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Die Liste

13.10.2014 - Artikel

London, Ramallah, New York? Jochen Neumeyer berichtet im Blog, wie sich die Attaché(e)s auf die Bewerbung für den ersten Dienstort im nächsten Sommer vorbereiten. Manche schreiben Excel-Tabellen, andere Post-It-Zettel. Und am Ende entscheidet das Personalreferat.

London, Ramallah, New York? Jochen Neumeyer berichtet im Blog, wie sich die Attaché(e)s auf die Bewerbung für ihren ersten Dienstort vorbereiten. Manche schreiben Excel-Tabellen, andere Post-It-Zettel. Und am Ende entscheidet das Personalreferat.

London, Ramallah, New York?
London, Ramallah, New York?© AA/Neumeyer

Seit ein paar Wochen ist sie in der Welt, und seither bestimmt sie einen guten Teil unseres Lebens und unserer Gespräche: Die Liste. Genauer: Die Vakanzenliste. Auf ihr stehen die Posten, die im nächsten Sommer frei werden und auf die wir uns jetzt bewerben können. 70 Stellen in Berlin, 127 im Ausland, von Abu Dhabi bis Zagreb.

Von Abu Dhabi bis Zagreb

An einem dieser Orte werde ich also im nächsten Jahr leben und arbeiten. Nur wo?

Aussuchen kann man sich das nicht, Wünsche äußern schon. Neun Posten im Ausland sollen wir nennen, und fünf im Inland. Damit nicht alle New York, New York, New York draufschreiben, sind die Posten in drei Kategorien eingeteilt – je nachdem, wie beliebt sie sind und wie schwierig es ist, dort zu leben. Aus jeder Kategorie soll man drei Posten nennen. Also: Ein bisschen New York, ein bisschen Bagdad, und irgendwas dazwischen – Kairo oder Kiew zum Beispiel.

Entscheidung auch für Partner und Familie

Die Vakanzenliste
Die Vakanzenliste: Postenwahl im Intranet des Auswärtigen Amts© AA

Etwas schwieriger wird es, wenn man einen Partner hat, der zwar mitkommen will, aber dort auch arbeiten möchte. Kein Wunder, dass manche von uns Excel-Tabellen erstellt haben mit den verschiedenen Kriterien.

Die Auswahl selbst funktioniert dann wie Online-Shopping: Die Liste steht im Intranet, und hinter jedem Posten ist – im Ernst – ein kleines Einkaufswagen-Symbol. Wahrscheinlich hat das AA irgendwo eine Shopping-Software eingekauft. Ein paar Klicks und die Bestellung ist abgeschickt. Nur was wir am Ende bekommen – das erfahren wir erst im Frühjahr.

Von Jochen Neumeyer

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