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Rückreise und Einreise nach Deutschland und Quarantäne

15.06.2020 - FAQ

FAQ

In einigen Ländern gibt es weiterhin starke Reisebeschränkungen. Reisende sollten sich über die Webseite und gegebenenfalls auch Social Media-Kanäle ihrer Botschaft informiert halten. Viele Botschaften informieren über diese Kanäle zu den Ausreisemöglichkeiten, die teilweise selbstständig gebucht werden können. Menschen, die darüber hinaus Unterstützung benötigen, sollten die Botschaft direkt kontaktieren.


Das hängt von der Regelung im jeweiligen Bundesland ab. Bitte beachten Sie daher unbedingt die Regelungen in Ihrem Bundesland.

Bund und Länder haben sich auf die Grundzüge einheitlicher Quarantänebestimmungen für Ein- und Rückreisende verständigt. Für die konkrete Umsetzung der Maßnahmen sind die Bundesländer zuständig. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist hierzu internationale Risikogebiete aus, so dass für Reisende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem dieser Gebiete aufgehalten haben, eine Pflicht zur Absonderung bestehen kann.

Einreisende können von dieser Pflicht ausgenommen werden, sofern sie einen höchstens 48 Stunden vor Einreise durchgeführten molekularbiologischen Test (PCR-Test) ausgestellt in einem qualitätsgesicherten (akkreditierten) Labor aus der Länderliste nachweisen können, dass sie nicht mit SARS-CoV2 infiziert sind.


Die vom RKI veröffentlichte Risikobewertung für einzelne Länder erfolgt in Zusammenarbeit zwischen Bundesinnenministerium, Bundesgesundheitsministerium und dem Auswärtigen Amt. Dabei besteht kein direkter Zusammenhang zur Reisewarnung. Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet nicht automatisch, dass für ein Land eine Reisewarnung ausgesprochen wird oder im umgekehrten Fall aufgehoben wird.

Bei den Risikogebieten handelt es sich um Staaten, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des RKI.

Wenn eine Infektion festgestellt wird, entscheiden die Behörden des jeweiligen Landes, welche Maßnahmen ergriffen werden. Die Behörden können dabei wie auch in Deutschland Quarantänemaßnahmen anordnen. Diese gelten auch für Reisende und müssen befolgt werden. Eine Rückreise ist während dieser Zeit in der Regel nicht möglich. Eine mögliche Umbuchung der Rückreise richtet sich auch in diesem Fall nach den Vertragsbindungen des Reiseanbieters.

Die Art und Größenordnung der von den örtlichen Behörden ergriffenen Maßnahmen richtet sich an den jeweiligen Umständen und Entwicklung im Einzelfall aus.


Seit 17. März 2020 gelten EU-weit einheitliche Einreisebeschränkungen für nicht notwendige Reisen aus Drittstaaten.

Angesichts der teilweisen Verbesserung der weltweiten epidemiologischen Lage hat der Rat der Europäischen Union hat am 30. Juni 2020 auf Grundlage eines Entwurfs der Kommission eine Empfehlung zu Lockerungen der Einreisebeschränkungen beschlossen. Diese Empfehlung setzt Deutschland ab dem 02. Juli 2020 wie folgt um:

Mit Stand 2. Juli gilt:

- Reisen innerhalb der EU bzw. des Schengen-Raums:

Die zeitweise geltenden Einreisebeschränkungen aus anderen EU-Staaten, Schengen-assoziierten Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) oder Großbritannien sind seit dem 21. Juni 2020 vollständig aufgehoben.

- Einreisen aus Drittstaaten:

Aus den folgenden Drittstaaten mit geringem Infektionsgeschehen ist ab dem 02. Juli 2020 die Einreise wieder ohne Einschränkungen möglich: Australien, Georgien, Kanada, Montenegro, Neuseeland, Thailand, Tunesien, Uruguay.

Auch aus Drittstaaten, die nicht in der vorstehenden Liste aufgeführt sind, kann eine Einreise nach Deutschland erfolgen, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Webseite des BMI.

Von den Staats- und Regierungschefs der EU wurden einheitliche und vorübergehende Einreiserestriktionen für Drittstaaten beschlossen, die einer Visumerteilung entgegenstehen. Diese wurden durch das Bundesinnenministerium umgesetzt. Daher ist eine Einreise und eine Ausstellung von Visa in nur sehr wenigen, in der entsprechenden Anordnung geregelten, Ausnahmefällen möglich. Soweit die Beantragung und Ausstellung von Visa wieder möglich wird, informieren die jeweiligen Botschaften und Konsulate hierüber auf ihren Webseiten.

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