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Pressemitteilung

Beauftragter der Bundesregierung für Humanitäre Hilfe zum Business-Dialog im Rahmen der Initiative #CSRhumanitär

16.02.2016

Anlässlich des Business-Dialogs am 17. Februar 2016 im Auswärtigen Amt im Rahmen der Initiative #CSRhumanitär in Berlin, erklärte der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, heute (16.02.2016):

Die weltweiten humanitären Krisen zeigen, dass sowohl Regierungen, NROs, aber auch der Privatsektor globale Verantwortung übernehmen müssen. Know-how und Ressourcen müssen zusammengebracht und wirksam eingesetzt werden. Um die Wirkung und Effizienz von humanitären Hilfsmaßnahmen zu optimieren, sind innovative Konzepte und Partnerschaften gefragt. Gegenseitiges Vertrauen schaffen, eine gemeinsame Sprache finden und Partnerschaften zwischen Unternehmen und humanitären Akteuren zu ermutigen, ist das Ziel der Initiative #CSR humanitär.


Hintergrund:
Auf Einladung des Auswärtigen Amts kommen am 17. Februar 2016 über 80 Vertreter der Wirtschaft, humanitärer Hilfsorganisationen und der Vereinten Nationen zum Business-Dialog zusammen, um unternehmerisches Engagement in der humanitären Hilfe zu fördern.

Um den konstruktiven Austausch von Unternehmen und humanitären Akteuren zu ermöglichen, hat das Auswärtige Amt die Initiative #CSRhumanitär (CSR = Corporate Social Responsibility) ins Leben gerufen. Aufbauend auf den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung in Frankfurt am 10. Dezember 2015, werden während des Business-Dialogs weitere Weichen für die Kooperation gestellt. Im Mittelpunkt der Diskussion wird stehen, welchen Beitrag verschiedene Branchen für die humanitäre Hilfe leisten können.

Gemeinsam mit Michael Brand, MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Humanitäre Hilfe und Menschenrechte, hat Christoph Strässer die Schirmherrschaft der Initiative übernommen. Aktion Deutschland Hilft ist Kooperationspartner des Auswärtigen Amtes und mit der Organisation der Initiative #CSR humanitär betraut. Das Bündnis steht seit über zehn Jahren im Austausch mit Unternehmen, die sich in der humanitären Hilfe engagieren wollen.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass in diesem Jahr mehr als 125 Millionen Menschen weltweit humanitäre Hilfe benötigen. Alleine in diesem Jahr werden somit über 20 Milliarden US Dollar benötigt. Der wachsende humanitäre Bedarf hat zur Folge, dass sich die Weltgemeinschaft aber auch die einzelnen gesellschaftlichen Akteure komplexen, humanitären Herausforderungen stellen müssen.

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