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Die 73. Crew stellt sich vor

Die 73. Crew stellt sich vor.

Die 73. Crew stellt sich vor., © AA / Glanzlicht Fotostudio

Artikel

Die 73. Crew hat am 02.05.2018 ihren 14-monatigen Vorbereitungsdienst in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin-Tegel begonnen. In den kommenden Monaten bereiten sich die Nachwuchsdiplomaten auf ein abwechslungsreiches Berufsleben im Auswärtigen Dienst vor, das sie im nächsten Sommer in alle Welt führen wird. Hier stellen sie sich vor und berichten, was sie bis zum Eintritt ins Auswärtige Amt gemacht haben:

Mareike Ahrens (*1989)

wuchs in der Nähe von Bremen auf und studierte Nordamerikastudien und Publizistik an der Freien Universität Berlin und der University of California in Davis. Nach einem Freiwilligendienst in Ecuador sammelte sie erste Berufserfahrung in der Berliner Redaktion des Spiegels und bei Ärzte ohne Grenzen. In den letzten zwei Jahren hat sie im Pressereferat des Auswärtigen Amts gearbeitet und den Instagram-Kanal des AA aufgebaut.

Steffen Arnold (*1986)

wuchs zwischen Rhein- und Bergischem Land auf und studierte nach dem Abitur an der School of Oriental and African Studies in London (BA Development Studies and Economics, später MSc Globalisation and Development). Für verschiedene Organisationen der Not- und Entwicklungshilfe war er u.a. in Kambodscha, Afghanistan, Südsudan und Myanmar im Einsatz. Zuletzt leitete er das humanitäre Programm einer bekannten Nothilfeorganisation in Somalia.

Robert Deutschländer (*1981)

wuchs in Oranienburg auf. Nach dem Abitur und dem Zivildienst studierte er Klassische Archäologie, Philosophie und Evangelische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er arbeitete im Max Planck Institute for Human Development und im Bernstein Center for Computational Neuroscience der Charité. Dort führte er neurowissenschaftliche Experimente zur Handlungssteuerung und zum freien Willen durch. Danach promovierte er in Philosophie mit einem interdisziplinären Projekt zum Thema Willensfreiheit.

Dr. Matthias Diel (*1971)

verbrachte seine Schulzeit in Preetz/Holstein und den anschließenden Zivildienst in der Jugendherberge München. Sein Jurastudium führte ihn an die Freie Universität Berlin und die Université de Lausanne. Anschließend kehrte er an den Genfer See zurück, um für Prof. Dr. Neumayer am ISDC zu arbeiten und eine rechtsvergleichende Dissertation zum Thema Stalking zu verfassen. Während des Referendariats am Hanseatischen OLG in Hamburg verbrachte er u.a. Stationen an der Verwaltungshochschule in Speyer und der deutschen Botschaft in Accra/Ghana. Er arbeitete anschließend als Rechtsanwalt im Bereich Steuern und Wirtschaftsprüfung und als Zeitvertragskraft am deutschen Generalkonsulat in Erbil/ Irak.

Theresa Eckermann (*1991)

wuchs im Allgäu auf und verbrachte während der Schulzeit ein Jahr in den USA. Gefördert von der Studienstiftung des Deutschen Volkes studierte sie zunächst Politik- und Verwaltungswissenschaft in Konstanz und Shanghai und absolvierte anschließend ein Masterstudium in Management an der London School of Economics und der HEC Paris. Verschiedene Praktika führten sie unter anderem ins Europäische Parlament, die Zentrale des Auswärtigen Amtes sowie zu den Vereinten Nationen nach New York, wo sie nach ihrem Studium im Büro des Untergeneralsekretärs für Field Support tätig war. Zuletzt arbeitete sie als Unternehmensberaterin in London. Sie spricht auch Französisch und etwas Arabisch.

Alexander Ernst (*1986)

wuchs tief im Westen, in Bochum, auf und studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School in Hamburg mit Stationen in China, Prag und Kapstadt. Im Anschluss an das erste Examen widmete er sich einer Promotion zum Islamischen Finanzrecht und arbeitete in einer Wirtschaftskanzlei. Sein Referendariat führte ihn in die Zentrale des Auswärtigen Amts sowie an die deutsche Botschaft in Teheran. Zuletzt war er Richter in Berlin und als Staatsanwalt tätig.

Larissa Eßinger (*1984)

studierte Opern- und Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie am Conservatorium van Amsterdam. Nach Abschluss ihres Gesangsstudiums arbeitete sie als Solistin an verschiedenen deutschen Theatern und sang Konzerte im In- und Ausland.
Parallel zu ihrer Tätigkeit als Sängerin, für die sie diverse Preise und Auszeichnungen erhielt, absolvierte Larissa Eßinger ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der FernUniverstität in Hagen. 
Die Würzburgerin spricht neben Spanisch auch Niederländisch und Italienisch. Sie ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn.

Richard Freiherr von Fritsch-Seerhausen (*1991)

sammelte erste Auslandserfahrungen während der 11. Klasse in Brasilien und nutzt weiterhin jede Gelegenheit, seinen Rucksack zu packen. Studien der Politikwissenschaft mit öffentlichem Recht sowie Wirtschafts- und Sozialpsychologie absolvierte er in Heidelberg und Köln, wobei ihn sein Fokus auf internationale Beziehungen und den postsowjetischen Raum kurzzeitig nach Moskau zog. Praktische Erfahrungen ergaben sich an der deutschen Botschaft in Brasilien, im Bundestag, dem Medienverband VDZ und bei Bosch. Er spricht auch Portugiesisch und etwas Russisch.

Werner-Ciprian Fugel (*1982)

geboren in Sathmar (Rumänien) zog er mit sechs Jahren ins oberschwäbische Weingarten. Nach dem Zivildienst begann er 2002 mit der dualen Ausbildung im gehobenen Auswärtigen Dienst. Seine bisherigen Stationen im AA führten ihn nach Kasachstan (Almaty, Astana) und in die USA (New York), wo er auch sein Fernstudium „Governance“ an der FernUni Hagen mit einem Master abschloss. Seit 2013 war er mit mehreren Elternzeitunterbrechungen in der Zentrale des AA (Personal- und Kulturwesen) eingesetzt.
Er spricht auch Ungarisch und Rumänisch.

Fnan Gebremedhin (*1986)

wurde in Khartum (Sudan) geboren, verbrachte zehn Monate in Warschau und lebt seit 1991 mit seiner Familie in Berlin. Nach dem Abitur ging es für mehrmonatige Sprachaufenthalte nach London und Paris. 2007 folgte die Immatrikulation an der FU Berlin für ein Lehramtsstudium der Fächer Französisch und Englisch. Weitere Auslandsstationen beinhalten ein Erasmusstudium in Aix-en-Provence sowie ein Fulbright-Stipendium am Bard College, wo er als Fremdsprachenassistent arbeitete. Bevor er sein Lehramtsreferendariat in Potsdam antrat, war er neben dem Studium als Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache an Volkshochschulen und privaten Sprachinstituten tätig. Außerdem spricht er Tigrinja, die Sprache seiner eritreischen Eltern.

Bernt-Michael Gelpke (*1990)

wuchs im schönen Remstal bei Stuttgart auf. Nach seinem Zivildienst in Südafrika absolvierte er zunächst ein Doppelstudium in Internationalem Management in Reutlingen und Boston. Anschließend ging er als Fulbright Stipendiat an die Georgetown University in Washington, DC, wo er Internationale Beziehungen studierte und bei der Weltbank tätig war. Zuletzt arbeitete er bei Munich Re an Versicherungslösungen gegen weltweite Kreditrisiken und politische Risiken. Er begeistert sich für Literatur und Geschichte und verbringt gerne Zeit mit seiner Familie.

Dr. Söhnke Grothusen (*1983)

wuchs bei Hamburg auf, bevor er in Göttingen und Paris Germanistik, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Wirtschafts- und Sozialpsychologie studierte. Entdeckte hier seine Leidenschaft für Kulturvergleiche, was sich in einer Magisterarbeit über deutsche und französische Geschichtsphilosophie sowie einer Promotion über Werte in der deutschen und russischen Literatur widerspiegelte. Verbrachte Forschungsaufenthalte in Stanford und Moskau, zudem ein Praktikum am Goethe-Institut St. Petersburg. Arbeitete zuletzt zwei Jahre im Protokoll des Auswärtigen Amtes, was auch seiner Frau und seinen beiden Töchtern Eindrücke vom Diplomatenleben ermöglichte. Spielt in seiner Freizeit gerne Gitarre, Cello sowie Harfe und spricht Russisch, Chinesisch wie auch Persisch.

Canan Gündüz (*1977)

wuchs in Köln auf und verbrachte einen Teil ihrer Schulzeit am schönen Bodensee in Süddeutschland. Nach ihrem Studium  in London war sie mehrere Jahre im Bereich internationale Friedensförderung, Konfliktprävention und Mediation tätig, unter anderem für International Alert, wo sie Friedensprojekte in Nepal, Sri Lanka und den Philippinen betreut hat. Nach einem Aufbaustudium in Mediation an der Europa Universität Viadrina trat sie 2011 dem European Forum for International Mediation and Dialogue (mediatEUr) bei, um dort Organisationsentwicklung und den Aufbau des Projektportfolios im Bereich Friedensmediation voranzubringen. Seit 2014 war sie als 'Mediation Advisor' im Europäischen Auswärtigen Dienst tätig, wo sie zuletzt das Mediation Support Team geleitet und EU Maßnahmen in Friedensprozessen zu Syrien, Yemen und Libyen technisch unterstützt hat.

Felix Haala (*1984)

wuchs in der Nähe von Würzburg auf. Nach dem Zivildienst studierte er Soziologie, Politikwissenschaften und Journalistik in Leipzig und Bordeaux. Während seines Studiums war er in Lehre und Forschung, im Zeitungs- und Radiojournalismus und als Unternehmensberater tätig. Im Anschluss arbeitete er an der HHL Leipzig Graduate School of Management, wo er unter anderem am Aufbau eines Masterstudienganges in Tunesien beteiligt war. Im Anschluss arbeitete er  als freiberuflicher Redakteur und Übersetzer und schließlich in der Protokoll- und Europaabteilung des Auswärtigen Amts. Er spricht Französisch und Spanisch und lernt zurzeit Arabisch.

Louisa Hall (*1989)

ist Deutsch-Britin und in Hessen aufgewachsen. Nach dem Abitur an einem Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt absolvierte sie ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) mit dem Deutschen Roten Kreuz in einem Krankenhaus in Luxemburg. Im Anschluss studierte sie Rechtswissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin und im Rahmen eines Vollzeitstipendiums des DAAD an der Universität Genf, Schweiz. Während ihrer Studienzeit arbeitete sie u.a. als studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl für Europäisches Privatrecht und absolvierte Praktika in einer internationalen Strafrechtskanzlei in Berlin sowie dem Deutschen Generalkonsulat in New York, USA. Seit Januar 2017 arbeitet sie in der Rechts- und Konsularabteilung im Schwerpunktbereich Syrien an der Deutschen Botschaft Beirut, Libanon. Sie lernt Arabisch, hat Grundkenntnisse in Italienisch und einen Partner, der fantastisch kochen kann.

Amelie Hartmann (*1989)

wuchs in Oldenburg auf und verbrachte während der Schulzeit ein Austauschjahr in Peru. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Köchin in Frankreich, hing dann aber die Kochkarriere an den Nagel und studierte, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes, Ethnologie (B.A.) in Leipzig, São Paulo und Lima. Im Anschluss folgte ein zweijähriges Masterstudium in Politik- und Sozialwissenschaften (MPhil) an der Universität Oxford. Während des Studiums sammelte sie erste Arbeitserfahrungen bei einer NGO in Togo, der Deutschen Botschaft in Kathmandu und dem Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages. Vor Eintritt in den höheren Auswärtigen Dienst arbeitete sie zweieinhalb Jahre in der freien Wirtschaft in London. Sie spricht auch fließend Spanisch und Portugiesisch und hat Grundkenntnisse in Quechua und Chinesisch.

Sophie Hemmer (*1988)

ist gebürtige Essenerin und sammelte erste Auslandserfahrungen während eines Schuljahres in Washington, Missouri. Sie studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Katholieken Universiteit Leuven Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Völker- und Europarecht. Im Anschluss absolvierte sie ein LL.M Studium im Public International Law an der Universiteit Leiden. Während ihres Studiums und Referendariats sammelte sie berufliche Erfahrungen an der Deutschen Botschaft in Ljubljana sowie in einer Kanzlei in New York City. Im Anschluss an ihr zweites juristisches Staatsexamen arbeitete sie in einer Kanzlei in München. Seit ihrer Jugend engagiert sie sich in unterschiedlichen Vereinen für die politische Bildung von Schülern und Studenten.

Dennis Hummel (*1991)

wuchs in der Nähe von Frankfurt am Main auf und sammelte erste Auslandserfahrung als Austauschschüler in Venezuela. Er studierte als Stipendiat des Cusanuswerks Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und der Universidad del Pacifico in Quito sowie Economics and Finance an der HEC Paris. Während des Studiums absolvierte er unter anderem ein Praktikum an der deutschen Botschaft in Südafrika. Vor dem Eintritt in den Auswärtigen Dienst arbeitete er in der internen Unternehmensberatung der Commerzbank und promoviert berufsbegleitend am Karlsruhe Institut für Technologie in Wirtschaftsinformatik. Er spricht fließend Spanisch.

Moritz Junginger (*1988)

studierte internationale Beziehungen und Konfliktmanagement in Genf, Washington, Dresden, Madrid und Boston. Vor seinem Eintritt in den Auswärtigen Dienst arbeitete er für das Genfer Zentrum für Humanitären Dialog zu Friedensmediation im post-sowjetischen Raum sowie für das Auslandsbüro Ukraine der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew. Weitere Arbeitserfahrung sammelte Moritz Junginger bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, der Inclusive Peace and Transition Initiative und dem Geneva Centre for Security Policy. Auslandsaufenthalte und Praktika während des Studiums führten ihn außerdem nach Belarus, Russland, Usbekistan und an die deutsche Botschaft in Moskau. Er spricht auch Russisch und etwas Ukrainisch.

Jakob Jurczyk-Bäumer (*1985)

ist aufgewachsen in München und Gießen. Nach dem Zivildienst studierte er Geschichte und Politik an den Universitäten Bayreuth, Paris-Sorbonne und London School of Economics. Erste Berufserfahrung sammelte er im Europaparlament und dem Brüsseler Verbindungsbüro des Bundestages. Anschließend arbeitete er für einen Bundestagsabgeordneten sowie zuletzt für das Start-up moovel.

Alexander Kasper (*1989)

wuchs in Hannover und Saarbrücken auf und verbrachte während der Schulzeit ein Jahr an einem College im Norden Englands. Für einen Bachelor in Politikwissenschaft und Recht ging er an die Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er auch als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen arbeitete. Nach einem Auslandsjahr an der Université de Rennes (Frankreich) zog es ihn für weitere Studien an die London School of Economics (LSE). Hier vertiefte er zunächst mit einem Master in Politik und anschließend einem LL.M. seinen Schwerpunkt in Politik und Recht der Europäischen Union. Sein Berufseinstieg erfolgte in der politischen Abteilung von Airbus in Brüssel und führte zuletzt in die Geschäftsführung des Konzerns nach München.

Sandrina Köbinger (*1990) 

aufgewachsen im bayerischen Voralpenland, entdeckte sie als Schülerin während eines Auslandsaufenthaltes in Frankreich die Liebe zum Nachbarland und Reisen. Sie studierte Politikwissenschaft an der KU Eichstätt-Ingolstadt und am Institut d'Etudes politiques in Rennes und verbrachte auch ein Auslandssemester in Großbritannien. Während des Studiums und danach sammelte sie in Praktika Erfahrungen im Bundestag, im Europäischen Parlament, bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, im Auswärtigen Amt und bei Caritas international. Zuletzt war sie als Zeitvertragskraft im Referat Mittlerer Osten in der politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes tätig.

Kai Kreutzberger (*1984)

war nach einem Studium der Arabistik, der Rechtssysteme des Nahen Ostens und des englischen Rechts in Göttingen und London als Solicitor in einer Londoner Wirtschaftskanzlei tätig.  Er vertrat und beriet Mandanten besonders zu Fragen des internationalen Rechts, wie der Vertretungsmacht ausländischer Regierungen in Situationen fragiler Staatlichkeit, der Beweiserhebung im Ausland im Wege der Rechtshilfe, zu Staatenimmunität und Finanzsanktionen, sowie zum Recht der Staaten des Nahen Ostens.  Kai spricht auch Arabisch und Farsi und gewann auf längeren Entsendungen nach Ägypten, Singapur und in die Vereinigten Arabischen Emirate einen Einblick in die Praxis dieser Rechtssysteme.

Uta Kühn (*1984)

gebürtige Leipzigerin, studierte – gefördert durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes - Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Kriminalrechtspflege in Passau und Lausanne. Im Anschluss an das 1. Staatsexamen sammelte sie erste Berufserfahrung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Strafrechtslehrstuhl sowie als freiberufliche juristische Dozentin. Im Rahmen ihres Referendariats absolvierte sie eine Station beim Generalkonsulat Los Angeles. Nach dem 2. Staatsexamen war sie als Rechtsanwältin in einer internationalen Wirtschaftskanzlei im Bereich IT/Datenschutz tätig (inkl. eines Secondments nach Liechtenstein). Weitere praktische Erfahrung sammelte sie als Teamleiterin auf zahlreichen Event- und Kongresseinsätzen. Zuletzt war sie knapp 2 Jahre als Justiziarin in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes beschäftigt. Sie verfügt über Grundkenntnisse in Italienisch, Spanisch und Türkisch.

Max Mannweiler (*1992)

wuchs in der Türkei und in der Nähe von Bonn auf. Nach dem Abitur studierte er Politische Wissenschaft, Öffentliches Recht und Volkswirtschaft in Bonn mit einem Auslandssemester in Washington, DC, gefolgt von einem Doppelmasterstudium in Public Policy an der Hertie School of Governance in Berlin und der Sciences Po Paris. Zuletzt war er als Referent für Europapolitik am Jacques Delors Institut, einem deutsch-französischen Think Tank, in Berlin tätig. Er spricht Spanisch und spielt Tennis.

Franz Mauerer (*1989)

ist gebürtiger "Waidler" aus dem schönen Bayerischen Wald. Nach dem Abitur trat er in den gehobenen Auswärtigen Dienst ein, es folgten Verwendungen in Ramallah, der Exportkontrolle und im Nahostreferat, während denen er auch Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Auslandsbeamter wurde. Er studierte Politikwissenschaften an der Fernuniversität in Hagen mit Schwerpunkt auf Transformationen im arabischen Raum. Er ist verheiratet, hat einen tollen Sohn und ist Rezensent für Rap bei einem Online-Magazin. In seiner Heimat ist er parteipolitisch aktiv.

Maximilian Müller (*1986)

studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School in Hamburg und als Stipendiat des DAAD an der University of Cape Town. Im Anschluss sammelte er erste berufliche Erfahrungen als Repetitor und bereitete Studenten an verschiedenen Kursorten in Deutschland auf das 1. Staatsexamen vor. Sein Referendariat führte ihn unter anderem in die deutsche Botschaft in Lilongwe und im Rahmen des Japanprogramms der Robert Bosch Stiftung an die Keio University in Tokio. Zuletzt arbeitete er als Rechtsanwalt im Zoll-, Außenhandels- und Beihilfenrecht in einer Wirtschaftskanzlei in Hamburg.

Sebastian Neubauer (*1985)

wuchs in der Nähe von München auf und absolvierte nach dem Abitur einen Freiwilligendienst in einer anthroposophischen Einrichtung in Israel. Er studierte an der Freien Universität Berlin und an der Northwestern University Politikwissenschaft mit den Schwerpunkten Regionalstudien Vorderer Orient und Politische Theorie und promovierte an der Freien Universität Berlin und der École Normale Supérieure (Paris). Erste Berufserfahrung sammelte er bei UNRWA in den palästinensischen Gebieten, beim World Food Programme und bei der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". Weitere Auslandsaufenthalte führten ihn an die Universitäten von Damaskus, Amman und Kairo. Die letzten beiden Jahre arbeitete er im Auswärtigen Amt als Länderreferent für Syrien (VN-Friedensprozess). Er spricht auch etwas Arabisch und Hebräisch und interessiert sich in letzter Zeit besonders für den skandinavischen Raum.

Adrian Oroz Guldi (*1984)

stammt aus einer schwäbisch-spanischen Familie. Er studierte Politikwissenschaften und Neuere/Neueste Geschichte mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Außenpolitikgeschichte an der Universität Tübingen, der Universidad Complutense in Madrid und der Georgetown University in Washington, DC. Erste berufliche Erfahrungen sammelte er als Hilfskraft an der Uni, bei einer Lokalzeitung, einem Basketball-Bundesligisten, einem Think Tank und im Auswärtigen Amt. In den letzten sechs Jahren war er für die Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz tätig – als Onlineredakteur, Analyst und Berater sowie zuletzt als Leiter des Berliner Büros.

Anna Reese (*1994)

verbrachte ihre gesamte Schulzeit in den Niederlanden und studierte internationale Politik und Geschichte an der Jacobs University, Bremen.
Praktische Erfahrungen sammelte sie am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag sowie an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York. Im Masterstudium an der London School of Economics and Political Science (LSE) fokussierte sie sich auf Friedens- und Konfliktforschung. Sie spricht fließend Niederländisch und erweitert ihre Arabischkenntnisse.

Stephan Reitze (*1986)

Der Politik- und Verwaltungswissenschaftler spezialisierte sich im Master an der Universität Konstanz auf Internationale Beziehungen. Zwei Jahre Studium an der Sciences Po Grenoble schloss er mit einem französischen Master ab. Berufserfahrung sammelte der Hochschwarzwälder unter anderem bei dem Abgeordneten und damaligen Staatsminister Gernot Erler, einer Stage an der Ständigen Vertretung bei der EU in Brüssel sowie einer deutsch-französischen Kommunikationsberatung. Von 2016 bis 2018 war er in der Zentrale des Auswärtigen Amts als Referent im Koordinierungsstab Flucht und Migration tätig.

Philipp v. Ritter (*1989)
wuchs im Chiemgau auf. Er studierte Politikwissenschaften und VWL in Nancy, Paris und St Andrews. Nach dem Studium arbeitete er als Vorstandsassistent in einem internationalen katholischen Hilfswerk und als Trainee im Sekretariat des Wirtschafts- und Finanzausschusses der EU. Danach war er im Auswärtigen Amt als Länderreferent für Jemen sowie im Referat für Krisenprävention, Stabilisierung und Konfliktnachsorge tätig. Er hat auch die spanische Staatsbürgerschaft und lernt Arabisch.

Markus Sasse (*1985)

aufgewachsen im schönen oberbayerischen Voralpenland, studierte er in Augsburg und Spanien Jura, wobei er einen Schwerpunkt auf Rechtsvergleichung und internationales Recht legte. Nach seinem Referendariat, das ihn unter anderem an die Deutsche Botschaft in Mexiko-Stadt führte, arbeitete er zuletzt in der Abteilung für Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge und Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts. Gerne entdeckt er die Welt auch kulinarisch oder in Wanderschuhen.

Julia Schilling (*1985)

wuchs in Süddeutschland auf und verbrachte vor dem Abitur ein High-School Jahr in den USA. Nach dem Bachelor in Philosophie und VWL von der Universität Bayreuth – mit zwei Semestern an der University of Nebraska – erlangte sie einen Master in Internationale Beziehungen von der School of Advanced International Studies (SAIS) der Johns Hopkins University in Washington, D.C. Julia Schilling absolvierte Praktika bei den Vereinten Nationen und bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Sie arbeitete als Referentin für die Vorsitzende des Entwicklungsausschusses des Deutschen Bundestags sowie bei Save the Children Deutschland e.V. und sammelte zuletzt Arbeitserfahrung im Bereich CSR bei einem familiengeführten Industrieunternehmen. Sie spricht Englisch, Französisch und Spanisch.

Arne Schneider (*1989)

Nach AbiBac und Zivildienst in der Frankfurter Heimat studierte er European Studies und Staatswissenschaften in Passau, Québec und Wien. Daran anknüpfend nahm er am Deutsch-Französischen Parlamentspraktikum (inkl. Studium an der SciencesPo Paris) teil und absolvierte ein Masterstudium am Collège d'Europe in Brügge. Weitere Arbeitserfahrung sammelte er an der Hessischen Landesvertretung in Brüssel, bei der IG Metall, bei der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung und beim Sprecherdienst der Europäischen Kommission. Zuletzt war er als Referent für Flucht- und Migrationspolitik in der Europaabteilung des AA tätig. Neben Englisch und Französisch spricht er noch etwas Niederländisch.

Malte Sibbers (*1989)

Aufgewachsen in Lübeck sammelte er seine ersten Auslandserfahrungen während der Schulzeit in Texas. Er studierte an der Freien Universität Berlin im Bachelor Nordamerikastudien und machte im Rahmen des Global Studies Programme an der Humboldt-Universität zu Berlin und der FLACSO Argentina in Buenos Aires seinen Master. Weitere Auslandssemester absolvierte er in Paris, Santa Barbara (Kalifornien) und in Bangkok. Erste Arbeitserfahrungen sammelte Malte Sibbers als Student in der Politikabteilung bei Air Berlin und als Praktikant bei der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York. Nach dem Studienende arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Abgeordnetenbüros im Bundestag. Er spricht auch Spanisch.
Christian Siepmann (*1978)
studierte Geschichte, Wirtschaft und Recht in Bielefeld und Paris im Rahmen eines binationalen Studiengangs. An der Deutschen Journalistenschule in München wurde er zum Redakteur ausgebildet. Als Journalist arbeitete er für Fernsehen-, Radio-, Online- und Printmedien, unter anderem vier Jahre in der Politik- und ein Jahr in der Sportredaktion einer Hauptstadtzeitung. Er berichtete aus dem Südkaukasus, von der Tour der France und über seinen Lieblingssport Basketball. Er spricht auch etwas Russisch und hat eine kleine Familie.

Peter Stentzler (*1989)

ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Er absolvierte einen BA in European Studies an der Universität Maastricht und am Institut d'Études Politiques à Lille, einen MSc in Philosophy and Public Policy an der London School of Economics and Political Science und einen MA in Public Policy and Social Change am Collegio Carlo Alberto bei Turin. Erste Berufserfahrungen sammelte er in einer Berliner Public-Affairs-Agentur und im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments. Zuletzt arbeitete er als Referent im Koordinierungsstab Cyber-Außenpolitik in der Zentrale des Auswärtigen Amtes. Er spricht Italienisch.

Thorsten Stolzenberg (*1987)

studierte Asienwissenschaften, Ostasiatische Kunstgeschichte und Japanologie in Bonn, Kumamoto/Japan und Heidelberg. 2013 bis 2018 arbeitete er bei der Friedrich-Ebert-Stiftung – zuletzt als Mitherausgeber in Publikationsprojekten zu politischen und gesellschaftlichen Themen wie Flucht, Transit und Migration. Parallel verfolgte er, unterstützt durch ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung, seine japanologische Promotion im Bereich der Gesellschafts- und Kulturgeschichte Japans.

Leif Strößner (*1991)

wuchs in Schleswig-Holstein auf. Während eines Auslandsschuljahres in Costa Rica sammelte er erste prägende Erfahrungen im Umgang mit kultureller Vielfalt. Nach dem Zivildienst in der Seemannsmission Hamburg-Altona studierte er am Fachbereich für Politik- und Verwaltungswissenschaft der Universität Konstanz, der Facultad de Ciencias Políticas y Sociología der Universidad de Granada sowie der Graduate School of Public and International Affairs der University of Ottawa. Praktika führten ihn während des Studiums an die Deutsche Botschaft Lomé, in die Politikberatung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Berlin, die Brüsseler Repräsentanz des Bundesverbands der Deutschen Industrie sowie an die Ständige Vertretung Deutschlands bei der Europäischen Union. Zuletzt war er als Carlo-Schmid-Fellow für das UN-Welternährungsprogramm in Kuba tätig.

Florian Szamocki (*1983)

ging im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms für ein Schuljahr in die USA. Er studierte Politik-, Rechts- und Verwaltungswissenschaft in Münster, Berlin und Potsdam. Erste Arbeitserfahrungen sammelte er u.a. beim Deutschen Bundestag, bei der Auswertung von Fußballspielen im Auftrag der Deutschen Fußball Liga und der UEFA sowie bei einer Fußballfachzeitschrift, für die er auch aus Argentinien berichtete. Nach dem Masterabschluss und einer Tätigkeit für eine populäre politische TV-Talkshow folgten Stationen im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und zuletzt im Koordinierungsstab für Cyber-Außenpolitik des Auswärtigen Amts. Er spricht auch Spanisch und lernt derzeit Portugiesisch.

Rauia Toama (*1986)

setzte sich in einem Dialogprojekt für israelische und palästinensische Jugendliche schon früh für Völkerverständigung und eine Annäherung im Nahostkonflikt ein. Während ihres interdisziplinären Studiums der Politikwissenschaft, Islamwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sammelte sie Auslands- und Praxiserfahrung u.a. in Syrien, Libanon, Israel und den Palästinensischen Gebieten. Danach arbeitete sie im MENA-Programm der Berghof Foundation, bevor sie als Wissenschafts- und Protokollreferentin an die Deutsche Botschaft Kairo entsandt wurde. Sie spricht fließend Arabisch sowie Spanisch und ein wenig Türkisch und Hebräisch.

Esther Wagner (*1989)

ist in Trier geboren und an der Nordsee aufgewachsen. Nach dem Abitur hat Esther im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes in Ankara ein Jahr lang für eine türkische NGO gearbeitet. Anschließend hat sie an der Sciences Po in Frankreich, dem IFPO in Beirut und der SOAS in England ein Politik- und Nahostwissenschaftsstudium absolviert. Erste Berufserfahrungen sammelte sie unter anderem beim Europarat in Straßburg, beim European Council on Foreign Relations in Berlin und in den vergangenen zwei Jahren als Robert Bosch Kulturmanagerin in Kairo. Sie spricht Arabisch und Türkisch.

Andreas Wutz (*1981)

wuchs im ländlichen Niederbayern auf, studierte an der Universität Regensburg Politikwissenschaft, Germanistik und Klassische Archäologie und absolvierte berufsbegleitend ein Fernstudium im Management von Kultur- und Non-Profit-Organisationen an der TU Kaiserslautern. Praktika führten ihn im Inland u.a. in den Bundestag sowie den Medienbereich. Erste berufliche Auslandserfahrung sammelte er als Praktikant am Goethe-Institut Beirut und später an der deutschen Botschaft Kairo und beim UNHCR in Ägypten. Nach dem Studienabschluss war er insgesamt fast sieben Jahre v.a. für den DAAD in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik tätig - als Sprachassistent in Kairo, Lektor in Beirut sowie Büroleiter in Amman. Er verfügt auch über Arbeitserfahrung als Crisis Response Expert bei einer privaten Sicherheitsberatung.
Die vergangenen beiden Jahre arbeitete er als Referent beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Berlin, wo er ein Team von Entscheiderinnen und Entscheidern führte und sich vertieft mit Sicherheitsfragen beschäftigte. Er spricht auch Spanisch und besitzt fortgeschrittene Sprachkenntnisse im Arabischen sowie Grundkenntnisse im Niederländischen.

Natalie Zange (*1986)

zog es gleich nach dem Abitur ans andere Ende der Welt. Im Anschluss an ihren neunmonatigen Aufenthalt in Neuseeland studierte sie dann in Heidelberg und Genf Übersetzungswissenschaft (B.A.) mit den Sprachen Englisch und Französisch. Parallel dazu sammelte sie erste Arbeitserfahrung durch Praktika im Bundesministerium für Gesundheit und bei der Europäischen Kommission in Luxemburg. Es folgte, ebenfalls an der Universität Heidelberg, ein Master-Studium im Bereich Konferenzdolmetschen. Ein weiteres Praktikum führte sie in dieser Zeit ans Goethe-Zentrum Windhoek in Namibia. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie bis zu ihrem Eintritt in den Auswärtigen Dienst im Sprachendienst des Bundesministeriums des Innern und absolvierte in diesem Rahmen einen Arbeitsaufenthalt bei der OECD in Paris. Neben ihren beiden Studiensprachen arbeitet sie seit einem Sprachkurs in Florenz auch an ihren Italienisch-Kenntnissen.

Martin Zickendraht (*1981)

wuchs in Nürnberg und Bonn auf. Er studierte am European College of Liberal Arts in Berlin, der Freien Universität Berlin, am Institut d'Etudes Politiques de Grenoble und an der School of Oriental and African Studies in London. Weitere prägende Stationen waren Auslandsaufenthalte zum Zivildienst in Spanien, in den Vereinigten Staaten und während des arabischen Frühlings in Syrien. Er arbeitete im Bereich Politikberatung und Entwicklungszusammenarbeit und war in der Zeit nach der libyschen Revolution als Referent für Politik und Presse an der Botschaft Tripolis tätig. Er spricht Spanisch und etwas Arabisch.

Juliane Ziegler (*1990)

wuchs in der Nähe von München auf und sammelte nach dem Abitur erste Auslandserfahrungen als Backpackerin in Australien. Danach studierte sie im Bachelor an der Universität Passau European Studies. Studienpraktika führten sie nach Kiew, Brüssel und Sofia. Im Rahmen des Masterstudiums der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin absolvierte sie auch zwei Auslandssemester in Paris. Während der letzten zwei Jahre arbeitete sie als Referentin in der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes.

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