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Was gilt für mein Urlaubsland und warum?

15.06.2020 - FAQ

FAQ

Die weltweite Reisewarnung wurde für die meisten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein),Großbritannien, Andorra, Monaco, San Marino und Vatikanstaat aufgehoben und durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden. Für andere Länder gilt die Reisewarnung fort, vorerst bis zum 31.08.2020.

Ausnahmen bei europäischen Staaten:

Für Finnland, Norwegen und Schweden wurde die Reisewarnung aufgrund von Einreisebeschränkungen oder des Infektionsgeschehens noch nicht aufgehoben.

Für Großbritannien, Irland und Malta wurde die Reisewarnung am 15. Juni aufgehoben, aber von Reisen wird aufgrund der Quarantänevorschriften abgeraten.

Den stets aktuellsten Stand finden Sie im Wortlaut der Reisewarnung. Diesen finden Sie auch weiter unten unter der Überschrift „Die COVID-19-Reisewarnung im Wortlaut“.

Angaben zu den Überseegebieten eines Landes finden sich den Reise- und Sicherheitshinweisen des entsprechenden Landes: www.diplo.de/sicherreisen


Für andere Länder gilt die Reisewarnung vorerst bis einschließlich 31. August 2020 fort. Eine vorzeitige Aufhebung für einzelne Länder ist aber möglich. Dabei steht die Sicherheit von Reisenden im Vordergrund. Bei dieser Entscheidung spielen insbesondere die Pandemieentwicklung, ein stabiles Gesundheitssystem, stimmige Sicherheitsmaßnahmen für den Tourismus und verlässlichen Hin- und auch Rückreisemöglichkeiten eine wichtige Rolle. Die Faktoren werden laufend geprüft.

Bei der Aufhebung der Reisewarnung spielt eine Vielzahl an Faktoren eine Rolle. Neben dem Infektionsgeschehen gehören dazu Aspekte wie: Bestehen Reisebeschränkungen oder generelle Quarantänevorgaben bei Einreise? Sind Rückreisemöglichkeiten vorhanden und zuverlässig? Ist das Gesundheitssystem für eine Versorgung von Touristen gewappnet? Was passiert bei einer Infektion und welche Quarantänevorschriften gelten für Kontaktpersonen? Wie sieht das Gesundheitskonzept aus?

Diese Fragen konnten zunächst im Rahmen eines Nachbarschaftsdialogs in den vergangenen Wochen im europäischen Rahmen besprochen und koordiniert werden. Das liegt nicht zuletzt an den bereits bestehenden Austauschformaten und den gemeinsamen Regelungen wie der Freizügigkeit.

Die Reisewarnung richtet sich nach der aktuellen Lage. Denn es geht darum,  die Sicherheit für Reisende jetzt zu beurteilen und nicht um frühere Entwicklungen. Überschreitet ein Land die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten 7 Tagen, wird eine Reisewarnung auch wieder ausgesprochen.

Eine vorzeitige Aufhebung der Reisewarnung für einzelne Länder ist möglich, wenn die Gesamtumstände dies zulassen. Dabei findet eine Gesamtbetrachtung statt. Neben den Infektionszahlen werden zum Beispiel auch das Gesundheitssystem, die Rückreisemöglichkeiten, Einreise- und Quarantänevorschriften, Vorgaben bei einer Infektion für Betroffene und Kontaktpersonen berücksichtigt. Die Reisewarnung wird dann angepasst. Eine Vorhersage kann hierfür nicht gemacht werden.

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