf den europäischen Zusammenhalt genauso wie auf den Umgang mit neuen geoökonomischen Herausforderungen an. In der Abteilung für EU-Politik und Geoökonomie werden EU- und geoökonomischer Fragen und für das Auswärtige Amt bzw. die Bundesregierung koordiniert.

Die Europäische Union (EU) ist zentraler Bezugsrahmen des politischen Handelns Deutschlands und ein Grundpfeiler für die Sicherung von Freiheit, Sicherheit und Wohlstand. Die Union der 27 Mitgliedstaaten ist nicht nur eine Wertegemeinschaft, sondern schafft z.B. mit dem europäischen Binnenmarkt Größenvorteile, die für unseren Wohlstand genauso wie für die Aufrechterhaltung unserer Handlungsfähigkeit und Souveränität in einer Welt im Umbruch entscheidend sind. Angesichts derzeitiger geopolitischer und geoökonomischer Herausforderungen sind die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der EU von zentraler Bedeutung. Damit auch künftig alle Bürgerinnen und Bürger sicher, frei und in Wohlstand leben können, tritt die Bundesregierung für eine stetige Fortentwicklung und Reform der EU ein. Sie setzt sich für eine ambitionierte Außenwirtschaftspolitik, die weitere Integration des EU-Binnenmarkts, für die leistungsbasierte Erweiterung der EU, für Wirtschaftssicherheit und eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, u.a. in den Bereichen Wirtschaft und Handel sowie Energie und Klima ein. Der wirksame Umgang mit geoökonomischen Herausforderungen und die grundsätzliche Verfasstheit und Aufstellung der EU bedingen einander heute mehr denn je.

Hierfür arbeitet die Abteilung für EU-Politik und Geoökonomie des Auswärtigen Amtes eng mit den anderen Mitgliedstaaten, den EU-Institutionen, der Wirtschaft und internationalen Partnern zusammen. Sie koordiniert die Positionierung der Bundesregierung in zahlreichen EU-Dossiers und gestaltet in enger Abstimmung mit den anderen Ressorts und Abteilungen des Auswärtigen Amts die geoökonomische Dimension der Beziehungen mit Drittstaaten.

Die Arbeitsfelder der Abteilung umfassen Grundsatz- und Strategiefragen der EU und der Geoökonomie. Die Themen sind vielfältig. Sie reichen von Europarecht, EU-Koordinierung, EU-Personalförderung, die EU-Außenbeziehungen und -Nachbarschaftspolitik, Erweiterung und interne Reformen, die Beziehungen zum Europäischen Parlament, den Mehrjährigen Finanzrahmen über internationale und europäische Handels-, Industrie- und Finanzpolitik, kritische Rohstoffe, G7/G20 und die OECD, europäische Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftssicherheit, KI und digitale Technologien, Außenwirtschaftsförderung bis hin zu Sanktionspolitik, internationalen Partnerschaften, Klimaaußenpolitik und EU-Klimadiplomatie, Klima und Sicherheit, Umwelt- und Wasserdiplomatie, Energieaußenpolitik, Wasserstoffdiplomatie und Geopolitik der Energiewende sowie EU-Migrationspolitik und Inneres.

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