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Mali

Mali

Stand: April 2014

Ländername: Republik Mali / République du Mali

Klima: Überwiegend feucht-heißes Klima im Süden, trockenes Wüstenklima im Norden
November - Februar: warm und trocken; März - Mai: heiß und trocken; Juni - Oktober: feuchtwarme Regenzeit

Lage: Binnenland, grenzt an Mauretanien, Algerien, Niger, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea, Senegal

Größe: 1.240.000 qkm, davon 60% Wüste (Bundesrepublik Deutschland: 357.000 qkm)

Hauptstadt: Bamako - rund 1,8 Millionen Einwohner

Bevölkerung: ca. 15 Millionen Einwohner; Wachstumsrate: 2,6% (2011); zahlenmäßig stärkste Volksgruppen: Bambara, Malinke, Peul (Fulbe), Sonrhai, Sarakollé, Tuareg, Bobo, Dogon, Senufo, Bozo

Amtssprache: Französisch; Nationalsprachen: Bambara (61%), Fulfulde (Fulbe), Sonrhai, Sarakollé, Tamaschek, Dogon, Senufo, Bobo, Maurisch-Arabisch

Religionen: Islam (über 95%), Christentum (ca. 5%), viele – auch zugleich - Animisten

Nationaltag: 22. September, Unabhängigkeitstag

Unabhängigkeit: 22.09.1960 (Auflösung der bereits im April 1960 unabhängig gewordenen Föderation mit Senegal)

Staats-/Regierungsform: laizistische Republik, Präsidialdemokratie nach französischem Vorbild

Staatsoberhaupt: Ibrahim Boubacar Keita, Le président de la République

Premierminister: Moussa Mara, Le Premier ministre

Außenminister: Abdoulaye Diop, Ministre des Affaires Étrangères, de l’Intégration Africaine et de la Coopération internationale

Parlament: Assemblée Nationale, Einkammer-Parlament, 147 Sitze, (letzte Parlamentswahl: November/Dezember 2013)

Parteien: Über 100

Gewerkschaften: Union Nationale des Travailleurs du Mali (UNTM); Conféderation Syndicale des Travailleurs Maliens

Arbeitgeberverbände: Conseil National du Patronat du Mali 

Verwaltungsstruktur des Landes: Vierstufiger Verwaltungsaufbau mit Zentralregierung und Aufgliederung in acht Regionen, diese aufgeteilt in Landkreise ("cercles") und den Distrikt Bamako. Seit 1999 Einrichtung von 703 Kommunen mit gewählten Kommunalräten, dazwischen indirekt gewählte 8 Regionalparlamente und 49 Kreistage. Letzte Kommunalwahlen im April 2009, nächste Kommunalwahl Frühjahr 2014

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
a) Politik: Vereinte Nationen (1960), OAE (1963) bzw. AU (Afrikanische Union, Gründungsmitglied, seit 2000), CEDEAO-ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten; 1975), OIC (Islamische Konferenz, 1972), Gruppe der Blockfreien, Nichtangriffspakt ANAD, Gemeinschaft der Sahelisch-Saharischen Staaten CEN-SAD (1992).

b) Wirtschaft: IWF (1963), Weltbank (1963), AKP (Gruppe der afrikanisch-karibisch-pazifischen Staaten, 1963), Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion UEMOA (1984), WTO, OMVS (Zusammenschluss mit Mauretanien und Senegal zur wirtschaftlichen Nutzung des Senegalflusses, 1972), IFAD (Internationaler Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung, 1977), IFC (Internationale Finanz-Corporation), IDA (Internationale Entwicklungsorganisation, 1963), UNCTAD (VN-Handels- und Entwicklungskonferenz), ECA (VN-Wirtschaftskommission für Afrika, 1991), CILSS (Sahel-Staatengemeinschaft, 1973)

Wichtigste Medien: staatlicher Rundfunk und Fernsehen ORTM, inzwischen fast im ganzen Land zu empfangen. Über 400 private Rundfunkstationen mit örtlicher Reichweite; Tageszeitungen: L'Essor, Les Echos, Nouvel Horizon, Le Républicain, L’Indépendant u.v.a.; Wochenzeitungen: L'Observateur, L'Aube, Le Malien, Le Tambour, Le Courrier u.a. (Insgesamt erscheinen in der Print-Presse mehr als 100 Titel mit meist sehr geringen Auflagen)

Bruttoinlandsprodukt: für 2012 geschätzt: 11,1 Milliarden US-Dollar

BIP/Kopf (2012): ca. 600 US-Dollar

Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

Entwicklungs­zusammenarbeit

Mali ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nähere Informationen hierzu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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