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Pressemitteilung

Auswärtiges Amt stellt zwei Millionen Euro für UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge bereit

07.10.2014

Außenminister Steinmeier traf gestern (06.10.) den Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Pierre Krähenbühl, der sich zu einem mehrtägigen Besuch in Berlin aufhält.

Außenminister Steinmeier dankte UNRWA-Generalkommissar Krähenbühl für das große Engagement des UN-Hilfswerks, zuletzt im Gaza-Konflikt, und kündigte an, UNRWA mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von zwei Millionen Euro für humanitäre Maßnahmen zu unterstützen. Damit hat das Auswärtige Amt seit Beginn des Jahres bereits 22,4 Millionen Euro für die wichtige Arbeit von UNRWA zur Verfügung gestellt.

Dazu erklärte Außenminister Steinmeier: 

Wer die letzten Bilder von Gaza gesehen hat, weiß, wie dringend die Menschen Hilfe benötigen. Perspektivlosigkeit kann der Funke sein, der einen schon beruhigt geglaubten Konflikt wieder neu entfacht. Deshalb muss es jetzt unser vordringliches Ziel sein, das Leid der Menschen zu lindern und die Lebensbedingungen in Gaza nachhaltig zu verbessern. Genau darum geht es bei der Wiederaufbau-Konferenz für Gaza, die am Sonntag in Kairo stattfindet.

Doch die materielle Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft allein reicht nicht aus. Für einen erfolgreichen Wiederaufbau und eine dauerhafte Lösung des Konflikts brauchen wir einen verlässlichen palästinensischen Partner in Gaza. Dies kann nur die Palästinensische Autonomiebehörde sein.

Der Nahostkonflikt

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