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Politische Abteilung 3

11.05.2017 - Artikel

Die Abteilung ist verantwortlich für die politischen Beziehungen zu 110 Staaten im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und in Lateinamerika.

Außenminister Heiko Maas besucht ein CARE-Flüchtlings- und Gemeinschaftszentrum in der jordanischen Hauptstadt Amman (April 2018).
Außenminister Heiko Maas besucht ein CARE-Flüchtlings- und Gemeinschaftszentrum in der jordanischen Hauptstadt Amman (April 2018).© Thomas Koehler/photothek.net

In diesen drei Weltregionen liegen aufstrebende Staaten wie Brasilien, Mexiko, Nigeria oder Südafrika und viele weitere Staaten, die eine neue globale Ordnung mitbestimmen werden. Ohne sie ist keine der großen Aufgaben dieser Welt wie Klimaschutz, Welternährung oder saubere Meere zu bewältigen.

In diesen Regionen liegen aber auch Länder, deren Entwicklung kritisch verläuft, eine Reihe instabiler oder fragiler Staaten und die meisten heutigen Krisenschauplätze der Welt. Gleichzeitig auftretende und zum Teil lang anhaltende Krisen fordern die Außenpolitik in immer stärkerem Maße.

Die Arbeit der Abteilung hat daher folgende Schwerpunkte:

  • die Zusammenarbeit mit aufstrebenden Staaten auszubauen, Vertrauen und Verlässlichkeit untereinander zu stärken und gemeinsam mit diesen Ländern Regeln für geordnete internationale Beziehungen zu finden
  • auf politischer Ebene dazu beizutragen, dass schwache oder fragile Staaten, von denen viele in der Nachbarschaft Europas liegen, eine stabile Entwicklung nehmen und Tendenzen wie Staatszerfall und die Herausbildung rechtsfreier Räume entgegen zu wirken
  • die politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Beziehungen zu allen Ländern dieser Regionen zu pflegen und auszubauen.

Deutschland wirkt hier selbständig über die Pflege der bilateralen Beziehungen als auch im Rahmen der Europäischen Union. Seine Politik stimmt Deutschland regelmäßig mit den EU-Partnern und mit dem Europäischen Auswärtigen Dienst ab.

Deutschland und die Europäische Union unterstützen zudem die Vereinten Nationen und regionale Zusammenschlüsse (zum Beispiel die Afrikanische Union, MERCOSUR in Südamerika, die Arabische Liga, u. a.). Wir setzen dabei auf einen effektiven Multilateralismus mit dem Ziel einer geordneten Zusammenarbeit der großen Regionen die Welt.

Die deutschen Bemühungen sind getragen von dem Wunsch, zur Durchsetzung demokratischer und rechtsstaatlicher Verhältnisse in der Welt beizutragen. Dabei bilden die Grundprinzipien einer wertegebundenen Außenpolitik eine zentrale Grundlage und fließen in alle außenpolitischen Entscheidungen ein.

Leiter der Abteilung ist Dr. Philipp Ackermann. Ihn unterstützen drei Regionalbeauftragte für

sowie 11 Referate.