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Schweiz

Schweiz

Stand: Dezember 2014

Ländername: Schweizerische Eidgenossenschaft (CH = Confoederatio Helvetica)

Klima: Alpin-gemäßigt

Lage: Mitteleuropa; Grenzen im Westen zu Frankreich, im Osten zu Liechtenstein und Österreich, im Norden zu Deutschland, im Süden zu Italien

Landesfläche: 41.285 Quadratkilometer

Hauptstadt: Bern (offizielle Bezeichnung: Bundesstadt; 138.756 Einwohner)

Bevölkerung: Gesamtzahl: 8.139.600 (31.12.2013), davon 1.924.000 Ausländer (23,8%; Stand August 2014), davon 296.870 Deutsche (August 2014, 15,4% der Ausländer)

Landessprachen: Amtssprachen: Deutsch 64,9%, Französisch 22,6%, Italienisch 8,3%, Rätoromanisch 0,5%; Rest andere Sprachen (Serbisch/Kroatisch, Albanisch, Portugiesisch, Spanisch, Englisch, Türkisch u.a.)

Religionen / Kirche: (Wohnbevölkerung) Römisch-katholisch 38,2%, Reformierte 26,9%, andere christliche Kirchen 5,7%, Muslime 4,9%, Juden 0,2%, andere Religionen 2,7%, konfessionslos 21,4%

Nationalfeiertag: 1. August

Unabhängigkeitsdatum: 1291 Gründung der Eidgenossenschaft durch die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden; 1848 Bundesstaat mit Bundesverfassung und Bundesstadt Bern

Staatsform: Demokratischer und republikanischer Bundesstaat

Staatsoberhaupt: de jure der Bundesrat in seiner Gesamtheit; de facto der Bundespräsident. Das Amt wechselt im Kreis der sieben Bundesratsmitglieder turnusmäßig jährlich: 2014 Außenminister Didier Burkhalter (FDP), 2015 Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP)

Regierungschef: entfällt (der Bundesrat ist ein Kollegialorgan, der Bundespräsident leitet seine Sitzungen).

Außenminister: Bundesrat Didier Burkhalter (FDP)

Parlament: zwei Kammern, gemeinsam: Bundesversammlung. Nationalrat 200 Sitze, Präsident 2013/2014: Ruedi Lustenberger (CVP); Ständerat 46 Sitze, Präsident 2013/2014: Hannes Germann (SVP). Letzte Parlamentswahlen am 23. Oktober 2011; nächste Wahlen: 2015.

Regierungsparteien: Folgende Parteien sind in der Regierung (dem Bundesrat) vertreten, in dem traditionell das "Konkordanzprinzip" gilt:

  • Schweizerische Volkspartei (SVP)
  • Sozialdemokratische Partei (SP)
  • Freisinnig-Demokratische Partei (FDP. Die Liberalen)
  • Christlich-Demokratische Volkspartei (CVP)
  • Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP).

Opposition: Gibt es im herkömmlichen Sinn in der Schweiz nicht ("Konkordanzprinzip", s.o.). Das Parlament entscheidet mit wechselnden Mehrheiten. Folgende Parteien sind neben den o.g. im Parlament vertreten:

mit landesweiter Ausdehnung:

  • Die Grünen (GPS)
  • Grünliberale (GLP)

Regionalparteien:

  • Christlich-soziale Partei Obwalden
  • Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP)
  • Lega dei Ticinesi
  • Mouvement Citoyens Genevois (MCG).

Gewerkschaften: Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB), Christlich-nationaler Gewerkschaftsbund, Vereinigung schweizerischer Angestelltenverbände, sowie Arbeitnehmerorganisationen, die keinem Dachverband angehören

Organisationen der Wirtschaft: Spitzenverband: ECONOMIESUISSE in Zürich (vergleichbar dem BDI), Spitzenverband der Arbeitgeber: Schweizerischer Arbeitgeberverband, ebenfalls in Zürich, Schweizerische Bankiersvereinigung (SWISSBANKING) in Basel; Westschweiz: Centre Patronal in Lausanne.

Verwaltungsstruktur: Betont föderalistischer Bundesstaat aus 20 Kantonen und 6 Halbkantonen mit starken kantonalen Kompetenzen.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Die Schweiz ist Mitglied aller wichtigen internationalen Organisationen.

Wichtigste Medien:

1. Rundfunk: öffentlich rechtlich: Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft "SRG SSR idée suisse" mit Radio und TV-Programmen in deutscher, französischer, italienischer und rätoromanischer Sprache; daneben verschiedene private regionale und lokale Radiostationen und wenige regionale private TV-Sender.

2. Printmedien: Die Datenbank Media des VSW (Verband Schweizer Werbegesellschaften) zählt alleine in der Kategorie Tages-, Wochen- und Sonntagspresse 436 Titel. 347 Titel oder 79,6% erscheinen in deutscher Sprache, 74 (17%) in Französisch und 13 (3,0%) in Italienisch. Zwei Titel (0,5%) werden in räto-romanischer Sprache publiziert.

Auflagenstärkste Zeitungen (2013): Tageszeitungen (Leserzahlen):

a) Deutschschweiz: 20 Minuten (Gratiszeitung, 1,571 Mio.), Blick am Abend (Gratiszeitung, 779.000), Blick (Boulevardzeitung, 720.000), Tages-Anzeiger Zürich (504.000), Die Nordwestschweiz (391.000), Berner Zeitung / Der Bund (361.000), , Neue Zürcher Zeitung (NZZ, 295.000), Neue Luzerner Zeitung (297.000), St. Galler Tagblatt (256.000), Die Südostschweiz (244.000), Zürcher Regionalzeitungen (239.000), Basler Zeitung (123.000).

b) Romandie: Gratiszeitungen 20 minutes (570.000) und 24 Heures (204.000), Le Matin (317.000), Tribune de Genève 125.000), Le Temps (115.000).

c) Tessin: Corriere del Ticino ( 127.000).

d) Sonntagszeitungen: Sonntags-Blick (848.000), SonntagsZeitung (651.000), NZZ am Sonntag (482.000), Matin Dimanche (503.000), Schweiz am Sonntag (460.000), .

e) Wochenzeitungen/Magazine: Die Weltwoche (252.000), Bilanz (139.000), L'Hebdo (194.000)

3. Presse-Agentur: Schweizerische Depeschen-Agentur (SDA).

Währung: Schweizer Franken (CHF), 1 Euro = ca. 1,2058 CHF (Stand: 30.10.2014)

Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2013: ca. 635 Mrd. CHF; Prognose 2014: ca. 630 Mrd. CHF

BIP/Kopf 2013: 78.539 CHF; Prognose 2014: 77.399 CHF

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

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