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Auswärtiges Amt unterstützt musikalischen Austausch zwischen Israelis und Palästinensern

17.12.2010 - Pressemitteilung

Das Polyphonia Ensemble Berlin, bestehend aus Musikern des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, beginnt heute (16.12.) seine Konzertreise in den Palästinensischen Gebieten. Neben dem Auftakt in Ramallah ist auch ein Konzert in Jenin zur Eröffnung des mit deutscher Hilfe aufgebauten Kinos „Cinema Jenin“ geplant. Den Konzerten vorgeschaltet waren bereits mehrtägige Workshops für israelische und palästinensische Studenten in der Musikschule der Barenboim Said-Stiftung in Ramallah. Bei den Konzerten präsentieren die Musikstudenten die Workshop-Ergebnisse.

Mit seiner Reise setzt das Polyphonia Ensemble Berlin ein musikalisches Zeichen für Dialog und Toleranz im Nahen Osten. Durch das gemeinsame Musizieren sollen zwischenmenschliche Brücken gebaut sowie zugleich eine Verbindung von arabischer und europäischer Musik hergestellt werden.

Die Konzertreise wird organisatorisch von der Deutschen Welle, der Barenboim Said-Stiftung, dem Goethe-Institut Ramallah, dem Cinema Jenin sowie dem Deutschen Vertretungsbüro Ramallah unterstützt. Das Auswärtige Amt fördert das Projekt mit ca. 41.000 Euro.

Deutschland trägt als einer der größten bilateralen Geber nicht nur zum Aufbau von Infrastruktur und zum Aufbau einer nachhaltigen Wirtschaft, sondern auch zur Verbesserung der Bildung in den palästinensischen Gebieten bei. Das Projekt des Polyphonia Ensemble Berlin fügt sich ein in die vielfältigen Bemühungen der Bundesregierung zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen und staatlichen Strukturen in den Palästinensischen Gebieten im Rahmen der Initiative „Zukunft für Palästina“.

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