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Dualer Diplom-Studiengang Digital Administration und Cyber Security (DACS) (FH)

Duales Studium Digital Administration und Cyber Security

Duales Studium Digital Administration und Cyber Security, © Colourbox.de

11.03.2020 - Artikel

Sie schätzen ein international orientiertes und dynamisches Arbeitsumfeld und arbeiten gerne vor einem spannenden, politischen Hintergrund in einem hochmotivierten Team? Dann melden Sie sich und werden Teil der Auslands-IT des Auswärtigen Amts. Diplomatie digital mitgestalten!

Wir sind die Auslands-IT, der IT-Dienstleister der unmittelbaren Bundesverwaltung für das Ausland. Die Auslands-IT ist ein fester Bestandteil des Auswärtigen Amts. Ob nun Bonn, Berlin, New York, Pretoria oder Singapur, professionelle IT-Dienstleistung erfordert neben dem nötigen Know-How eine örtliche Präsenz und Nähe zu den Kolleginnen und Kollegen an den Auslandsvertretungen. Unter dem Motto „eine IT – weltweit“ stehen wir rund um den Globus für unsere Kolleginnen und Kollegen bereit und haben neben einem 24/7 Support eine echte Georedundanz.

In der Auslands-IT des Auswärtigen Amts sind weltweit ca. 330 Menschen tätig, darunter viele aus den Bereichen Technik, Informatik und Ingenieurswissenschaften. Die überwiegende Anzahl arbeitet an unseren beiden Hauptstandorten Bonn und Berlin. Weitere 50 IT-Beschäftigte sind an internationalen Dienstorten im Einsatz. Sie werden in der Regel für vier Jahre an eine Auslandsvertretung versetzt und nehmen dort regionale IT-Aufgaben wahr.

Berufsbild

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs erfüllen alle Anforderungen, um die künftigen Herausforderungen digitaler Verwaltungsangebote zu bewältigen. Absolventen des Studienzweigs “Cyber Security” bekämpfen die Gefahren der digitalisierten Welt durch IT-Sicherheitsrisiken. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse der Informationssicherheit sowie der IT-Forensik. Mit diesem Wissen arbeiten sie präventiv bei der Absicherung der bestehenden Systeme. Daneben detektieren sie Angriffe oder übernehmen die Verantwortung für die Untersuchungen von Sicherheitsvorfällen.

Voraussetzungen

Folgende Kenntnisse und Voraussetzungen werden erwartet:

  • Sie haben eine zu einem Hochschulstudium berechtigende Schulbildung oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand.
  • Sie sind Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes oder besitzen die Staatsangehörigkeit
    • eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder
    • eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder
    • eines Drittstaates, dem die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung der Berufsqualifikationen eingeräumt haben.
  • Sie bieten die Gewähr dafür, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzutreten und sind nach charakterlichen, geistigen und körperlichen Anlagen für die angestrebte Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes geeignet
  • Es gelten die haushaltsrechtlichen Altersgrenzen nach §48 BHO.
  • Sehr gute Deutschkenntnisse (C2) und gute Englischkenntnisse (B2) 
  • Interesse an Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Hohes Maß an Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit
  • Bereitschaft zur Teamarbeit

Studium: Ablauf und Inhalt

Das Auswärtige Amt stellt jährlich mehrere Studienplätze für Diplom-Verwaltungswirt/innen (m/w/div.) (DACS) (FH) zur Verfügung. Die Studierenden werden zum Beamten/zur Beamtin auf Widerruf ernannt und führen die Dienstbezeichnung Regierungsinspektoranwärter/in.

Ablauf des Studiums

Das Studium ist auf regelmäßig drei Jahre angelegt und startet jedes Jahr im April und Oktober. Die insgesamt sechs Semester setzen sich aus vier fachtheoretischen und zwei berufspraktischen Semestern zusammen. Das ersten, zweiten, vierten und sechsten Semester sind den fachtheoretischen Inhalten gewidmet. Im dritten und fünften Semester werden die Studierenden unter Federführung der HS Bund in Praktikumsbehörden ausgebildet und setzen die in den Theorieintervallen erworbenen Kenntnisse an konkreten Fällen der Praxis um, vertiefen und erweitern sie. Im Verlauf des Studiums wird eine Praktikumsbehörde festgelegt, bei der beide Praktika absolviert werden. Nach erfolgreichem Abschluss wechseln die Studierenden in der Regel zu der Behörde, die sie im Rahmen der Praktika bereits eingehend kennengelernt haben.

In Abstimmung mit ihrer Praktikumsbehörde entscheiden sich die Studierenden für einen der beiden Schwerpunkte des Studiengangs. Es werden die Zweige “Digital Administration” und “Cyber Security” angeboten. Absolventinnen und Absolventen des zu wählenden Studienzweigs “Digital Administration” sind Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Digitalisierung und übernehmen z. B. Verantwortung bei der Überführung bestehender Verwaltungsprozesse in digitalisierte Angebote. Hierzu verwenden Sie Methoden des Projektmanagements und agile Methoden der Softwareentwicklung. Dabei wissen die Absolventinnen und Absolventen um aktuelle Trends und können diese gezielt einsetzen.

Absolventinnen und Absolventen des Studienzweigs “Cyber Security” bekämpfen die Gefahren der digitalisierten Welt durch IT-Sicherheitsrisiken. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse der Informationssicherheit, der IT-Forensik sowie der angrenzenden Gebiete. Mit diesem Wissen arbeiten sie präventiv bei der Absicherung der bestehenden Systeme. Daneben detektieren sie Angriffe oder übernehmen die Verantwortung für die Untersuchungen von Sicherheitsvorfällen.

Mit erfolgreichem Abschluss des Studiums wird den Studierenden der Diplomgrad „Diplom-Verwaltungswirt/in – Digital Administration and Cyber Security (FH)“ verliehen.

Inhalte des Studiums

Der Diplom-Studiengang Digital Administration and Cyber Security ist ein dualer Studiengang an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs erfüllen die Anforderungen, die künftigen Herausforderungen der digitalen Verwaltung zu bewältigen. Das Studium vermittelt in enger Verbindung von Wissenschaft und Praxis sowohl die wissenschaftlichen Methoden und Kenntnisse als auch die berufspraktischen Fähigkeiten und Kenntnisse, die für die Erfüllung der Aufgaben im gehobenen Dienst der Bundesverwaltung mit Schwerpunkt “Digital Administration and Cyber Security” erforderlich sind. Es soll die Studierenden zugleich zu verantwortlichem Handeln in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat sowie zur Tätigkeit im Kontext der Digitalisierung der Bundesverwaltung und der Sicherheit von deren IT-Systemen befähigen. Die Zusammensetzung des Studiums aus Inhalten der Informatik im weiteren Sinne und Inhalten der Verwaltungswissenschaften trägt diesen Zielsetzungen Rechnung.

Bezahlung schon während des Studiums

Während der Ausbildung erhalten die Studierenden Anwärterbezüge, werden also für das Studium bezahlt. Diese betragen derzeit rund 1.330,- Euro für Alleinstehende und 1.597,47 Euro für Verheiratete mit einem Kind. Diese Angaben beziehen sich auf die monatlichen Bruttobezüge (Stand August 2018) und erfolgen ohne Gewähr. Studiengebühren entstehen nicht.

Prüfungen

Nach dem Grundstudium (2 Semester) müssen Sie in einer Zwischenprüfung nachweisen, dass das notwendige Grundlagenwissen für das weitere Studium vorhanden ist. Im Hauptstudium sind einzelne Modulprüfungen zu belegen, die sowohl schriftlich als auch mündlich durchgeführt werden können. Die abschließende Diplomprüfung des Studiengangs ist zugleich die Laufbahnprüfung im beamtenrechtlichen Sinne, die zur Laufbahnbefähigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst mit den Schwerpunkten führt.

Abschluss: Diplom-Verwaltungswirt/in (DACS) (FH)

Nach erfolgreichem Abschluss des dreijährigen Studiums werden Sie zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/in – Schwerpunkt Cyber Security (FH) oder Schwerpunkt Digital Administration (FH) ernannt. Die Absolventinnen und Absolventen haben dann ausgezeichnete Übernahmechancen und die Aussicht auf ein Berufsleben mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in Schnittstellenbereichen aus Informatik und Verwaltung. Gleichzeitig werden Sie zum Beamten auf Probe/zur Beamtin auf Probe ernannt. Sofern die beamtenrechtlich erforderliche Probezeit nach der Ausbildung erfolgreich absolviert wurde, erfolgt eine Verbeamtung auf Lebenszeit.

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren gliedert sich in zwei Teile und wird von der Hochschule des Bundes durchgeführt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden Sie bei Erfüllung der Voraussetzungen zu einem schriftlichen Auswahlverfahren eingeladen. Diesen Online-Test können Sie bequem von jedem Internetrechner durchführen. Diejenigen Bewerberinnen und Bewerber, die den schriftlichen Teil des Auswahlverfahrens erfolgreich absolvieren, werden vom Auswahlausschuss zum mündlichen Teil des Verfahrens eingeladen. Diese werden ab Mitte Juni mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule und der Praktikumsbehörde durchgeführt.

Nach einem erfolgreichen Auswahlverfahren und vor einer eventuellen Einstellung ist die gesundheitliche Eignung nachzuweisen sowie eine Sicherheitsüberprüfung („Ü2“) nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG des Bundes) mit positiv abgeschlossenem Ergebnis zu durchlaufen.

Bewerbung

Bitte füllen Sie hier den Bewerbungsbogen der Hochschule des Bundes aus.

Im Verlauf müssen Sie die gewünschten Studienschwerpunkte (“Digital Administration” oder “Cyber Security”) auswählen. Bei einer Mehrfachauswahl werden wir dann gemeinsam mit Ihnen eine Entscheidung für den Schwerpunkt treffen. Kommen wir als Einstellungsbehörde für Sie in Frage und möchten Sie die Auslands-IT in den Praktika kennenlernen, wählen Sie bitte das Auswärtige Amt prioritär aus. Aber auch mit zweiter oder dritter Priorität lernen Sie die Auslands-IT ggf. kennen. Im Regelfall wird die Praktikumsbehörde zu Ihrer Einstellungsbehörde nach erfolgreichem Studienabschluss.

Bitte laden Sie dort Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf, Schul- und/ oder Arbeitszeugnisse, sonstige Leistungsnachweise) in einer zusammenhängenden PDF-Datei (max. 10 MB) bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist hoch. Es werden grundsätzlich nur vollständige Bewerbungen berücksichtigt. Schriftlich eingereichte Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich begrüßt. Menschen mit Migrationshintergrund bringen Sprachkenntnisse und Kenntnisse über andere Kulturen mit, die wir im öffentlichen Dienst gut gebrauchen können.

Das Auswärtige Amt fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung entsprechend der gesetzlichen Grundlagen bevorzugt berücksichtigt. Von schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Auskünfte

Fragen zum Berufsbild oder zum Auswahlverfahren können Sie gerne an Herrn Völker unter der Telefonnummer 030 1817-4552 richten. Weitergehende Informationen zur Auslands-IT finden Sie auch in diesem Flyer.

Weiterführende Informationen

Die berufstheoretischen Ausbildungszeiten absolvieren die Studierenden an der Hochschule des Bundes in Brühl. Auf der Internetseite der Hochschule erhalten Sie weitere Informationen zum Studiengang.

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