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Monaco

Monaco

Stand: Oktober 2013

Ländername: Fürstentum Monaco (Principauté de Monaco)

Klima: Mediterran mit heißem Sommer und mildem Winter. Jährliche Durchschnittstemperatur: 16 °C

Lage: Zur Mittelmeerküste offene Enklave im französischen Departement Alpes-Maritimes zwischen Nizza (21 Kilometer) und der italienisch-französischen Grenze (12 Kilometer).

Größe: 2.02 Quadratkilometer. Zweitkleinster unabhängiger Staat (nach dem Vatikan). Ausdehnung Ost-West 3 Kilometer, Nord-Süd 300-1.000 Meter

Hauptstadt: Monaco; Monaco ist ein Stadtstaat, der aus der Gemeinde Monaco besteht und in 10 Stadtbezirke (Quartiers) gegliedert ist. Die bekanntesten Quartiers sind Monaco-Ville mit Stammsitz der Fürsten Grimaldi von Monaco (Stadtschloss), Monte-Carlo (Spielkasino), La Condamine (Hafen) und Fontvieille (Neulandgewinnung, Industrien).

Bevölkerung (Stand April 2013): 36.136 Einwohner, Bevölkerungsdichte ca. 18.000 Einwohner pro Quadratkilometer. Insgesamt leben Einwohner aus 119 Nationen in Monaco, davon circa 10.000 Franzosen (28%), 8389 Monegassen (23 %), 6.500 Italiener (19 %). Rund 900 Einwohner sind deutsche Staatsangehörige (knapp 3 %).

Landessprache: Französisch (Amtssprache) und Monegassisch (lokaler, dem Italienischen verwandter Dialekt)

Religion: römisch-katholisch (90 %), protestantisch 4 %, andere Religionen (islamisch, jüdisch, russisch-orthodox), Sitz des Erzbischofs, Religionsfreiheit in Verfassung garantiert

Nationaltag: 19. November (Namenstag des Fürsten Rainier III.) St. Rainier

Unabhängigkeit: Formell anerkannt durch Patentbrief des französischen Königs vom 25. Februar 1489, im Verlauf der Geschichte aber durch Abhängigkeitsverhältnisse insbesondere gegenüber Frankreich eingeschränkt. Mit Abschluss eines Grundlagenvertrags zwischen Monaco und Frankreich vom 24. Oktober 2002, in Kraft getreten am 15. Februar 2006, Ausweitung der Souveränität Monacos.

Staatsform: Konstitutionelle Erbmonarchie und Währungsunion mit Frankreich (Euro)

Staatsoberhaupt: Fürst Albert II, Amtsantritt Mai 2005

Regierungschef: Staatsminister (Ministre d'Etat) Michel Roger, Amtsantritt März 2010

Außenminister: José Badia, Amtsantritt Januar 2011

Parlament: Nationalrat (Conseil National) mit 24 Mitgliedern, zuletzt am 10. Februar 2013 gewählt; Vorsitzender: Laurent Nouvion

Regierungspartei: "Horizon Monaco"

Opposition: "Union Monégasque", "Renaissance"

Gewerkschaften: Union des Syndicats de Monaco, mit ideellen, nicht organisatorischen Verbindungen zu allen wichtigen französischen Gewerkschaften

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: UNO mit IAEA, FAO, ICAO, WHO, UNESCO, IMO, IPO, ITO, Europarat, OSZE. Monaco ist Sitz der Internationalen hydrographischen Organisation (IHO) und der Internationalen Organisation zur wissenschaftlichen Erforschung des Mittelmeers (CIESM).

Wichtigste Medien: Rundfunk und Fernsehen: Radio Monte Carlo (RMC) und Télé Monte Carlo (TMC), "Monaco Matin" (mit starker redaktioneller Anlehnung an "Nice Matin"), "La Gazette de Monaco", "L'Observateur de Monaco", "Monaco Hebdo", deutschsprachige "Monaco Zeitung" (monatlich)

Währung: Offizielles Zahlungsmittel ist der Euro. Monaco gibt eigene Euromünzen heraus.

Bruttoinlandsprodukt: 4,375 Milliarden Euro (2011)

Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 57.135 Euro (2011)


Hinweis: 

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.