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Covid-19-Reisewarnung: FAQ

05.11.2020 - Artikel

Wichtiger Hinweis

Länderspezifische Reisewarnung aufgrund der COVID-19-Pandemie

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder. Sie lösen damit die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder ab, die bis zum 30. September bestand.

Als Grundregel gilt dabei im Hinblick auf COVID-19:

  • Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind.
  • Für Länder, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich ist, eine Quarantäne nach Einreise vorgesehen ist oder die in einer Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen, wird in der Regel von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten.
  • Für Länder, bei denen sowohl das Infektionsgeschehen gering ist als auch uneingeschränkte Reisemöglichkeiten bestehen und keine sonstigen Gründe dagegensprechen, wird die Reisewarnung aufgehoben und zu besonderer Vorsicht geraten.

Bedeutung für Ihre Reise

FAQ

Bei einer Reisewarnung handelt es sich um einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, entsprechende Reisen nicht zu unternehmen. Die Reisewarnung ist kein Reiseverbot. Reisende entscheiden in eigener Verantwortung, ob sie eine Reise antreten.

Das Bestehen einer Reisewarnung kann jedoch mittelbar rechtliche Auswirkungen haben, beispielsweise für die Gültigkeit einer Reisekrankenversicherung. Hierzu sollten sich Reisende mit ihrem Versicherungsdienstleister in Verbindung setzen.

Weltweit gilt: Bei einer Infektion entscheiden die Behörden vor Ort über Behandlung oder Quarantäne. Diese Vorgaben gelten auch für Reisende und müssen befolgt werden. Eine Rückreise ist dann in der Regel erst nach Ablauf der Behandlung / Quarantäne möglich.

Es bedeutet genau das. Es besteht keine Reisewarnung, aber aufgrund der Umstände in dem Reiseland sollte man entsprechende Reisen in der Regel vermeiden. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass eine Einreise nur sehr schwer möglich ist oder man nach der Einreise zunächst in Quarantäne muss. Insbesondere kurze oder touristische Reisen machen dann wenig Sinn.

Weltweit gilt: Bei einer Infektion entscheiden die Behörden vor Ort über Behandlung oder Quarantäne. Diese Vorgaben gelten auch für Reisende und müssen befolgt werden. Eine Rückreise ist dann in der Regel erst nach Ablauf der Behandlung / Quarantäne möglich.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei und in vielen Ländern steigen die Infektionszahlen. Auch jetzt kann sich die Lage schnell ändern. Deshalb sollte man bei allen Reisen besondere Vorsicht walten lassen.

So sollte man auch in anderen Ländern die Schutzmaßnahmen unbedingt beachten und sich über die Entwicklung auch während des Aufenthaltes informiert halten. Es kann auch weiterhin vorkommen, dass kurzfristig Maßnahmen wie Ausgangssperren, oder Reisebeschränkungen verhängt werden.

Weltweit gilt: Bei einer Infektion entscheiden die Behörden vor Ort über Behandlung oder Quarantäne. Diese Vorgaben gelten auch für Reisende und müssen befolgt werden. Eine Rückreise ist dann in der Regel erst nach Ablauf der Behandlung / Quarantäne möglich.

Die Reisewarnung für die einzelnen Länder wird aufgrund der Lage vor Ort ausgesprochen. Sie gilt dann bis auf weiteres. Eine Änderung erfolgt erst, wenn die sich die Lage und insbesondere die Infektionszahlen bessern.

Was für Ihr Reiseland gilt, finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen für Ihr Land: www.diplo.de/sicherreisen, über die Sicher Reisen-App oder in unserem Newsletter.

Ab 9. November gilt für die gesamte Türkei eine Reisewarnung. Bislang waren die vier türkischen Provinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla hiervon ausgenommen.

Grundlage für diese Regelung war eine gesonderte Vereinbarung mit der Türkei. Diese wird ab dem 9. November suspendiert. Grund für die Suspendierung ist, dass die Türkei weiterhin nur noch jene Neuinfektionen meldet, bei denen Symptome auftreten. Damit fehlt eine verlässliche Datengrundlage für die Beurteilung des tatsächlichen Infektionsgeschehens. Diese war eine der Grundlagen für die Ausnahme von der Reisewarnung. Einzelheiten finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen für die Türkei.

Die Ausnahme betraf auch bisher nur die Reisewarnung, nicht aber die Einstufung als Risikogebiet. Die ganze Türkei ist seit Mitte Juni als Risikogebiet eingestuft.

Die Reise- und Sicherheitshinweise werden laufend aktualisiert und sind über die Webseite einsehbar:  www.diplo.de/sicherreisen.

Aktiv informieren lassen können Sie sich hier:

  • Der Newsletter. Bitte wählen Sie dabei „Reise- und Sicherheitshinweise“ aus. Aufgrund der häufigen Aktualisierungen empfehlen wir den Newsletter nur für bestimmte Länder zu abonnieren. Sobald die Reise- und Sicherheitshinweise für diese Länder aktualisiert werden erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail.
  • Die Sicher Reisen-App. In der App haben Sie die Möglichkeit, einzelne Länder auf Ihrer Pinnwand zu hinterlegen. Sobald die Reise- und Sicherheitshinweise für diese Länder aktualisiert werden, erhalten Sie eine Push-Benachrichtigung.

Stornierung

FAQ

Gemäß den gesetzlichen Regelungen können Kunden Reisen meist dann kostenfrei stornieren, wenn am Reiseziel oder in dessen unmittelbarer Nähe „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ auftreten, die die Durchführung der Reise oder die Beförderung von Personen an den Zielort erheblich beeinträchtigen oder unmöglich machen.

Eine Reisewarnung ist für eine kostenfreie Stornierung keine Voraussetzung. Sie gilt aber als starkes Indiz dafür, dass die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Entscheidend für die Möglichkeit eines kostenlosen Reiserücktritts sind nicht Reisewarnungen, sondern die rechtliche Frage, ob außergewöhnliche, unvermeidbare Umstände vorliegen (§ 651 h BGB). Dies ist in jedem Einzelfall zu prüfen.

Grundsätzlich empfehlen wir Kontakt mit dem Reisebüro bzw. Reiseveranstalter aufzunehmen. Neben Alternativen wie Umbuchungen lässt sich so auch die Möglichkeit einer kostenfreien Stornierung auf Kulanzbasis besprechen. Weitere Informationen zu Reiserücktritten und Stornierungen finden Sie hier .

Quarantäne und Risikogebiete

FAQ

Bei einer Reisewarnung handelt es sich um einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, entsprechende Reisen nicht zu unternehmen.

Die Liste der Risikogebiete, die auf der Webseite des RKI veröffentlicht wird, ist für die Vorschriften zur Quarantäne und Testpflicht von Bedeutung.
Seit dem 8. August 2020 ist jeder Einreisende aus einem Risikogebiet verpflichtet, sich auf eine Corona-Infektion testen zu lassen. Wer negativ getestet wurde, kann dann in seinen Alltag zurückkehren. Damit kann eine Quarantäne vermieden werden.

Dafür wurden an Flughäfen, an Bahnhöfen und an weiteren gut erreichbaren Orten Testzentren eingerichtet. Die Tests sind für Reisende aus Risikogebieten kostenlos. Weitere Fragen und Antworten für Reiserückkehrende bieten die Seite des Bundesgesundheitsministeriums und die Gesundheitsbehörden Ihres Bundeslands.

Wenn Sie sich vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie in der Regel:

  • sich nach der Einreise in Deutschland unmittelbar an ihren Zielort begeben,
  • sich dort häuslich absondern bis ein negatives Testergebnis vorliegt und das negative Testergebnis den zuständigen Behörden, i.d.R. Gesundheitsamt, auf Anforderung nachweisen und
  • sich per E-Mail oder Telefon bei der für Sie zuständigen Behörde, i.d.R. Gesundheitsamt am Wohnort/Unterkunft melden. Wenn Sie im Flugzeug, Schiff, Bus oder Zug eine Aussteigekarte ausgefüllt und abgegeben haben, müssen sie sich nicht erneut nach der Einreise melden.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht bestehen in der Regel bei Transitreisenden, die Deutschland umgehend wieder verlassen, und wenn ein negatives Testergebnis vorliegt. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen werden und muss in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Staat mit vergleichbaren Qualitätsstandards vorgenommen werden.

Bitte beachten Sie, dass es je nach Bundesland Abweichungen bei diesen Regelungen geben kann. Bitte informieren Sie sich bei den Gesundheitsbehörden Ihres Bundeslandes.

Weitere Informationen zu den Quarantänevorschriften und der neu eingeführten Testpflicht finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Änderung der Quarantäneregelungen voraussichtlich ab 8. November:

Nach der neuen Musterverordnung, die die Bundesländer möglichst bis zum 8. November umsetzen sollen, sind insbesondere die folgenden Änderungen zu erwarten:

  • Als Voraufenthalt in einem Risikogebiet gilt ein Aufenthalt zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise.
  • Die Betroffenen müssen sich an ihrem Zielort für 10 Tage häuslich absondern.
  • Die Betroffenen können sich frühestens nach 5 Tagen nach Einreise durch ein negatives Testergebnis von der Pflicht zur häuslichen Absonderung befreien, wenn Sie nicht unter eine Ausnahmebestimmung fallen.

Die Regelungen werden von den Bundesländern umgesetzt. Reisende sollten sich daher immer bei dem Bundesland informieren, in das sie reisen.

Wenn eine Infektion festgestellt wird, entscheiden die Behörden des jeweiligen Landes, welche Maßnahmen ergriffen werden. Die Behörden können dabei wie auch in Deutschland Quarantänemaßnahmen anordnen. Diese gelten auch für Reisende und müssen befolgt werden. Eine Rückreise ist während dieser Zeit in der Regel nicht möglich. Eine mögliche Umbuchung der Rückreise richtet sich auch in diesem Fall nach den Vertragsbindungen des Reiseanbieters.

Die Art und Größenordnung der von den örtlichen Behörden ergriffenen Maßnahmen richtet sich an den jeweiligen Umständen im Einzelfall aus.

Rückreise und Einreise nach Deutschland und Quarantäne

FAQ

Ab 8. November 2020 müssen sich Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, vor ihrer Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.

Seit 17. März 2020 gelten außerdem EU-weit einheitliche Einreisebeschränkungen für nicht notwendige Reisen aus Drittstaaten.

Angesichts der teilweisen Verbesserung der weltweiten epidemiologischen Lage hat der Rat der Europäischen Union hat am 30. Juni 2020 auf Grundlage eines Entwurfs der Kommission eine Empfehlung zu Lockerungen der Einreisebeschränkungen beschlossen. Diese Empfehlung setzt Deutschland ab dem 02. Juli 2020 wie folgt um:

Mit Stand 17. Juli gilt:

- Reisen innerhalb der EU bzw. des Schengen-Raums:

Die zeitweise geltenden Einreisebeschränkungen aus anderen EU-Staaten, Schengen-assoziierten Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) oder Großbritannien sind seit dem 21. Juni 2020 vollständig aufgehoben.

- Einreisen aus Drittstaaten:

Aus einigen Drittstaaten mit geringem Infektionsgeschehen ist die Einreise wieder ohne Einschränkungen möglich. Die aktuelle Liste finden Sie auf der Webseite des BMI.

Auch aus Drittstaaten, die nicht in der vorstehenden Liste aufgeführt sind, kann eine Einreise nach Deutschland erfolgen, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Webseite des BMI.

Von den Staats- und Regierungschefs der EU wurden einheitliche und vorübergehende Einreiserestriktionen für Drittstaaten beschlossen, die einer Visumerteilung entgegenstehen. Diese wurden durch das Bundesinnenministerium umgesetzt. Daher ist eine Einreise und eine Ausstellung von Visa in nur sehr wenigen, in der entsprechenden Anordnung geregelten, Ausnahmefällen möglich. Soweit die Beantragung und Ausstellung von Visa wieder möglich wird, informieren die jeweiligen Botschaften und Konsulate hierüber auf ihren Webseiten.

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