<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="no"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><atom:link href="https://www.auswaertiges-amt.de/static/appdata/includes/rss/Reisehinweise-RSS-Feed.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts als RSS-Feed</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de</link><description>Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts als RSS-Feed</description><language>de</language><copyright/><item><title>Südafrika: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/suedafrikasicherheit-208400</link><description><![CDATA[<p>Letzte Änderungen: <span>Redaktionelle Änderungen</span></p><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a>​​​​​​​</p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><strong>Vom Besuch der Innenstädte (CBD) von Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth (Gqeberha) und Durban wird unabhängig von der Tageszeit abgeraten.</strong></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Angesichts der erheblichen sozialen Unterschiede im Land kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen können nicht ausgeschlossen werden. So gab es z. B. bereits wiederholt gewaltsame Aktionen im Großraum Emalahleni (an der Hauptverbindungsstraße zwischen Johannesburg und touristischen Zielen im Osten des Landes, wie dem Blyde-River-Canyon und dem Krüger-Nationalpark).</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Auch 2025 bleibt Südafrikas Kriminalitätsrate auf sehr hohem Niveau. Dies schließt Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Reisende können zudem Opfer von Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten werden. Auch sexualisierte Gewalt (Gender Based Violence) kommt häufig vor. Es sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen insbesondere allein reisende Frauen bei Nutzung per App bestellter Fahrdienste (z.B. Uber, etc.) unter Drogen gesetzt und/oder Opfer sexueller Übergriffe wurden.</span></p>
 <p><span>Vor allem in Innenstädten (sog. „CBDs“) und informellen Siedlungen (sog. „Townships“) kommt es regelmäßig zu teilweise schweren Raubüberfällen auf Touristen. &nbsp;</span></p>
 <p><span>Häufig werden auf den Straßen, vor allem in den Innenstädten, Handtaschen weggerissen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben, beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Debit-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Bei der Nutzung von Dating-Apps ist Vorsicht geboten. Kriminelle können Dating-Apps nutzen, um ahnungslose Opfer in gefährliche Situationen zu locken.</span></p>
 <p><span>In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab“- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings“).&nbsp;</span></p>
 <p><span>Bei Autobahnfahrten im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Spiking“, d. h. Fahrzeuge werden z.B. durch Steinwurf oder auf der Fahrbahn platzierte Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen. Die daraus resultierende Situation wird für einen Überfall auf die Insassen genutzt.&nbsp;</span></p>
 <h3><em>Kapstadt und Garden Route</em></h3>
 <p>Die Tourismusbehörden der Provinz Westkap (<a href="https://www.westerncape.gov.za/">Kontakt Provinz Westkap)</a> sowie der Stadtverwaltung Kapstadt (<a href="https://www.capetown.travel/travelwise/emergency-contacts/">Kontakt Kapstadt)</a> bieten internationalen Reisenden Unterstützung an, geben Sicherheitstipps und teilen Notfallnummern mit. Reisenden wird empfohlen, die Notfallnummern nach Ankunft einzuspeichern und stets griffbereit zu haben.</p>
 <p>Wanderungen in der Region sollten bevorzugt in Gruppen durchgeführt werden; auf eine angemessene Wanderausrüstung ist zu achten. Raubüberfälle auf Wandernde werden aktuell auf Wanderrouten entlang des Signal Hill in unmittelbarer Nähe zu urbanen Siedlungen verzeichnet.</p>
 <p>Derzeit kommt es vermehrt zu Autoaufbrüchen, bei denen Gepäck oder Wertsachen aus dem Kofferraum entwendet werden. In diesem Zusammenhang nutzen Täter auch sogenanntes „<em>Jamming“</em>. Dabei wird die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Fahrzeug beim Verriegeln gezielt gestört, sodass das Fahrzeug unverschlossen bleibt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bringen Sie Ihr Reisegepäck vor dem Besuch touristischer Ziele in Ihre Unterkunft.</li>
  <li><span>Vergewissern Sie sich stets, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich verschlossen ist.</span>&nbsp;<span>&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><em>Addo-Elephant-Park</em></h3>
 <p><span>Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo-Elephant-Park zu nutzen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr und kooperieren Sie; die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit; halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.</span></li>
  <li><span>Verzichten Sie unbedingt auf das Fahren als Anhalter und die Mitnahme von Anhaltern.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone, etc. nie sichtbar im Auto liegen, sondern transportieren diese im verschlossenen Kofferraum.</span></li>
  <li><span>Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.</span></li>
  <li><span>Führen Sie während Ihres Aufenthalts in Südafrika ein Mobiltelefon mit; tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Bei Ankunft am Flughafen können südafrikanische SIM-Karten günstig erworben werden.</span><br>
   Notrufnummern: Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.</li>
  <li><span>In Südafrika gibt es mehrere private Anbieter von Sicherheits-Apps, die Sie vor Gefahren warnen und wichtige Notfallkontakte zur Verfügung stellen können (z. B. Travelhawk, Namola und Buzzer Community, in den jeweiligen App Stores verfügbar).</span></li>
  <li><span>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; tragen Sie eine beglaubigte Kopie bei sich und&nbsp;</span>speichern Sie elektronische Kopien/Fotos Ihrer Dokumente. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau und behalten Sie diese in der Öffentlichkeit stets im Blick; verzichten Sie auf große, wertvolle Handtaschen.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf einem portablen Lesegerät.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie keine Getränke und Speisen von Unbekannten an und lassen Sie Ihre Getränke und Speisen in Restaurants nicht unbeaufsichtigt. Gelegentlich kommt es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln zur Vorbereitung einer Straftat.</span></li>
  <li><span>Seien Sie&nbsp;bei Verabredungen über Dating-Plattformen grundsätzlich zunächst vorsichtig - vereinbaren Sie Treffen immer an öffentlichen Orten; teilen Sie Ihre Pläne mit Freunden oder Familie.</span></li>
  <li><span>Nutzen Sie, vor allem als alleinreisende Frau, bei Fahrten mit per App bestellten Fahrdienstleistern (z. B. Uber, etc.) nach Einbruch der Dunkelheit die vorhandenen Sicherheitsfunktionen der jeweiligen App und bleiben Sie während der gesamten Fahrt mit einer zusätzlichen Person telefonisch/per Messenger in Verbindung.</span></li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.</li>
  <li>Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.</li>
  <li><span>Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden. Verzichten Sie auf Township-Besuche oder nehmen Sie nur an organisierten Touren mit ortskundiger Führung teil.</span></li>
  <li><span>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p><span>Das Klima ist trocken bis subtropisch feucht. Vor allem in den Wintermonaten der südlichen Hemisphäre (Juni bis August) kommt es immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Eine Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in den Tourismusgebieten ist in diesen Fällen nicht ausgeschlossen.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Starke Regenfälle können zu Überschwemmungen führen, auch in Nationalparks (wie z.B. dem Krüger-Nationalpark).&nbsp;</span></p>
 <p><span>Im Meer gibt es teilweise starke (Unter-)Strömungen, die selbst erfahrene und geübte Schwimmer auf das Meer hinausziehen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Badeunfällen. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei <a href="https://www.sanparks.org/" target="_blank" rel="noopener">SAN-Parks (South African National Parks)</a> abrufen.</li>
  <li>Beachten Sie in der Kapregion mögliche Hinweise auf Wasserrestriktionen.</li>
  <li>Erkundigen Sie sich immer, wo das Baden im Meer sicher ist und halten Sie sich an bewachten Stränden auf.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Der öffentliche Fernverkehr funktioniert in aller Regel zuverlässig. Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen zwischen allen großen Städten, aber nur wenige Zugverbindungen.</p>
 <p>Ein Mietwagen ist für Einzelreisende und kleine Gruppen empfehlenswert, denn die öffentlichen Nahverkehrsnetze sind unsicher und unübersichtlich. Eine Ausnahme bildet der „Gautrain“ zwischen Johannesburg und Pretoria.</p>
 <p>In Südafrika herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist dicht und Überlandstraßen zumeist in gutem Zustand. Auf Autobahnen herrscht oft Mautpflicht.<br>
  Nebenstraßen hingegeben sind vor allem in ländlichen Gebieten oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Gefahren bestehen durch Rücksichtlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Sammeltaxis, und häufiges Linksüberholen trotz Verbotes.</p>
 <p>Zum Teil haben Verkehrszeichen eine andere Bedeutung als in Deutschland. So bedeutet z.B. ein grün erleuchteter Abbiegepfeil an der Ampel nicht, dass weder auf Fußgänger noch Gegenverkehr geachtet werden muss. In Südafrika gibt es viele „4-way-stop“-Kreuzungen, d.h. dass alle Autos an der Kreuzung zunächst halten müssen; die Weiterfahrt erfolgt dann entsprechend der Ankunftsreihenfolge, d.h. das Auto, welches als erstes an der Kreuzung gehalten hat, fährt auch als erstes wieder los.</p>
 <p>Es gibt viele Radarkontrollen und bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen. Die Promillegrenze beträgt 0,5. Bei Überschreitungen muss mit Festnahme und Inhaftierung gerechnet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie die Vorortzüge in Johannesburg, Kapstadt, Pretoria und Durban (Ausnahme „Gautrain“). Falls Sie die Züge gleichwohl nutzen, empfiehlt es sich, in der 1. Klasse und nur zu den Hauptverkehrszeiten am Tag zu reisen.</li>
  <li>Bestellen Sie Taxis nur bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen; bei der Reservierung sind Gästehäuser und Hotels oft behilflich. Winken Sie Taxis nicht auf der Straße heran.</li>
  <li>Unterlassen Sie Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibus-Taxis.</li>
  <li>Wenn Sie von der Polizei angehalten werden, die auf einer Barzahlung einer Geldbuße an Ort und Stelle besteht, ist dies nicht rechtens.<br>
   Verständigen Sie in solchen Fällen die südafrikanische Korruptionshotline „fraud and anti-corruption hotline“ unter 0800 00 28 70.</li>
  <li>Fahren Sie äußerst defensiv; vermeiden Sie jegliche Auseinandersetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern. Beharren Sie weder auf Ihrem Recht, noch tun Sie anderen verbal oder durch Gesten kund, wenn Sie mit dem Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer nicht einverstanden sind.</li>
  <li>Unternehmen Sie nach Einbruch der Dunkelheit keine Überlandfahrten, da Autopannen, Schlaglöcher, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen und Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine Einschränkungen im öffentlichen Leben und Touristen müssen nicht mit Nachteilen rechnen. Die Akzeptanz unter der Bevölkerung kann jedoch unterschiedlich sein und in ländlichen Gebieten oder Townships sind Ressentiments nicht ausgeschlossen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ</a>.</li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Besitz, Konsum, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Schwere der Tat.</p>
 <p>Prostitution ist in Südafrika strafbar. Mit besonders hohen Haftstrafen (bis zu 20 Jahren) können Taten im Bereich der Kinderprostitution geahndet werden. Unter Strafe gestellt sind sexuelle Handlungen mit Kindern gegen Bezahlung an das Kind selbst oder eine dritte Person, aber auch das Profitieren sowie das Leben von Profiten aus Kinderprostitution. Als Kind gilt jede Person bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.</p>
 <p>Nacktbaden ist strafbar.</p>
 <p>Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Arten ist verboten und kann, je nachdem ob es auf privatem oder öffentlichem Grund, oder gar in einem Naturschutzgebiet stattfand, zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen von zwei bis zehn Jahren führen. Dies gilt auch für die ungenehmigte Ausfuhr geschützter Pflanzen und Tiere.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Debit- (Girocard) und Kreditkarten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an ausreichend vorhandenen internationalen Geldautomaten benutzt werden. Die Zahlung mit Kreditkarte ist üblich und gerne gesehen.</p>
 <p>Bargeld (EUR oder USD) kann in den Metropolen überall gewechselt werden. Beim Geldtausch ist zwingend der Reisepass vorzulegen. Nähere Informationen bietet die South African Reserve Bank.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Nein. Einreise nur mit Kinderreisepass <span class="underline">ohne</span> Verlängerung/Aktualisierung möglich.</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Reisedokumente müssen noch mindestens 30 Tage über den Tag der Ausreise hinaus gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.<br>
  Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel vorhanden sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika grundsätzlich kein Visum.<br>
  Gegen Vorlage eines gültigen Rückflugscheins wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor’s visa“) für den Zeitraum der geplanten Reise, maximal für 90 Tage erteilt.</p>
 <p>Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das vor Einreise bei der <a href="http://www.suedafrika.org/">südafrikanischen Botschaft in Berlin</a> beantragt werden sollte.</p>
 <p>Inhaber von in Deutschland ausgestellten „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 28.07.1951“, Inhaber von deutschen „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 15.10.1946“, sowie Inhaber von „Reisedokumenten“ unterliegen der Visumpflicht für Südafrika.</p>
 <h3>Überschreitung des Aufenthalts („Overstay“)</h3>
 <p>Gemäß geltender Einreisebestimmungen führt die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis („Overstay“) auch um wenige Tage zu einer „Erklärung zur unerwünschten Person“. Dies hat eine automatische Einreisesperre von ein bis fünf Jahren zur Folge. Bei verspäteter Ausreise erfolgt die Erklärung zur unerwünschten Person auch dann, wenn eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragt wurde, darüber aber noch keine Entscheidung getroffen wurde. Dagegen kann nur nach Ausreise Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruchsprozess ist jedoch langwierig und ein Erfolg nicht garantiert. Das Auswärtige Amt und seine Auslandsvertretungen haben hierauf keinen Einfluss.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich unbedingt an die Ihnen erteilte Aufenthaltserlaubnis und vermeiden Sie einen „Overstay“.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.</p>
 <p>Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),</li>
  <li>Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z.B. mittels Muster <a href="https://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;opi=89978449&amp;url=https://www.suedafrika.org/downloads/Parental_consent_letter.doc&amp;ved=2ahUKEwimiqu80YWJAxWJVfEDHTslDesQFnoECBsQAQ&amp;usg=AOvVaw30oPzneSCW3KlDqAFe514W" target="_blank" rel="noopener">„Parental consent letter“,</a></li>
  <li>Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,</li>
  <li>Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,</li>
  <li>Bestätigungsschreiben in englischer Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.</li>
 </ul>
 <p>Weitere Informationen bieten das <a href="http://www.dha.gov.za/">Department of Home Affairs</a> und die <a href="http://www.suedafrika.org/">südafrikanischen Vertretungen in Deutschland.</a></p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbeschränkt möglich, aber ab einem Gegenwert von 10.000 USD deklarationspflichtig. Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 25.000 ZAR erlaubt und bei höheren Beträgen deklarationspflichtig. Die Ausfuhr von Rand ist auf 5.000 ZAR beschränkt, von Fremdwährungen auf den bei Einreise deklarierten Betrag.</p>
 <p>Gebrauchte persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Bei der Einfuhr von Jagd- und Sportwaffen gab es in jüngster Zeit vermehrt Schwierigkeiten.</p>
 <p>Weitere Informationen zu Zollfreigrenzen bei der Einreise nach Südafrika bietet der <a href="https://www.sars.gov.za/customs-and-excise/travellers/arrival-in-sa/" target="_blank" rel="noopener">südafrikanische Zoll.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Möchten Sie Waffen nach Südafrika einführen, setzen Sie sich rechtzeitig vor Abreise mit der südafrikanischen Auslandsvertretung nahe Ihres Wohnorts in Verbindung und sorgen Sie möglichst dafür, dass Ihr Reiseveranstalter vor Ort bei der Einfuhr Unterstützung leistet.</li>
 </ul>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Einfuhrbestimmungen für Haustiere hängen im Wesentlichen davon ab, aus welchem Land die Tiere nach Südafrika eingeführt werden. Erforderlich ist in jedem Fall eine sechs Monate gültige Importgenehmigung. Diese und alle weiteren Informationen bietet <a href="https://www.gov.za/services/import/import-animals-and-animal-products">Animal Health</a>.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).</li>
 </ul>
 <h3>Malaria</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a> ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird.&nbsp;Es<span>&nbsp;besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch </span><em><span>Plasmodium falciparum</span></em><span>, beträgt über 99%. Eine </span><a href="https://dtg.org/images/Startseite-Download-Box/Weltkarte_2024.pdf"><span>Karte der Malaria-Risikogebiete</span></a><span> stellt die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Afrika.pdf"><span>DTG</span></a><span> zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:</span></p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li><span>Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Nordosten und Osten der Provinz Mpumalanga (inkl. Krüger- und benachbarte Nationalparks); Norden und Nordosten der Provinz Limpopo</span></li>
  <li><span>Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Nordosten und Osten der Provinz Mpumalanga (inkl. Krüger- und benachbarte Nationalparks); Norden und Nordosten der Provinz Limpopo</span></li>
  <li><span>Ganzjährig geringes Risiko: Provinz KwaZulu-Natal, einschließlich der Nationalparks Tembe Elephant, Ndumu Game Reserve, iSimangaliso Wetland und Hluhluwe-iMfolozi. Im Nordwesten und Nordosten des Landes: Rest der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Ausnahmen s. o.), einschließlich der Waterberg-Region und der Nationalparks Marakele und Madikwe</span></li>
  <li><span>Malariafrei: südliche Landesteile</span></li>
 </ul>
 <p>&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li><span>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</span></li>
  </ul>
 </blockquote>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3>Sexuell übertragene Krankheiten</h3>
 <p>Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.<br>
  Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.<br>
  Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen</a>&nbsp;und bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis</a>&nbsp;B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p>Das <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402"> Mpox-Virus</a>&nbsp;wird vorrangig durch engen Kontakt mit Erkrankten übertragen. Kontakt mit Wunden, Körperflüssigkeiten, kontaminierten Gegenständen sowie möglicherweise auch Atemtröpfchen kann ebenso zu einer Infektion führen. Bei sexuellem Kontakt besteht grundsätzlich ein hohes Mpox-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.</li>
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor Reisebeginn bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.</li>
  <li>Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen</a>. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Schistosomiasis (Bilharziose)</h3>
 <p>Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.</li>
 </ul>
 <h3>Sonnenschutz</h3>
 <p>Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.</p>
 <p>Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird <span class="underline">dringend angeraten.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/suedafrika-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Wed, 20 May 2026 09:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 20 May 2026 09:18:57 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/suedafrikasicherheit-208400</guid></item><item><title>Island: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/islandsicherheit-223400</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen: <span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate Islands ist generell niedrig;&nbsp;Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie wachsam, wenn Sie sich im Stadtzentrum von Reykjavik und an den touristischen Hotspots (z.B. Golden Circle) bewegen; Taschendiebstähle kommen dort vergleichsweise häufig vor.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, auf öffentlichen Plätzen und in Verkehrsmitteln aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht subarktisches Meeresklima mit kühlen Sommern und relativ milden Wintern. Vor allem im Herbst/Winter muss auch kurzfristig mit Schneeeinbruch und starkem Wind gerechnet werden. Vereinzelt kommt es im Norden des Landes auch im Sommer zu plötzlichem Schneefall. Sturmwarnungen sowie Warnungen an Stränden zu teilweise auftretenden starken Flutwellen sind ganzjährig unbedingt ernst zu nehmen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich vor Überlandfahrten auf der <a href="http://www.vedur.is">Webseite des isländischen Wetterdienstes</a> sowie über die App „Safe Travel Iceland“ über die aktuelle Lage und Verkehrssituation.</li>
 </ul>
 <p>Island liegt in einer seismisch aktiven Zone. Seit 2023 gibt es immer wieder kleinere Erdbeben auf der südwestlichen Halbinsel (Reykjanes-Halbinsel). Teilweise waren diese Beben auch im 50 km entfernten Reykjavik zu spüren.</p>
 <p>Zahlreiche Vulkane zeigen zudem weiterhin mehr oder weniger Aktivität und können auch kleinere Flutwellen verursachen.&nbsp;</p>
 <p>Das isländische&nbsp;<a href="https://www.almannavarnir.is/english/">Department of Civil Protection and Emergency Management</a> sendet ggf.&nbsp;Warnmeldungen per Textnachricht an alle sich in der jeweils betroffenen Gegend eingeschalteten Mobiltelefone.</p>
 <h3><em>Vulkanausbruch auf der Halbinsel Reykjanes</em></h3>
 <p>Seit 2023 kommt es immer wieder zu Vulkanausbrüchen, Magmaflüssen und Erdbeben auf der südwestlichen Halbinsel Reykjanes im Gebiet der Kleinstadt Grindavik. <span>Das betroffene Gebiet liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der bei Touristen beliebten Blue Lagoon, die immer wieder kurzfristig geschlossen bzw. evakuiert wird.&nbsp;</span>Im Fall eines Ausbruchs rufen die Behörden für das betroffene Gebiet bei Bedarf eine Gefahrenstufe aus und sperren die Zugänge<span>.&nbsp;</span>Es muss auch weiterhin mit vulkanischen Aktivitäten in der Region gerechnet werden. &nbsp;</p>
 <p><span>Das isländische&nbsp;</span><a href="https://www.almannavarnir.is/frettir/ovissustig-almannavarna-vegna-jardhraeringa-a-reykjanesskaga/"><span>Department of Civil Protection and Emergency Management</span></a><em><span>&nbsp;</span></em><span>sendet anlassbezogen Textnachrichten zur Warnung an alle in der betroffenen Region eingeschalteten Mobiltelefone. Auch der&nbsp;</span><a href="https://en.vedur.is/about-imo/news/a-seismic-swarm-started-north-of-grindavik-last-night"><span>isländische Wetterdienst</span></a><span>&nbsp;informiert über die aktuelle Lage im Gebiet des Ausbruchs</span><em><span>.&nbsp;</span></em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie das betroffene Gebiet.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen der isländischen Behörden.</li>
  <li>Informieren Sie sich unbedingt über aktuelle Warnmeldungen und die Wetter- und Straßenverhältnisse z.B. bei der <a href="https://safetravel.is/?lang=de">Icelandic Association for Search and Rescue.</a></li>
  <li>Informieren Sie sich beim <a href="https://en.vedur.is/" target="_blank" rel="noopener">isländischen Wetterdienst</a> oder&nbsp;&nbsp;dem <a href="https://www.ruv.is/english" target="_blank" rel="noopener">isländischen Rundfunk</a> über die aktuelle Lage.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Eine durchgehende Asphaltierung des Straßennetzes ist in Island nicht gegeben. Insbesondere ins Hochland führen Schotterstraßen, die teilweise nur mit Allradantrieb befahren werden können und nicht verlassen werden dürfen. Einige Straßen im Hochland und in den Westfjorden sind im Winter oft nicht passierbar.</span><br>
  Es gilt ganzjährig Lichtpflicht ebenso wie ein striktes Alkoholverbot am Steuer. Die Grüne Versicherungskarte ist mitzuführen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich vor Fahrten ins Hochland und in abgelegene Gebiete beim Straßenamt Vegagerðin, Tel. 1777 bzw. bei der <a href="http://www.road.is/">Icelandic Road and Coastal Administration</a> über die Straßenverhältnisse.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird&nbsp;für touristische Aufenthalte anerkannt.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Geschwindigkeitsüberschreitungen werden mit hohen Bußgeldern belegt und können auch einen Führerscheinentzug nach sich ziehen.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist die Isländische Krone (ISK). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Reisedokumente müssen für die Dauer des Aufenthalts in Island gültig sein.</p>
 <p>Für die Einreise nach Großbritannien sowie den Transit durch Großbritannien ist grundsätzlich ein Reisepass erforderlich, nähere Informationen in den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/grossbritannien-node/grossbritanniensicherheit/206408">Reise- und Sicherheitshinweisen für Großbritannien und Nordirland/Vereinigtes Königreich.</a>&nbsp;</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen kein Visum.</p>
 <p>Informationen zu allen Aufenthaltsfragen bietet <a href="http://www.utl.is" target="_blank" rel="noopener">The Directorate of Immigration.</a></p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Alleinreisende Minderjährige sollten eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mit sich führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Angelausrüstung muss bei der Einfuhr nachweislich desinfiziert sein; bei Ankunft kann dies ggf. noch auf eigene Kosten erfolgen.</p>
 <p>Reitkleidung muss unmittelbar vor Einfuhr nachweislich gereinigt worden sein. Sättel und Zaumzeug aus Leder sowie anderes Zubehör können nur unbenutzt und noch original verpackt eingeführt werden. Eine Desinfizierung bzw. Reinigung reicht bei Reitausrüstung nicht aus.<br>
  Aktuelle Informationen hierzu bietet die <a href="https://www.mast.is/en/travel" target="_blank" rel="noopener">Icelandic Food and Veterinary Authority.</a></p>
 <p>Allgemeine und sonstige Zollvorschriften, auch über die vorübergehende Einfuhr von Kraftfahrzeugen, bietet das <a href="https://www.skatturinn.is/english/" target="_blank" rel="noopener">Directorate of Customs.</a></p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Die Ein- und Durchfuhr von Tieren unterliegt der Genehmigungspflicht des Fischerei- und Landwirtschaftsministeriums. Nähere Angaben und Antragsvordrucke sind bei der <a href="http://www.mast.is/english" target="_blank" rel="noopener">Icelandic Food and Veterinary Authority</a> abrufbar.<br>
  Für Touristen könnte die Mitnahme von Haustieren wegen der vorgeschriebenen zweiwöchigen Quarantäne problematisch sein.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen:</em></h4>
 <p><span>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.&nbsp;</span></p>
 <h4><em>Reiseimpfungen:</em></h4>
 <p><span>Nach individueller Indikation ist eine Impfung gegen Hepatitis B empfohlen.</span></p>
 <h4><em><span class="berschrift4Zchn"><strong>Standardimpfungen</strong></span><span><strong>:</strong></span></em></h4>
 <p><span>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a><span> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</span></p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Island ist mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Es besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig ärztlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Durch sexuelle Kontakte können neben klassischen Geschlechtskrankheiten wie Syphillis oder Gonorrhoe bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_self">Virushepatitis B)</a> übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p>Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/island-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Wed, 20 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 20 May 2026 08:58:29 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/islandsicherheit-223400</guid></item><item><title>Sambia: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/sambiasicherheit-208606</link><description><![CDATA[<p>Letzte Änderungen: <span>Redaktionelle Änderungen</span></p><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
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 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><strong>Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.</strong></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>In Lusaka gab es vereinzelt Versammlungen der&nbsp;</span>Anhänger verschiedener Parteien<span>, bei denen es zu gewaltsamen Übergriffen und Plünderungen kam. Weitere derartige Vorfälle können nicht ausgeschlossen werden.</span></p>
 <p><span>In der unmittelbaren Grenzregion zur Demokratischen Republik Kongo gibt es gelegentliche Übergriffe über die Grenze hinweg. In den Grenzgebieten zur Demokratischen Republik Kongo, zu Angola und Mosambik besteht zudem Gefahr durch nicht gekennzeichnete Minenfelder.&nbsp;&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span><strong>Beachten Sie die Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo&nbsp;</strong>und seien Sie auch in anderen Grenzgebieten besonders vorsichtig (Minengefahr).</span></li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.&nbsp;Dies gilt insbesondere für Versammlungen gewaltbereiter Anhänger aller Parteien.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Städten, touristischen Zentren, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhöfen vor. Im Zuge der sich weiter verschlechternden sozialen Lage ist derzeit ein Anstieg der Kleinkriminalität zu beobachten. Bewaffnete Raubüberfälle kommen vereinzelt vor, konzentrieren sich hauptsächlich auf Lusaka, die Städte des sogenannten „Kupfergürtels“, können sich aber auch in anderen Tourismuszentren ereignen. Einbrüche kommen auch in Hotelzimmern der gehobenen Kategorie sowie in guten Wohngegenden vor. Im Fall von Stromabschaltungen („Loadshedding“) funktionieren teilweise Alarmsysteme und Elektrozäune nicht ordnungsgemäß; die fehlende Beleuchtung der Straßen beeinträchtigt die Sicherheit zusätzlich. Autos und Wohnmobile (Campervans) sollten nur an bewachten Orten abgestellt und stets abgeschlossen werden.</span></p>
 <p><span>Insbesondere in Lusaka werden Gewalttaten tendenziell in den frühen Morgenstunden verübt. Es wird davon abgeraten, sich nach Einbruch der Dunkelheit zu Fuß auf den Straßen der Hauptstadt zu bewegen.</span></p>
 <p><span>Es kommt gelegentlich zu Kreditkartenbetrug. Beim Einsatz der Kreditkarte wie Barabhebung oder Bezahlung können Daten abgegriffen und missbräuchlich verwendet werden.</span><br><span>In letzter Zeit kommt es vermehrt zu Betrugsversuchen per SMS - in einer Nachricht wird behauptet, versehentlich sei „mobile money“ an den Empfänger der SMS geschickt worden. Es wird um Erstattung per Rücksendung gebeten. Vor einer Erstattung sollte stets erst das eigene Guthaben geprüft werden, ob tatsächlich eine Gutschrift erfolgt ist.</span></p>
 <p><span>Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei hat stark abgenommen. Bei Verkehrskontrollen verlangt die Polizei häufig unberechtigte Zahlungen. Sie ist zudem oft überfordert, zeigt sich wenig einsatzwillig oder ist durch tatsächliche Mängel (kein Kraftstoff für die Dienstwagen) am Einsatz gehindert.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Es gibt vereinzelte Berichte, dass die Polizei Personen unter dem Vorwurf des sogenannten „Loitering“ („Shishita“, sinngemäß: zielloses Umhergehen zu später Stunde) kontrolliert. Dabei wird auf vage formulierte Vorschriften verwiesen, etwa zum Verhalten, das den öffentlichen Frieden störe.</span></p>
 <p><span>Es sind Fälle bekannt, in denen diese Praxis zu Betrugsversuchen genutzt wurde. Angebliche Polizisten sprechen dabei gezielt Passanten in der Nähe von Bars an, um unter diesem Vorwand Geld zu fordern.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf, z. B. im Safe; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Nehmen Sie nur das für den Tag bzw. Abend benötigte Bargeld und keine Wertsachen mit.</span></li>
  <li>Seien Sie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten, in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Veranstaltungen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li><span>Vermeiden Sie es,&nbsp;nach Einbruch der Dunkelheit alleine zu Fuß unterwegs zu sein.</span></li>
  <li>Leisten Sie bei Überfällen unter keinen Umständen Widerstand.</li>
  <li>Verriegeln Sie bei Autofahrten die Türen von innen und halten Sie die Fenster geschlossen.</li>
  <li>Lassen Sie keine Taschen und Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen.</li>
  <li><span>Falls Sie in Ihrem Fahrzeug auf die Öffnung eines Einfahrttors warten müssen, bleiben Sie in Fahrtrichtung parallel zur Straße stehen, um notfalls rasch wegfahren zu können.</span></li>
  <li>Kontrollieren Sie regelmäßig Ihr Kreditkartenkonto. Seien Sie bei Abhebungen umsichtig, beachten Sie Ihre Umgebung und evtl. Veränderungen am Geldautomaten (Kamera, Karteneingabe). Seien Sie bei elektronischen Zahlungen besonders vorsichtig und lassen Sie Ihre Karte nie aus den Augen. &nbsp;</li>
  <li><span>Seien Sie sich der Betrugsversuche im Zusammenhang mit „mobile money“ bewusst und prüfen Sie vor einer Erstattung immer, ob Ihnen tatsächlich Geld gutgeschrieben wurde.</span></li>
  <li>Erwarten Sie nicht zu viel Unterstützung von der Polizei und weisen Sie ggf. unberechtigte Geldforderungen zurück oder verlangen die Klärung angeblicher Vorwürfe auf der Dienststelle mit Vorgesetzten.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p><span>Das Klima ist tropisch.</span><br><span>Vor allem in der Regenzeit von Dezember bis April kann es zu Erdrutschen und Überschwemmungen kommen, die auch Straßen und Brücken unpassierbar machen und damit den Reiseverkehr und die Strom- und Wasserversorgung erheblich beeinträchtigen können. In der übrigen Zeit des Jahres kommt es zunehmend zu Dürreperioden. &nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h4><em>Provinz Copperbelt&nbsp;</em></h4>
 <p>Im Rahmen von Minenaktivitäten in der Provinz Copperbelt im Nordwesten Sambias, ca. 400 km von der Hauptstadt entfernt, kam es im Februar 2025 zu einer schwerwiegenden Kontamination von Gewässern mit Schwermetallen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verzichten Sie auf Fisch aus dieser Region.</span></li>
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie <span>gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes </span>Wasser.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>In Sambia herrscht Linksverkehr. Insbesondere in der Regenzeit (siehe </span><em><span>Natur und Klima</span></em><span>) sind viele Straßen und Brücken unpassierbar. Vorsicht gilt vor allem bei plötzlich auftretenden Überschwemmungen. Straßenkontrollen der Polizei, die über reine Verkehrskontrollen hinausgehen, sind nicht nur auf den Überlandstraßen, sondern auch im innerstädtischen Bereich an der Tagesordnung. Es wird dringend geraten, stets alle Personal- und Fahrzeugpapiere mit sich zu führen. Mobile Radarkontrollen auf den großen Überlandstraßen sind sehr häufig; die Beschilderungen zur erlaubten Geschwindigkeit sind jedoch oft nicht vorhanden oder widersprüchlich. &nbsp;</span></p>
 <p><span>Nächtliche Überlandfahrten sind aufgrund von auf den Fahrbahnen laufenden Personen, ungesichert liegen gebliebenen und/oder unbeleuchteten Fahrzeugen, anderen Hindernissen und des Straßenzustands sowie vereinzelt bekannt gewordener Überfälle mit Straßenblockaden mit großen Risiken verbunden und sollten unbedingt vermieden werden. Außerhalb der Städte gibt es in der Regel keine Straßenbeleuchtung.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Gerade in entlegenen Gebieten kommt es zu Kraftstoffknappheit, dies betrifft insbesondere Diesel. Bei Überlandfahrten ist es daher ratsam, genug Kraftstoffreserven mitzuführen.</span></p>
 <h3>Sportliche Aktivitäten/Safaris</h3>
 <p>Die vorwiegend an den Viktoriafällen rund um die Städte Livingstone (Sambia) und Victoria Falls (Simbabwe) angebotenen Abenteuersportaktivitäten beinhalten naturgemäß ein hohes Verletzungsrisiko mit ggf. lebensgefährlichen Folgen. Vor Ort ist nur eine unzureichende medizinische Notfallversorgung gegeben.</p>
 <p>Die sambischen Nationalparks sind keine Zoos mit Absperrung, sondern Lebensraum wilder Tiere, die sich auch in den Camps aufhalten können und von denen einige dem Menschen gefährlich werden können. Aufgrund der mangelnden bis nicht vorhanden Gesundheits- und Rettungsstruktur sowie den weiten Entfernungen können auch weniger schwere Verletzungen lebensgefährliche Folgen haben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Veranstalter, Tourguides und Lodgebetreiber.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen werden mit Haftstrafen und Zwangsarbeit von 15 Jahren bis lebenslänglich geahndet. In der sambischen Gesellschaft können homosexuelle Beziehungen oder sexuelle Handlungen polarisieren und offen ablehnende Reaktionen hervorrufen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Vergehen gegen die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden konsequent geahndet. Ausländische Staatsangehörige ohne gültiges Visum bzw. ohne gültige Aufenthaltserlaubnis haben mit hohen Geld- und/oder Haftstrafen und/oder mit Abschiebung zu rechnen.</p>
 <p>Das Fotografieren militärischer und sonstiger sicherheitsrelevanter Einrichtungen, auch wenn diese auf den ersten Blick nicht immer als solche erkennbar sind, sowie von Militär- und Polizeipersonal ist verboten und kann zu umgehender Inhaftierung führen.<br>
  Der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe des Präsidentenpalasts (State House) ist untersagt. Vor dem Fotografieren von Gebäuden und Personen sollte um Erlaubnis gefragt werden.</p>
 <p>Die Einfuhr, der Besitz und der Konsum von Betäubungsmitteln, einschließlich sogenannter „weicher Drogen“, sind mit hohen Strafen, häufig auch langjährigem Freiheitsentzug, bedroht.</p>
 <p>Das Rauchen an öffentlichen Orten ist gesetzlich verboten. Zuwiderhandlung kann mit Geldstrafen und/oder Gefängnisstrafen bis zu zwei Jahren geahndet werden.</p>
 <p>Prostitution und der Besitz pornographischer Materialien sowie homosexuelle Handlungen sind strafbar.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p><span>Landeswährung ist der Kwacha (ZMW). Banken und Wechselstuben in Lusaka akzeptieren häufig USD und EUR zum Umtausch, außerhalb Lusakas kann es Schwierigkeiten beim EUR Bargeldwechsel geben. USD-Banknoten der Serien vor 1996 („kleine Köpfe“) werden im Regelfall nicht umgetauscht oder angenommen. Kleine Scheine werden häufig nur zu schlechteren Kursen umgetauscht.&nbsp;</span><br><span>Gängige Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend, angenommen. Es kommt häufig zu Übertragungsfehlern, sodass Kreditkartenzahlungen nicht selten an der Technik scheitern. Die Abhebung von Bargeld von meist begrenzten Beträgen an Geldautomaten ist vermehrt mit Kreditkarten, vereinzelt auch mit Debitkarten (Girocard) möglich.</span></p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige können unabhängig vom Reisezweck visumsfrei nach Sambia einreisen. Bei Einreise muss ein gültiges Rückflugticket, sowie Nachweis einer ausreichenden Finanzierung des Aufenthalts in Sambia mitgeführt werden. Für die ersten 30 Tage des Aufenthalts wird bei Einreise kostenfrei ein Stempel im Reisepass ausgestellt. Dieser kann vor Ort für touristische oder Besuchszwecke maximal zweimal für jeweils 30 Tage kostenfrei verlängert werden. Vor Ablauf der ersten 30 Tage des Aufenthaltes ist jedoch vor Ort eine entsprechende Genehmigung je nach Aufenthaltszweck zu beantragen. Informationen dazu bietet die Webseite der <a href="https://www.zambiaimmigration.gov.zm/permit-types">Zambia Immigration.</a></p>
 <p>An den Landgrenzen ist das Visum in Form eines Einreisestempels möglicherweise nicht erhältlich; bei Einreisen, die nicht über einen internationalen Flughafen stattfinden, wird geraten, sich vorab an die zuständige sambische Botschaft zu wenden. Mehrfacheinreisen (Multiple Entry) werden am Flughafen nicht ausgestellt, können aber nach Einreise bei den örtlichen Büros der Einwanderungsbehörde beantragt werden.</p>
 <h4><em>Visum für längerfristige Aufenthalte</em></h4>
 <p>Visa für längerfristige Aufenthalte und/oder Reisezwecke, die über einen reinen Aufenthalt als Tourist oder zu Besuchszwecken hinausgehen, können vor Einreise bei der <a href="http://www.zambiaembassy.de/visumantrag/">Botschaft von Sambia in Berlin</a> beantragt werden. In der Regel wird allerdings auf die Möglichkeit der visumsfreien Einreise und die Beantragung der entsprechenden Genehmigungen vor Ort verwiesen.</p>
 <h4><em>Online-Visum (E-Visa) vor der Einreise</em></h4>
 <p>Siehe auch „<em>Visum für längerfristige Aufenthalte“</em>.</p>
 <p>Nach der <a href="https://www.zambiaimmigration.gov.zm/for-visitors/" target="_blank" rel="noopener">Online-Beantragung</a> wird ein Visa Approval Letter ausgestellt, der bei Einreise ausgedruckt vorgelegt werden muss, wonach das Visum direkt am Flughafen in den Pass gestempelt oder geklebt wird.<br>
  Besonders interessant ist das sog. KAZA-Visum für 50 USD, das zur Einreise nach Simbabwe und mehrfache Wiedereinreise nach Sambia (z.B. bei Ausflügen nach Namibia und Botswana) berechtigt.</p>
 <p>Im Internet bieten auch private Firmen diesen Service an und verschleiern dabei häufig geschickt die von ihnen verlangten erheblichen Zusatzgebühren von bis zu 100 EUR pro Visum.<br>
  Es sind zudem vereinzelte Fälle bekannt geworden, in denen Fluggesellschaften bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums bestanden haben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie unbedingt darauf, E-Visa nur auf der offiziellen Seite der sambischen Einreisebehörde zu beantragen.</li>
  <li>Erkundigen Sie sich ggf. bei Ihrer Fluggesellschaft, ob das E-Visa anerkannt wird.</li>
 </ul>
 <h4><em>Aufenthaltsdauer</em></h4>
 <p><span>Bei der auf einem vor der Einreise eingeholten Visum angegebenen Gültigkeitsdauer handelt es sich um die Nutzungsfrist des Visums. Das bedeutet, dass die (ggf. erste) Einreise innerhalb der angegebenen Frist, im Regelfall drei Monate, erfolgen muss.&nbsp;</span><br><span>Die Dauer des zulässigen Aufenthalts von im Regelfall 30 Tage wird erst bei Einreise durch die Einwanderungsbehörden festgelegt und durch Stempel im Reisepass dokumentiert.&nbsp;</span><br><span>Besucher (Reisezweck Tourismus oder Besuch) dürfen sich binnen 12 Monaten max. 90 Tage in Sambia aufhalten; Geschäftsreisende max. 30 Tage innerhalb von 12 Monaten.&nbsp;</span><br><span>Es sind Fälle bekannt geworden, in denen ausländischen Staatsangehörigen trotz Besitzes eines für diese Reise ausgestellten Visums einer sambischen Botschaft die Einreise mit der Begründung verweigert worden ist, die 90 Tage seien überschritten.&nbsp;</span><br><span>Eine Aufenthaltserlaubnis für längere Aufenthalte kann je nach Einzelfall von den örtlich zuständigen Büros der Einwanderungsbehörde erteilt werden.</span></p>
 <p>Vergehen gegen die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden von den sambischen Einwanderungsbehörden konsequent geahndet. Ausländische Staatsangehörige ohne gültiges Visum bzw. ohne gültige Aufenthaltserlaubnis haben mit hohen Geld- und/oder Haftstrafen und/oder mit Abschiebung zu rechnen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie die zulässige Aufenthaltsdauer unbedingt ein.</li>
  <li>Achten Sie insbesondere beim Grenzübertritt auf dem Landweg darauf, dass die Einreise im Reisepass dokumentiert worden ist (Einreisestempel) und für welche Dauer der Aufenthalt gestattet wird.</li>
  <li>Führen Sie Ihren Reisepass mit Visum und/oder Einreisestempel sowie zutreffendenfalls die gesonderte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis ständig mit sich.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung und anderer Währungen ist unbegrenzt möglich, jedoch ab 5.000 USD deklarationspflichtig.</p>
 <p>Die Ausfuhr von Teilen von Wildtiertrophäen aus Sambia ist verboten. Das Ausfuhrverbot umfasst nicht nur Stoßzähne oder Hörner, sondern auch oft als touristische Souvenirs betrachtete Fundobjekte aus den Nationalparks wie z. B. Skelett- oder Zahnteile verendeter Wildtiere. Wer am Flughafen oder an den Grenzstellen mit entsprechenden Objekten angetroffen wird, muss mit Festnahme und anschließendem Gerichtsverfahren (Geldstrafe) rechnen. Jede Ausfuhr bedarf einer Genehmigung durch die sambische Wildschutzbehörde ZAWA.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einfuhr von Haustieren ist eine Einfuhrerlaubnis des Department of Research &amp; Specialist Services in Lusaka erforderlich, die auf Basis eines aktuellen Gesundheitszeugnisses und Nachweises einer mind. 30 Tage und max. 12 Monate alten Tollwutimpfung ausgestellt wird.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von einem Jahr eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> nachweisen.<br>
  Nach einem Besuch des Landes wird von den Nachbarländern Namibia, Botswana und Zimbabwe kein Impfnachweis verlangt. Gleiches gilt für die Weiterreise nach Südafrika.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus&nbsp;und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>Malaria</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a><span> ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch </span><em><span>Plasmodium falciparum</span></em><span>, beträgt über 99%. Eine </span><a href="https://dtg.org/images/Startseite-Download-Box/Weltkarte_2024.pdf"><span>Karte der Malaria-Risikogebiete</span></a><span> stellt die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Afrika.pdf">DTG</a><span> zur Verfügung.</span></p>
 <p><span>Beachten Sie zum Schutz vor Malaria die folgenden Hinweise:</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich insbesondere in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten<span><span class="underline">.</span></span></a></li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>HIV/AIDS-Infektionen stellen ein relevantes Problem in Sambia dar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Tollwut</h3>
 <p>Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. In Sambia treten gelegentlich Fälle von Tollwut auf. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren.</li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.</li>
  <li>Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.</li>
 </ul>
 <h3>Meningitis (Bakterielle Hirnhautentzündung)</h3>
 <p>Die Meningokokken-Erkrankung wird im gesamten Lande hauptsächlich in den trockenen Monaten übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (moderner Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein.</p>
 <h3><strong>Schistosomiasis (Bilharziose)</strong></h3>
 <p>Schistosomiasis wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.</li>
 </ul>
 <h3>Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)</h3>
 <p>Vorwiegend im Osten, entlang des Luangwa und im Bereich des Kariba-Sees, aber auch in allen anderen Nationalparks des Landes kann es vereinzelt zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.</li>
 </ul>
 <h3>Gifttiere</h3>
 <p>In Sambia leben eine Reihe gefährlicher, teils nachtaktiver Giftschlangen, giftiger Spinnen und Skorpione.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Laufen Sie nachts nicht im Freien umher und achten Sie darauf, wohin Sie greifen und sich setzen.</li>
  <li>Beachten Sie bei Schlangenbissen die Hinweise siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Erste Hilfe bei Schlangenbissen.</a></li>
 </ul>
 <h3>Sonstige Gefahren</h3>
 <p>Siehe auch <em>Natur und Klima</em></p>
 <p>Im Rahmen von Minenaktivitäten in der Provinz Copperbelt kam es im Februar 2025 zu einer Kontamination von Gewässern mit Schwermetallen. Direkter Wasserkontakt oder der Konsum von Fisch kann bei Belastungen von Gewässern mit Schwermetallen die Gesundheit gefährden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie lokale Warnungen und halten sich an die Vorgaben der Behörden.</span></li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Kleinere Krankenhäuser, insbesondere in ländlichen Gebieten, verfügen häufig nur über eine unzureichende Notstromversorgung, siehe <em>Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr.</em></p>
 <p>Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist personell, technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/sambia-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Wed, 20 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 20 May 2026 08:47:06 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/sambiasicherheit-208606</guid></item><item><title>Kenia: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/keniasicherheit-208058</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Landesweite Demonstrationen</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
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   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
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   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <h4><em>Landesweite Demonstrationen</em></h4>
 <p><span>Am 18. Mai 2026 kam es in Nairobi und anderen Städten zu Streiks im Transportwesen sowie zu Demonstrationen und blockierten Straßen. Auslöser waren die Anhebung der Benzinpreise und die damit verbundene Preissteigerung beim Nahverkehr und die steigenden Lebenshaltungskosten.</span><br><span>Der Streik soll fortgeführt werden. Weitere Demonstrationen, Straßenblockaden und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden, siehe auch </span><em><span>Sicherheit – Innenpolitische Lage</span></em><span>.</span></p>
 <p>Reisende sollten zu ihrer eigenen Sicherheit folgende Vorsichtsmaßnahmen treffen:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten und bleiben Sie an einem sicheren Ort, falls Demonstrationen in Ihrer Nähe stattfinden.&nbsp;<span> </span></li>
  <li>Sollten Sie zum Flughafen fahren müssen, informieren Sie sich vor Abfahrt in den Medien zur Situation auf den Zufahrtstraßen.</li>
  <li>Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.</li>
 </ul>
 <h4><em>Krise im Nahen und Mittleren Osten</em></h4>
 <p>Die Krise im Nahen und Mittleren Osten hat auch Auswirkungen auf die Versorgungslage in Kenia. Es kommt vermehrt zu Versorgungsengpässen und Wartezeiten an Tankstellen. <span>In ländlicheren Gebieten werden Tankstellen teilweise nicht mehr mit Kraftstoff beliefert.&nbsp;</span>Weitere, auch kurzfristige Einschränkungen, z.B. bei Lebensmitteln und im Flugverkehr, können nicht ausgeschlossen werden.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Kontaktieren Sie vor Reiseantritt Ihre Fluggesellschaft/Ihren Reiseveranstalter und stellen Sie sicher, dass Ihr Flug wie vorgesehen stattfindet.</span></li>
  <li><span>Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Kraftstoff, Powerbanks, etc.) für einige Tage.</span></li>
  <li><span>Führen Sie einen ausreichenden Vorrat notwendiger Medikamente bei sich, falls die Rückreise nicht wie geplant stattfinden kann.</span></li>
  <li><span>Achten Sie darauf, Ihr Fahrzeug weitestgehend vollgetankt zu halten; führen Sie insbesondere bei Überlandfahrten ausreichend zusätzlichen Treibstoff mit sich.</span></li>
  <li><span>Bleiben Sie stets aufmerksam und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.</span></li>
 </ul>
 <h4><em>Angriffe krimineller Banden</em></h4>
 <p>Nach vermehrten Angriffen durch kriminelle Banden in Teilen der Countys Laikipia, Meru und Isiolo hat die kenianische Regierung am 26. März 2026 mehrere Teilgebiete dieser Countys als besonders gefährdet eingestuft.<br><strong>Bei Reisen in die vorgenannten Regionen wird derzeit zu besonderer Vorsicht geraten</strong>, siehe auch <em>Kriminalität.&nbsp;</em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig und verfolgen Sie die örtlichen Medien.</li>
  <li>Suchen Sie nur Unterkunfts- und Aufenthaltsorte auf, die entsprechende Sicherheitsmaßnahmen umsetzen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und halten Sie Ihre Kontaktdaten aktuell. Geben Sie diese Empfehlung auch an andere, ggf. noch nicht registrierte deutsche Staatsangehörige weiter.</li>
 </ul>
 <h4><em>Gefahr terroristischer Anschläge</em></h4>
 <p>Vor dem Hintergrund des Konflikts im Nahen Osten und angesichts der ohnehin vorhandenen Gefahr terroristischer Anschläge in der Region Ostafrika wird zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den Sicherheitshinweis und insbesondere die Empfehlungen im Kapitel <em>Sicherheit - Terrorismus.</em></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><strong>Von Reisen in die Countys Baringo, West Pokot, und Turkana der North-Rift-Region wird derzeit dringend abgeraten.</strong></p>
 <p><strong>Von Reisen</strong> <strong>in das Grenzgebiet zu Somalia (</strong><span><strong>ca.&nbsp;</strong></span><strong>100 km Entfernung zur Grenze), einschließlich der Provinz Lamu, wird dringend abgeraten.</strong></p>
 <p><strong>Von nicht notwendigen Reisen nach Lamu Island und Manda Island wird abgeraten.</strong></p>
 <p><strong>Bei Reisen in die erweiterte North-Rift-Region (Elgeyo Marakwet, Samburu sowie im Dreiländereck von Laikipia, Meru und Isiolo) wird zu besonderer Vorsicht geraten.</strong></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p><span>In Kenia besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge. Die somalische Al-Shabaab-Terrororganisation droht weiterhin mit Anschlägen in Kenia.&nbsp;</span><br><span>Mehrere Anschläge in der Vergangenheit und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, kirchliche Einrichtungen, öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, Kleinbusse, Fähren, Flughäfen und andere stark frequentierte Einrichtungen zählen zu den Orten mit erhöhter Gefährdung.&nbsp;</span></p>
 <p><strong>Von Besuchen des Grenzgebietes zu Somalia im Nordosten Kenias, einschließlich der Provinz Lamu, wird wegen terroristischer Aktivitäten dringend abgeraten.</strong><br>
  Lamu Island und Manda Island sind bislang nicht Ziel von Anschlägen geworden. Es gibt jedoch ein verstärktes Aufkommen aktiver terroristischer Zellen, die bis in die Nähe des Archipels vordringen.</p>
 <p>Bei Aufenthalten und Reisen in abgelegene Orte oder Nebenstrecken der Küstenregion besteht ein erhöhtes Entführungs- und Anschlagsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.</li>
  <li>Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.</li>
  <li>Vermeiden Sie unbedingt Reisen, die näher als etwa 100 km an die somalische Grenze heranführen, einschließlich Kiwayu und die Küstenregionen nördlich von Pate Island, sowie nicht erforderliche Reisen nach Lamu Island und Manda Island.</li>
  <li>Seien Sie bei unbedingt erforderlichen Besuchen des Lamu-Archipels besonders vorsichtig und reisen Sie ausschließlich auf dem Luftweg an.</li>
  <li>Suchen Sie für unvermeidliche Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz - vor allem nach Lamu - unbedingt Schutz in einem bewachten Konvoi.</li>
  <li>Beachten Sie auch den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>An verschiedenen Orten Kenias immer wieder zu Demonstrationen und zum Teil gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten mit Toten und Verletzten, zuletzt Anfang Juli 2025.</p>
 <p>Demonstrationen können in Kenia jederzeit, auch ohne konkreten Aufruf, stattfinden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Meiden Sie in Nairobi den Central Business District (CBD), das State House sowie die Stadtteile Kibera und Mathare während Demonstrationszeiten komplett. Ebenso die Straßenzüge Moi Avenue, Kenyatta Avenue, Haile Selassie Avenue und Harambee Avenue.</li>
  <li>Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
 </ul>
 <p>In Laikipia und angrenzenden Counties mehren sich die Konflikte über Weide- und Landrechte. Dabei kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Übergriffen auf Farmen und Lodges.</p>
 <p>In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias besteht die Gefahr von Stammesauseinandersetzungen.</p>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles und Sicherheitshinweis</span></em></p>
 <p><strong>Von Reisen in die Countys Baringo, West Pokot, und Turkana der North-Rift-Region wird derzeit dringend abgeraten.</strong></p>
 <p><strong>Bei Reisen in die erweiterte North-Rift-Region (Elgeyo Marakwet, Samburu sowie im Dreiländereck von Laikipia, Meru und Isiolo) wird zu besonderer Vorsicht geraten.</strong></p>
 <p><span>Die kenianische Regierung hat Teile der North-Rift-Region als besonders gefährdet erklärt.</span></p>
 <p><span>Hintergrund sind vermehrte Angriffe durch Banden in diesem Bereich, die durch Streitigkeiten um Land und Ressourcen angeheizt werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig und verfolgen Sie die örtlichen Medien.</li>
  <li>Suchen Sie nur gesicherte Unterkunfts- und Aufenthaltsorte auf.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <p>Die Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Nicht ausgeschlossen sind Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Blitz-Entführungen münden, bei denen auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben.</p>
 <p>Bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete sind besonders gefährlich. In Nairobi ereigneten sich zudem in letzter Zeit mehrere Fälle von Trickbetrug, in denen die Betrüger den Reisenden, als Polizisten verkleidet, gegenübertraten. Es ist daher zu empfehlen, sich immer den Dienstausweis des vermeintlichen Polizisten zeigen zu lassen und diesem nicht ohne nachvollziehbaren Grund zu folgen.</p>
 <p>In Nairobi und in Mombasa besteht die erhöhte Gefahr von Raubüberfallen, auf Fußgänger wie auch auf Autofahrer einschließlich des „Car-Jackings“.<br>
  Auch bei organisierten „Slum-Touren“ ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Übergriffen auf Besuchergruppen gekommen.</p>
 <p>Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden.</p>
 <p>In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz besteht eine erhöhte Gefahr von bewaffneten Überfällen und Entführungen.</p>
 <p><span>Nach Verabredungen über Dating-Plattformen ist es zu Überfällen, teilweise mit schwerer Körperverletzung, gekommen. Es gab zudem Erpressungsversuche aufgrund vermeintlicher Minderjährigkeit der Beteiligten oder homosexueller Handlungen.</span></p>
 <p>Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga, des Amboseli-Parks gemeldet.</p>
 <p>Vor allem an der Küste kommt es gelegentlich zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser von Individualtouristen.<br>
  Auch beim Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs ist es insbesondere an der Küste vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete im Allgemeinen sowie die Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma.</li>
  <li>Meiden Sie nachts die Innenstädte Nairobis und Mombasas.</li>
  <li>Besuchen Sie die Altstadt von Mombasa auch tagsüber nur mit ortskundigen Personen.</li>
  <li>Legen Sie auch kürzere Strecken im Zweifel lieber mit dem Taxi zurück.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen, ärmeren Wohngegenden und an Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Holen Sie vor individuellen Ausflügen Informationen zur Lagebeurteilung und Risikoabwägung bei den Reise- und Hotelleitungen ein.</li>
  <li>Übernachten Sie als Individualtouristen in Nationalparks ausschließlich in Lodges oder auf bewachten Campingplätzen und achten Sie auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit</span>.</li>
  <li>Seien Sie beim Einsatz von Bank- und Kreditkarten und beim Abheben am Geldautomaten besonders vorsichtig.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter als auch bei Verabredungen über Dating-Plattformen skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <p>2025 wurden in Nairobi vermehrt Raubüberfälle/„Bag Snatching“ auf Reisende gemeldet, die am Tag zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs waren. Die Täter benutzen Motorradtaxis und nehmen auch Verletzungen ihrer Opfer (z.B. durch Stürze) in Kauf. Vorfälle wurden vor allem in Nairobi in den Bezirken Riverside, Westlands, Gigiri und Runda bekannt; weitere, ähnliche Vorfälle können auch in anderen Bezirken oder Städten nicht ausgeschlossen werden.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Meiden Sie entlegene Gegenden. Telefonieren Sie in der Öffentlichkeit nur falls unbedingt nötig, ansonsten verwahren Sie Ihr Mobiltelefon sicher. Falls Sie eine Tasche mitführen, tragen Sie diese auf der von der Straße abgewandten Seite. Führen Sie nur so viel Bargeld mit wie unbedingt notwendig. Tragen Sie die Wertsachen am Körper verteilt.</span></li>
  <li><span>Achten Sie insbesondere auf „Boda Bodas“ (Motorradtaxis). Halten Sie möglichst viel Abstand zum fließenden Verkehr und laufen Sie auf der entgegengesetzten Seite der Fahrtrichtung, falls Sie zu Fuß unterwegs sind.</span></li>
  <li><strong>Leisten Sie bei einem Raubüberfall keinesfalls Gegenwehr. </strong>Informieren Sie unverzüglich die örtliche Polizei und die Deutsche Botschaft Nairobi.</li>
  <li>Informieren Sie unverzüglich die örtliche Polizei und die <a href="https://nairobi.diplo.de/ke-de/ueber-uns/adressenairobi/1510552?openAccordionId=item-203148-0-panel" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Botschaft Nairobi.</a></li>
 </ul>
 <h3>Piraterie auf hoher See</h3>
 <p>Vor den Küsten besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen, trotz laufender internationaler Bemühungen zur Eindämmung. Nach wie vor sind Schiffe vor Kenia gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern sollten Sie besonders vorsichtig sein und unbedingt eine Registrierung beim <a href="https://mscio.eu/">Maritime Security Center</a> vornehmen.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Kenia liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.</p>
 <p>Das Klima ist an der Küste tropisch, das Hochland und Zentrum des Landes ist subtropisch, der Norden und Nordosten semi-arid und arid.</p>
 <p>Extreme Trockenheit und Dürre kann die östlichen, nordöstlichen, aber auch Küstenregionen betreffen.</p>
 <p>In den Regenzeiten, die üblicherweise&nbsp;von Oktober bis November und von Ende März bis Mitte Juni gehen, können starke Regenfälle Überflutungen und Erdrutsche sowie Schäden an der Infrastruktur verursachen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Fahren Sie bei überfluteten Straßen besonders vorsichtig, insbesondere in Senken und in der Nähe von Wasserläufen.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsumamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <blockquote>
  <h3>Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a></h3>
 </blockquote>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Dem Auswärtigen Amt liegen Berichte vor, wonach uniformierte Sicherheitskräfte, insbesondere Polizisten, hohe Bußgelder verlangen oder mit Festnahme aufgrund erfundener Verkehrsdelikte oder kleinerer Vergehen drohen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Bleiben Sie bei unklarer Rechtslage kritisch und nehmen Sie im Zweifel Kontakt mit dem&nbsp;</span><a href="https://nairobi.diplo.de/ke-de/ueber-uns/adressenairobi-1510552?openAccordionId=item-203148-0-panel"><span>Bereitschaftsdienst der Deutschen Botschaft Nairobi</span></a><span> auf.</span></li>
  <li><span>Leisten Sie keine Zahlungen, wenn Sie die angebliche Tat nicht begangen haben, das geforderte Bußgeld unangemessen hoch erscheint oder wenn Ihnen keine Quittung/kein Protokoll ausgestellt werden kann.</span></li>
  <li><span>Notieren Sie sich die Personalien, Dienstnummern bzw. Kfz-Kennzeichen der kontrollierenden Sicherheitskräfte.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Sollten Sie bedroht werden:&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Leisten Sie keinen Widerstand und kommen Sie den Aufforderungen nach.</span></li>
  <li><span>Erstatten Sie anschließend Anzeige bei einer örtlichen Polizei und lassen sich einen Nachweis über die erfolgte Anzeige aushändigen.</span></li>
 </ul>
 <h4><em>Allgemeine Hinweise</em></h4>
 <p><span>Es gibt ein Inlandsflugnetz, Eisenbahn- und Busverbindungen sowie Kleinbusse, Taxis und Motorradtaxis „Boda-Boda“.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Die Sicherheitskontrollen an den kenianischen internationalen Flughäfen Nairobi „Jomo Kenyatta“ und Mombasa „Daniel Arap Moi“ und insbesondere am regionalen Flughafen Nairobi-Wilson - Ausgangspunkt zahlreicher „Flying Safaris“ entsprechen nicht immer internationalen Standards.</span></p>
 <p><span>Es herrscht Linksverkehr. Die Hauptverkehrsstraßen sind oftmals in schlechtem Zustand und lassen ein schnelles Vorankommen häufig nicht zu.</span></p>
 <p><span>Öffentliche Busse oder „Matatus“ genannte Kleinbusse sind teilweise nicht in verkehrssicherem Zustand.</span><br><span>Schwere Unfälle von Überlandbussen und „Boda-Boda“ genannten Motorradtaxis mit Todesopfern aufgrund überhöhter Geschwindigkeit oder Übermüdung der Fahrer sind vergleichsweise häufig.</span></p>
 <p>Bei Safaris lokaler Anbieter führen ein offensiver Fahrstil, die Übermüdung oder nur bedingte Geländetauglichkeit der Kleinbusse regelmäßig zu schweren Unfällen.<br>
  Bei der Buchung von Ausflügen bei kleineren lokalen Anbietern wurden Leistungen in Einzelfällen nach Vorkasse von Reisenden nicht erbracht und Beträge nicht zurückerstattet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verzichten Sie im Zweifel bei Überlandfahrten auf öffentliche Busse, „Matatus“ und „Boda-Bodas“, sondern nutzen Sie lieber lizensierte Taxis.</li>
  <li>Planen Sie die Route und die Fahrtzeit bei selbst organisierten Fahrten so, dass Sie Ihr Ziel noch bei Tageslicht erreichen.</li>
  <li>Informieren Sie sich bei der Reise- oder Hotelleitung über die Erfahrungen mit Safarianbietern und vergewissern Sie sich vor Reiseantritt möglichst, dass sich die Fahrzeuge in einem verkehrstauglichen Zustand befinden, weisen Sie Fahrer bei risikoreicher Fahrweise ggf. vehement auf einen angemessenen Fahrstil hin.</li>
  <li>Führen Sie Wanderungen in Abhängigkeit von Gelände und Fauna möglichst mit einem ortskundigen, vertrauenswürdigen oder beim <a href="http://www.kws.go.ke/" target="_blank" rel="noopener">Kenya Wildlife Service</a> registrierten Wanderführer durch.</li>
  <li>Vergewissern Sie sich bei Buchungen über lokale Reiseveranstalter der Seriösität des Unternehmens.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p><span>Das kenianische Strafrecht stellt homosexuelle Handlungen unter Strafe. Auch wenn diese Bestimmungen bisher nicht angewandt wurden, wird zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit dringend empfohlen. Homosexualität wird weitestgehend tabuisiert.</span><br><span>Es ist nach Verabredungen über Dating-Apps zu Überfällen und Gewalttaten insbesondere gegenüber Homosexuellen gekommen, siehe </span><em><span>Sicherheit -</span></em><span> </span><em><span>Kriminalität</span></em><span>.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>Das kenianische Recht ist streng und sieht hohe Geld- bzw. langjährige Freiheitsstrafen für zahlreiche Vergehen vor. Auch ohne Verurteilung muss mit langer (teils mehrjähriger) Untersuchungshaft gerechnet werden.</span></p>
 <p><span>Drogendelikte (auch Besitz von Marihuana für den Eigenbedarf) werden selbst bei Geringfügigkeit strafrechtlich verfolgt und streng bestraft. Gleiches gilt für unerlaubten Waffenbesitz. Auch Gas/Schreckschuss- und Spielzeugpistolen, CS-Gas und Pfefferspray werden als Waffen klassifiziert, </span><em><span>siehe Einreise und Zoll - Einfuhrbestimmungen.&nbsp;</span></em><br><span>In Nationalparks ist die Mitnahme von Waffen streng verboten.</span></p>
 <p><span>Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Menschen-/ Frauenhandel und Ausbeutung werden mit langjährigen Freiheitsstrafen geahndet. In Kenia gelten alle Personen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres als Kind im Sinne dieses Gesetzes.</span></p>
 <p><span>Im Falle des unerlaubten Aufenthalts in Kenia, unter anderem auch bei Ablauf eines vorher gültigen Visums, drohen Inhaftierung, Geldstrafe und/oder Abschiebung.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Das Fotografieren von Einrichtungen, die als militärisch und/oder sicherheitsrelevant gelten können (z. B. Flughafen, offizielle Regierungsgebäude usw.), ist verboten. Eine Erlaubnis der Sicherheitskräfte kann im Einzelfall eingeholt werden.</span></p>
 <p><span>Es besteht ein allgemeines Verbot von Plastiktüten, schon der Besitz ist strafbar, es drohen hohe Geldstrafen und u.U. sogar Haft, siehe auch </span><em><span>Einreise und Zoll – Einfuhrbestimmungen.</span></em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie keine Plastiktüten nach Kenia ein.</li>
 </ul>
 <p><span>Der Besitz und Handel von Elfenbein und Elfenbeinprodukten steht unter hohen Geld- und Freiheitsstrafen, auch wenn die Produkte vor Inkrafttreten von Artenschutzregelungen erworben bzw. hergestellt wurden. Der Kauf oder das Sammeln von Korallen, Muscheln und Seesternen ist verboten.</span></p>
 <p><span>Da auf kenianischen Geldscheinen und Münzen Portraits der Präsidenten abgedruckt sind, steht die Beschädigung bzw. Zerstörung der Währung unter Strafe.</span></p>
 <p><span>Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist weitgehend verboten, die Vorschriften werden inzwischen strenger kontrolliert. Die Einfuhr und das Rauchen von Wasserpfeifen (inklusive Tabak) sind verboten.&nbsp;</span></p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Kenya-Shilling (KES). Bargeld kann an Geldautomaten mit Kreditkarten und Debitkarten (Girocard) europäischer Banken abhängig von den Sicherheitsvorkehrungen der jeweiligen Bank bis maximal 40.000 KES abgehoben werden. Es ist hilfreich, einen kleineren Betrag in 1-USD-Noten griffbereit mitzuführen, um erste Kosten, z. B. für ein Taxi, bestreiten zu können.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens <span class="underline">sechs</span> Monate über das Aufenthaltsende hinaus gültig sein. Die Vorlage eines Rück- oder Weiterreisetickets ist notwendig. Vor Einreise ist eine elektronische Einreisegenehmigung „eTA“ notwendig, siehe e<em>TA.</em></p>
 <p>Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.</p>
 <h3>eTA</h3>
 <p>Alle Reisenden benötigen eine „Electronic Travel Authorization“ (sogenannte „eTA“) zur Einreise nach Kenia; Informationen zu Ausnahmen bietet die <a href="https://www.etakenya.go.ke/en"><span>eTA-Webseite).</span></a> Die Beantragung erfolgt <a href="https://www.etakenya.go.ke/en">online</a> und kann frühestens drei Monate vor Abreise eingereicht werden; spätestens jedoch 72 Stunden vor Abreise. Die „eTA“ berechtigt nicht automatisch zur Einreise – dies liegt im Ermessen der Grenzbeamten bei der Einreise. Weitere Informationen in deutscher Sprache bietet die <a href="https://kenyanembassyberlin.de/eta">Kenianische Botschaft.</a>&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte beachten Sie die rechtzeitige Beantragung der „eTA“<em>. </em>Weitere Hinweise erteilen die <a href="https://www.etakenya.go.ke/en">kenianischen Behörden.</a></li>
 </ul>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Seit Einführung der elektronischen Einreisegenehmigung „eTA“ ist kein Visum zur Einreise nach Kenia mehr erforderlich.</p>
 <p>Bereits erteilte (E-)Visa behalten ihre Gültigkeit bis zum Abschluss der Reise.</p>
 <h4><em>East African Tourist Visa</em></h4>
 <p>Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit ein East African Visa, gültig zur mehrfachen Einreise für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda über das <a href="https://www.visas.immigration.go.ug/">elektronische Visasystem</a> zu beantragen. Die Kosten betragen 100 USD.</p>
 <p>Bei Weiterreise in eines der Nachbarländer mit anschließender Wiedereinreise nach Kenia, besteht die Möglichkeit ein Visum zur mehrfachen Einreise zu beantragen.</p>
 <h3>Arbeitsaufnahme</h3>
 <p>Eine Arbeitsgenehmigung ist regelmäßig erforderlich, auch bei Tätigkeiten in sozialen Einrichtungen oder bei Nichtregierungsorganisation und Praktika. Weitere Informationen bietet das kenianische <a href="http://www.immigration.go.ke/" target="_blank" rel="noopener">State Department for Immigration Services</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich so umfassend wie möglich über die fragliche Institution bzw. über eine deutsche Partnerinstitution.</li>
  <li>Thematisieren Sie dabei auch die Sicherheit der Unterbringung. Zum Teil wird für die Mitarbeit ein nicht unerheblicher finanzieller Beitrag erhoben.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt. Das Mitführen einer englischsprachigen, von den Erziehungsberechtigten unterschriebenen, beglaubigten Einverständniserklärung wird empfohlen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige</a>.</li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p><span>Bargeld und Zahlungsmittel müssen bei Beträgen über 10.000 USD deklariert werden. Wertvolle elektronische Geräte sind ebenfalls bei der Einreise zu deklarieren.</span></p>
 <p><span>Die Einfuhr von Waffen (einschließlich Gas-/Schreckschusspistolen, Tränengas u.a. in Deutschland frei verkäufliche Waffen zur Selbstverteidigung), Drogen aller Art sowie jeder Art pornographischen Materials ist strikt verboten.</span></p>
 <p><span>Da die meisten exotischen Tier- und Pflanzenarten geschützt sind, sind der Besitz und damit auch die Ausfuhr entsprechender Souvenirs verboten und werden mit hohen Geld- oder Haftstrafen geahndet, siehe Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten.</span></p>
 <p>Weitere Informationen bietet die <a href="https://kra.go.ke/helping-tax-payers/faqs/customs-and-border-control" target="_blank" rel="noopener">FAQ der Kenya Revenue Authority (KRA).</a></p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einfuhr von Katzen und Hunden stellt die <a href="https://kenyanembassyberlin.de">Botschaft von Kenia in Berlin</a> gegen Vorlage des EU-Heimtierausweises, eines aktuellen tierärztlichen Gesundheitszeugnisses und einer Gebühr eine Einfuhrerlaubnis aus.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich daher rechtzeitig vor Ihrer Ausreise bei der kenianischen Botschaft hierzu.</li>
 </ul>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <blockquote>
  <p>Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a></p>
 </blockquote>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4>Pflichtimpfungen:</h4>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Personen ab dem Alter von 12 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.</p>
 <h4>Reiseimpfungen:</h4>
 <p>Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Bei Reisen nur in die North Eastern Province, nach Kilifi, Kwale, Lamu, Malindi und Tanariver in der Coastal Province sowie nach Nairobi und Mombasa ist eine Gelbfieberimpfung nicht allgemein empfohlen, kann aber dennoch sinnvoll sein. Im übrigen Land besteht eine allgemeine Empfehlung zur Gelbfieberimpfung. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen <span>Chikungunya- und </span>Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.</p>
 <h4>Standardimpfungen:</h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html" target="_blank" rel="noopener">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern sichergestellt werden.</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Kenia ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb des großen Zentrums in Nairobi fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen insbesondere auf dem sonstigen Markt vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab, z. B. bei AMREF-Flying Doctors.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a> sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (<em>P. falciparum</em>) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Athiopien_Kenia.pdf">DTG</a> zur Verfügung. Das Malariarisiko ist regional unterschiedlich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Ganzjährig hohes Risiko: im ganzen Land unterhalb von 2.500 Hm</li>
  <li>Malariafrei: Nairobi (Stadtzentrum), Höhenlagen oberhalb von 2.500 Hm</li>
 </ul>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870" target="_blank" rel="noopener">Chikungunya-Fieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904" target="_blank" rel="noopener">Leishmaniasis,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/lymphatische-filariosen-2628714" target="_blank" rel="noopener">lymphatische Filariosen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/wnf-2562880" target="_blank" rel="noopener">West-Nil-Fieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/zikavirus-infektionen-2562866" target="_blank" rel="noopener">Zikavirus-Infektionen.</a> In Nairobi ist das Risiko für diese Erkrankungen allgemein nur minimal.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Denguefieber und Chikungunya-Fieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.</li>
  <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p>Die in Kenia vorkommende Erkrankung <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/krim-kongo-fieber-2628722" target="_blank" rel="noopener">Krim-Kongo-Fieber</a> wird durch Zecken übertragen. Durch Zecken kann Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rickettsiose-2640628" target="_blank" rel="noopener">Rickettsiose,</a> übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Zecken. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis A und E),</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/shigellose-2628936" target="_blank" rel="noopener">Shigellose</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670" target="_blank" rel="noopener">Typhus</a> treten auch bei Reisenden auf. In Kenia wurde <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis</a> (cVDPV2) nachgewiesen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
  <li><span>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde,&nbsp;</span>siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis-Impfung.</a></li>
  <li>Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>In Kenia besteht ein Risiko für Erkrankungen wie <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/meningokokken-erkrankungen-2553652" target="_blank" rel="noopener">Meningokokken-Erkrankungen</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tbc-2562914" target="_blank" rel="noopener">Tuberkulose.</a> Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Dezember bis März und von Juni bis Oktober auf.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.</li>
  <li>Beachten Sie lokale Warnungen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a>&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Eine Ansteckung mit <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a> erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber</a> wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/anthrax-2642240" target="_blank" rel="noopener">Milzbrand</a> handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen ,Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS</a> wird nach derzeitigem Wissensstand über Kamele übertragen. In Kenia leben eine Reihe gefährlicher, teils nachtaktiver Giftschlangen, giftiger Spinnen und Skorpione. Daneben kommen auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen oder Hundertfüßler vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</li>
  <li>Sollten Sie von einem Hund oder von einem anderen giftigen Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe, insbesondere aber Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.</li>
  <li>Vermeiden Sie den Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.</li>
  <li>Beachten Sie bei Schlangenbissen die Hinweise, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Erste Hilfe bei Schlangenbissen.</a></li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis</a> ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.</li>
 </ul>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Abgase desolater Fahrzeuge und Rauchentwicklung durch Verbrennung von Garten- und Plastikmüll treten im ganzen Land auf.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a>&nbsp;</li>
 </ul>
 <p>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich z.B. über die App <a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app" target="_blank" rel="noopener">SunSmart</a> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</li>
 </ul>
 <p>Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.</li>
  <li>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tauchen-2519618" target="_blank" rel="noopener">Tauchen.</a></li>
 </ul>
 <p>Reisen in große Höhe können mit besonderen Gefahren verbunden sein.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie vor geplanten Aufstiegen auf den Mount Kenya unsere Informationen zur <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hoehenkrankheit-2519606" target="_blank" rel="noopener">Höhenkrankheit.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/kenia-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Tue, 19 May 2026 13:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 19 May 2026 13:07:36 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/keniasicherheit-208058</guid></item><item><title>Demokratische Republik Kongo: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kongodemokratischerepubliksicherheit-203202</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Ebolafieber</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><span><strong>Vor Reisen in die Provinzen Maniema, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri, Tshopo und Tanganyika sowie in den nördlichen Teil der Provinz Haut-Katanga wird gewarnt.</strong></span><br><span><strong>Vor Reisen in den Nationalpark Upemba in den Provinzen Haut-Lomami und Haut-Katanga wird ebenfalls gewarnt.</strong></span></p>
 <p><span><strong>Deutsche Staatsangehörige, die sich in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.&nbsp;</strong></span></p>
 <p><span><strong>Von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten. &nbsp;</strong></span></p>
 <h3><em>Ebolafieber</em></h3>
 <p>Am 15. Mai 2026 wurde ein <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ebolafieber-2559130">Ebolafieber</a>-Ausbruch in der Provinz Ituri, vorrangig in den Gesundheitszonen Mongwalu und Rwampara, gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt.</p>
 <p>Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am <a href="https://www.who.int/news/item/17-05-2026-epidemic-of-ebola-disease-in-the-democratic-republic-of-the-congo-and-uganda-determined-a-public-health-emergency-of-international-concern">17. Mai 2026</a> zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.</p>
 <p>Die kongolesischen Behörden haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. Dennoch ist mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen.<br>
  Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Vor Reisen in die Provinz Ituri wird gewarnt</strong>, siehe <em>Sicherheit - Sicherheitshinweis.</em></li>
  <li>Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.</li>
  <li>Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.</li>
  <li>Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.</li>
  <li>Berühren Sie keine lebendigen und tote Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.</li>
  <li><span>Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der betroffenen Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.</span></li>
 </ul>
 <h3><em>Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23</em></h3>
 <p>Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich seit Anfang 2025 erheblich verschlechtert und ist weiterhin volatil.</p>
 <p>Seit Januar 2025 kommt es im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die auch die Provinzhauptstädte Goma (Provinz Nord-Kivu) und Bukavu (Provinz Süd-Kivu) eingenommen haben. Seit Januar 2026 befindet sich die Stadt Uvira wieder unter Kontrolle der kongolesischen Streitkräfte; die Lage vor Ort bleibt jedoch volatil. Zudem erfolgte im Februar 2026 ein Drohnenangriff der M23 auf den Flughafen in Kisangani (Provinz Tshopo). Weitere militärische Vorstöße der M23 können nicht ausgeschlossen werden.&nbsp;</p>
 <p>Es kommt in diesen Gebieten zu willkürlichen Verhaftungen und Tötungen. Zudem ist das lokale Bankensystem ins Erliegen geraten und eine Versorgung mit Bargeld ist nicht möglich; die allgemeine Versorgungslage ist dementsprechend prekär.</p>
 <p>Bei Ausreisen über den Grenzposten Goma/Gisenyi kann es zu Einschränkungen kommen. Der Flughafen Goma musste nach Kampfhandlungen zwischen M23 und der kongolesischen Armee den kommerziellen Flugverkehr einstellen.</p>
 <p>In den Provinzen Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, kommt es v.a. durch die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) verstärkt zu Angriffen auf und Massakern an Zivilisten. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe <em>Sicherheit – Innenpolitische Lage</em>).</p>
 <p>Im Zusammenhang mit dem Konflikt im Osten des Landes kam es Anfang 2025 zu gewaltsamen Demonstrationen in Kinshasa. Dadurch hat sich die Sicherheitslage, vor allem im Regierungsviertel Gombe, deutlich verschärft. Es kann jederzeit erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Der Weg zum Flughafen in Kinshasa ist insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gefährlich. Im gesamten Stadtgebiet von Kinshasa gibt es immer wieder Straßensperren sowie erhöhte Polizei- und Militärpräsenz.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderungen.</strong></li>
  <li><span>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</span></li>
  <li>Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig. Vermeiden Sie derzeit den Weg zum Flughafen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.</li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.</li>
  <li>Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (<a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de">ELEFAND</a>); weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.</li>
  <li><span>Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte</span>.<span>&nbsp;</span>&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3><em>Konflikte zwischen den Volksgruppen der Bayaka und Bateke</em></h3>
 <p>In den Provinzen Mai-Ndombe und Kwilu sowie zuletzt auch Kwango sowie Kongo Central kommt es seit 2022 zu gewaltsamen Konflikten zwischen den beiden Volksgruppen Bateke und Bayaka. Besonders betroffen ist der Verwaltungsbezirk („Territoire“) Kwamouth. Kriminelle Banden nutzen die Abwesenheit der Sicherheitsbehörden und agieren verstärkt unter dem Deckmantel des aktuellen Konfliktes, z.B. im Verwaltungsbezirk Maluku in der Provinz Kinshasa. Es wurde eine größere Anzahl an Binnenvertriebenen beobachtet. Diese sind teilweise auch in der Nähe des Stadtgebiets von Kinshasa anzutreffen. Angehörige anderer Volksgruppen wurden bisher nicht Ziel der Angriffe. Da die beiden Volksgruppen auch am Rande der vielbefahrenen Nationalstraße N1 zwischen Kinshasa und Kikwit ansässig sind, wird dort besondere Wachsamkeit angeraten. Im April 2024 wurde ein Friedensabkommen zwischen den Volksgruppen geschlossen. <span>Trotz Abschluss eines Friedensabkommens im April 2024 kam es auch 2025 zu Überfällen, Straßensperren und regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen den kongolesischen Streitkräften und den lokalen Mobondo-Gruppen.</span></p>
 <h2>Sicherheit - Teilreisewarnung</h2>
 <p><span><strong>Vor Reisen in die Provinzen Maniema, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri, Tshopo und Tanganyika sowie in den nördlichen Teil der Provinz Haut-Katanga wird gewarnt.</strong></span><br><span><strong>Vor Reisen in den Nationalpark Upemba in den Provinzen Haut-Lomami und Haut-Katanga wird ebenfalls gewarnt.</strong></span></p>
 <p><span><strong>Deutsche Staatsangehörige, die sich in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.&nbsp;</strong></span></p>
 <p><span><strong>Von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten. &nbsp;</strong></span></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_self">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p><span>In den östlichen Provinzen kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen zwischen den kongolesischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen, insbesondere der M23, die seit 2021 sukzessive Gebiete im Grenzgebiet zu Uganda, Burundi und Ruanda erobert hat. Seit 2025 besetzen diese Gruppierungen große Gebiete im Ostkongo, inklusive der Provinzhauptstädte Goma (Nord-Kivu) und Bukavu (Süd-Kivu). Darüber hinaus wurde die Stadt&nbsp;</span><br><span>Uvira von Dezember 2025 bis Januar 2026 vorübergehend eingenommen. Im Februar 2026 griff die bewaffnete Gruppe M23 den Flughafen in der Stadt Kisangani mit Drohnen an. Sie hat auf Provinzebene Parallelregierungen eingerichtet und der Besatzungszustand verstetigt sich zunehmend; eine Kontrolle der besetzten Gebiete durch den kongolesischen Staat ist derzeit nicht gegeben. Die Aktivität lokaler Milizen („Wazalendo“) verstärkt die Unsicherheit in diesen Gebieten zusätzlich. Im Norden von Nord-Kivu und in Ituri führt die kongolesische Armee mit Unterstützung ugandischer Streitkräfte Operationen gegen die islamistischen „Allied Democratic Forces“ (ADF) durch. In der Region Ituri hat sich die Lage seit Juli 2025 weiter verschärft; intensivierte Angriffe der ADF führen insbesondere unter Zivilisten zu vielen Todesopfern. Mögliche humanitäre Katastrophen, wie Choleraausbrüche oder Lebensmittelmangel, bedrohen die Stabilität der Region zusätzlich. Seit 2021 gilt für die Provinzen Nord-Kivu und Ituri das Kriegsrecht („Etat de Siège“), durch das die zivilen Regierungen temporär durch Militär- und Polizeiregierungen ersetzt werden. Die ohnehin angespannte Sicherheitslage hat sich vor diesem Hintergrund noch erheblich verschärft.</span></p>
 <p>In der Vergangenheit kam es vor dem Hintergrund der schlechten Sicherheitslage, vor allem in den Ostprovinzen, teilweise zu gewaltsamen Protesten gegen die VN-Mission MONUSCO. Weitere Ausschreitungen, auch gegenüber Nichtregierungsorganisationen und internationalem Personal, können nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <p>Die Nationalparks „Virunga“ und „Kahuzi-Biega“ in Nord-Kivu sowie der Nationalpark Upemba in den Provinzen Haut-Lomami und Haut-Katanga sind unmittelbar von bewaffneten Gruppen bedroht und zum Teil besetzt<span>.</span> 2021 starben bei einem bewaffneten Überfall auf einen Konvoi des WFP (World Food Programme) nördlich von Goma drei Menschen, darunter der italienische Botschafter. In den vergangenen Jahren kam es vereinzelt zu Entführungen und anderen sicherheitsrelevanten Vorfällen. Im März 2026 wurde das Hauptquartier des Nationalparks Upemba in Lusinga durch eine Mai-Mai-Miliz überfallen, es gab Todesopfer.</p>
 <p>In Kinshasa und anderen kongolesischen Städten kam es in der Vergangenheit wiederholt bei teilweise gewalttätigen Protesten gegen die Regierung zum Einsatz scharfer Munition, Todesopfern und Verletzten sowie zu zahlreichen Festnahmen. Versammlungen, Proteste und bestimmte Veranstaltungen können, selbst ohne erkennbaren äußeren Anlass, jederzeit zu sicherheitsrelevanten Ereignissen oder gewalttätigen Ausschreitungen führen und scharfe Gegenmaßnahmen zur Folge haben. Dabei muss auch mit weitreichenden Störungen des öffentlichen Lebens sowie einer hohen Präsenz bewaffneter Sicherheitskräfte gerechnet werden. Die Sicherheitslage ist instabil.</p>
 <p>Kurzfristige Abschaltungen von SMS- und Internetdiensten sind jederzeit möglich. Es kann zu Straßensperren auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt und im Stadtgebiet von Kinshasa kommen, vermehrt ab den frühen Abendstunden. Sie sind nicht immer als solche erkennbar;&nbsp;längere Wartezeiten können auftreten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderungen.</strong></li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate ist im gesamten Land hoch, der Schutz durch die Polizei nicht immer effektiv. Sowohl Gewaltkriminalität als auch Taschendiebstähle kommen vor, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und in Menschenmengen.</p>
 <p>Vereinzelt ereigneten sich in Kinshasa bewaffnete Überfälle auf Ausländer, bei denen das Opfer unter einem Vorwand in ein Auto gedrängt und dann ausgeraubt wurde. Die Täter gaben sich dabei als Sicherheitskräfte aus.</p>
 <p>Straßenkinder (sogenannte „Shégués“) fallen durch aggressives Betteln an stark belebten Orten und im zähfließenden Straßenverkehr auf. Darüber hinaus gibt es in manchen Stadtvierteln jugendliche Banden (sog. "Kuluna"), die bewaffnete Überfälle ausführen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verhalten Sie sich unauffällig und verzichten Sie auf teuren Schmuck oder extravagante Kleidung.</li>
  <li>Meiden Sie unsichere Stadtviertel und gehen Sie nie alleine, sondern nur in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung aus.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie&nbsp;ggf.&nbsp;elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Der Nordosten der Demokratischen Republik Kongo liegt in einer seismisch aktiven Zone und ist aktives Vulkangebiet. Der Vulkan Nyiragongo ist weiterhin aktiv.</p>
 <p>Das Klima ist tropisch. Die Regenzeit erstreckt sich im Norden meist von März&nbsp;bis November und im Süden von Oktober bis Mai. In dieser Zeit können Straßen aufgrund von Überflutungen schnell unpassierbar werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Der innerkongolesische Luftverkehr mit einer Vielzahl kleinerer Luftfahrtunternehmen entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle kongolesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der <a href="https://transport.ec.europa.eu/transport-themes/eu-air-safety-list_en">gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.</a> Keiner der Flughäfen der DR Kongo entspricht internationalen Sicherheitsvorschriften. Die kleineren Flughäfen im Landesinneren bestehen meist nur aus einer Landebahn und manchmal einer Abfertigungshalle.</p>
 <p>Auf der zweimal wöchentlich verkehrenden Eisenbahn zwischen Kinshasa und Matadi kommt es immer wieder zu Unfällen. Die Eisenbahnlinien im Landesinneren fahren zum Teil gar nicht, zum Teil unregelmäßig und brauchen&nbsp;sehr viel Zeit.</p>
 <p>Der Fährverkehr von Kinshasa nach Brazzaville (Republik Kongo) kann als relativ sicher eingestuft werden. Der Fähr- und Flussverkehr in anderen Landesteilen ist hingegen unsicher und unfallträchtig.</p>
 <p>Die wenigen Straßen außerhalb der großen Städte sind oft in schlechtem Zustand und nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu benutzen. Während der Regenzeit sind weite Teile des Straßennetzes unpassierbar.</p>
 <p>Im Straßenverkehr sollten Fahrzeuge bei Begegnung mit einem Konvoi des Staatspräsidenten oder anderer Würdenträger soweit wie möglich rechts an den Straßenrand fahren, stehen bleiben und warten, bis der Konvoi vorbeigefahren ist.</p>
 <p>Gleiches gilt für die Zeit des Hissens bzw. Einholens der Nationalflagge vor Polizeistationen und anderen öffentlichen Gebäuden am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang; in diesen Minuten ruht der Fahrzeugverkehr.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p><span>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Eine Absicherung vor Missbrauch bei Polizeikontrollen ist dies aber nicht. Man kann trotzdem an der Weiterfahrt gehindert und zu Zahlungen aufgefordert werden. Es sollte sich immer eine ortskundige Person mit im Auto befinden.</span><br><span>Bei längerfristigen Aufenthalten in der Demokratischen Republik Kongo ist die Beantragung eines kongolesischen Führerscheins, der seit Anfang 2025 wieder ausgestellt wird, empfehlenswert.</span></p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Zwischenfälle mit dem Militär und anderen Sicherheitskräften sollten durch zurückhaltendes Verhalten möglichst vermieden werden.<br>
  Bei Fußballspielen und anderen emotional geladenen Ereignissen, aber auch bei Trauerzügen und Beerdigungen kam es wiederholt zu einzelnen Angriffen auf Nichteinheimische.</p>
 <p>Es besteht eine Vielzahl von Verboten, die mit der Sicherheitslage begründet und teilweise kurzfristig geändert werden. Dazu gehört jegliches Fotografieren des Flughafens, militärischer Einrichtungen, sonstiger Anlagen von strategischer Bedeutung oder uniformierter Personen (siehe auch <em>Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten)</em>. Zwar wurde das Fotografieren in der Öffentlichkeit wieder erlaubt. Fotoausrüstung kann zum Raub oder zu unliebsamen Begegnungen mit Passanten und Sicherheitskräften (sogar Verhaftung) führen. Kulturelle Widerstände können zu aggressiven Reaktionen ungefragt fotografierter Personen führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie große, öffentliche Veranstaltungen wie Fußballspiele oder andere emotional aufgeladene Ereignisse) möglichst weiträumig und seien Sie in der Nähe besonders vorsichtig.</li>
  <li>Fotografieren Sie keine militärischen und strategischen Einrichtungen und auch sonst nur mit entsprechender Erlaubnis, z.B. des Informationsministerium, Presse et Information, Immeuble Retelesco, croisement des Avenues Tombalbaye et Huileries, C/Gombe, Tel: +24399991027, +243817008811.</li>
  <li>Fragen Sie auch&nbsp;bei Personenaufnahmen immer um Erlaubnis bzw. verzichten Sie im Zweifel lieber auf das Fotografieren.</li>
 </ul>
 <h3>Reisegenehmigungen</h3>
 <p>Das Erfordernis eines "Laissez-Passer Special" des kongolesischen Innenministeriums für Ausländer, die die Provinz Kinshasa verlassen wollen, wurde offiziell abgeschafft. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die örtlichen Behörden dennoch auf einem "Laissez-Passer" oder einer „ordre de mission“ bestehen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Setzen Sie sich vor Verlassen der Provinz Kinshasa mit dem kongolesischen Innenministerium in Verbindung und beantragen Sie eine Genehmigung der "Direction Générale de Migration" (DGM).</li>
 </ul>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind in der Demokratischen Republik Kongo bislang nicht explizit unter Strafe gestellt, können u.U. aber als Verstoß gegen Sitte- und Moralregeln unter extensiver Auslegung der einschlägigen Vorschriften des Strafgesetzbuchs mit einer Haftstrafe geahndet werden. Das Schutzalter liegt bei 18 Jahren. Das Parlament debattiert seit längerer Zeit einen Gesetzentwurf, der vorsieht, homosexuelle Handlungen unter Strafe zu stellen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Das Fotografieren von Flughäfen, militärischer Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung, Straßen und öffentlicher Plätze, besonders entlang des Flusses Kongo in Kinshasa (Staatsgrenze) ist verboten.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Kongo Franc (CDF); der USD wird jedoch ebenfalls in allen urbanen Räumen akzeptiert. Häufig bekommt man das Rückgeld in&nbsp;CDF, welche sich aufgrund der kleineren Stückelung auch gut als Trinkgeld eignen. Das Geschäftsleben wird weitestgehend mit USD abgewickelt. Es empfiehlt sich die <span class="underline">Mitnahme von USD nicht älter als Druckjahr 2013.</span> Ältere Scheine sowie 1-USD-Noten aller Druckjahre werden häufig abgelehnt.</p>
 <p>Der Umtausch von Devisen in einheimische Währung ist problemlos möglich. EUR werden zum Umtausch entgegengenommen. Der Wechselkurs des USD ist erfahrungsgemäß etwas günstiger. In den größeren Städten können mit gängigen Kreditkarten (z.B. VISA, Mastercard) je nach Vorrat bis zu 500 USD pro Tag abgehoben werden.</p>
 <p>Kreditkarten werden nur an wenigen Stellen angenommen. Nur in größeren Hotels, bei den Vertretungen der Fluglinien Brussels Airlines und Air France sowie bei einigen größeren Supermärkten werden sie akzeptiert. Man sollte die übliche Vorsicht walten lassen (keine doppelten Belege anfertigen lassen etc.).</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <p>Es gibt keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Demokratischen Republik Kongo. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten.</p>
 <p>Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.</p>
 <p>Bei der Ausreise wird am Flughafen eine Ausreisegebühr in Höhe von derzeit ca. 55 USD erhoben („Go-Pass“).</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die DR Kongo ein Visum, das vor der Reise bei der kongolesischen Botschaft in Berlin beantragt werden muss.</p>
 <p>Visa werden nicht an der Grenze oder am Flughafen ausgestellt. Die Mindestbearbeitungsdauer beträgt&nbsp;zehn Tage, amtlich bestätigte Einladungen müssen vorgelegt werden. Einzelheiten des Verfahrens können sich ggf. schnell ändern. Nähere Auskünfte erteilt die <a href="https://www.ambardc.de/konsulat#Visa">Botschaft der Demokratischen Republik Kongo in Berlin.</a></p>
 <p>Es ist mittlerweile möglich, ein Visum für Kurzaufenthalte bis zu sieben Tage <a href="https://evisa.gouv.cd/">online</a> zu beantragen. Die Kosten sind jedoch deutlich höher als bei Beantragung über die Botschaft der Demokratischen Republik Kongo.</p>
 <h4><em>Wichtiger Hinweis für Globetrotter, Individual- und Expeditionsreisende</em></h4>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles </span></em><span>und</span><em><span> Sicherheit</span></em></p>
 <p>Es werden keine Visa für Personen ausgestellt, die sich lediglich auf der Durchreise befinden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderungen.</strong></li>
  <li><span>Beantragen Sie bei beabsichtigter Reise in die Republik Kongo sowie die DR Kongo und Angola Richtung Süden unbedingt <span class="underline">vor</span> Reiseantritt Visa für die Demokratische Republik Kongo und ihre Nachbarstaaten bei den zuständigen Botschaften/Konsulaten in Deutschland bzw. im Land ihres gewöhnlichen Aufenthaltes.</span></li>
 </ul>
 <h4><em>Verlängerung des Aufenthalts</em></h4>
 <p>Für die Verlängerung von Visa nach Einreise in die DR Kongo, wie auch die Umsetzung der kongolesischen Einreise- und Aufenthaltsvorschriften ist die "Direction Générale de Migration" (DGM) zuständig. Diese Behörde überwacht auch alle Bewegungen von Ausländern innerhalb des Landes, weswegen sie nach jedem Ortswechsel zur Registrierung aufzusuchen ist. Dies gilt sowohl für Verlegungen des Lebensmittelpunkts als auch für Kurzaufenthalte. Meistens sind die Nennung des Reisezwecks und das Vorzeigen von Reisepass samt gültigem Aufenthaltstitel ausreichend. Für weitergehende Informationen kann die Direction Générale de Migration, 65, Boulevard du 30 Juin, Commune de Gombe, Kinshasa kontaktiert werden.</p>
 <p>Für die Aufnahme einer Berufs- oder Geschäftstätigkeit ist der Erwerb eines "Visa d'Etablissement" vorgeschrieben. Der illegale Aufenthalt kann ein Strafverfahren und möglicherweise auch einen Gefängnisaufenthalt nach sich ziehen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich rechtzeitig über die Voraussetzungen für den Erhalt oder die Verlängerung des jeweiligen Visums.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Alleinreisende Minderjährige bedürfen einer "autorisation parentale", der elterlichen schriftlichen Genehmigung und einer "prise en charge" durch die betreffende Fluglinie. Es gibt keine Besonderheiten bei der Begleitung durch nur ein Elternteil.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Devisenbestände müssen über einem Gegenwert von 10.000 USD bei Einreise deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungsbarbeständen ist nur bis zu einer Höhe von 10.000 USD (oder entsprechender Gegenwert) erlaubt, für darüber liegende Summen sind Banktransfers erforderlich. Diese Einschränkung gilt nicht für Transitreisende oder Dienstreisen. Die Ausfuhr ist zu deklarieren. Die Ausfuhr von CDF ist nicht erlaubt.</p>
 <p>Über sonstige zollrechtliche Vorschriften liegen nur wenige Informationen vor. Ein- oder Ausfuhren von Gegenständen mit erheblichem wirtschaftlichem Wert können ohne Vorwarnung für verboten erklärt werden. Vorsicht ist daher grundsätzlich angebracht. Verboten ist die Ausfuhr von Kunstgegenständen, insbesondere aus Elfenbein und Malachit. Die Ausfuhr von in der DR Kongo geförderten Edelmetallen wie Gold, Silber, Diamanten bedarf der Genehmigung.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Haustiere benötigen zur Einreise eine Tollwut-Schutzimpfung, eine amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigung sowie einen Impfausweis. Nähere Auskünfte erteilt die <a href="https://www.ambardc.de/konsulat#Visa">Botschaft der Demokratischen Republik Kongo in Berlin.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Aktuelles</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles - Ebolafieber</em></p>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4>Pflichtimpfungen:</h4>
 <p><span>Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab dem Alter von 9 Monaten zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll.&nbsp;Laut WHO-Vorgaben muss bei Ausreise die letzte&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492"><span>Poliomyelitis-Impfung</span></a><span> maximal ein Jahr zurückliegen. Nach derzeitigem Kenntnisstand erfolgt keine Kontrolle der Impfung bei Ausreise.</span></p>
 <h4>Reiseimpfungen:</h4>
 <p>Es sind&nbsp;Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis<span>&nbsp;</span>empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B,<span>&nbsp;</span>Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten.<span>&nbsp;</span>Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.</p>
 <h4>Standardimpfungen:&nbsp;</h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für<span>&nbsp;</span>Masern sichergestellt werden.&nbsp;</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in der Demokratischen Republik Kongo ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in einigen Privatkliniken gewährleistet. Alle Behandlungen, auch Notfälle, sind grundsätzlich im Voraus zu bezahlen. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, vorübergehende Engpässe können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a> sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Für beide Erkrankungen besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (<em>P. falciparum</em>) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Afrika.pdf">DTG</a> zur Verfügung.</p>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870" target="_blank" rel="noopener">Chikungunya-Fieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904" target="_blank" rel="noopener">Leishmaniasis</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/lymphatische-filariosen-2628714" target="_blank" rel="noopener">lymphatische Filariosen.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Eine Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben. Es gibt Impfungen gegen Denguefieber und Chikungungyafieber; lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.</li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <p>Die in der Demokratischen Republik vorkommenden Erkrankung <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/krim-kongo-fieber-2628722" target="_blank" rel="noopener">Krim-Kongo-Fieber</a> wird durch Zecken übertragen. Die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/afrikanische-schlafkrankheit-2628724" target="_blank" rel="noopener">afrikanische Schlafkrankheit</a> wird von Tsetsefliegen übertragen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Zecken und Tsetsefliegen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a> Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen.</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis A und E),</a>&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/shigellose-2628936" target="_blank" rel="noopener">Shigellose</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670" target="_blank" rel="noopener">Typhus</a> und treten auch bei Reisenden auf. In der Demokratischen Republik Kongo wurde <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis</a> (cVDPV1 und cVDPV2) nachgewiesen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
  <li>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis-Impfung.</a> Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird aktuell nicht umgesetzt.</li>
  <li>Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>In der Demokratischen Republik Kongo besteht ein Risiko für Erkrankungen wie <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/meningokokken-erkrankungen-2553652" target="_blank" rel="noopener">Meningokokken-Erkrankungen</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tbc-2562914" target="_blank" rel="noopener">Tuberkulose.</a> Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Zudem kommt es wiederholt zu lokalen Ausbrüchen von <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ebolafieber-2559130" target="_blank" rel="noopener">Ebolafieber</a> vor allem im Osten, seltener im Rest des Landes.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.</li>
  <li>Beachten Sie lokale Warnungen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a>&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis</a>&nbsp;B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598" target="_blank" rel="noopener">Leptospirose</a> wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a> erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</li>
  <li>Begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung, wenn Sie von einem Tier gebissen worden sind.</li>
  <li>Gegengifte bei Schlangenbissen sind nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich. Beachten Sie unsere Hinweise zu <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Schlangenbissen.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich ist.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis</a> ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.</li>
 </ul>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <p>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich z.B. über die App <a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app" target="_blank" rel="noopener">SunSmart</a> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</li>
 </ul>
 <p>Neben den o.g. Gesundheitsgefahren besteht in der Demokratischen Republik Kongo auch ein Risiko für die folgende Erkrankung, die i.d.R. jedoch nur sehr selten Reisende betreffen:</p>
 <p>Die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/pest-2652166" target="_blank" rel="noopener">Pest</a> kommt im Nordosten des Landes v.a. in der Provinz Ituri, vor. Sporadisch werden aus dieser Region immer wieder kleinere Ausbrüche gemeldet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie den Kontakt zu Nagetieren, insbesondere zu Ratten.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/kongodemokratischerepublik-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info embedFunctional--big" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Tue, 19 May 2026 13:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 19 May 2026 13:00:23 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kongodemokratischerepubliksicherheit-203202</guid></item><item><title>Ruanda: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/ruandasicherheit-212026</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Ebolafieber</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><span><strong>Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.</strong></span></p>
 <h3><a href="">Ebolafieber</a></h3>
 <p>Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/ebolafieber/2559130">Ebolafieber</a> in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt.</p>
 <p>Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am <a href="https://www.who.int/news/item/17-05-2026-epidemic-of-ebola-disease-in-the-democratic-republic-of-the-congo-and-uganda-determined-a-public-health-emergency-of-international-concern"><span>17. Mai 2026</span></a> zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.</p>
 <p>Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Ruanda.&nbsp;</p>
 <p>Die ruandischen Behörden haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. Dennoch ist - auch wegen des regen Grenzverkehrs im Dreiländereck der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Ruanda - mit bisher nicht erkannten Fällen zu rechnen.&nbsp;<br>
  Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. <span>Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen.&nbsp;</span>Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.</span></li>
  <li><span>Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.</span></li>
  <li><span>Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.</span></li>
  <li><span>Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der betroffenen Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.</span></li>
 </ul>
 <h3><span><strong>Sicherheitslage im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo</strong></span></h3>
 <p><span>Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist weiterhin angespannt. Negative Auswirkungen des dortigen Konflikts auf das unmittelbare Grenzgebiet zu Ruanda sind nicht auszuschließen.</span>&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.</strong></li>
  <li><strong>Beachten Sie die Reisewarnung für die</strong><span>&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/kongodemokratischerepublik-node/kongodemokratischerepubliksicherheit/203202"><span><strong>Demokratische Republik Kongo.</strong></span></a></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><span><strong>Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.</strong></span></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>In der Vergangenheit kam es im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo und Uganda nördlich der Nationalstraßen RN4 und RN8 und im Grenzgebiet zu Burundi zu (auch terroristisch motivierten) bewaffneten Überfällen. Im Gebiet des Nationalparks Nyungwe-Forest und auf der Verbindungsstraße zwischen Rusizi&nbsp;(früher Cyangugu)&nbsp;und Nyamagabe&nbsp;(früher Gikongoro) sowie in der Nähe des Volcanoes-Nationalparks bestehen Risiken für terroristische Angriffe. Nach Zwischenfällen in den vergangenen Jahren wurden die Sicherheitskräfte erheblich verstärkt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über Ihren Reiseveranstalter und anhand der lokalen Medien über die aktuelle Situation.</li>
  <li>Seien Sie angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen in Ruanda besonders wachsam.</li>
  <li>Bitte beachten Sie, dass Wanderungen im Nyungwe-Forest- und/oder Volcanoes-Nationalpark nur mit staatlich registrierten Führern möglich sind.</li>
  <li>Seien Sie vor allem in größeren Städten, insbesondere an öffentlichen und belebten Orten wie Märkten oder Busbahnhöfen sowie bei besonderen Anlässen aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <p>Seit dem Frühjahr 2022 kam es im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo zu einzelnen militärischen Zwischenfällen. Weitere derartige Vorkommnisse sind nicht auszuschließen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span><strong>Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten.</strong></span></li>
  <li><strong>Beachten Sie die Reisewarnung für die</strong><span>&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/kongodemokratischerepublik-node/kongodemokratischerepubliksicherheit/203202"><span><strong>Demokratische Republik Kongo.</strong></span></a></li>
  <li><span>Seien Sie in allen Grenzgebieten zur Demokratischen Republik Kongo, insbesondere im Distrikt Rusizi an der Grenze zur Provinz Süd-Kivu, besonders aufmerksam und vorsichtig<strong>.</strong></span></li>
  <li><span>Beachten Sie bei nach Burundi oder Uganda die jeweiligen Reise- und Sicherheitshinweise</span> zu <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/burundisicherheit-222614" target="_blank" rel="noopener">Burundi</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/ugandasicherheit-208752" target="_blank" rel="noopener">Uganda</a><em>.</em></li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Gewaltkriminalität ist selten; Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl sowie Diebstähle aus Autos und Hotelzimmern sowie Wohnungseinbrüche nehmen jedoch zu.</p>
 <p>In den unmittelbaren Grenzgebieten zu Burundi und der Demokratische Republik Kongo, wie auch bei Weiterreisen in diese Länder, besteht die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Banden. Gleiches gilt für das Grenzgebiet zu Uganda im Norden des Landes.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Busbahnhöfen, im Bus oder bei Veranstaltungen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich&nbsp;der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht tropisches Hochlandklima. Aufgrund andauernder wolkenbruchartiger Regenfälle kann es besonders in den beiden Regenzeiten von Februar bis Mai und September bis Dezember zu Überschwemmungen und insbesondere in ländlichen Regionen zu Sturzbächen und Erdrutschen kommen.</p>
 <p>Das seismisch hochaktive Gebiet im Norden und im Westen Ruandas um den Kivu-See gehört zu der Region des ostafrikanischen Grabenbruchs. Hier kann es zu Erdbeben kommen.</p>
 <p>Der Vulkan Nyiragongo <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/kongodemokratischerepublik-node/kongodemokratischerepubliksicherheit/203202">(Demokratische Republik Kongo)</a> nahe der Grenze zu Rubavu brach 2021 zuletzt aus. Der Vulkan Nyamuragira, 12 km nordwestlich des Vulkans Nyiragongo, zählt zu den aktivsten Vulkanen Afrikas.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen vertraut. Diese bieten die Merkblätter des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a>.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Grenzschließung</h3>
 <p>Alle Grenzübergänge an der Landgrenze zwischen Ruanda und Burundi wurden im Januar 2024 durch die burundische Seite geschlossen. Die Flugverbindungen zwischen beiden Ländern sind bislang davon nicht betroffen.</p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Das öffentliche Verkehrsnetz ist gut ausgebaut.</p>
 <p>Fahrten mit dem Pkw im Landesinneren sollten wegen häufig schlechter Straßenverhältnisse und des riskanten Fahrverhaltens anderer Verkehrsteilnehmer grundsätzlich nur bei Tag durchgeführt werden.</p>
 <p>Alle Verkehrsteilnehmer, auch Fußgänger müssen beachten, dass offizielle Wagenkolonnen Vorrang haben; andere Verkehrsteilnehmer müssen am rechten Straßenrand anhalten und warten, bis die komplette Kolonne passiert hat.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen stehen nicht unter Strafe. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind gesellschaftlich jedoch nicht akzeptiert.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ</a>.</li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Beamtenbeleidigungen können zu mehrwöchigen Haftstrafen führen; eine anwaltliche Verteidigung wird dann erforderlich. Bei Alkohol am Steuer drohen hohe Geldstrafen, Fahrverbot sowie mehrtägige Haftstrafen.</p>
 <p>Der Flughafen Kigali, Brücken, Regierungsgebäude sowie militärische Einrichtungen dürfen nicht fotografiert werden.</p>
 <p>Die Einfuhr von Drohnen und E-Zigaretten ist nicht erlaubt.</p>
 <p>Die „Concoubinage“ (dauerhaftes Zusammenleben von unverheirateten Personen, von denen mindestens eine verheiratet ist) ist aufgrund einer immer noch gültigen Vorschrift aus dem Jahr 1988 unter Androhung einer Geldbuße und/oder Freiheitsstrafe untersagt.</p>
 <p>Das ruandische Strafrecht sieht für sexuellen Kontakt mit Personen unter 18 Jahren (Minderjährige) Geld- und/oder Gefängnisstrafen vor.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Ruanda-Francs (RWF). Bargeld sollte nur in Banken, Hotels oder Foreign-Exchange-Büros eingetauscht werden. Empfohlen wird die Mitnahme von EUR oder USD, sofern es sich um neue Scheine (ab 2009) handelt. Diese können problemlos gewechselt werden.</p>
 <p>Darüber hinaus ist das Abheben von RWF mit Kredit- bzw. Debitkarten (Girocard) an Bankautomaten möglich. Einzelne Abhebungen sind auf 200.000 RWF begrenzt. Hierbei können je nach Kreditinstitut unterschiedlich hohe Gebühren anfallen.Einige Geschäfte akzeptieren nur noch bargeldlose Zahlungen. Dienstleistungen müssen mit „Momo“ („mobile money“) beglichen werden.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:</strong></p>
 <p>Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch <span class="underline">mindestens sechs Monate</span> über die Reise hinaus gültig sein.</p>
 <p>Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Nähere Informationen können bei der jeweiligen Fluggesellschaft erfragt werden.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Ruanda ein Visum.</p>
 <p>Visa für die Einreise nach Ruanda können entweder <a href="https://irembo.gov.rw/rolportal/en/web/dgie/single-entry-visa">online</a> oder nach Eintreffen am Flughafen beantragt und bezahlt werden. Die Gebühr für ein Visum für eine einmalige Einreise und einen Aufenthalt von 30 Tagen beläuft sich auf ca. 50 USD und für eine mehrmalige Einreise und einen Aufenthalt von 90 Tagen auf ca. 70 USD. Am Flughafen kann die Gebühr in USD, EUR in bar oder mittels Kreditkarte bezahlt werden.</p>
 <h4><em>East-Africa-Tourist-Visum</em></h4>
 <p>Für Touristenreisen nach Ruanda, Kenia und Uganda kann alternativ vor Reiseantritt über das ruandische <a href="https://irembo.gov.rw/rolportal/en/web/dgie/east-africa-tourist-visa?menu-highlight=CAT#VSA.EATV">Online-Portal</a> ein East-Africa-Tourist-Visum beantragt werden, wenn das Ersteinreiseland Ruanda ist. Das East-Africa-Tourist-Visum erlaubt eine einmalige Einreise in den Staatenverbund und multiple Reisen zwischen den Staaten. Die Kosten hierfür betragen ca. 100 USD und sind bei Antragsstellung zu bezahlen.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige</a>.</li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, sie muss aber ab einem Betrag von 10.000 USD deklariert werden.</p>
 <p>Die Einfuhr von&nbsp;Waffen, Drogen und pornographischem Material aller Art ist nicht erlaubt. Gleiches gilt für Plastikverpackungen und –tüten.&nbsp; Zuwiderhandlungen können mit Geld- und Haftstrafen geahndet werden.</p>
 <p>Gegenstände des persönlichen Bedarfs (Sportausrüstungen, elektronische Geräte, Kameras, Laptops u.ä.) können zollfrei eingeführt werden, sollten bei der Einreise aber deklariert werden. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden.</p>
 <p>Die Einfuhr von Tabak, Alkohol und Parfüm ist quantitativ beschränkt.</p>
 <p>Die Einfuhr von Drohnen und E-Zigaretten ist nicht erlaubt.</p>
 <p>Die Einfuhr von größeren Mengen Medikamenten für Spendenzwecke ist nur nach vorheriger Erlaubnis möglich.</p>
 <p>Zölle für importierte Waren werden in Höhe von 15-25% des Warenwerts erhoben. Die Staffelung erfolgt nach Warengruppen.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (z.B. Hunde, Katzen) sind eine Herkunftsbescheinigung und ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Letzterer dient u.a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Es ist außerdem eine Gesundheitsbescheinigung eines Tierarztes aus dem Herkunftsland des Tieres zusammen mit einer englischen Übersetzung vorzulegen. Die Einfuhrgenehmigung wird vom Rwanda Agriculture Board ausgestellt.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <p>Siehe<em> Aktuelles</em></p>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen</em></h4>
 <p><a href=""><span>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</span></a><span>&nbsp;</span>Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von 12 Monaten eine<em><span>&nbsp;</span></em>Gelbfieberimpfung nachweisen.</p>
 <h4><em><span>Reiseimpfungen</span></em></h4>
 <p>Es ist eine&nbsp;Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY und Tollwut angeraten.&nbsp;</p>
 <h4><em><span>Standardimpfungen</span></em></h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p><span>Die medizinische Versorgung in Ruanda ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar.&nbsp;Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet, aber auch in Kigali sind schwere Krankheiten und Unfallfolgen nicht immer ausreichend behandelbar. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt können vorkommen. Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html"><span>DTG</span></a><span> zu finden.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</span></li>
  <li><span>Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung und medizinische Evakuierungsversicherung ab.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a> ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die&nbsp;<a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Afrika.pdf"><span>DTG</span></a> zur Verfügung.</p>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870">Chikungunyafieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520">Denguefieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826">Rift-Valley-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p><a href=""><span>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf.&nbsp;</span></a><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480"><span>Cholera</span></a><span> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. In den vergangenen Jahren wurde Cholera nur in der Western Province nachgewiesen. </span>Bestimmte Viruserkrankungen der Leber <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874">(Virushepatitis A und E)</a> treten auch bei Reisenden auf.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.</li>
  <li>Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p>In Ruanda besteht ein Risiko für Meningokokken-Erkrankungen und Mpox. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Meningokokken-Erkrankungen werden im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.</li>
  <li>Beachten Sie lokale Warnungen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.</li>
  <li>Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der <a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Affenpocken/FAQ-Liste_Affenpocken_Impfung.html">STIKO</a> für eine Impfung erfüllen.&nbsp;</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> Mpox und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hantavirus-infektionen-2562872">Hantavirus-Infektionen</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598">Leptospirose</a> werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878">Tollwut</a> erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826">Rift-Valley-Fieber</a> kann u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen werden. Bei <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/anthrax-2642240">Milzbrand</a> handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</li>
  <li>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</li>
  <li>Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.</li>
  <li>Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.</li>
  <li><span>Beachten Sie unsere Hinweise zu </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener"><span>Schlangenbissen.</span></a></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind. &nbsp; &nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Weitere Gesundheitsgefahren</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis/2562868">Schistosomiasis</a> ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser (auch Kivu-See) übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <p><span>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den </span><a href="https://waqi.info/de"><span>World Air Quality Index.</span></a></li>
 </ul>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/ruanda-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Tue, 19 May 2026 13:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 19 May 2026 12:50:16 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/ruandasicherheit-212026</guid></item><item><title>Uganda: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/ugandasicherheit-208752</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Ebolafieber</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2><span><strong>Aktuelles</strong></span></h2>
 <h3><strong>Ebolafieber</strong></h3>
 <p><span class="aa-anchor--a1">Am</span><span> 15. Mai 2026 wurde ein Ebolafieberausbruch in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt.</span></p>
 <p><span>Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/news/item/17-05-2026-epidemic-of-ebola-disease-in-the-democratic-republic-of-the-congo-and-uganda-determined-a-public-health-emergency-of-international-concern"><span>17. Mai 2026</span></a><span> zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.</span></p>
 <p><span>Bislang ist in Uganda lediglich ein Todesfall (verstorben am 14. Mai 2026 in Kampala) offiziell bestätigt.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Die ugandischen Behörden haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. Dennoch ist - auch wegen des regen Grenzverkehrs zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda - mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen.&nbsp;</span><br><span>Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. </span><a href=""><span>Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen.&nbsp;</span></a><span>Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.</li>
  <li>Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.</li>
  <li>Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.</li>
  <li>Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.</li>
  <li>Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der betroffenen Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.</li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><strong>Von nicht notwendigen Reisen&nbsp;in den Semliki-Nationalpark wird derzeit dringend abgeraten.</strong></p>
 <p><strong>Bei Reisen</strong></p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li><strong>in den Queen-Elisabeth-Nationalpark,</strong></li>
  <li><strong>in die Nationalparks „Mgahinga Gorilla National Park“, &nbsp;„Bwindi“ oder „Ruwenzori“,</strong></li>
  <li><strong>zu den Vulkanen Sabyinyo, Gahinga und Muhavura,</strong></li>
  <li><strong>in das sonstige grenznahe Gebiet zur DR Kongo (näher als 20 km) zwischen Albertsee/Ntoroko im Norden und ruandischer Grenze im Süden</strong>,</li>
  <li><strong>im nordöstlichen Grenzgebiet zu Kenia (Karamoja),</strong></li>
 </ul>
 <p><strong>sind Reisende dazu aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Begleitung Ortskundiger in Betracht zu ziehen und sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort zu informieren.</strong></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Es besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge in ganz Uganda, von denen auch Ausländer betroffen sein können. <span>Zuletzt gab es in der Nacht zum 1. November 2025 Angriffe auf Sicherheitseinrichtungen und eine Schule in den Städten Kasese und Fort Portal, am 19. und 25. Dezember 2023 gab es Angriffe auf zwei Dörfer südlich des Kibale-Nationalparks.</span></p>
 <p>Im September und Oktober 2023 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kasese und im Queen-Elizabeth-Nationalpark. Dabei kamen auch zwei ausländische Touristen ums Leben. Die ugandischen Behörden haben ihre Sicherheitsvorkehrungen in der Region, insbesondere an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in der Folge ausgeweitet.</p>
 <p>2021 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kampala. Hierbei ereigneten sich im Zentrum von Kampala (Nakasero) zwei Bombenanschläge mit Todesopfern und Verletzten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie bitte besondere Vorsicht walten.</li>
  <li>Ziehen Sie die Begleitung durch Ortskundige in Betracht und informieren sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort.</li>
  <li>Sollten Sie sich aktuell in einem der Parks befinden, halten Sie engen Kontakt zu den Sicherheitskräften.</li>
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten wie Einkaufszentren und bei Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen, wie z. B. Konzerten, Gottesdiensten, Sportveranstaltungen, etc. sehr aufmerksam und vorsichtig. Entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie etwas Ungewöhnliches beobachten und wenden Sie sich schnellstmöglich an die lokalen Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Politische Spannungen und vereinzelt auftretende spontane Kundgebungen sowie ein hartes Einschreiten der Sicherheitskräfte können nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <p>Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan wirken sich gelegentlich auf angrenzende Gebiete in Uganda aus, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Gelegentliche Auseinandersetzungen kommen in unmittelbarer Grenznähe vor, sodass auch der Besuch der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki-Nationalparks, des Rwenzori-Nationalparks und des südlichen Teils des Queen-Elizabeth-Nationalparks (Ishasha) - Gefahren bergen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie bei Reisen innerhalb Ugandas stets vorsichtig und wachsam.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen grundsätzlich weiträumig und entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie Auseinandersetzungen in Ihrer Nähe beobachten.</li>
  <li>Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Tragen Sie sich unabhängig von der Dauer Ihres Aufenthalts in die <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a> (auch als App für <a href="https://apps.apple.com/de/app/elefand/id6479429326"><span>iOs</span></a> und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.diplo.elefand"><span>Android)</span></a> des Auswärtigen Amts ein und achten Sie darauf, dass Ihre dort hinterlegten Daten stets aktuell und vollständig sind. <span>Schalten Sie die Funktion der Notfallbenachrichtigung per SMS frei, damit Sie auch ohne Internetzugang über wichtige Entwicklungen der Sicherheitslage informiert werden können.</span></li>
  <li>Erkundigen Sie sich vor Besuchen der ugandischen Nationalparks im Südwesten und Westen unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort.</li>
  <li>Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo möglichst und beachten Sie die dortige <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/kongodemokratischerepublik-node/kongodemokratischerepubliksicherheit/203202" target="_blank" rel="noopener">Teilreisewarnung.</a></li>
  <li>Seien Sie auch im Grenzgebiet zu Südsudan besonders vorsichtig und beachten Sie die dort geltende <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/suedsudan-node/suedsudansicherheit/244250" target="_blank" rel="noopener">Reisewarnung.</a></li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate ist erhöht. Landesweit sind bewaffnete Überfälle, Autodiebstähle und –raub („Carjacking“) sowie Entführungen möglich, auch gegenüber Ausländern.&nbsp;</p>
 <p>Es kommt gerade in Kampala immer wieder zu, von Motorradtaxi-Fahrern verübten, Raubüberfällen auf Fußgänger. Diese Überfälle finden vermehrt auch tagsüber statt. Fußgänger werden von den schnell heranfahrenden „Boda-Bodas“ überrascht, brutal niedergeschlagen und ausgeraubt, oder es wird versucht, im Vorbeifahren die Handtasche oder den Rucksack zu entreißen. Dabei sind Verletzungen möglich.</p>
 <p>Auch Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Hoteleinbrüche kommen regelmäßig vor. Die Gefahren sind bei Dunkelheit besonders groß.</p>
 <p>Diebstähle aus Fahrzeugen können bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr erfolgen, wie z.B. im Stau, an Kreuzungen bzw. im langsamen Verkehrsfluss.</p>
 <p>Entlang der Grenze zu Kenia in der Region Karamoja sowie beim Besuch des Kidepo-Nationalparks nahe der südsudanesischen Grenze besteht ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge, insbesondere abseits der Hauptstraßen im Zentrum Kampalas.</li>
  <li>Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie in Kampala zu Fuß unterwegs sind, und meiden Sie ruhige Nebenstraßen mit weniger Verkehr.</li>
  <li>Halten Sie Ihr Mobiltelefon nicht in der Hand und tragen Sie Ihre Tasche stets auf der straßenabgewandten Seite.</li>
  <li>Leisten Sie keinen Widerstand, wenn Sie ausgeraubt werden.</li>
  <li>Vermeiden Sie Nachtfahrten außerhalb von Kampala und der Hauptstrecke nach Entebbe.</li>
  <li>Halten Sie Fenster und Türen im Hotel wie auch in Fahrzeugen stets verschlossen und verriegelt und lassen Sie keine Wertsachen sichtbar liegen.</li>
  <li>Vermeiden Sie bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten einen Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia.</li>
  <li>Halten Sie auch möglichst Abstand zur Grenze zu Südsudan und bewegen sich dort nur in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Lassen Sie Getränke und Speisen in Lokalen nie unbeaufsichtigt.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und insbesondere im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Uganda liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.<br>
  Mit den Virunga-Vulkanen im Ostafrikanischen Grabenbruch liegen acht Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo.</p>
 <p>Im Hochland Ugandas herrscht tropisches Klima.<br>
  In den Regenzeiten, üblicherweise von März bis Mai sowie von September bis November, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanen vertraut. Diese bieten die Merkblätter des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums.</a></li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen.<br>
  Es herrscht Linksverkehr. Straßen sind teilweise in sehr schlechtem Zustand.</p>
 <p>Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr aufgrund technischer Mängel an Kraftfahrzeugen, ungenügender Beleuchtung und Personen sowie Tieren auf den Straßen. Insbesondere nachts kommt es häufig zu schweren Unfällen oder Überfällen, auch auf Busse. Fähren auf dem Viktoria- und Albert-See verunglücken des Öfteren aufgrund von Überladung und/oder schlechten Sicherheitsstandards.</p>
 <p>Die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen wurden verschärft, so dass längere Wartezeiten entstehen können.</p>
 <p>Motorradtaxis („Boda Bodas“) und auch öffentliche Minibusse (sog. „Uganda Taxis“) erfüllen meist nicht westliche Sicherheitsstandards und haben dadurch ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Unternehmen Sie Überlandreisen nur mit einem zuverlässigen Reiseunternehmen.</li>
  <li>Verzichten Sie auf Nachfahrten außerhalb von Kampala.</li>
  <li>Nehmen Sie für Fahrten von Kampala zum internationalen Flughafen Entebbe nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen, ggf. über Ihr Hotel oder Ihren Reiseveranstalter.</li>
  <li>Vermeiden Sie auch Fähren, die Ihnen überladen oder unsicher erscheinen.</li>
  <li>Sehen Sie von der Nutzung von Motorradtaxis („Boda Bodas“) und Minibussen („Uganda Taxis“) grundsätzlich ab.</li>
  <li>Seien Sie für Abflüge möglichst drei Stunden vor Abflug am Flughafen.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Zwar ist seit der Unabhängigkeit Ugandas keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich dies mit dem 2023 beschlossenen Gesetz gegen Homosexualität ändert. Das Gesetz verschärft den Straftatenkatalog erheblich, fordert u.a. bei besonders schweren Delikten die Todesstrafe. Das ugandische Verfassungsgericht hat das Gesetz im April 2024 als verfassungskonform bestätigt, jedoch wird ein weiteres Revisionsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof erwartet.</p>
 <p>Auch unabhängig von der Gesetzeslage sind als queer erkennbare Menschen nicht selten in der Öffentlichkeit Anfeindungen ausgesetzt, da homosexuelle Handlungen in Uganda durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert sind. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit Strafen geahndet.</p>
 <p>Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude etc.) zu fotografieren.</p>
 <p>Der Konsum von Alkohol verstößt nicht gegen die guten Sitten, sofern dieser in den entsprechenden Lokalitäten und nicht auf der Straße erfolgt.</p>
 <p>Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist weitgehend verboten. Auch wenn die einschlägigen Gesetze meist nicht immer einheitlich angewandt werden, kann es in Einzelfällen bei Verstößen zu Bußgeldern oder Inhaftierungen kommen.</p>
 <p>Die Einfuhr von (Foto-) Drohnen ist unabhängig von ihrer Größe nur nach vorheriger Genehmigung durch das ugandische Verteidigungsministerium gestattet. Das Reisegepäck wird vor dem Verlassen des Flughafens durchleuchtet und Drohnen werden u.U. konfisziert.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Uganda-Schilling (UGX). Der Umtausch von EUR in Landeswährung ist am internationalen Flughafen Entebbe, in Kampala und in größeren Städten möglich. USD werden landesweit nur akzeptiert bzw. gewechselt, wenn es sich um neue Scheine (ab 2006) handelt. Kreditkarten werden von Fluggesellschaften sowie von Hotels und Touristenunterkünften der gehobenen Kategorie akzeptiert. An Geldautomaten verschiedener Banken kann mit der Visa-Karte Bargeld abgehoben werden, an Geldautomaten der Stanbic Bank und einiger anderer Banken auch mit der Debitkarte (Girocard, mit Maestro). Diese Möglichkeit ist nicht immer verfügbar. Der Höchstbetrag, der mit Kredit- oder Debitkarte abgehoben werden kann, schwankt zwischen 500.000 und 4.000.000 UGX pro Tag.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <p>Reisende sollten ihren Pass oder eine Passkopie während des Aufenthalts stets mit sich führen.</p>
 <p>Eine <a href="https://diplo.de/-/2562864">Gelbfieberimpfung</a> muss bei Einreise nachgewiesen werden, siehe auch <em>Gesundheit.</em></p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum.</p>
 <p>Das Visum kann <span class="underline">ausschließlich online</span> über das <a href="https://visas.immigration.go.ug/">Uganda E-Immigration System</a> beantragt werden.</p>
 <p>Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder, Gelbfieberimpfungsnachweis und ggf. andere Nachweise hochzuladen.<br>
  Die Visumsgebühr hängt von der Art des Visums ab und wird im Antragsverfahren angezeigt. Ein Touristenvisum kostet derzeit 50 USD, die Gebühr muss vorab online bezahlt werden.&nbsp; Nach Überprüfung des Antrags erhalten Reisende einen „approval letter“ per E-Mail.</p>
 <p>Das eigentliche Visum wird bei Vorlage von Pass, Originaldokumenten und „approval letter“ bei Einreise erteilt.</p>
 <p>Für die Beantragung anderer Aufenthaltstitel (z.B. „Entry Permit“ für Freiwillige) können andere Zahlungsmodalitäten gelten. Nähere Informationen bietet das <a href="https://visas.immigration.go.ug/" target="_blank" rel="noopener">Uganda E-Immigration System.</a></p>
 <p>Zur vorgeschriebenen Gelbfieberimpfung und weiteren Gesundheitsfragen bei Einreise siehe <em>Gesundheit</em>.</p>
 <h4><em>Überschreitung des Visums</em></h4>
 <p>Wird die bei Einreise in den Pass eingetragene Aufenthaltsdauer überschritten, ist pro Tag eine Geldbuße von 100 USD fällig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Prüfen Sie genau, welche Aufenthaltsdauer in Ihrem Pass bei Einreise eingetragen wird und beantragen Sie ggf. innerhalb dieses Zeitraums eine Verlängerung oder einen Ihrem Aufenthaltszweck entsprechenden Aufenthaltstitel.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/buergerservice-faq-kontakt/faq/11-kindohneeltern/606308">Einverständniserklärung für Minderjährige</a><span class="underline">.</span></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden und sind nicht deklarierungspflichtig.</p>
 <p>Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Das Mitführen von einer Flasche Alkohol oder Wein ist abgabenfrei.</p>
 <p>Wertvolle elektronische Geräte sollten bei der Einreise deklariert werden, sofern der Umfang der mitgeführten Geräte den üblichen Rahmen von Reisegepäck übersteigt.</p>
 <p>Die Einfuhr pornografischen Materials ist nicht gestattet.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Bei der Einfuhr von Haustieren ist ein maximal sechs Tage vor der Einreise ausgestelltes Gesundheitszeugnis eines zugelassenen Veterinärs mit dem Nachweis einer Tollwutimpfung mitzuführen, die mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor der Einreise erfolgt sein muss.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <p><a class="internalLinkAnchor--a1" href="">Siehe <em>Aktuelles</em></a></p>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4>Pflichtimpfungen:&nbsp;</h4>
 <p><span>Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab dem Alter von 12&nbsp;Monaten zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll.</span></p>
 <p><span>Die Botschaft von Uganda in Berlin verlangt für die Visumerteilung einen Gelbfieberimpfnachweis,</span> <span>in dem eine lebenslange Gültigkeit explizit bestätigt wird.</span></p>
 <h4>Reiseimpfungen:</h4>
 <p>Es sind&nbsp;Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist i.d.R. nicht notwendig.</p>
 <h4>Standardimpfungen:</h4>
 <p><span>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß </span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html"><span>Impfkalender der STIKO</span></a><span> auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für&nbsp;Masern&nbsp;sichergestellt werden.</span></p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Uganda ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren in Kampala fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken verfügen in den großen Zentren über die wichtigen Standardmedikamente und haben außerhalb zumindest ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor. Bitte beachten Sie, dass fast immer Vorkasse zu leisten ist.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a> sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (<em>P. falciparum</em>) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Afrika.pdf">DTG</a> zur Verfügung.</p>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870" target="_blank" rel="noopener">Chikungunya-Fieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904" target="_blank" rel="noopener">Leishmaniasis,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/lymphatische-filariosen-2628714" target="_blank" rel="noopener">lymphatische Filariosen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/wnf-2562880" target="_blank" rel="noopener">West-Nil-Fieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/zikavirus-infektionen-2562866" target="_blank" rel="noopener">Zikavirus-Infektionen.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Eine Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.</li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <p>Die in Uganda vorkommende Erkrankung <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/krim-kongo-fieber-2628722" target="_blank" rel="noopener">Krim-Kongo-Fieber</a> sowie Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rickettsiose-2640628"><span>Rickettsiose</span>,</a> wird durch Zecken übertragen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis A und E)</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670" target="_blank" rel="noopener">Typhus</a> treten auch bei Reisenden auf.&nbsp;In Uganda wurde <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492">Poliomyelitis</a> (cVDPV-2) nachgewiesen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
  <li><span>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde</span>, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492">Poliomyelitis-Impfung</a>.</li>
  <li>Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder Katastrophenhelfer tätig sind.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>In Uganda besteht ein Risiko für Erkrankungen wie <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/meningokokken-erkrankungen-2553652" target="_blank" rel="noopener">Meningokokken-Erkrankungen</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tbc-2562914" target="_blank" rel="noopener">Tuberkulose.</a> Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Januar bis Februar und Juni bis Juli auf. Frühere Ausbrüche von <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ebolafieber-2559130" target="_blank" rel="noopener">Ebolafieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/marburg-virus-2628990" target="_blank" rel="noopener">Marburgfieber</a> (zuletzt 2017) sind beschrieben worden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.</li>
  <li>Beachten Sie lokale Warnungen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY- Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen</a> und bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598" target="_blank" rel="noopener">Leptospirose</a> wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a> erfolgt vor allem über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber</a> wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/anthrax-2642240" target="_blank" rel="noopener">Milzbrand</a> handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. In Uganda leben eine Reihe gefährlicher, teils nachtaktiver Giftschlangen, giftiger Spinnen und Skorpione. Daneben kommen auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen und Hundertfüßer vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</li>
  <li>Sollten Sie von einem Hund, einer Giftschlange oder von einem anderen giftigen Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.</li>
  <li>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</li>
  <li>Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe nur begrenzt in Uganda und Immunglobuline allenfalls in Kampala erhältlich sind.</li>
  <li>Beachten Sie bei Schlangenbissen die Hinweise, siehe Erste Hilfe bei <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Schlangenbissen.</a>&nbsp;&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis</a> ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.</p>
 <p>Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.</p>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
  <li>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</li>
  <li>Informieren Sie sich z.B. über die App <a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app" target="_blank" rel="noopener">SunSmart</a> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</li>
  <li>Reisen in große Höhe, insbesondere im Ruwenzori-Gebirge, können mit besonderen Gefahren verbunden sein.</li>
  <li>Beachten Sie unsere Informationen zur <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hoehenkrankheit-2519606" target="_blank" rel="noopener">Höhenkrankheit.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/uganda-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
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 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Tue, 19 May 2026 12:45:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 19 May 2026 12:44:20 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/ugandasicherheit-208752</guid></item><item><title>Italien: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/italiensicherheit-211322</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles - Massive Einschränkungen im Reiseverkehr am Brenner am 30. Mai 2026</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
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</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <h3><span>Massive Einschränkungen im Reiseverkehr am Brenner am 30. Mai 2026</span></h3>
 <p class="align--justify"><span>Am Samstag, den 30. Mai 2026, kommt es aufgrund einer Demonstration gegen die Verkehrsbelastung im Tiroler Wipptal auf der A13 Brenner Autobahn bei Matrei am Brenner zu einer Verkehrssperrung des gesamten Brennerkorridors in Tirol/Österreich:</span></p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li><span>Sperrung der A 13 Brenner Autobahn (Vollsperrung der Autobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner in beide Fahrtrichtungen) von 11 bis 19 Uhr (für Lkw ab 9 Uhr); </span></li>
  <li><span>Sperrung der B 182 Brennerstraße sowie der L 38 Ellbögener Straße für den Durchzugsverkehr von 11 bis 19 Uhr zur Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit.</span></li>
 </ul>
 <p>Aufgrund des ohnehin erhöhten Verkehrsaufkommens (Pfingstferien) sind daher Verkehrsverzögerungen <span class="underline">in ganz Tirol</span> zu erwarten.<br>
  Die Tiroler Landesregierung empfiehlt, am 30. Mai 2026 auf nicht notwendige Autofahrten zu verzichten. Reisenden wird dringend empfohlen, Tirol am 30. Mai 2026 weiträumig zu umfahren oder die Reisezeiten entsprechend anzupassen, da mit massiven Staus und Wartezeiten vor den Sperrpunkten sowie verstärkten Verkehrskontrollen zu rechnen ist.</p>
 <p>Es gibt keine Ausweichmöglichkeit. Auch an den Tagen vor und nach dem 30. Mai 2026 mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.</p>
 <p>Informationen zur aktuellen Verkehrslage bieten die zuständigen Behörden und Automobilclubs:</p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li><a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/30-mai-2026-sperre-des-brennerkorridors/"><span>Land Tirol</span></a><span> (Verkehrsinformationen) </span></li>
  <li><a href="http://www.asfinag.at"><span>ASFINAG</span></a><span> </span></li>
  <li><a href="http://www.oeamtc.at/verkehrsservice">ÖAMTC Verkehrsservice</a><span>&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Die italienischen Sicherheitsbehörden haben in allgemeiner Form auf die Gefahr terroristischer Anschläge hingewiesen und ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Eine erhöhte Gefährdung durch Terrorismus auch an religiösen Stätten kann nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und <span>bei unvorhergesehenen Ereignissen&nbsp;</span>aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen vor allem in Touristenzentren und an Stränden vor.<br>
  Mit Trickbetrug werden Touristen durch Hinweise auf eine angebliche Reifenpanne oder abgefahrene Rück- bzw. Seitenspiegel sowie Anrempeln, auch z.B. mit Beschmutzen der Kleidung durch Eis, Pizza u.ä., abgelenkt und dann durch Komplizen beraubt. Grundsätzlich ist in allen größeren italienischen Städten an den jeweiligen zentralen touristischen Orten wie auch Bahnhöfen und belebten Metrostationen besondere Achtsamkeit geboten. Besonders gilt dies auf den Bahnstrecken vom Flughafen Rom-Fiumicino in die Innenstadt, in den Bahnhöfen selbst und in Bussen, hier insbesondere den Linien 40, 62 und 64, außerdem in Mailand vor allem auf dem Domplatz und in der Fußgängerzone, in Venedig an den Haltestellen und Fahrscheinschaltern für das Linienboot („Vaporetto“) und in Neapel auf den Buslinien R2, 152 und 202, die das Zentrum mit dem Bahnhof verbinden. &nbsp;</p>
 <p>Autoeinbrüche kommen häufig vor. Es werden immer wieder Fahrzeuge und Wohnmobile mit komplettem Inhalt gestohlen. Besondere Vorsicht ist beim Abstellen von Autos in Strandnähe geboten, z.B. in Ostia, <span>Fiumicino</span> und Fregene bei Rom. Gleiches gilt auch für unbedachte Parkhäuser und auf unbewachten Stellplätzen.</p>
 <p>In größeren Städten, wie z.B. Neapel, Rom, Mailand und Turin, werden Taschen oder Fotoapparate sowie wertvolle Uhren oder Schmuck von vorbeifahrenden motorisierten Zweirädern aus entrissen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit</span>.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flug- und Fährhäfen, Bahnhöfen, in Zügen, im Bus, in Fußgängerzonen und an Stränden und Touristenattraktionen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Tragen Sie Taschen und Fotoapparate nicht zur Straßenseite hin.</li>
  <li>Verzichten Sie insbesondere in größeren und stark frequentierten Städten auf das Tragen wertvoller Uhren und Schmuck.</li>
  <li>Lassen Sie keine Wertsachen, Ausweise und anderen Gegenstände im Auto zurück, sondern Handschuhfach und ggf. auch eine Kofferraumabdeckung geöffnet, um potentiellen Einbrechern zu zeigen, dass ein Einbruch nicht lohnt.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Der italienische Zivilschutz stellt <a href="https://rischi.protezionecivile.gov.it/en/" target="_blank" rel="noopener">detaillierte Informationen</a> über verschiedene Naturrisiken, wie z.B. Erdbeben oder Vulkanausbrüche und damit verbundene Notfallpläne,&nbsp;in englischer Sprache zur Verfügung.</p>
 <h3><em>Erdbeben</em></h3>
 <p>Italien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es häufiger zu zum Teil schweren Erdbeben kommt.</p>
 <h3><em>Vulkanausbrüche</em></h3>
 <p>Mehrere Vulkane in Italien sind immer wieder aktiv.<br>
  Die phlegräischen Felder in Kampanien werden als Supervulkan eingestuft und zeigen immer wieder Veränderungen, die in der Vergangenheit auch zu Evakuierungsmaßnahmen führten. Der Vesuv in unmittelbarer Nähe bei Neapel brach zuletzt 1944 aus und steht unter Beobachtung.<br>
  Der Ätna auf Sizilien ist der aktivste Vulkan Europas und zeigt jüngst, wie auch der Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel, leichtere Eruptionen, die teilweise Unterbrechungen im Flugverkehr nach sich ziehen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meldungen zu aktuellen Naturereignissen finden Sie auf der <a href="https://www.protezionecivile.gov.it/en/">Webseite</a> des italienischen Zivilschutzes (<em>Protezione Civile</em>).</li>
  <li>Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft zu möglichen Auswirkungen auf bereits gebuchte Flüge.</li>
  <li>Bitte informieren Sie sich über die <a href="https://www.aeroporto.catania.it/en/">Webseite</a> des Flughafens Catania.</li>
 </ul>
 <h3><em>Überschwemmungen, Lawinen und Stürme</em></h3>
 <p>Im Norden herrscht mitteleuropäisches, im Zentrum und Süden mediterranes Klima.</p>
 <p>Ganzjährig, insbesondere&nbsp;in den Sommermonaten, kommt es in Norditalien aufgrund starker Regenfälle und Unwetter zu Überschwemmungen und Erdrutschen, die zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen können.</p>
 <p>In den Wintermonaten besteht in den Bergen Norditaliens häufig die Gefahr von Lawinen und Erdrutschen.</p>
 <p>Bei Tauwetter besteht insbesondere in Norditalien die Gefahr von Überschwemmungen.<br>
  Venedig ist zur Hochwasserzeit (Acqua alta) regelmäßig von Überschwemmungen betroffen, sodass einige Plätze und Gassen unpassierbar werden.&nbsp;Auch in Rom kann es nach Starkregen zu Überschwemmungen kommen.</p>
 <p>Im gesamten Mittelmeerraum kann es ganzjährig, insbesondere im Spätsommer sowie in den Herbst- und Wintermonaten zu schweren Stürmen bis hin zu sogenannten „Medicanes“ kommen.<span> In der Folge sind Überschwemmungen und Erdrutsche sowie erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen möglich. Bei Ausrufung des Notstands durch die italienischen Behörden aufgrund wetterbedingter Großschadensereignisse sollte den Anweisungen des italienischen Katastrophenschutzes&nbsp;</span><a href="http://www.protezionecivile.gov.it/en">(Dipartimento della Protezione Civile)</a><span> sowie der örtlichen Stellen unbedingt Folge geleistet werden.</span></p>
 <h3><em>Busch- und Waldbrände</em></h3>
 <p>Vor allem in den Sommermonaten kommt es in Italien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Die Feuer können sich durch wechselnde Windrichtungen schnell ausbreiten oder wieder neu entfachen. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur, auch in Tourismusgebieten, muss in diesen Fällen gerechnet werden; es kann jederzeit zu Straßensperren und weiteren Einschränkungen kommen. Auch die Luftqualität ist in diesen Fällen zum Teil stark beeinträchtigt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über sog. „Ebenen“ bzw. Detaileinstellungen in Online-Kartendiensten über aktuelle Informationen zu Bränden und zur Luftqualität.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3><em><span>Hitze</span></em></h3>
 <p><span>Vor allem in den Sommermonaten kommt es häufig zu Hitzewellen mit Temperaturen bis zu 40° C. Insbesondere für Säuglinge, Kinder, Senioren sowie Menschen, die an chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufs etc. leiden, ist besondere Vorsicht geboten. Aufenthalte in der Sonne und überfüllte öffentliche Bereiche sollten möglichst gemieden werden. Gleiches gilt für körperliche Anstrengung in der Mittagshitze.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Nehmen Sie bei Spaziergängen und Wanderungen Sonnenschutz und ausreichend große Mengen Trinkwasser sowie ein aufgeladenes Mobiltelefon mit.</span></li>
 </ul>
 <h3><em>Dürre in Mittel- und Süditalien</em></h3>
 <p>In den mittleren und südlichen Regionen Italiens, insbesondere auf Sizilien, herrscht erheblicher Wassermangel. Die italienischen Behörden haben deshalb Dürre-Warnungen für betroffene Regionen Italiens ausgegeben und auf der <a href="https://www.isprambiente.gov.it/pre_meteo/idro/SeverIdrica.html">Webseite von ISPRA</a> veröffentlicht.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Rettungs- und Sicherheitskräfte.</span></li>
  <li>Aktuelle Wetterwarnungen bietet <a href="https://www.meteoalarm.org/en/live/region/IT" target="_blank" rel="noopener">MeteoAlarm.</a></li>
  <li>Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.​​​​​​​</li>
  <li><span>Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis des&nbsp;</span><a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek"><span>Deutschen GeoForschungsZentrums</span></a><span><span class="underline">&nbsp;</span>vertraut.</span></li>
  <li>Informieren Sie sich zu aktuellen Erdbeben und vulkanischer Aktivität beim <a href="http://www.protezionecivile.gov.it/en" target="_blank" rel="noopener">Dipartimento della Protezione Civile.</a></li>
  <li>Informieren Sie sich im Winter für die Alpen über die Lawinengefahr beim <a href="https://www.sian.it/infoMeteo/jsp/mwablx815T.jsp">Nationalen Dienst für Schnee- und Lawinenvorhersage</a>&nbsp;bzw. für Triol, Südtirol und Trentino im <a href="http://www.europaregion.info/lawinenreport" target="_blank" rel="noopener">Euregio-Lawinen.report</a> und beachten Sie Absperrungen. Weitere Informationen bietet z.B. auch der <a href="http://www.aci.it/">Automobile Club d'Italia ACI.</a></li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Bärenvorkommen in der norditalienischen Provinz Trient</h3>
 <p>In der norditalienischen Provinz Trient/Trentino wurde Mitte Juli 2024 ein Jogger nördlich des Gardasees von einer Bärin attackiert und verletzt. 2023 wurde ein Jogger von einem Bären getötet. In dieser Provinz lebt eine größere Bärenpopulation; in der Nachbarprovinz Südtirol wurden bislang nur vereinzelte Bärenstreifzüge festgestellt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie bei Wanderungen in bewaldeten, insbesondere abgelegenen Gebieten unbedingt entsprechende Hinweisschilder und Warnungen; leisten Sie den Anweisungen der lokalen Behörden Folge.</span></li>
  <li>Beachten Sie die Hinweise und Verhaltensregeln auf der Webseite der <a href="https://www.provinz.bz.it/land-forstwirtschaft/fauna-jagd-fischerei/fauna/braunbaer-suedtirol/wenn-man-einem-baeren-begegnet.asp">Autonomen Provinz Bozen</a> bei Begegnung mit einem Bären bzw. bei Sichtung.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Grenzkontrollen</h3>
 <p>Italien wendet das Schengener Abkommen an, Grenzkontrollen sollen nur noch ausnahmsweise durchgeführt werden. Aus Sicherheitsgründen werden Reisende auf dem Luftweg bei Ein- und Ausreise jedoch verstärkt kontrolliert, Flugreisen nach Deutschland sind meist nur mit einem Reisepass/Personalausweis bzw. einem von den deutschen konsularischen Vertretungen in Italien ausgestellten Passersatzdokument möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie stets den Personalausweis oder Reisepass mit, auch für Kinder.</li>
 </ul>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Neben einem Inlandsflugnetz bestehen Eisenbahn- und Busverbindungen. In Rom, Mailand und Neapel gibt es U-Bahnen.</p>
 <p>In Italien kommt es immer wieder zu regionalen und landesweiten Streiks im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, von denen auch Flugverbindungen nach Deutschland betroffen sein können. Im Streikfall muss mit stundenweisen oder auch ganztägigen Einschränkungen in Form von Verspätungen und Annullierungen gerechnet werden. Informationen über aktuelle Streiks werden vom<a href="https://scioperi.mit.gov.it/mit2/public/scioperi"> Ministerium für Infrastruktur und Verkehr</a> veröffentlicht.</p>
 <p><span>Die meisten italienischen Autobahnen und viele Tunnel sind mautpflichtig. Mailand, Bologna und Palermo erheben eine City-Maut. Die Bezahlung erfolgt in bar, mit Debit- oder Kreditkarte, einer (z.B. bei Automobilclubs erhältlichen) Viacard oder einem Telepass. Informationen bietet hierzu auch&nbsp;</span><a href="http://www.autostrade.it/en/home"><span>Autostrade per l'Italia.</span></a><span>&nbsp;</span></p>
 <p><span>Daneben gibt es in vielen Städten Fahrverbote bzw. -einschränkungen und Tempolimits zur Reduzierung der Luftverschmutzung oder auch verkehrsberuhigte Zonen, sogenannten ZTL (zone a traffico limitato).&nbsp;</span></p>
 <p>Der italienische Straßenverkehr ist sehr lebhaft und dicht. Die Straßenverkehrsregeln werden nicht immer eingehalten. Es ist daher auch an grünen Ampeln oder Zebrastreifen besondere Vorsicht geboten.&nbsp;</p>
 <p>Um den in Italien derzeit steigenden Unfallzahlen zu begegnen, werden seit Dezember 2024 vor allem folgende Verkehrsdelikte streng geahndet: Überschreiten des Tempolimits, Nutzung von Mobiltelefonen ohne Freisprechanlage sowie Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.&nbsp;</p>
 <p><span>Die Promillegrenze beträgt 0,5; für Fahrer mit weniger als drei Jahren Fahrpraxis bzw. unter 21 Jahren gilt absolutes Alkoholverbot.</span></p>
 <p><span>Auf Autobahnen und außerhalb geschlossener Ortschaften ist das Mitführen von Warnwesten in Signalfarben sowie auch tagsüber die Einschaltung des Abblendlichts gesetzlich vorgeschrieben.&nbsp;</span><br><span>In den Kreis einfahrende Fahrzeuge haben grundsätzlich Vorfahrt, wobei dies in der Praxis nicht immer beachtet wird. Gibt es keine entsprechenden Verkehrsschilder, die die Vorfahrt regeln, gilt wie an Kreuzungen ohne entsprechende Beschilderung die Rechts-vor-links-Regel.</span></p>
 <p><span>Bußgelder fallen in der Regel deutlich höher aus als in Deutschland und werden auch - notfalls durch ein Inkassounternehmen - eingetrieben.</span></p>
 <p>Gerechtfertigte Bußgeldbescheide können vor Ort bezahlt werden, z. B. auf der Polizeidienststelle. Die Zustellung an den Inlandswohnort ist mit einem Gebührenaufschlag verbunden.</p>
 <p><span>Besonders gekennzeichnete Bus- und Taxispuren dürfen von privaten Pkw nicht genutzt werden.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Farbliche Markierungen weisen Parkbeschränkungen aus; nur weiße Linien erlauben kostenloses Parken.</span><br><span>Auf vielen Straßen gilt im Winter die Pflicht, Winterreifen (mit M+S-Kennung) zu benutzen, jedoch gibt es keine einheitliche Regelung.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Bei Wohnsitzverlegung nach Italien müssen Fahrzeuge innerhalb von 60 Tagen umgemeldet werden, sonst droht die Konfiszierung des Fahrzeugs.</span><br><span>Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung werden mit empfindlichen Strafen geahndet.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Fahren Sie insbesondere im Gebirge und im Kreisverkehr besonders vorsichtig und defensiv.</li>
  <li>Informieren Sie sich z. B. beim <a href="http://adac.de/reise-freizeit/reiseplanung/reiseziele/italien/uebersicht/mit-dem-auto/" target="_blank" rel="noopener">ADAC</a>&nbsp;über die in Italien gültigen Verkehrsregeln.</li>
  <li>Beachten Sie Fahrverbote in Innenstädten.</li>
  <li>Nehmen Sie bei längeren Aufenthalten die Ummeldung Ihres Fahrzeugs rasch vor.</li>
  <li>Zahlen Sie Bußgelder möglichst vor Ort.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird akzeptiert.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten;&nbsp;die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>In Italien führen in jüngster Zeit verschiedenste Verstöße gegen die öffentliche Ordnung zu teilweise empfindlichen Geldstrafen und Verweisen, Verbote sollten entsprechend respektiert werden.</p>
 <p>Beihilfe zu illegaler Einreise ist in Italien mit Haftstrafen sowie Bußgeld belegt. Bei Mitnahme von Anhaltern wird daher zu besonderer Vorsicht geraten.</p>
 <p>Das italienische Waffenrecht ist streng und aufgrund zahlreicher Gesetze und anderweitiger Regelungen komplex. Grundsätzlich ist das Mitführen von Schusswaffen, Hieb- und Stichwaffen, Messern (auch kleine bzw. Taschenmesser), Schlagstöcken aller Art, Taser, Pfefferspray, usw. verboten bzw. nur mit behördlicher Erlaubnis (z. B. Europäischer Feuerwaffenpass) oder unter strengen Auflagen möglich. Auch Gegenstände, die keine Waffen sind, aber als solche verwendet werden können („armi improprie“, z. B. Schraubenzieher), können unter Umständen mit Auflagen versehen werden (z. B. adäquate/verschlossene Aufbewahrung). Verstöße können strafrechtlich geahndet werden.<br>
  Weitergehende Informationen können bei den <a href="http://www.carabinieri.it/">Carabinieri</a> oder bei der <a href="http://www.poliziadistato.it/">Polizia di Stato</a> angefordert werden.</p>
 <p>In Rom verhängt die Stadtverwaltung zum Schutz der Denkmäler teilweise drakonische Strafen, die z.B. schon für einen Griff ins Wasser des Trevi-Brunnens oder für Picknick auf der Spanischen Treppe ausgesprochen werden können. Nähere Informationen bietet TurismoRoma.</p>
 <p>Die Mitnahme von Sand an den Stränden ist in Italien untersagt.<br>
  Auf Sardinien ist jede Art von Veränderung der Sandstrände oder die Mitnahme von Sand, Kiesel oder Quarzgestein, auch nur in kleinster Menge, gesetzlich verboten. Bei Nichtbeachtung dieser gesetzlichen Norm werden Sanktionen in Höhe von 500 EUR bis 3.000 EUR verhängt.</p>
 <p>Strände und Dünen dürfen in der Regel nicht befahren werden. Insbesondere in Naturschutzgebieten ist erhöhte Aufmerksamkeit auf die örtlichen Verhaltensregeln zu richten. Verstöße können mit Freiheitsstrafen und erheblichen Geldbußen geahndet werden.</p>
 <p>Seit 2019 wurde in diversen Regionen Italiens ein absolutes Rauchverbot an öffentlichen Stränden eingeführt, welches seitdem auf weitere Kommunen ausgeweitet wurde. Es umfasst häufig nicht nur Tabakprodukte, sondern auch e-Zigaretten. Bei Verstößen drohen Bußgelder zw. 25 EUR und 500 EUR.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich bei der zuständigen örtlichen Touristeninformation zu regional bestehenden Rauchverboten und beachten Sie entsprechende Schilder und Hinweise.</li>
 </ul>
 <p>In mehreren Städten, darunter vor allem süditalienische Urlaubsorte wie z.B. Sorrent, Tropea und Cagliari, ist es verboten, sich im öffentlichen Raum außerhalb von Badebereichen oberkörperfrei oder in Badekleidung aufzuhalten. Verstöße können mit Bußgeldern von 25 EUR bis 500 EUR geahndet werden.</p>
 <h4><em>Versicherungsnachweis- und Helmpflicht in italienischen Skigebieten</em></h4>
 <p>Nutzer italienischer Skipisten müssen eine gültige Haftpflichtversicherung für Schäden gegenüber Dritten besitzen und diese auch nachweisen können. Viele Haftpflichtversicherungen decken den Bereich des Skifahrens ab; dies sollte jedoch vor Reisebeginn überprüft werden. Sollte ein entsprechender Versicherungsschutz nicht bestehen, kann bei Kauf des Skipasses eine zusätzliche Tagespolice abgeschlossen werden. Ab 1. November 2025 besteht zudem für alle Ski-, Snowboard- und Schlittenfahrer eine Helmpflicht (CE zertifiziert) in allen Skigebieten.</p>
 <p>Bei Nichtbeachtung wird ein hohes Bußgeld fällig, zusätzlich droht das Einziehen des Skipasses.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Die Obergrenze für Barzahlungen in Italien liegt seit 2023 bei einem Höchstbetrag von 4.999 EUR. Auch Touristen sind davon betroffen, wenn diese z. B. gebuchte Unterkünfte oder Mietwagenrechnungen und Ähnliches begleichen wollen. Rechnungen, die über diesen Betrag hinausgehen, können nur mit Kreditkarte, Debitkarte (Girocard) oder per Überweisung beglichen werden. Nähere Informationen erteilt die <a href="https://italien.diplo.de/it-de/vertretungen/deutsche-botschaft-rom">deutsche Botschaft in Rom.</a></p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Ja, muss gültig sein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Wichtig: </strong>Für Weiterreisen mit der <span class="underline">Fähre</span> von italienischen Häfen aus benötigt jeder Reisende (auch Kinder egal welchen Alters) ein gültiges Reisedokument und ggf. ein gültiges Visum. Auch beim Check-in in <span class="underline">Hotels</span> ist für jeden Reisenden ein gültiges Reisedokument vorzulegen.</p>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Italien ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen daher grundsätzlich seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein. Es wird jedoch empfohlen nur mit gültigem Ausweis nach Italien zu reisen.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten mitführen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den <a href="https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm">Bestimmungen der Europäischen Union.</a> Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.</p>
 <p>Bei der Ein- und Ausreise nach und von Italien muss eine Bargeldmenge, die den Betrag von 10.000 EUR&nbsp;übersteigt, deklariert werden.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.<br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/tiere/haus-und-zootiere/heimtierausweis.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</a><em>&nbsp;</em></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Aktuelles</h3>
 <p><span class="berschrift3Zchn">In der italienischen Region Kampanien besteht Anfang 2026 ein Hepatitis-A-Ausbruch, der mit dem Verzehr von Meeresfrüchten in Zusammenhang zu stehen scheint.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span class="berschrift3Zchn">Verzichten Sie auf den Verzehr von rohen Meeresfrüchten.</span></li>
  <li><span class="berschrift3Zchn">Beachten Sie grundlegende&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944"><span>Hygienemaßnahmen</span></a><span class="berschrift3Zchn">&nbsp;und befolgen Sie Anweisungen der Behörden.</span></li>
  <li><span class="berschrift3Zchn">Eine Hepatitis A-Impfung kann in Betracht gezogen werden.</span></li>
 </ul>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Impfschutz</span></h3>
 <h4>Pflichtimpfungen:</h4>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.&nbsp;</p>
 <h4>Reiseimpfungen:</h4>
 <p>Nach individueller Indikation sind Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B angeraten.</p>
 <h4>Standardimpfungen:</h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://diplo.de/-/2631014">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p>Es besteht in Italien für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig ärztlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber/2562870"><span dir="ltr">Chikungunyafieber</span></a><span dir="ltr"> und&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/denguefieber/2436520"><span dir="ltr">Denguefieber</span></a><span dir="ltr">&nbsp;</span>kann in den Sommermonaten vereinzelt in Italien durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen werden. In den Sommermonaten kann es zudem zu saisonalen Ausbrüchen von <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/wnf/2562880"><span dir="ltr">West-Nil-Fieber</span></a><span dir="ltr">&nbsp;kommen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span dir="ltr">Schützen Sie sich insbesondere tagsüber und in der Dämmerung vor Mückenstichen, siehe&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten/2564658"><span dir="ltr">Schutz vor Insekten</span></a><span dir="ltr">.</span></li>
  <li><span dir="ltr">Es gibt Impfung gegen Chikungunyafieber und Denguefieber.&nbsp;</span>Für Italien sind die Impfungen i.d.R. nicht notwendig.</li>
 </ul>
 <p><span>Das im Norden saisonal vorkommende Phlebotomusfieber oder Toskanafieber wird durch kleine Sandfliegen übertragen und verursacht v.a. Kopf- und Gliederschmerzen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Oberteile) und verwenden Sie Insektenschutzmittel, <span dir="ltr">siehe </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten/2564658"><span dir="ltr">Schutz vor Insekten</span></a><span dir="ltr">.</span></li>
 </ul>
 <h3><span dir="ltr">Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</span></h3>
 <p><span>Durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die mit Durchfällen einhergehen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/hygiene/2628944"><span>Hygienehinweise</span></a><span>.</span></li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/hiv/2628942"><span>HIV-Infektionen</span></a><span>,&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402"><span>Mpox</span></a><span> und bestimmte Lebererkrankungen (</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis/2562874"><span>Virushepatitis B, C und D</span></a><span>) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich individuell bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
  <li><span>Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfungen-A-Z/Mpox/mpox-node.html">STIKO</a><span> für eine Impfung erfüllen.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p><span>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den&nbsp;</span><a href="https://waqi.info/de"><span>World Air Quality Index</span></a><span>.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.sunsmart.com.au/resources/sunsmart-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten&nbsp;und untersuchen. Beachten Sie unsere&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/tauchen/2519618"><span>Informationen zum Tauchen.</span></a></p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/italien-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 18 May 2026 10:45:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 10:48:26 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/italiensicherheit-211322</guid></item><item><title>Österreich: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/oesterreichsicherheit-210962</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles - Massive Einschränkungen im Reiseverkehr am Brenner am 30. Mai 2026</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
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   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a><br>
   &nbsp;</p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <h3><span>Massive Einschränkungen im Reiseverkehr am Brenner am 30. Mai 2026</span></h3>
 <p><span>Am Samstag, den 30. Mai 2026, kommt es aufgrund einer Demonstration gegen die Verkehrsbelastung im Tiroler Wipptal auf der A 13 Brenner Autobahn bei Matrei am Brenner zu einer Verkehrssperrung des gesamten Brennerkorridors in Tirol/Österreich:</span></p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li><span>Sperrung der A 13 Brenner Autobahn (Vollsperrung der Autobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner in beide Fahrtrichtungen) von 11 bis 19 Uhr (für Lkw ab 9 Uhr);</span></li>
  <li><span>Sperrung der B 182 Brennerstraße sowie der L 38 Ellbögener Straße für den Durchzugsverkehr von 11 bis 19 Uhr zur Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Aufgrund des ohnehin erhöhten Verkehrsaufkommens (Pfingstferien)&nbsp;sind Verkehrsbehinderungen <span class="underline">in ganz Tirol</span> zu erwarten.</span><br><span>Die Tiroler Landesregierung empfiehlt, am 30. Mai 2026 auf nicht notwendige Autofahrten zu verzichten. Reisenden wird dringend empfohlen, Tirol am 30. Mai 2026 weiträumig zu umfahren oder die Reisezeiten entsprechend anzupassen, da mit massiven Staus und Wartezeiten vor den Sperrpunkten sowie verstärkten Verkehrskontrollen zu rechnen ist.</span></p>
 <p><span>Es gibt keine Ausweichmöglichkeit. Auch an den Tagen vor und nach dem 30. Mai 2026 ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.</span></p>
 <p><span>Informationen zur aktuellen Verkehrslage bieten die zuständigen Behörden und Automobilclubs:</span></p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li><span>Land Tirol (</span><a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/30-mai-2026-sperre-des-brennerkorridors/"><span>Verkehrsinformationen</span></a><span>) </span></li>
  <li><a href="http://www.asfinag.at"><span>ASFINAG</span></a><span> (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) </span></li>
  <li><a href="http://www.oeamtc.at/verkehrsservice"><span>ÖAMTC</span></a><span> Verkehrsservice</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p><span>Terroristische Anschläge können auch in Österreich nicht ausgeschlossen werden. In Österreich gilt seit 2023 eine erhöhte Terrorwarnstufe (vier von fünf).</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Großstädten an von Touristen stark frequentierten Orten vor. Gewaltkriminalität ist selten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Wenn Sie eine Reise mit dem Kfz&nbsp;durch Slowenien planen, informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt im <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/slowenien-node/sloweniensicherheit/210644#content_0" target="_blank" rel="noopener">Reise- und Sicherheitshinweis Slowenien.</a></li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht gemäßigtes Alpin-Klima mit zunehmend kontinentalem Einfluss nach Osten.</p>
 <p>Im Winter kommt es in den Bergen immer wieder zu Lawinenabgängen und Sperrungen von Gebieten, insbesondere von Tälern.</p>
 <p>Schnee- und Gletscherschmelze können im Frühjahr Lawinen und Erdrutsche verursachen. <span>Insbesondere im Sommer und Frühherbst kann (plötzlicher) Starkregen zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen. </span>Ganzjährig kann es zu Berg- und Felsstürzen sowie Gerölllawinen kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich vor Aktivitäten in den Bergen über die örtlichen Gegebenheiten, um das Risiko eines Wetterumschwungs einschätzen zu können, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und mit adäquater Kleidung und Ausrüstung aufzubrechen. Informationen über die aktuelle Witterung, insbesondere über die Schnee- und Lawinensituation, bietet <a href="https://www.geosphere.at/de">GeoSphere.</a></li>
  <li>Verlassen Sie ausgewiesene Wege, Pisten und Loipen nicht und beachten Sie Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Hinterlassen Sie bei Bergtouren ohne Führung Kontakt- und Notfalldaten, achten Sie auf eine ausreichende Absicherung im Notfall, z.B. durch eine Mitgliedschaft beim <a href="https://www.alpenverein.de/suche?query=Versicherung">Deutschen Alpenverein.</a></li>
  <li>Beachten Sie die&nbsp;<a href="https://www.oeamtc.at/" target="_blank" rel="noopener">regionalen Wetter- und Verkehrshinweise</a> und verhalten Sie sich adäquat. Aktuelle Informationen über Fahrpläne und Streckenunterbrechungen sind über <a href="https://fahrplan.oebb.at/webapp/#!P|HimSearch!H|199974">SCOTTY der österreichischen Bahn</a> abrufbar.</li>
  <li>Beachten Sie bei Wanderungen über Bergwiesen die <a href="https://www.sichere-almen.at/">Hinweise der österreichischen Regierung</a> zum Verhalten gegenüber Weidetieren, insbesondere wenn Sie mit Hund unterwegs sind oder sich Jungtiere auf der Weide aufhalten.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Grenzkontrollen</h3>
 <p>Derzeit werden an der deutsch-österreichischen Grenze Binnengrenzkontrollen durchgeführt.&nbsp;</p>
 <p>Die grenzpolizeilichen Maßnahmen werden situationsabhängig räumlich und zeitlich flexibel vorgenommen.</p>
 <h4><em>Grenzübertritt nach Österreich</em></h4>
 <p>Österreich ist Teil des sog. Schengenraums; gleichwohl muss mit Grenzkontrollen an allen Landesgrenzen gerechnet werden. Das gilt sowohl für den Auto,- Bus,- und Zugverkehr als auch für Flughäfen. Österreich führt derzeit regelmäßige Grenzkontrollen an den Außengrenzen zu Slowenien, Ungarn, zur Slowakischen und zur Tschechischen Republik durch. Dies kann zu Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr bei der Einreise nach Österreich führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie aktuelle Verkehrsinformationen, auch zu Grenzwartezeiten, z.B. der <a href="https://www.asfinag.at/">österreichischen Bundesgesellschaft ASFiNAG.</a></li>
 </ul>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Es gibt es sehr gut ausgebautes und dichtes Eisenbahn- und Busverkehrsnetz.</p>
 <p><span>Seit Januar 2025 ist die Brennerautobahn (A13) in beiden Richtungen nur noch einspurig befahrbar. Grund ist ein mehrjähriges Sanierungsprojekt. Informationen zur Nutzung der Brennerautobahn stellt die Betreibergesellschaft </span><a href="https://www.asfinag.at/bauen-erhalten/bauprojekte/a-13-brenner-autobahn-luegbruecke/"><span>ASFiNAG</span></a><span> zur Verfügung. &nbsp;</span></p>
 <p>Auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen gilt eine Vignettenpflicht für Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile.<br>
  Für einzelne besondere Streckenabschnitte wie insbesondere Alpenüberquerungen werden zusätzliche Mautgebühren verlangt. Dort entfällt dann die Vignettenpflicht.<br>
  Ortsdurchfahrten können für Transitreisende gesperrt sein.</p>
 <p>Die Vignette kann neben der bisherigen Form als Klebevignette auch als digitale Vignette im <a href="https://shop.asfinag.at/">ASFiNAG-Webshop</a> oder über die <a href="http://www.asfinag.at/stat/microsite_app/microsite_app.html">ASFiNAG-App</a> zum identischen Preis erworben werden und wird mit dem Kennzeichen im System erfasst. Digitale Vignetten mit einer Gültigkeit bis zu 10 Tagen können auch bei Onlinekauf mit sofortiger Gültigkeit erworben werden; länger gültige Vignetten gelten bei Onlinekauf erst ab dem 18. Tag nach dem Kaufdatum.</p>
 <p>Klebevignetten dürfen nur auf die Windschutzscheibe, z. B. am linken Rand oder hinter dem Rückspiegel, mit direktem Kontakt geklebt werden, bei Motorrädern sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu entfernenden Teil des Motorrades. Nicht geklebte Vignetten sowie nicht gelochte Zeitvignetten (2-Monats-Vignetten, 10-Tages-Vignetten) sind ungültig.<br>
  Der untere Vignettenabschnitt muss aufbewahrt werden, die Trägerfolie mit Seriennummer dient als Kaufnachweis.</p>
 <p>Kontrollen werden durch Polizei, Zollwache und Mautaufsichtsorgane meist automatisiert durchgeführt, wobei Kfz&nbsp;aus Deutschland durch eine Abfrage beim Kraftfahrzeugregister Flensburg identifiziert werden. Bei fehlender, nicht ordnungsgemäß angebrachter oder manipulierter Vignette werden hohe Strafen erhoben. Fehlerhaft angebrachte Vignetten werden bei den automatischen Kontrollen nicht erfasst.</p>
 <p>Vom 1. November bis 15. April müssen Fahrzeuge bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Winterreifen oder Schneeketten ausgerüstet sein.</p>
 <p>Die Promillegrenze beträgt 0,5. Für Personen, die den Führerschein noch keine zwei Jahre besitzen, gilt 0,1 Promille.</p>
 <p>Für in- und ausländische Lenker mehrspuriger Fahrzeuge gilt eine Mitführ- und Tragepflicht von Warnwesten. Verstöße sind bußgeldbewehrt.</p>
 <p>Bei Überschreiten des <a href="https://www.oeamtc.at/thema/vorschriften-strafen/zulaessige-hoechstgeschwindigkeiten-in-oesterreich-16182124">Tempolimits</a> und <a href="https://www.oeamtc.at/thema/vorschriften-strafen/die-groessten-parksuenden-was-ist-erlaubt-was-ist-verboten-36486960">Parkverstößen</a> drohen empfindliche Geldbußen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie Einfahrten auf und das (kurze) Halten vor Privatgrundstücken. Anwohner, Besitzer (auch Mieter) und Eigentümer können eine <a href="https://www.oesterreich.gv.at/lexicon/B/besitzstoerungsklage.html">Besitzstörungsklage</a> einreichen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen von mehreren Hundert Euro.</li>
  <li>Beachten Sie die Regeln zum Halten und <a href="https://www.oeamtc.at/thema/vorschriften-strafen/die-groessten-parksuenden-was-ist-erlaubt-was-ist-verboten-36486960">Parken.</a></li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird anerkannt.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Es ist an allen öffentlichen Orten nicht mehr erlaubt, das Gesicht durch Kleidung oder andere Gegenstände zu verhüllen bzw. zu verbergen (Ausnahmen: <span>behördlich angeordnete Maskenpflicht oder Kälte</span>). Ein Verstoß zieht eine Strafe von 150 EUR&nbsp;nach sich, die in bar oder mit Kreditkarte beglichen werden kann. Weitere Auskünfte erteilt das <a href="https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=4D794D417A3630647947773D">österreichische Bundesministerium für Inneres.</a></p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind vielerorts möglich. Nicht alle Dienstleistungen sind bargeldlos möglich; insbesondere in der Gastronomie wird zum Teil nur Barzahlung akzeptiert.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Ja, muss gültig sein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Österreich ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise&nbsp;Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den <a href="https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm">Bestimmungen der Europäischen Union.</a> Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.<br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bieten das <a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft</a> und das österreichische <a href="https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Tiergesundheit/Veterin%C3%A4rwesen-und-Handel.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die Einreise nach Österreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>In Österreich ist der Impfschutz gegen FSME öffentlich empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>West-Nil-Fieber</h3>
 <p>Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Österreich zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/wnf-2562880" target="_blank" rel="noopener">West-Nil-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
 </ul>
 <h3>Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)</h3>
 <p>In großen Teilen des Landeskommt es zu bestimmten Jahreszeiten zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nehmen Sie rechtzeitig vor Einreise mit einem Reise-/Tropenmediziner wegen einer möglichen Impfung Kontakt auf.</li>
  <li><span>Schützen Sie sich zur Vermeidung eines mücken- und zeckengebundenen Risikos</span> bei exponierten Reisen im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mücken- und Zeckenstichen.</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Das Versorgungsniveau in Österreich ist gut.<br>
  Es besteht in Österreich für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/oesterreich-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 18 May 2026 10:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 10:46:50 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/oesterreichsicherheit-210962</guid></item><item><title>Bolivien: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/boliviensicherheit-213428</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><span><strong>Von Reisen in das Departamento La Paz, inklusive des Regierungssitzes La Paz, und zum Flughafen El Alto wird dringend abgeraten.</strong></span></p>
 <h3>Streik und Protestaktionen</h3>
 <p>Seit dem 6. Mai 2026 ruft die regionale Transportgewerkschaft von La Paz zu einem unbegrenzten Streik auf. Auch andere Gewerkschaften und soziale Bewegungen haben z.T. landesweite Protest- und Blockadeaktionen angekündigt, deren Ziel zumeist die Unterbrechung aller Verkehrsströme ist, siehe auch <em>Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr</em>.&nbsp;<br>
  Derzeit ist der Verkehr auf folgenden Strecken in Folge von Straßenblockaden unterbrochen:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Zwischen La Paz und Copacabana (Titicacasee) sowie Desaguadero (Grenze zu Peru)</li>
  <li>Zwischen La Paz und Oruro</li>
  <li>Zwischen La Paz und Uyuni via Oruro</li>
  <li>Zwischen La Paz und Rurrenabaque</li>
 </ul>
 <p>In der Folge ist die Versorgung in La Paz mit Lebensmitteln, Kraftstoff und Medikamenten unterbrochen. Kliniken verfügen über keinen, auch zur Behandlung von Höhenkrankheit nötigen, Sauerstoff mehr. Es wird zu Vorratshaltung, insbesondere von dringend benötigten Medikamenten, geraten.&nbsp;</p>
 <p>Für Montag, 18. Mai 2026 haben Anhänger des ehemaligen Präsidenten Evo Morales ihre Ankunft in La Paz angekündigt. Mit einer Zuspitzung der Lage muss gerechnet werden.&nbsp;</p>
 <p><span>Zusätzliche Blockaden können kurzfristig und ohne Vorankündigung entstehen. Vermeintlich alternative Routen auf schlecht erschlossenen Nebenstraßen können ebenfalls unterbrochen oder nicht bis zum Ziel befahrbar sein.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Der Flugverkehr unterliegt derzeit keinen Einschränkungen. Allerdings ist die Zufahrt zum Flughafen von La Paz zeitweise aufgrund von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten in El Alto unterbrochen. Flüge sind mangels Transportalternativen auf dem Landweg zurzeit schnell ausgebucht.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich vor Beginn Ihrer Reise zur Sicherheitslage entlang der geplanten Strecke, z.B. auf der <a href="http://www.abc.gob.bo">Webseite </a>der Bolivianischen Fernstraßenbehörde.</li>
  <li>Vermeiden Sie es, die oben genannten Strecken inklusive Zugang zum Flughafen von La Paz in El Alto zu Fuß zurückzulegen, u.a. aufgrund der Gewaltbereitschaft von Demonstrierenden sowie der möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgrund der Höhenlage. Es besteht die Gefahr, ohne Zugang zu Wasser und Lebensmitteln in Funklöchern liegen zu bleiben.</li>
  <li>Falls Ihr Reiseziel von Straßensperren betroffen ist: bleiben Sie in Ihrer Unterkunft und folgen Sie den Empfehlungen der lokalen Behörden.</li>
  <li>Halten Sie sich von Demonstrationen fern.</li>
  <li>Verfolgen Sie lokale Medien und folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitsbehörden.<span>&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><span><strong>Von Reisen in das Departamento La Paz, inklusive des Regierungssitzes La Paz, und zum Flughafen El Alto wird dringend abgeraten.</strong></span></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_self">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Die Reisemöglichkeiten werden dann zum Teil stark eingeschränkt, z. B. durch Straßenblockaden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien zur aktuellen Lage und planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.</li>
  <li>Folgen Sie stets den Anweisungen der lokalen Sicherheitsbehörden.</li>
  <li>Meiden Sie Protestveranstaltungen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden eigenmächtig zu durchbrechen.</li>
  <li>Nehmen Sie zusätzlich Essen, Trinken, warme Kleidung und notwendige Medikamente mit, um bei längeren Reiseverzögerungen ausreichend versorgt zu sein.</li>
  <li><span>Beachten Sie die zeitweise eingeschränkte Treibstoffversorgung bei Benzin und Diesel, siehe </span><em><span>Reiseinfos - Infrastruktur/Verkehr.</span></em><span>&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Die Sicherheitslage in Bolivien ist vergleichsweise gut; gewalttätige Übergriffe auf Reisende sind eher selten. Nichtsdestotrotz kommt es immer wieder zu Straftaten (wie Trickdiebstählen oder, im Einzelfall, bewaffneten Überfällen), vor allem an von Reisenden frequentierten Orten. Besondere Vorsicht gilt in El Alto und bestimmten Gegenden von La Paz, Santa Cruz und in der Region Chapare, sowie für Los Yungas, Uyuni und generell bei Reisen in abgelegene Gebiete. Es wird empfohlen, sich in der Unterkunft nach den Orten zu erkundigen, die aus Sicherheitsgründen gemieden werden sollten.</span></p>
 <p><span>In Grenzgebieten Boliviens wird wegen gewaltbereiter Drogen- und Schmuggelbanden zu besonderer Vorsicht geraten. Dies gilt v.a. für das Grenzgebiet zu Brasilien.</span></p>
 <p><span>Es ist bereits vorgekommen, dass Reisende z.B. bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von angeblichen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren wurden. Dort wurden sie von Personen in Uniform, die sich als Polizisten ausgeben, unter dem Vorwand, eine Kontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummern gezwungen.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Blitz- bzw. Expressentführungen mit demselben Ziel gibt es landesweit, aber insbesondere in Cochabamba, La Paz und Santa Cruz und auf den Verbindungsstrecken.&nbsp;</span></p>
 <p>In Zusammenarbeit mit Kriminellen, die vortäuschen, z.B. südamerikanische Touristen zu sein, kontrollieren Personen, die sich als Polizisten ausgeben, Ausweise und/oder bringen Reisende unter einem Vorwand an einen anderen Ort, um sie dort auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße oder offenen Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.</p>
 <p>Nicht vorbestellte Taxis bergen ein erhöhtes Überfallrisiko, insbesondere nachts. In der Öffentlichkeit gezeigte Bargeldsummen, Ausweispapiere, Schmuck und teure technische Geräte erregen unnötig die Aufmerksamkeit Krimineller. Auch werden Fahrzeuge aufgebrochen und gestohlen.</p>
 <p>Besuchenden von Bars und Diskotheken werden K.-o.-Tropfen verabreicht, um sie dann auszurauben. Ähnliches ist auch bei Bekanntschaften über Dating-Apps bekannt geworden. Auch sind Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer bekannt.&nbsp;</p>
 <p>Drogenkriminalität ist weit verbreitet, und Reisende werden gelegentlich in Unkenntnis und gegen ihren Willen als Drogenkuriere missbraucht.</p>
 <p><span>Bei Investitionen beispielsweise in Grundstücke, Immobilien o. Ä. ist wie bei allen größeren Investitionen stets Vorsicht geboten. Vor Vertragsabschlüssen sollte anwaltlicher Rat eingeholt werden.</span>&nbsp;</p>
 <p><span>Der Diebstahl persönlicher Daten über QR-Codes (z.B. auf gefälschten Strafzetteln, beim Abrufen der Speisekarte in Restaurants oder Cafés) sowie mit Hilfe von Messenger-Nachrichten (z.B. WhatsApp) nimmt zu.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Tragen Sie keinen teuren Schmuck und Uhren und zeigen Sie keine teuren technischen Geräte und Handys in der Öffentlichkeit.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen und Ihr Gepäck.</li>
  <li>Lassen Sie sich von Polizisten immer den Dienstausweis zeigen.</li>
  <li>Winken Sie keine Taxis auf der Straße heran, sondern bestellen Sie sog.<em> Radio-Taxis </em>(erkennbar<em> </em>am Leuchtschild auf dem Dach mit Namen und Telefonnummer der Gesellschaft), ggf. mithilfe des Hotels oder des Restaurants vor.</li>
  <li>Vermeiden Sie Nachtfahrten, insbesondere wegen der erhöhten Unfallgefahr.</li>
  <li>Nehmen Sie grundsätzlich keine von Fremden angebotenen offenen Getränke oder Speisen an; lassen Sie Getränke und&nbsp;Speisen nicht unbeaufsichtigt.</li>
  <li>Halten Sie sich von Drogen fern.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen, lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück und parken Sie nur auf bewachten Parkplätzen.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld mit.</span></li>
  <li>Seien Sie besonders vorsichtig bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.</li>
  <li>Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks sorgfältig.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <h3>Waldbrände</h3>
 <p>Zum Ende der Trockenzeit kommt es regelmäßig zu Bränden, deren Rauchentwicklung den (Flug-)Verkehr und bei sensiblen Personen die Gesundheit beeinträchtigen kann.</p>
 <h3>Regenzeit, Überschwemmungen und Erdrutschgefahr</h3>
 <p><span class="Fett1">Das Klima reicht vom Hochgebirgsklima in den Anden über subtropisches Klima in Los Yungas bis zu tropischem Klima in Beni und der Trockenzone in Chaco.</span><br><span class="Fett1">Während der Regenzeit, die normalerweise von November bis April dauert, kommt es insbesondere in gebirgigen Regionen regelmäßig zu Überflutungen und Erdrutschen. Straßen werden oft für mehrere Tage unpassierbar, Brücken sind häufig beschädigt. In den letzten Jahren forderten anhaltende Regenfälle mehrere Todesopfer.</span><span>&nbsp;</span><span class="Fett1">Auch die große Salzwüste von Uyuni birgt - nicht nur, aber insbesondere - in der Regenzeit erhebliche Gefahren, sich darin zu verfahren oder festzufahren.</span></p>
 <h3>Erdbeben</h3>
 <p>Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Informieren Sie sich genau über die aktuelle Lage und verfolgen Sie Wettervorhersagen (<a href="https://senamhi.gob.bo/" target="_blank" rel="noopener">Servicio Nacional de Meterología e Hidrología).</a></li>
  <li><span>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des </span><a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener"><span>Deutschen GeoForschungsZentrums</span></a><span> vertraut.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie die </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener"><span>Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</span></a><span>&nbsp;bzw. die Hinweise des </span><a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener"><span>Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</span></a><span> im Fall einer Sturmwarnung.</span></li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Der Flugverkehr in Bolivien wird gelegentlich durch kurzfristige Streichung von Flügen und erhebliche Verspätungen beeinträchtigt. Das Busnetz ist gut ausgebaut und günstig<span>.&nbsp;</span>Jedoch bergen Überlandfahrten per Bus die Gefahr schwerer Busunglücke mit Todesopfern. Daher sollten Überlandreisen per Bus nur mit bekannten Busunternehmen unternommen und Nachtfahrten vermieden werden.&nbsp;</p>
 <p>Das Eisenbahnnetz, das nur einen geringen Teil des Landes abdeckt, ist für Reisen über längere Strecken nur bedingt geeignet.</p>
 <p>Das Land ist verkehrsmäßig wenig erschlossen. Nur auf Hauptverkehrsrouten gibt es asphaltierte Landstraßen. Alle anderen Verbindungswege (Schotterpisten, Geröll- und Feldwege und Brücken) sind während der Regenzeit (November bis April) oft tagelang nicht passierbar.</p>
 <p>Autofahrer agieren Fußgängern gegenüber häufig rücksichtslos.</p>
 <p>Trotz gesetzlicher Vorgaben sind nur wenige Straßen, Gebäude und öffentliche Verkehrsmittel barrierefrei. Bürgersteige und Rampen sind häufig in schlechtem Zustand. Barrierefreie Verkehrsmittel in La Paz sind die Seilbahn Teleférico und der Puma-Katari-Bus.</p>
 <h4><em>Überlandfahrten per Pkw</em></h4>
 <p>Blockaden oder Proteste können zu längeren, kaum vorhersehbaren Wartezeiten führen. Reisende sollten für diese Fälle ausreichend Wasser und Proviant mit sich führen. Unverbindliche Informationen zu aktuellen Protesten und Straßenblockaden können auf der <a href="http://www.abc.gob.bo">Webseite</a> der Bolivianischen Fernstraßenbehörde (ABC: Administradora Boliviana de Carreteras) eingesehen werden.</p>
 <p>Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation wird auch von Überlandfahrten im Pkw bei Dunkelheit abgeraten. Die Straßen sind in der Regel nicht beleuchtet und vielfach in schlechtem Zustand. Viele Verkehrsteilnehmer, oft auch Busse, fahren ohne Licht oder mit nur unzureichender Beleuchtung. <span>Andere Fahrzeuge sind mit stark blendender Beleuchtung ausgestattet.&nbsp;</span>Bei der Anmietung eines Pkw für Überlandfahrten ist es – auch im Hinblick auf das Vorgehen bei Verkehrsunfällen – ratsam, einen Pkw mit Fahrer anzumieten<em>. </em>Dies gilt insbesondere für Fahrten abseits der Hauptverkehrsstrecken, da sich in abgelegenen Gebieten ohne befestigte Straßen und mit nur unzulänglicher Beschilderung die Orientierung extrem schwierig gestalten kann. Auch handelsübliche Navigationssysteme und Landkarten bieten häufig keine ausreichende Sicherheit. Ohne ortskundigen Fahrer sind Gefahren (z.B. während der Regenzeit, auf dem „Salar de Uyuni“ u.a.) nur schwer einzuschätzen.</p>
 <p><span>In Einzelfällen kann es vorkommen, dass viele Tankstellenbetreiber keine Kenntnis von der Aufhebung der höheren Kraftstoffpreise für ausländische KfZ haben und nicht wissen, wie sie diese Preise abrechnen sollen und sich daher weigern, Kraftstoff an ausländische Fahrzeuginhaber zu verkaufen.&nbsp;</span><br><span>Generell wird Diesel nicht an Privatpersonen mit Dieselfahrzeugen unter vier Liter Hubraum verkauft. Vor allem bei Überlandfahrten, aber auch in den Städten kann es aufgrund von Protesten und Straßenblockaden zu Engpässen bei der Versorgung mit Benzin und Dieselkraftstoff kommen. Auch Rettungs- und Sicherheitskräfte sind teilweise vom Treibstoffmangel betroffen und nur eingeschränkt mobil.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Planen Sie Wartezeiten aufgrund von Blockaden oder Protesten ein und führen bei Überlandfahrten einen ausreichenden Wasservorrat und Proviant mit sich.</li>
  <li>Vertrauen Sie insbesondere bei länger anhaltendem Regen bzw. in der Regenzeit auf ortskundige Fahrer, die mögliche Gefahren bzw. die Vorgehensweise bei einem Unfall besser einschätzen können. Autovermietungen bieten die Möglichkeit, Pkw mit ortskundigen Fahrern anzumieten.</li>
  <li>Informieren Sie sich vor Reiseantritt über Möglichkeiten, Dieselkraftstoff zu tanken und führen Sie ggf. einen vollen Extrakanister Diesel mit sich.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>Wanderungen, Touren, Besuch von Nationalparks</h3>
 <p>Wanderungen und Gebirgstouren sind im ganzen Land möglich. Insbesondere die Regionen um La Paz, nahe Rurrenabaque in den bolivianischen Anden, Los Yungas und der Inka-Trail sind beliebt.&nbsp;</p>
 <p><span>Nicht alle Reiseveranstalter in Bolivien sind offiziell akkreditiert oder überhaupt als Unternehmen angemeldet. Vor einer Buchung (vor allem im Bereich Abenteuertourismus) sollten genaue Informationen eingeholt werden, ob der Anbieter offiziell registriert ist und ob angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Zusätzlich kann überprüft werden, ob der Anbieter Mitglied der Vereinigung „Asociación Boliviana de Agencias de Viaje y Turismo“ ist und über in erster Hilfe geschultes Personal, einwandfrei funktionierendes Material sowie, bei Reisen in großer Höhe, über Sauerstoffflaschen verfügt. Weitere Informationen bietet die </span><a href="https://www.turismo.produccion.gob.bo/"><span>Webseite</span></a><span> des bolivianischen Ministeriums für Tourismus. Bei Reisezielen außerhalb der großen Städte (Uyuni, Madidi, Coroico und die sog. „Todesstraße“ (El Camino de la Muerte, offiziell Camino a Los Yungas)) sind im Falle eines Unglücks oft keine oder kaum Rettungswagen vorhanden. In bei Reisenden wegen der Salzwüste besonders beliebten Uyuni wurde die Touristenpolizei als Anlaufstelle für Touristen, die Opfer von Verbrechen geworden sind, abgezogen.&nbsp;</span></p>
 <p>Im Hochgebirge kommt es aufgrund der extremen Höhenlage und der besonderen lokalen Bedingungen wie z.B. überwachsenem Geröll auch unter erfahrenen Bergsteigern zu teilweise schweren Unfällen. Es gibt in Bolivien jedoch nur eine eingeschränkte Gebirgsrettung, Rettungsflüge sind vielerorts nicht möglich. Vor Aufbruch sollten Sie beim Veranstalter bzw. lokalen Führern Informationen über die konkreten Rettungsmöglichkeiten im Notfall einholen, im Zweifel mit Nachdruck. Restriktionen und Empfehlungen der nationalen Parkverwaltung (SENAP) zu den einzelnen Gebieten sollten unbedingt beachtet werden.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien</h3>
 <p>Bisweilen haben Touristen die Möglichkeit, an schamanischen Zeremonien - wie z.B. Ayahuasca zur spirituellen Reinigung - teilzunehmen. Vorsicht ist geboten, wenn dabei halluzinogene Substanzen angeboten werden. Diese sind in Bolivien nicht verboten, können aber gefährliche Gifte enthalten und insbesondere bei Interaktion mit Medikamenten zu massiver Gesundheitsgefährdung bis hin zum Tod führen. Da solche Zeremonien in der Regel fernab der Städte stattfinden, ist schnelle Hilfe meist nicht möglich. Besonders Ayahuasca oder Yage, eine Pflanze, aus der ein dimethyltryptaminhaltiges Getränk gewonnen wird, hat mehrfach zu medizinischen Notfällen geführt.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Die bolivianische Verfassung schließt eine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Neigung aus. Die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität wächst, trotzdem sind große Teile der Bevölkerung eher konservativ eingestellt und es kann zu Diskriminierungen aufgrund von sexueller Orientierung und Genderidentität kommen. Im Andenhochland ist dies stärker ausgeprägt als im als liberaler geltenden Santa Cruz. Eingetragene Lebenspartnerschaften sind grundsätzlich möglich, eine Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern ist jedoch ausgeschlossen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Drogendelikte wie der Erwerb, Besitz und&nbsp;die Ein- und Ausfuhr von Drogen aller Art werden in Bolivien streng geahndet. Es drohen langjährige Haftstrafen in bolivianischen Gefängnissen. Alkoholkonsum ist in der Öffentlichkeit verboten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Kontrollieren Sie den Inhalt Ihres Gepäcks am besten mehrfach persönlich und stellen Sie sicher, keine Ihnen unbekannten Gegenstände dabei zu haben.</li>
 </ul>
 <p>Bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden muss der Fahrer – unabhängig von der Schuldfrage – zunächst mit Untersuchungshaft rechnen.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Boliviano (BOB). Neben dem Boliviano wird auch der USD vor allem in den größeren Städten als Zahlungsmittel akzeptiert. Mit Kredit- und Debitkarten (Girocard) kann an vielen entsprechend gekennzeichneten Geldautomaten Bargeld in Landeswährung abgehoben werden. Daneben werden in den größeren Städten auch die allgemein üblichen Kreditkarten akzeptiert. Bargeld in EUR oder USD kann in Wechselstuben größerer Städte&nbsp;meist problemlos gewechselt werden.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Reisedokumente müssen zum&nbsp;Zeitpunkt der Einreise noch mindestens&nbsp;sechs Monate gültig sein.</p>
 <p>Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.</p>
 <p><span>Ausländer, die nicht über einen gültigen Aufenthaltstitel für Bolivien verfügen, müssen bei Einreise einen Krankenversicherungsschutz vorlegen.&nbsp;</span></p>
 <p>An bolivianischen Flughäfen gibt es strenge Kontrollen durch die Drogenpolizei FELCN. Dies gilt insbesondere für den internationalen Flughafen Viru Viru in Santa Cruz de la Sierra, über den der größte Teil der internationalen Flüge abgewickelt wird, sowie für den internationalen Flughafen in El Alto.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Kontrollieren Sie den Inhalt Ihres Gepäcks am besten mehrfach persönlich und stellen Sie sicher, keine Ihnen unbekannten Gegenstände dabei zu haben.</li>
 </ul>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tage pro Kalenderjahr kein Visum. Mehrfache Ein- und Ausreisen sind gestattet. Die Gewährung des 90-tägigen visumsfreien Aufenthalts pro Kalenderjahr erfordert eine Ausreise aus Bolivien; eine automatische Verlängerung um 90 Tage über den Jahreswechsel ist nicht möglich.</p>
 <p>Bei Ankunft an den internationalen Flughäfen in La Paz, Santa Cruz und Cochabamba wird in der Regel ein Einreisestempel mit dem Einreisedatum im Pass eingetragen, jedoch oft kein Gültigkeitsdatum. Deutschen Touristen wird eine Aufenthaltserlaubnis für 90 Tage erteilt.</p>
 <p>Bei Einreise auf dem Landweg muss unbedingt ein Einreisestempel im Pass durch die Grenzkontrolle erteilt werden, um legal einzureisen. Es kommt beispielsweise vor, dass Grenzposten nicht besetzt sind oder bei Einreise im Nachtbus die Grenzkontrollen gelegentlich durchfahren werden. Dies führt beim Versuch der Wiederausreise zu Problemen, da die Personen dann nicht registriert sind und Strafzahlungen für den illegalen Aufenthalt fällig werden. Bei Einreise ohne Einreisestempel sollte umgehend die Migrationsbehörde aufgesucht werden, um den erforderlichen Stempel nachzutragen, obwohl auch hier die genannten Strafzahlungen fällig werden. Daher sollte auf dem Einreisestempel am Grenzübergang bestanden werden.</p>
 <p><span>Am Grenzübergang Villazón/La Quiaca zu Argentinien gibt es folgende Sonderregelung: &nbsp;der argentinische Ausreisestempel gilt als Einreisenachweis für Bolivien bzw. der argentinische Einreisestempel als Ausreisenachweis für Bolivien. Dieser kann auch in Form eines Blattvisums erteilt werden.</span></p>
 <p><span>Für alle anderen Reisezwecke (z.B. Praktikum, Arbeitsaufnahme, Studium etc.) muss vor Einreise nach Bolivien bei den bolivianischen Botschaften im Ausland ein entsprechendes Visum (visa de objeto determinado) beantragt werden.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bestehen Sie auf dem Einreisestempel am Grenzübergang, um etwaige Strafzahlungen zu vermeiden.</li>
 </ul>
 <h3>Doppelstaater</h3>
 <p>Deutsch-bolivianische Doppelstaater müssen mit einem bolivianischen Reisepass ein- und ausreisen.&nbsp;</p>
 <p><span>Staatsangehörige, die ihre bolivianische Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung in Deutschland verloren haben, erwerben gemäß der bolivianischen Verfassung die bolivianische Staatsangehörigkeit automatisch wieder, wenn sie bolivianisches Staatsgebiet betreten.</span></p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Um Probleme bei der Wiederausreise zu vermeiden, wird alleinreisenden Minderjährigen empfohlen, Vollmachten der gesetzlichen Vertreter mit sich zu führen. Auch bei einer Reise mit nur einem sorgeberechtigten Elternteil ist angeraten, die Vollmacht des mitsorgeberechtigten Elternteils mit sich zu führen. Diese Vollmacht sollte ins Spanische übersetzt sein.</p>
 <p>Bei Aufenthalten über 90 Tagen müssen alleinreisende Minderjährige zusätzlich zur o.g. Vollmacht bei der Wiederausreise eine Genehmigung des örtlichen bolivianischen Jugendgerichts vorlegen. Die Beantragung dieser Genehmigung erfolgt durch den Minderjährigen, gemeinsam mit zwei Zeugen, unter Beibringung der Geburtsurkunde im Original mit Apostille und Übersetzung in die spanische Sprache.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Devisen (in bar) bis 10.000 USD ist ohne Genehmigung möglich, höhere Beträge (bis 20.000 USD) müssen bei Ankunft deklariert werden. Für Beträge zwischen 20.000 und 500.000 USD oder dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung ist die vorherige Genehmigung der bolivianischen Zentralbank erforderlich. Weitere Informationen hierzu erteilt die&nbsp;<a href="https://www.bcb.gob.bo/">Banco Central de Bolivia.</a>&nbsp;</p>
 <p>Die (versuchte) Einfuhr von Mate de Coca (Coca-Tee) bei Rückreise nach Deutschland stellt einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz dar, auch wenn der Erwerb, Besitz, Konsum und die Ausfuhr nach bolivianischen Bestimmungen legal sind.</p>
 <p>Für die Einfuhr von Medikamenten gelten teilweise von der Europäischen Union abweichende Regelungen. So können auch mitgeführte, dort rezeptfrei erhältliche Medikamente nicht für die Einfuhr zugelassen sein.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie bei der Mitnahme von benötigten Medikamenten stets ein ärztliches Rezept bzw. eine übersetzte ärztliche Verordnung mit.</li>
 </ul>
 <h4><em>Einreise mit dem Fahrzeug</em></h4>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Kraftfahrzeugen ist streng reglementiert. Bei Ein- und Ausreise ist das sog. <a href="https://portal.aduana.gob.bo/aduana7/content/viajero">SIVETUR-Formular</a> vorzulegen. Bei Einfuhr eines privaten Fahrzeugs (z.B. Wohnmobil) wird festgelegt, wie lang dieses im Land verbleiben darf. Fristverlängerungen sind – selbst wenn das Fahrzeug wegen eines Schadens zeitweise nicht mehr fahrtüchtig ist – nicht ohne Weiteres möglich. Bei der Überschreitung der Frist muss mit der endgültigen Beschlagnahmung des Fahrzeugs gerechnet werden.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einfuhr von Haustieren müssen ein tierärztliches Gesundheitszeugnis sowie dessen Übersetzung und der Nachweis einer Tollwutimpfung vorliegen.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Aktuelles</h3>
 <p><span class="berschrift3Zchn">Zu Beginn des Jahres 2026 wurde in Bolivien&nbsp;ein Ausbruch von&nbsp;Chikungunya-Fieber vorrangig in der Provinz Santa Cruz&nbsp;gemeldet.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich vor allem tags und in der Dämmerung konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt eine Impfung gegen Chikungunya-Fieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen</em></h4>
 <p>Ausschließlich bei Einreise in bolivianische Gelbfiebergebiete (Departments Beni und Pando, Teile der Departments Chuquisaca, La Paz, Cochabamba, Tarija und Santa Cruz) ist eine Gelbfieberimpfung verpflichtend.&nbsp;Der Impfnachweis ist ab dem zehnten Tag nach Impfung gültig.</p>
 <h4><em><span>Reiseimpfungen</span></em></h4>
 <p>Es ist eine&nbsp;Impfung gegen Hepatitis A und bei Reisen in Gebiete östlich der Anden unterhalb von 2.300 Höhenmetern (Departments Beni und Pando, Teile der Departments Chuquisaca, La Paz, Cochabamba, Tarija und Santa Cruz) eine Impfung gegen Gelbfieber empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut&nbsp;empfohlen.&nbsp;</p>
 <h4><em><span>Standardimpfungen</span></em></h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p>Die medizinische Versorgung entspricht vielerorts nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik. Über das beste Versorgungsniveau verfügen die privaten Kliniken von La Paz. Auf dem Land nimmt die Versorgungsqualität z.T. dramatisch ab. Es ist damit zu rechnen, dass Patienten für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.<span> Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html"><span>DTG</span></a><span> zu finden.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</span></li>
  <li><span>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Alle Gebiete in Bolivien östlich der Anden unterhalb von 2.300 m und damit u.a. der gesamte bolivianische Amazonas sind Gelbfieberübertragungsgebiet. Der Anteil an der überwiegend vorkommenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria tertiana,</a> verursacht durch <em>Plasmodium vivax</em>, beträgt 89%. 11% entfallen auf die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria tropica,</a> verursacht durch <em>Plasmodium falciparum</em>. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die <a href="https://www.dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Sudamerika.pdf"><span>DTG</span></a> zur Verfügung. Das Malariarisiko besteht ganzjährig und ist regional unterschiedlich:</p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li>Hohes Risiko:&nbsp;im Amazonasbecken (Department Pando und nördliche Gebiete der Departments Beni und La Paz)</li>
  <li><span>Mittleres Risiko:&nbsp;</span>≤ 2500 Hm: Regionen westlich und südlich der Hochrisikogebiete in den Departements Pando und Beni sowie nördlich des Departements La Paz und in Grenzgebieten von Brasilien (Ausnahmen s. o.)</li>
  <li>Geringes Risiko:&nbsp;in ländlichen Gebieten im Rest des Landes ≤ 2500 Hm, in den südlichen Regionen des Departments Beni und den nördlichen Regionen des Departments Santa Cruz sowie den östlichen Teilen des Departments Tarija (Ausnahmen s. o.)</li>
  <li>Malariafrei: Städte La Paz, Sucre, Oruro; Titicacasee, zentrale und südliche Landesteile (Ausnahmen s. o.), Höhenlagen &gt; 2500 Hm</li>
 </ul>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870">Chikungunyafieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520">Denguefieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904">Leishmaniose,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/oropouche-fieber-2673950">Oropouche-Fieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/zikavirus-infektionen-2562866">Zikavirus-Infektionen.</a>&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Chikungunya- und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <p>Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p>Die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chagas-2628984">Chagas-Krankheit</a> wird über Raubwanzen und verunreinigte Frucht- oder Zuckerrohrsäfte („garapa“) übertragen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien und suchen Sie Ihren Körper im Anschluss sorgfältig ab. Verwenden Sie vor allem in einfachen Unterkünften auf dem Land Bettnetze, um nächtliche Raubwanzenbisse zu vermeiden, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Verzichten Sie auf den Genuss von nicht-industriell verarbeiteten Frucht- und Zuckerohrsäften, z.B. auch von Açaí-Saft.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874">(Virushepatitis A und E)</a> treten auch bei Reisenden auf.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen</a> und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hantavirus-infektionen-2562872">Hantavirus-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598">Leptospirose</a> und seltene Infektionen mit Machupo-Virus/Chapare-Virus werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a> erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. In Bolivien kommt eine Vielzahl an Schlangen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</span></li>
  <li><span>Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.</span></li>
  <li><span>Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind. &nbsp; &nbsp;</span></li>
  <li><span>Beachten Sie unsere Hinweise zu </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener"><span>Schlangenbissen.</span></a></li>
 </ul>
 <h3><span>Weitere Gesundheitsgefahren</span></h3>
 <p><span>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den </span><a href="https://waqi.info/de"><span>World Air Quality Index.</span></a></li>
 </ul>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Bei der Höhenkrankheit (Soroche) handelt es sich um eine gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe ab 2.500 Höhenmetern, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 m. Aufgrund der ausgeprägten Höhenlage von La Paz (Flughafen 4.070 m, Innenstadt 3.600 m) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen. Gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikamente sind verschreibungspflichtig. Sie sollten aus Deutschland mitgebracht werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hoehenkrankheit-2519606"><span>Informationen zur Höhenkrankheit.</span></a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/bolivien-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 15 May 2026 23:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 11:26:20 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/boliviensicherheit-213428</guid></item><item><title>Belgien: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/belgiensicherheit-200382</link><description><![CDATA[<p>Letzte Änderungen: <span>Redaktionelle Änderungen</span></p><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>In der Vergangenheit wurden mehrere terroristische Anschläge in Belgien verübt. Zuletzt im Zentrum von Brüssel, wo ein Attentäter im Oktober 2023 zwei Personen erschoss.&nbsp;</p>
 <p>Der Grad der Terrorgefahr wird von der belgischen Regierung auf einer Skala von eins bis vier festgelegt und befindet sich gegenwärtig auf Stufe drei („la menace est grave“ - die Bedrohung ist ernst). An Flughäfen, Bahnhöfen und Regierungsgebäuden ist mit einer erhöhten Polizeipräsenz zu rechnen.</p>
 <p>Offizielle Informationen sind beim belgischen <a href="http://www.centredecrise.be/">Centre de Crise</a> erhältlich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie stets ein nationales Ausweisdokument mit sich.</li>
  <li>Planen Sie genügend Zeit für Sicherheitskontrollen ein.</li>
  <li>Bewegen Sie sich in der Stadt mit erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen der belgischen Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Als Großstadt ist Brüssel verstärkt von Taschendiebstahl bzw. Raub und Kleinkriminalität betroffen. Besonders betroffen sind die Bereiche um den Midi/Süd- und den Nordbahnhof mit dem angrenzenden Stadtteil Molenbeek und entlang des Schelde-/Willebroek-Kanals, aber auch belebte Plätze bzw. Metrostationen und Touristenattraktionen sowie das Europaviertel. In Brüssel, vor allem, aber nicht nur südlich des Bahnhofs Midi, und in Antwerpen gab es zuletzt gewalttätige Auseinandersetzungen im Milieu der Organisierten Kriminalität auch unter Einsatz von Schusswaffen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verfolgen Sie die Medienberichterstattung und bleiben Sie wachsam.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld mit; tragen Sie keine nicht benötigten Wertsachen mit sich.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Lassen Sie an Raststätten oder Parkplätzen keine offen sichtbaren (Wert-)Gegenstände im Fahrzeug liegen und schließen Sie das Fahrzeug beim Verlassen ab. Verriegeln Sie auch beim Fahren die Türen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht gemäßigtes Klima.</p>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Grenzkontrollen</h3>
 <p>Derzeit werden an der deutsch-belgischen Grenze Binnengrenzkontrollen durchgeführt.&nbsp;</p>
 <p>Die grenzpolizeilichen Maßnahmen werden situationsabhängig räumlich und zeitlich flexibel vorgenommen.</p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Es gibt ein sehr gutes Eisenbahnnetz und Busverbindungen. Der öffentliche Verkehr kann von Streik- und Protestaktionen betroffen sein. Aktuelle Informationen bieten die <a href="https://www.belgiantrain.be/de/travel-info/train-network-travel-info/strike">Belgische Bahn SNCB</a> und die <a href="https://www.stib-mivb.be/index.htm?l=en" target="_blank" rel="noopener">Brüsseler Verkehrsbetriebe STIB.</a></p>
 <p>Das Straßen- und Autobahnnetz ist sehr gut ausgebaut. An den Flughäfen kann es infolge Personalmangels, insbesondere zu Hauptreisezeiten, zu verlängerten Wartezeiten kommen, daher sollte ausreichend Zeit vor Abflug eingeplant werden.<br>
  In Brüssel, Antwerpen und Gent gelten Umweltzonen (Low Emission Zones, LEZ), in denen die Kennzeichen aller Fahrzeuge automatisch von Kameras erfasst werden.</p>
 <p>Für Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen ist eine kostenlose Registrierung für <a href="https://lez.antwerpen.be/?Taal=DE">Antwerpen,</a> <a href="http://stad.gent/de/umweltzone-gent-2020" target="_blank" rel="noopener">Gent</a> und&nbsp;<a href="http://www.lez.brussels/">Brüssel</a> notwendig. Bei Nichtbeachtung drohen hohe Bußgelder.</p>
 <p>Für jede der drei Städte ist eine gesonderte Anmeldung erforderlich (Klick auf die jeweilige Stadt führt zur entsprechenden LEZ-Website).</p>
 <p>Welche Regeln aktuell gelten, erfahren Sie bei Klick auf die o.g. Städte und auf der Webseite der <a href="https://bruessel.diplo.de/be-de/-/2287542">Deutschen Botschaft Brüssel.</a></p>
 <p>Die Promillegrenze beträgt 0,5.</p>
 <p>Insbesondere im Europaviertel und in touristischen Zonen sind E-Tretroller ein beliebtes Transportmittel für Einheimische und Touristen. Bei Nutzung der Angebote ist vor allem hinreichend auf die eigene Sicherheit zu achten. E-Tretroller können auch eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird anerkannt.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten, die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten hoch.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die allgemeinen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">Reisehinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Verbindliche Auskünfte zu speziellen strafrechtlichen Bestimmungen können direkt beim <a href="https://justitie.belgium.be/nl">belgischen Justizministerium</a> erbeten werden. Weitere Informationen sind bei den <a href="http://www.maisonsdejustice.be/">Maisons de Justice</a> erhältlich.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Zahlungsmittel ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Debit- (Girocard) und Kreditkarten sind überall möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Belgien ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den <a href="https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm">Bestimmungen der Europäischen Union.</a> Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.</p>
 <p>Vorsicht gilt derzeit beim Transport von Schweinefleisch: Es sind Fälle der Afrikanischen Schweinepest aufgetreten. An dieser Tierseuche können ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) erkranken, für den Menschen ist sie ungefährlich. Das Virus, das die Krankheit auslöst, kann in frischem, gefrorenem, gepökeltem und geräuchertem Fleisch sowie Wurstwaren vorhanden sein. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat zur Afrikanischen Schweinepest <a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html">weitere Informationen</a> veröffentlicht.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.<br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das <a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die Einreise&nbsp;nach Belgien&nbsp;sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Das Versorgungsniveau in Belgien ist gut.<br>
  Es besteht in Belgien für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/belgien-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 15 May 2026 14:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 14:21:52 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/belgiensicherheit-200382</guid></item><item><title>Kiribati: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kiribatisicherheit-220364</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen: Redaktionelle Änderungen</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Die innenpolitische Lage ist ruhig. Bei vereinzelten Demonstrationen können gewaltsame Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich ggf. über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen insbesondere an von Touristen sehr frequentierten Orten vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.</li>
  <li>Seien Sie in Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <h4><em>Tropenstürme</em></h4>
 <p>Das Klima ist tropisch. Von Anfang November bis Ende April ist Wirbelsturm-Saison. Auch wenn die Stürme Kiribati in der Regel nicht erreichen, muss mit starken Winden gerechnet werden, die teilweise Zyklonstärke erreichen können.</p>
 <h4><em>Erdbeben und Vulkane</em></h4>
 <p>Kiribati liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des <a href="https://www.metoc.navy.mil/jtwc/jtwc.html">Joint Typhoon Warning Center</a>.</li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a> bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html"></a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Zuständige Auslandsvertretung</h3>
 <p>In Kiribati gibt es keine deutsche Auslandsvertretung. Zuständig ist die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/deutsche-auslandsvertretungen/neuseeland-220150" target="_blank" rel="noopener">deutsche Botschaft in Wellington/Neuseeland.</a><br>
  Kiribati unterhält keine diplomatische Vertretung in Deutschland. Es gibt einen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/vertretungenkiribati/220372">Honorarkonsul in Hamburg.</a></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Es herrscht Linksverkehr. Die Straßen auf Tarawa und Christmas Island sind in schlechtem Zustand und häufig überschwemmt.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind zwar strafbar, es sind jedoch keine Fälle bekannt, bei denen es zu einer strafrechtlichen Verfolgung gekommen ist.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Der Erwerb, Besitz sowie die Abgabe und die Ein- und Ausfuhr jeglicher Menge von Rauschgiften ist streng verboten. Für den Besitz selbst geringer Mengen von Rauschgift sieht das Gesetz empfindliche Strafen vor.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Währung in Kiribati ist der australische Dollar (AUD). Die Bezahlung per Kreditkarte ist in Kiribati nicht überall möglich. Es werden nur VISA und Mastercard akzeptiert. Geldautomaten gibt es nicht auf jeder Insel.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich vor der Anreise über die Zahlungsmöglichkeiten und nehmen Sie ggf. genügend Bargeld für die Dauer des Aufenthaltes mit.</li>
 </ul>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt bis zu 90 Tagen pro 180 Tagen zu touristischen Zwecken und Besuchsaufenthalten kein Visum.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Devisen dürfen uneingeschränkt eingeführt werden.<br>
  Bis zu 225 g Tabak oder Zigarren bzw. 200 Zigaretten dürfen zollfrei eingeführt werden. Ebenfalls zollfrei ist die Einfuhr von je 1&nbsp;l Spirituosen und Wein (nur von Personen über 21 Jahren).</p>
 <p>Zollfrei, jedoch bei der Einreise zu deklarieren ist die Einfuhr folgender Gegenstände: ein Fernglas, eine Fotokamera, sechs unentwickelte Filme, ein transportables Radio, ein Kassettenrecorder, eine Schreibmaschine sowie Sportausrüstung.</p>
 <p>Für Pflanzen, Samen, Tiere und Tierprodukte bestehen strenge Quarantänevorschriften.</p>
 <p>Die Einfuhr von Feuerwaffen, Munition und pornographischen Veröffentlichungen ist verboten.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Tiere dürfen nur mit einer entsprechenden Genehmigung eingeführt werden.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen</em></h4>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <h4><em><span>Reiseimpfungen</span></em></h4>
 <p>Es ist eine&nbsp;Impfung gegen Hepatitis A&nbsp;empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Typhus angeraten.</p>
 <h4><em><span>Standardimpfungen</span></em></h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p>Die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten auf Kiribati sind begrenzt und entsprechen häufig nicht europäischem Standard. Insbesondere schwere Fälle müssen oft nach Neuseeland oder Australien ausgeflogen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html"><span>DTG</span></a><span> zu finden.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</span></li>
  <li><span>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Es gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870">Chikungunyafieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520">Denguefieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich insbesondere tagsüber und in der Dämmerung konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt Impfungen gegen Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten. &nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p><span>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf.&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener"><span>Cholera</span></a><span> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie.</span> Bestimmte Viruserkrankungen der Leber <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874">(Virushepatitis A und E)</a> und&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670">Typhus</a> treten auch bei Reisenden auf.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung und Typhus-Impfung beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen</a> und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ciguatera-2519596" target="_blank" rel="noopener">Ciguatera</a> ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht. Es kommen giftige Seeschlangen vor.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verzichten Sie auf den Verzehr von Seefischen und Meeresfrüchten.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie unsere Hinweise zu </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener"><span>Schlangenbissen.</span></a></li>
 </ul>
 <h3><span>Weitere Gesundheitsgefahren</span></h3>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p>Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.</li>
  <li>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tauchen-2519618">Tauchen.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://diplo.de/-/2519600"><span><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></span></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/kiribati-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 15 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 13:54:09 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kiribatisicherheit-220364</guid></item><item><title>Botsuana: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/botsuanasicherheit-219522</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Gesundheit – Aktuelles</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Die innenpolitische Lage ist stabil. Demonstrationen können dennoch nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Demonstrationen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate war auf einem niedrigen Niveau, ist jedoch in jüngster Zeit stark angestiegen. In Gaborone und anderen Städten kommen Taschendiebstähle und Kreditkartenraub vor. Einbrüche und Raubüberfälle auf Fußgänger und Autofahrer, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, haben – auch unter Anwendung von Waffengewalt – zugenommen, sodass besondere Vorsicht geboten ist.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verhalten Sie sich unauffällig und verzichten Sie auf teuren Schmuck oder extravagante Kleidung.</li>
  <li>Gehen Sie, wenn möglich, in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung aus.</li>
  <li>Lassen Sie keine Wertgegenstände oder Dokumente, insbesondere keine von außen sichtbaren Taschen, im Auto zurück.</li>
  <li>Halten Sie Fenster und Türen an Fahrzeugen verschlossen und verriegelt, um Raubüberfälle an roten Ampeln zu verhindern.</li>
  <li>Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie auf Flughäfen, an Busbahnhöfen oder auf Märkten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.<br>
   &nbsp;</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht überwiegend heißes und trockenes Wüstenklima mit kühlen Wintern.</p>
 <p>Botsuana leidet gelegentlich unter Überschwemmungen und Dürren. Vor allem in Dürreperioden zwischen Mai und September kommt es in Botsuana immer wieder zu Buschbränden. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in Tourismusgebieten muss dann gerechnet werden.</p>
 <p>Botsuana liegt in einer latent seismisch aktiven Zone, sodass es zu Erdbeben kommen kann.</p>
 <p>Diese überschreiten nur äußerst selten die Wahrnehmungsschwelle.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Neben einem Inlandsflugnetz gibt es Eisenbahn- und Busverbindungen.<br>
  Es herrscht Linksverkehr. Nach Einbruch der Dunkelheit ist das Unfallrisiko aufgrund von schlecht oder gar nicht beleuchteten Fahrzeugen, Hindernissen&nbsp;(z.B. abgestellte oder liegengebliebene Fahrzeuge) und&nbsp;durch Wild- und freilaufende Haustiere (z.B. Rinder&nbsp;oder Esel) auf den Straßen extrem hoch.<br>
  In abgelegenen Gebieten gibt es nur wenige Tankstellen.<br>
  Flugreisen in den Norden Botsuanas, insbesondere zum Okavango-Delta und dem Chobe-Nationalpark, sind ebenso wie Lufttransfers zu den Lodges ohne Schwierigkeiten möglich. Öffentliche Verkehrsmittel (Klein- und Überlandbusse) sind meist in einem schlechten technischen Zustand, Qualifizierung, Fahrt- und Ruhezeiten der Fahrer werden in der Regel nicht überwacht. In größeren Städten wie Gaborone, Francistown, Kasane und Maun gibt es zuverlässige Mietwagenfirmen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit.</li>
  <li>Achten Sie auf ausreichend Treibstoff und Wasser.</li>
  <li>Nutzen Sie möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere keine Kleinbusse.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Es ist entweder der internationale Führerschein in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein, oder zumindest einer amtlichen Übersetzung des deutschen Führerscheins in englischer Sprache erforderlich.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind in Botsuana nicht strafbar, ein entsprechendes Gesetz wurde vom obersten Gericht in Botsuana aufgehoben. Ein Großteil der Bevölkerung hegt allerdings weiterhin Vorbehalte gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen, darunter z. B. das Parlamentsgebäude, zu fotografieren.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Pula (BWP). Bankautomaten sind in fast allen größeren Städten vorhanden. Mit Kredit- und Debitkarten (Girocard) des „Maestro“-Systems kann an vielen Bankautomaten Bargeld gezogen werden. Die Bargeldmenge ist allerdings häufig auf umgerechnet ca. 100 bis 500 EUR pro Karte und Tag beschränkt. Bei der Nutzung von Bankautomaten sollte ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet werden, ob der Automat manipuliert worden ist (Kamera oberhalb der PIN-Eingabe, baulich veränderter Karteneinfuhrschlitz). Zum Monatsende ist mit Bargeldengpässen an Automaten zu rechnen. Die Mitnahme von etwas Bargeld in EUR oder USD ist daher empfehlenswert.<br>
  Kreditkarten, insbesondere VISA und Mastercard, werden in den Städten weitgehend akzeptiert.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja, aber nur mit gültigem Visum, s.u.</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und sollten noch mindestens vier freie Seiten haben. Bei Reisen in mehrere Länder der Region sollten darüber hinaus noch weitere Seiten frei sein, da auch diese oft auf die Mindestseitenzahl achten.</p>
 <p>Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise mit dem regulären Reisepass kein Visum. Eine Einreiseerlaubnis für touristische Zwecke wird bei Einreise gebührenfrei an den Grenzstationen erteilt. Der Aufenthalt ist beschränkt auf maximal 90 Tage pro Kalenderjahr.</p>
 <p>Bei Einreise mit einem <span class="underline">vorläufigen Reisepass</span> ist hingegen <span class="underline">ein gültiges Visum</span> erforderlich. Auch wenn in Einzelfällen auf dem Luftweg (am Flughafen in Gaborone) die Einreise mit vorläufigem Reisepass ohne Visum gestattet wurde, wird wie auch für Aufenthalte über 90 Tage oder Arbeitsaufnahme die vorherige Einholung eines Visums und dazu die Kontaktaufnahme mit der <a href="http://www.embassyofbotswana.de/" target="_blank" rel="noopener">Botschaft der Republik Botsuana in Berlin</a> dringend empfohlen, um keine Zurückweisung oder Ablehnung der Beförderung durch die Fluggesellschaft zu riskieren.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Für Kinder unter 18 Jahren muss ein Original oder eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde mitgeführt werden, aus der die Eltern des Kindes hervorgehen.<br>
  Bei Einreise mit nur einem Elternteil oder anderen Erwachsenen als den Eltern ist eine beglaubigte Vollmacht des anderen Elternteils bzw. des/der Sorgeberechtigten vorzulegen. Sind die aus der Geburtsurkunde hervorgehenden Eltern nicht sorgeberechtigt, muss außerdem der gerichtliche Sorgerechtsbeschluss oder ein sonstiger amtlicher Nachweis des Sorgerechts im Original oder beglaubigter Kopie mitgeführt werden. Alle Unterlagen sind ggf. mit amtlicher Übersetzung ins Englische erforderlich.</p>
 <p>Die <a href="https://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwjsjdX16tvWAhUJElAKHY_oAckQFggtMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.dha.gov.za%2Fimages%2Ffinal_Immigration_Regulations_2014_1.pdf&amp;usg=AOvVaw2PgyZr38YusQjWr7XlByX3" target="_blank" rel="noopener">südafrikanischen „Immigration Regulations 2014“</a> enthalten u.a. neue Regelungen für Reisen von und mit Minderjährigen, die auch Reisende aus und nach Botsuana z.B. im Transit über den Flughafen Johannesburg &nbsp;betreffen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/suedafrikasicherheit-208400" target="_blank" rel="noopener">Reise- und Sicherheitshinweise zu Südafrika.</a></p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Landes- und Fremdwährungen dürfen zwar uneingeschränkt eingeführt, müssen aber deklariert werden.<br>
  Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf 50&nbsp;BWP, die von Fremdwährung auf den bei Einreise deklarierten Betrag begrenzt.</p>
 <p>Die Einfuhr von Waffen wird äußerst restriktiv gehandhabt, ist nur für Jagdzwecke erlaubt und bedarf einer gebührenpflichtigen und auf vier Wochen begrenzten Einfuhrerlaubnis. Näheres hierzu kann bei der <a href="http://www.embassyofbotswana.de/" target="_blank" rel="noopener">Botschaft der Republik Botsuana in Berlin</a> oder dem jeweiligen Reiseveranstalter in Erfahrung gebracht werden.</p>
 <p>Der botsuanische Zoll <a href="http://www.burs.org.bw/" target="_blank" rel="noopener">„Botswana Unified Revenue Service“</a> bietet u. a. Informationen zu Einfuhrverboten, zollfreier Einfuhr und Zöllen an.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Informationen über die Einfuhr von Haustieren erteilt die <a href="https://gaborone.diplo.de/bw-de/service/ues-haustiere/1500684" target="_blank" rel="noopener">deutsche Botschaft in Gaborone.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Aktuelles&nbsp;</span></h3>
 <p>Seit Februar 2026 wurden im Nordwesten des Landes mehrere Tollwut-Fälle nachgewiesen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich vor Reisebeginn bzgl. einer Tollwutimpfung beraten.</li>
  <li>Meiden Sie den Kontakt zu Tieren. Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.</li>
 </ul>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen</em></h4>
 <p><span>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</span> Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr bei Einreise aus oder Transit in einem Gelbfiebergebiet gefordert. Bei Einreise aus Südafrika, Sambia oder Simbabwe ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung nicht notwendig.</p>
 <h4><em><span>Reiseimpfungen</span></em></h4>
 <p>Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B und Tollwut angeraten. Bei einfachem Reisestil kann im Einzelfall eine Impfung gegen Typhus sinnvoll sein.&nbsp;</p>
 <h4><em><span>Standardimpfungen</span></em></h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Botsuana ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Besonders in den Touristenzentren Kasane und Maun ist eine medizinische Versorgung im Krankheitsfall nur sehr eingeschränkt erhältlich. Außerhalb Gaborones fehlt es vielerorts an medizinischen Fachpersonal und Medikamenten. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html"><span>DTG</span></a><span> zu finden.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</span></li>
  <li><span>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt in Botsuana über 99%. <span>Eine Karte der Risikogebiete stellt&nbsp;die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Sudliches_Afrika.pdf"><span>DTG</span></a><span> zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Ganzjährig hohes Risiko: nördlicher Teil der Provinzen Ngamiland und Chobe, einschließlich Victoriafälle und nördliche Teile des Nationalparks Chobe</li>
  <li>Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: übrige Nordhälfte des Landes nördlich des Nationalparks Central Kalahari Game Reserve und nördlich von Francistown (Ausnahmen siehe oben), einschließlich des Okavango-Deltas und der südlichen Teile der Nationalparks Chobe und Subuyu sowie der Nationalparks Moremi, Makgadikgadi Pans, Nxai Pan und der Städte Maun, Pits und Tutume sowie der Seen Nwetwe und Sua</li>
  <li>Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: übrige Nordhälfte des Landes nördlich des Nationalparks Central Kalahari Game Reserve und nördlich von Francistown (Ausnahmen s.o.), einschließlich des Okavango-Deltas und der südlichen Teile der Nationalparks Chobe und Subuyu sowie der Nationalparks Moremi, Makgadikgadi Pans, Nxai Pan und der Städte Maun, Pits und Tutume, sowie der Seen Nwetwe und Sua</li>
  <li>Ganzjährig mittleres Risiko: Regionen im Südosten des Landes einschließlich der Städte Francistown und Bobonong</li>
  <li>Ganzjährig geringes Risiko: Gebiete in der Südhälfte des Landes (Ausnahmen s.o. bzw. s.u.), einschließlich des Nationalparks Central Kalahari Game Reserve und der Städte Serowe, Molepopole und Gaborone</li>
  <li>Malariafrei: Tsabong; Südwesten des Landes inklusive Kgalagadi Transfrontier Park</li>
 </ul>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904" target="_blank" rel="noopener">Leishmaniose</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber.</a> Weiterhin kommen die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/afrikanische-schlafkrankheit-2628724" target="_blank" rel="noopener">afrikanische Schlafkrankheit</a> (durch Tsetsefliegen übertragen) und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rickettsiose-2640628" target="_blank" rel="noopener">Afrikanisches Zeckenbissfieber</a> (durch Zecken übertragene Rickettsiose) vor.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten. &nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis A und E)</a> treten auch bei Reisenden auf. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670" target="_blank" rel="noopener">Typhus</a> kann bei einfachem Reisestil für Reisende relevant sein.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung und Typhus-Impfung beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402">Mpox</a> <span>und bestimmte Lebererkrankungen (</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis/2562874"><span>Virushepatitis B, C und D</span></a><span>) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
  <li><span>Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der </span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/M/Mpox/mpox-node.html"><span>STIKO</span></a><span> für eine Impfung erfüllen.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598" target="_blank" rel="noopener">Leptospirose</a> <span>wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a><span> erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle.&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber</a><span> wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/anthrax-2642240" target="_blank" rel="noopener">Milzbrand</a><span> handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. Es kommen verschiedene Giftschlagen vor.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</span></li>
  <li><span>Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.</span></li>
  <li><span>Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind. &nbsp; &nbsp;</span></li>
  <li><span>Beachten Sie unsere Hinweise zu </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener"><span>Schlangenbissen.</span></a></li>
 </ul>
 <h3><span>Weitere Gesundheitsgefahren</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis</a> ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <p><span>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den </span><a href="https://waqi.info/de"><span>World Air Quality Index.</span></a></li>
 </ul>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/botsuana-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 15 May 2026 13:45:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 14:12:05 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/botsuanasicherheit-219522</guid></item><item><title>Malawi: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/malawisicherheit-208508</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p>Gesundheit - Reiseimpfungen; Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>Die innenpolitische Lage ist derzeit ruhig. In den größeren Städten kann es jedoch zu Demonstrationen kommen, da sich die soziale Lage aufgrund stark gestiegener Lebenshaltungskosten, einer prekären wirtschaftlichen Entwicklung und immer wieder auftretender Engpässe bei der Versorgung der Tankstellen mit Kraftstoffen deutlich verschlechtert.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.</span></li>
  <li><span>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</span></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich nicht sehr hoch. Diebstähle und Einbrüche, nicht selten mit Gewaltanwendung, kommen jedoch immer wieder vor. Dies gilt insbesondere für die größeren Städte (Lilongwe, Blantyre, Mzuzu, Zomba) und die Touristenziele am Malawisee.</p>
 <p>Auch die Gefahr bewaffneten Fahrzeugraubs („car jackings“) besteht weiterhin. Bevorzugt werden vor Grundstückszufahrten auf Einlass wartende Autos überfallen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie besonders umsichtig, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.</li>
  <li>Leisten Sie bei einem Überfall keinesfalls Widerstand.</li>
  <li>Halten Sie Fenster und Türen an Fahrzeugen stets verschlossen und verriegelt.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Malawi liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.</p>
 <p>Das tropische Klima ist wegen großer Nord-Süd-Ausdehnung des Landes und starker Höhenunterschiede differenziert.</p>
 <p>Vor allem in der Regenzeit von November bis April kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In den Monaten Februar/März können Zyklone vorkommen, die verheerende Auswirkungen auf die gesamte Infrastruktur des Landes haben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die Wetter- und Straßenlage, insbesondere, wenn Reisen über Land geplant sind.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Malawi ist, abseits der wenigen größeren Tourismusdestinationen, ein schlecht erschlossenes Land ohne gut ausgebaute Infrastruktur.&nbsp;</p>
 <p>Es gibt privat betriebene Minibusse und diverse Buslinien, die Überlandfahrten anbieten. Die Sicherheitsstandards der Busse sowie die Fahrweise der Busfahrer entsprechen nicht europäischen Standards; es kommt immer wieder zu schweren Unfällen.<br>
  Es herrscht Linksverkehr. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere außerhalb von Städten, sowie Fahrten abseits der Hauptstraßen bergen erhöhte Unfall- und Überfallrisiken. Abendliche und nächtliche Spaziergänge sind aufgrund der teils aggressiven streunenden Hunde und der von ihnen ausgehenden Tollwutgefahr gefährlich.&nbsp;</p>
 <p>Es gibt in Malawi keine funktionierende Notarztversorgung, und Verkehrsunfälle enden oft tödlich. Autofahrer müssen jederzeit damit rechnen, dass Kinder, Ziegen, Kühe, Esel oder Affen die Straße überqueren. Die wenigen asphaltierten Straßen sind in vielen Gegenden voller Schlaglöcher oder an den Seitenrändern nicht hinreichend befestigt, sodass teilweise nur eine Fahrspur zur Verfügung steht. Sie dienen zudem fast überall als Wege für Karawanen von Menschen, die mangels Geh- oder Radwegen die Straße benutzen.&nbsp;</p>
 <p>Im Straßenbild Malawis ist die Mitnahme als Anhalter zwar normal, aber das Mitfahren auf den Ladeflächen von Lkws oder Pickups ist extrem gefährlich; es kommt häufig zu schwersten Unfällen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Fahren Sie äußerst vorsichtig und defensiv und nicht als Anhalter.</li>
  <li>Vermeiden Sie Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere außerhalb von Städten.</li>
  <li>Verzichten Sie auf Spaziergänge abends und nachts.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Auch wenn es offiziell diesbezüglich keine Vorschriften gibt, wird vor allem bei Aufenthalten in ländlichen Gebieten erwartet, dass sich auch Ausländer den lokalen Gepflogenheiten bei der Wahl der Kleidung anpassen. Malawische Frauen tragen in aller Regel lange Wickelröcke ("chitenje") und Oberteile, die die Schultern bedecken. Kurze Röcke oder Hosen sind auf dem Land nicht üblich und in Einzelfällen schon Auslöser für&nbsp;Beschimpfungen und Übergriffe&nbsp;auf Frauen gewesen.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen stehen unter Strafe und können mit hohen Freiheitsstrafen (bis zu 14 Jahren) geahndet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Der Konsum und Besitz von Drogen - inklusive Marihuana, das in Malawi v.a. an den Stränden des Malawisees jungen Rucksacktouristen häufig zum Kauf angeboten wird - ist streng verboten und wird regelmäßig auch bei geringfügigen Mengen mit drakonischen Gefängnisstrafen geahndet.</p>
 <p>Das Zerstören malawischer Banknoten steht unter Strafe.</p>
 <p>Malawi hat die Gesetze in Bezug auf Wilderei, Handel und Ausfuhr von Wildtierprodukten stark verschärft und sich dem Kampf gegen den Handel mit Wildtieren verschrieben. Es drohen hohe Strafen, wenn bei der Ausreise verbotene Produkte entdeckt werden und keine Ausfuhrerlaubnis vorgelegt werden kann.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Malawi Kwacha (MWK). Der Umtausch von EUR in Landeswährung sollte nur in offiziellen Tauschbüros (<em>Money Bureau</em>) und Banken erfolgen, da alle anderen Umtauschmöglichkeiten illegal sind und zu strafrechtlicher Verfolgung führen können. Kreditkarten werden grundsätzlich von größeren Hotels und Reisebüros akzeptiert, gelegentlich jedoch mit einem Aufschlag von ca. 3-6% und, aufgrund technischer Probleme, ohne Erfolgsgarantie. An den meisten Bankautomaten kann mit Kredit- oder Debitkarte (Girocard) Bargeld abgehoben werden, jedoch üblicherweise nur im Gegenwert von ca. 80 bis 120 EUR, abhängig davon, ob die derzeit höchste Banknote (5.000 MWK) ausgegeben wird.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate ab Einreise gültig sein.</p>
 <p>Reisende müssen sich stets ausweisen können. Dazu sollten je eine Kopie des Reisepasses und der Datenseite mit gültiger malawischer Aufenthaltsgenehmigung/Einreisestempel (die Gültigkeitsdauer muss anhand des Einreisestempels erkenntlich sein) stets mitgeführt werden. Der Nachweis des legalen Aufenthalts in Malawi wird regelmäßig bei den auf allen Überlandstraßen errichteten Straßensperren mit Polizeikontrollen („road blocks“) verlangt. Wird der Nachweis nicht erbracht, können sich Strafzahlungen ergeben. Der Reisepass selbst sollte bei Überlandfahrten mitgeführt, aber nach Möglichkeit sicher verwahrt werden, um die Gefahr von Verlust oder Diebstahl zu vermindern.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen seit Januar 2026 ein&nbsp;</span><a href="https://www.evisa.gov.mw/Index"><span>Visum</span></a><span> für die Einreise nach Malawi, welches bei Einreise erteilt wird, aber auch&nbsp;</span><a href="https://evisa.gov.mw"><span>online</span></a><span>&nbsp;beantragt werden kann. Dies funktioniert aus technischen Gründen jedoch nicht immer.</span></p>
 <p><span>Die Gebühr für die einmalige Einreise (single entry) für einen touristischen Aufenthalt von max. 90 Tagen beträgt 50 USD pro Person, für die mehrfache Einreise (multiple entry) beträgt sie 150 USD bzw. 250 USD pro Person für Aufenthalte von 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von sechs bzw. 12 Monaten.</span></p>
 <p><span>Wichtiger Hinweis: Obwohl das Visum eine Gültigkeitsdauer von 90 Tagen hat, berechtigt dies nicht automatisch zu einem Aufenthalt von 90 Tagen. Bei Einreise wird ein Einreisestempel mit einer Aufenthaltsdauer von höchstens 30 Tagen in den Pass gestempelt. Vor Ablauf dieser 30 Tage ist bei Bedarf bei der malawischen Einwanderungsbehörde die Verlängerung um maximal weitere 60 Tage zu beantragen. Erfolgt diese Verlängerung nicht, fällt spätestens bei Ausreise nach mehr als 30 Tagen eine Strafgebühr in Höhe von 25 USD pro Tag wegen Überziehung der Aufenthaltsdauer (Overstay) an.</span></p>
 <p><span>Die Gebühr für ein Transitvisum, welches zur Durchreise von bis zu sieben Tagen berechtigt, beträgt 50 USD pro Person.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an die&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten"><span>zuständige malawische Auslandsvertretung.</span></a><span>&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Alleinreisende Kinder sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene und unterschriftsbeglaubigte Reisegenehmigung in englischer Sprache bei sich führen.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Fremdwährung darf uneingeschränkt eingeführt, muss aber bei Einreise deklariert werden. Reisende dürfen bei der Ausreise MWK im Gegenwert von bis zu 5.000 USD pro Person mit sich führen.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einfuhr von Haustieren nach Malawi ist eine Einfuhrerlaubnis erforderlich, die direkt beim Department of Animal Health and Industry beantragt werden kann. Department of Animal Health and Industry, Ministry of Agriculture and Food Security, P.O. Box 2096, Lilongwe, Tel. + 265 (0) 1 750 455, + 265 (0) 1 754 073 / +265 (0) 8 859 328 / +265 (0) 9 667 499).</p>
 <p>Führen Sie möglichst auch einen EU-Heimtierausweis mit sich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das <a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen:</em></h4>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Ein Nachweis über eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für Reisende ab einem Jahr, die aus Ländern mit Gelbfieberrisiko einreisen, sowie für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transitbereich eines Landes mit Gelbfieberrisiko aufgehalten haben.&nbsp;</p>
 <h4><em>Reiseimpfungen:</em></h4>
 <p>Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.</p>
 <h4><em>Standardimpfungen:</em></h4>
 <p><span>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß </span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html"><span>Impfkalender der STIKO</span></a><span> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</span></p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Malawi ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren in Lilongwe und Blantyre fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a> ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (<em>P. falciparum</em>) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Afrika.pdf" target="_blank" rel="noopener">DTG</a> zur Verfügung.</p>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870" target="_blank" rel="noopener">Chikungunya-Fieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904" target="_blank" rel="noopener">Leishmaniasis</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/lymphatische-filariosen-2628714" target="_blank" rel="noopener">lymphatische Filariosen.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich den ganzen Tag über konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber und Chikungunya-Fieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.</li>
  <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p>Die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/afrikanische-schlafkrankheit-2628724" target="_blank" rel="noopener">afrikanische Schlafkrankheit</a> wird von den tagaktiven Tsetsefliegen übertragen. Ein besonderes Risiko besteht im Distrikt Rumphi in der Northern Region, den Distrikten Kasungu, Ntchisi und Nhotakota in der Central Region und den Distrikten Mangochi, Machinga, Chikwawa und Mulanje in der Southern Region. Durch Zecken kann Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rickettsiose-2640628" target="_blank" rel="noopener">Rickettsiose,</a> übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Tsetsefliegen und Zecken, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a> Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen.</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis A und E),</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/shigellose-2628936" target="_blank" rel="noopener">Shigellose</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670" target="_blank" rel="noopener">Typhus</a> treten auch bei Reisenden auf. In Malawi wurde <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis</a> (cVDPV-2) nachgewiesen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
  <li>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492">Poliomyelitis-Impfung.</a></li>
  <li>Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder Katastrophenhelfer tätig sind.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>In Malawi besteht ein Risiko für <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tbc-2562914" target="_blank" rel="noopener">Tuberkulose.</a> Diese Erkrankung wird durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.</li>
  <li>Beachten Sie lokale Warnungen.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402" target="_blank" rel="noopener">Mpox</a> oder bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Eine Ansteckung mit <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a> erfolgt über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Tollwut kann darüber hinaus auch durch Fledermäuse übertragen werden. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</li>
  <li>Sollten Sie von einem Hund, einer Fledermaus oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe nur begrenzt und Immunglobuline gar <span class="underline">nicht</span> im Land verfügbar sind.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis</a> ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.</li>
 </ul>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <p>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich z.B. über die App <a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app" target="_blank" rel="noopener">SunSmart</a> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</li>
 </ul>
 <p>&nbsp;</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/malawi-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 15 May 2026 13:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 13:42:23 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/malawisicherheit-208508</guid></item><item><title>Salomonen: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/salomonensicherheit-220650</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen: <span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong><br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/newsletter/bestellen-node" target="_self">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a><br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a><br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a><br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a><br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a><br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.<br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.<br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>In der Hauptstadt Honiara kann es während Parlamentssitzungen, Wahlen und Zeiten politischer Unsicherheit zu Demonstrationen kommen, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen nicht auszuschließen sind.</span></p>
 <p><span>Die staatlichen Verwaltungsstrukturen sind schwach ausgeprägt; dies gilt auch für die Organisation der Sicherheits- und Polizeikräfte, sodass zum Teil nur mit eingeschränkter Hilfe in einer Notlage gerechnet werden kann. Politische Unstimmigkeiten und regionale Differenzen verstärken Protestbereitschaft und damit die Gefahr krisenhafter Entwicklungen; Ausgangssperren können kurzfristig verhängt werden</span>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Kriminalität kommt in Form von Raubüberfällen, Handtaschenraub, Taschendiebstahl und Trickdiebstählen insbesondere in Nähe von Märkten und Stränden vor. Auf den Inseln Guadalcanal einschließlich der Hauptstadt Honiara und Malaita besteht die Gefahr von kriminellen Übergriffen und Diebstählen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.<br>
  Auch Einbruchdiebstahl kommt vor.<br>
  Die Polizeikräfte haben limitierte Kapazitäten und ihre Reaktionszeit kann entsprechend länger sein.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Spaziergänge und Radtouren insbesondere in Honiara nach Einbruch der Dunkelheit.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie möglichst bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, auf Märkten und Stränden oder im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p><span>Das gesamte Inselgebiet der Salomonen liegt in einer seismisch aktiven Zone, sodass es zu Erd- und Seebeben sowie Tsunamis kommen kann.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Das gesamte Inselgebiet der Salomonen ist tropisch und vor allem im Zeitraum von Anfang November bis Ende April, Hochphase von Dezember bis März/April, oft von Starkregen mit extremen Winden betroffen, die Zyklon- oder Taifunstärke erreichen können. Es kann zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. </span><a href=""><span>Mit Einschränkungen der Infrastruktur (Lebensmittelversorgung, Trink- und Abwasserprobleme, medizinische Versorgung) ist zu rechnen.</span></a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Sperrzonen, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</span></li>
  <li><span>Informieren Sie sich beim National Disaster Management Office (</span><a href="https://solomons.gov.sb/"><span>NDMO</span></a><span>), Notfallnummer 955 (landesweit, gebührenfrei) und beim </span><a href="https://www.metoc.navy.mil/jtwc/jtwc.html"><span>Joint Typhoon Warning Center</span></a><span> im Fall einer Sturmwarnung.</span></li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
  <li><span>Beachten Sie die </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener"><span>Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</span></a><span>&nbsp;bzw. die Hinweise des </span><a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener"><span>Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</span></a><span> im Fall einer Sturmwarnung.</span></li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Zuständige Auslandsvertretung</h3>
 <p>Deutschland unterhält keine Botschaft auf den Salomonen. Zuständig ist die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/deutsche-auslandsvertretungen/australiendeutschevertretungen-213906" target="_blank" rel="noopener">deutsche Botschaft in Canberra/Australien.</a> Zuständig für die Erteilung von Pässen und Visa und sonstige konsularische Angelegenheiten von Personen mit Aufenthalt auf den Salomonen ist das <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/deutsche-auslandsvertretungen/australiendeutschevertretungen-213906" target="_blank" rel="noopener">deutsche Generalkonsulat in Sydney.</a><br>
  In Notfällen kann vor Ort auch die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/deutsche-auslandsvertretungen/salomonen-220654" target="_blank" rel="noopener">deutsche Honorarkonsulin in Honiara/Salomonen</a> um Unterstützung gebeten werden.</p>
 <p>Die Salomonen unterhalten keine Auslandsvertretung in Deutschland. Zuständig ist die <a href="https://www.solomonislandsembassy.com/">salomonische Botschaft in Brüssel/Belgien.</a></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Eine touristische Infrastruktur ist nur in Ansätzen vorhanden.</p>
 <p>Über Inlandsflüge und Bootsverbindungen sind alle Inseln erreichbar. Diese Verkehrsmittel sind jedoch unzuverlässig und entsprechen nicht den in Europa üblichen&nbsp;Sicherheitsstandards. <span>Der einzige internationale Flughafen (gleichzeitig einziger Flughafen mit beleuchteter Start- und Landebahn) befindet sich in Honiara.</span></p>
 <p>Auf den Salomonen herrscht Linksverkehr. Straßen und Fahrzeuge befinden sich generell in schlechtem Zustand. Es gibt nur wenige asphaltierte Straßen, die meisten davon auf den Inseln Guadalcanal und Malaita. In einigen Gegenden sind Brücken eingebrochen. Wegen Tieren und Fußgängern auf der Fahrbahn, erheblichen Schlaglöchern sowie wegen fehlender Straßenbeleuchtung bestehen für Autofahrer insbesondere bei Nachtfahrten erhöhte Unfallgefahren.</p>
 <p><span>In Teilen der Hauptstadt Honiara musste die Wasserversorgung in der Vergangenheit an einzelnen Tagen unterbrochen werden, was auf Verunreinigungen des Trinkwassers durch Schlamm im Wassereinzugsgebiet Kongalai zurückzuführen war. Unterbrechungen der Wasserversorgung im Stadtgebiet können nicht ausgeschlossen werden.&nbsp;</span></p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Aktivitäten sind illegal und können mit Gefängnisstrafen geahndet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Die Einfuhr von Drogen und Rauschmitteln jedweder Art wird mit harten Strafen geahndet.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der salomonische Dollar (SBD). Kreditkarten werden nur in Hauptreiseorten (Honiara, Ghizo) akzeptiert.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong><br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens&nbsp;sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Aufenthalt von 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen kein Visum. Die zuständigen Behörden achten auf genaue Einhaltung der Einreisebestimmungen; Verstöße werden geahndet.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Für längerfristige Aufenthalte wenden Sie sich bitte vorab an die zuständigen Auslandsvertretungen der Salomonen.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3>Einreisekontrolle</h3>
 <p>Der einzige internationale Flughafen zur Ein- und Ausreise in die Salomonen befindet sich in Honiara. Die Ein- und Ausreise über den Seeweg ist nur an einigen offiziellen Eingangshäfen möglich.<br>
  Einreisen über nicht offizielle Eingangshäfen werden mit hohen Geldstrafen geahndet. Zudem muss mit Inhaftierung und Abschiebung auf eigene Kosten gerechnet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Erkundigen Sie sich vor der geplanten Reise bei den zuständigen salomonischen Behörden über diesbezügliche Ein- und Ausreisemöglichkeiten, da diese sich auch kurzfristig ändern können.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Allein reisende Kinder im Alter von fünf bis 11 Jahren müssen bei der Fluggesellschaft als minderjährige Reisende (unaccompanied minor) angemeldet werden. Allein reisende Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren können als minderjährige Reisende angemeldet werden; sollten jedoch immer als junge Reisende (young passenger) identifiziert sein. <span>Weitere Informationen stellen Fluggesellschaften wie Qantas oder Virgin Australia zur Verfügung.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Lokale und Fremdwährung darf uneingeschränkt eingeführt werden, muss aber deklariert werden, bzw. bei Fremdwährung ab einem Wert von 50.000 SBD. Die Wiederausfuhr ist bis zum bei Einfuhr deklarierten Betrag möglich.</p>
 <p>Derzeit dürfen 200 Zigaretten oder 250 g&nbsp;Tabak und 2 l&nbsp;alkoholhaltige Getränke zollfrei ein- oder ausgeführt werden. Waren im Wert von mehr als 500 SBD (das entspricht etwa 50 EUR) unterliegen der Zollpflicht.</p>
 <p>Die Einfuhr von Honig ist untersagt.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Das australische Landwirtschaftsministerium stellt Informationen zur <a href="https://micor.agriculture.gov.au/live-animals/Pages/solomon_islands/solomon_islands.aspx">Einfuhr von Haustieren in die Salomonen</a> zur Verfügung.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><span dir="ltr">Pflichtimpfungen:</span></h4>
 <p>Der Nachweis einer <a href="https://diplo.de/-/2562864">Gelbfieberimpfung</a> wird für alle Personen ab einem Alter von neun Monaten gefordert, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen.</p>
 <h4><span dir="ltr">Reiseimpfungen:&nbsp;</span></h4>
 <p><span dir="ltr">Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.</span></p>
 <h4><span dir="ltr">Standardimpfungen:</span></h4>
 <p><span dir="ltr">Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfkalender/Impfkalender_node.html"><span>Impfkalender der STIKO</span></a><span>&nbsp;</span><span dir="ltr">auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</span>.</p>
 <h3>Zika-Virus-Infektion</h3>
 <p>Die vorrangig durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/zikavirus-infektionen-2562866" target="_blank" rel="noopener">Zika-Virus-Infektion.</a></li>
 </ul>
 <h3>Dengue-Fieber</h3>
 <p>Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Dengue-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658"><span>Expositionsprophylaxe</span></a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Malaria</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/malaria/2533132"><span dir="ltr">Malaria</span></a><span dir="ltr"> ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird.&nbsp;</span><span>Der Anteil der vorkommenden&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/malaria/2533132"><span dir="ltr">Malaria tertiana</span></a><span> (</span><em><span>Plasmodium vivax</span></em><span>) beträgt 57 %, 43 % entfallen auf die&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/malaria/2533132"><span dir="ltr">Malaria tropica</span></a><span> (</span><em><span dir="ltr">Plasmodium falciparum)</span></em><span dir="ltr">und Mischinfektionen</span><span>.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Es besteht ein hohes Risiko im ganzen Land (einschließlich der Hauptstadt) und auf allen Inseln. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Ozeanien.pdf"><span>DTG</span></a><span> zur Verfügung.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span dir="ltr">Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen Sie möglichst lange, helle Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten/2564658"><span dir="ltr">Schutz vor Insekten.</span></a></li>
  <li><span dir="ltr">Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</span></li>
  <li><span dir="ltr">Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</span></li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung auf den Salomonen ist rudimentär, in ländlichen Gebieten in der Regel nicht vorhanden. Ärzte und Krankenhäuser verlangen oftmals sofortige Bezahlung der medizinischen Leistungen in bar. Die nächstgelegene moderne medizinische Versorgung befindet sich in Australien und Neuseeland.<br>
  Taucher sollten beachten, dass es auf den Salomonen keine Dekompressionskammern gibt. Die nächstgelegenen Druckkammern befinden sich in Australien und Neuseeland.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a><br>
  &nbsp;</p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/salomonen-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 15 May 2026 11:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 11:15:40 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/salomonensicherheit-220650</guid></item><updated>Wed, 20 May 2026 09:18:57 +0200</updated></channel></rss>