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Die 74. Crew stellt sich vor

Gruppenfoto der 74. Crew

Die 74. Crew stellt sich vor., © AA / Glanzlicht Fotostudio

02.05.2019 - Artikel

Die 74. Crew hat am 02.05.2019 ihren 12-monatigen Vorbereitungsdienst in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin-Tegel begonnen.

In den kommenden Monaten bereiten sich die Nachwuchsdiplomaten auf ein abwechslungsreiches Berufsleben im Auswärtigen Dienst vor, das sie im nächsten Sommer in alle Welt führen wird. Hier stellen sie sich vor und berichten, was sie bis zum Eintritt ins Auswärtige Amt gemacht haben:

Isabelle Bodin (*1982)

nahm nach dem Abitur ein wirtschaftswissenschaftliches Studium in Lille (Frankreich) auf. 2002 bis 2005 absolvierte die gebürtige Berlinerin das duale Studium für den gehobenen Auswärtigen Dienst. Ihre Auslandsverwendungen führten sie nach Spanien, Rumänien und Belgien, wo sie in den Bereichen Politik, Presse, Wirtschaft und Rechts- und Konsularwesen arbeitete. In der Zentrale des Auswärtigen Amts war sie im Protokoll sowie als persönliche Mitarbeiterin des Abteilungsleiters für Wirtschaft und Nachhaltige Entwicklung tätig. Sie studiert im Masterstudiengang „Governance“ an der Fernuniversität in Hagen und spricht neben Französisch und Englisch auch Spanisch, Niederländisch und etwas Rumänisch.

Julia-Henriette Bräuer (*1990)

wuchs in Berlin auf und zog nach dem Abitur mit dem Rucksack durch Australien, bevor sie ein Jahr als Au-pair-Mädchen in Paris verbrachte. Sie studierte Angewandte Politikwissenschaften im deutsch-französischen Doppelstudiengang der Universität Freiburg im Breisgau und dem Institut d'Études Politiques d'Aix-en-Provence. Im Anschluss absolvierte sie - von der Friedrich-Ebert-Stiftung gefördert - einen Master in European Affairs an SciencesPo Paris. Praktische Erfahrungen sammelte sie unter anderem bei der Deutschen Botschaft Paris, der Deutschen Botschaft Singapur, der Deutschen Welle und dem ZDF. Bis zu ihrem Eintritt in den Auswärtigen Dienst arbeitete sie drei Jahre in der Europäischen Kommission in Brüssel in der Generaldirektion Kommunikation, zuletzt in der Presseabteilung. Neben Englisch und Französisch verfügt sie auch über Italienischkenntnisse. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. 

Prof. Dr. Remigius Bunia (*1977)

wurde in Loslau (Polen) geboren. In Bonn und Paris studierte er, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes, Mathematik und Germanistik. Nach der Promotion arbeitete er an mehreren Universitäten als Wissenschaftler, zuletzt als Professor auf Zeit in Berlin. Er hatte Gastdozenturen in Brasilien, Frankreich, Italien, Kanada und den USA inne. Nach seiner wissenschaftlichen Karriere war er als Erfinder und Programmierer unternehmerisch tätig und unterrichtete Deutsch in Integrationskursen. Er interessiert sich für Sprachen, Turnschuhe und Kulinarik.

Marcel Consten (*1976)

geboren in Frankreich, verbrachte er Kindheit und Jugend abwechselnd zwischen Rheinland, Russland und dem arabischen Raum. Nach einem kurzen Intermezzo an der Universität Bonn trat er 1996 in den gehobenen Auswärtigen Dienst ein. Dieser führte ihn u.a. auf Posten nach Indien, Albanien, den USA, Jamaika, Afghanistan und Island. Überall, wo er bislang war, gehörte immer auch Kulturarbeit und der internationale Kulturaustausch mit zu seinen Aufgaben. In seiner Freizeit steht er entweder in der Küche, schraubt an klassischen Rennrädern herum oder spielt Ukulele. Er spricht immer noch ein klein wenig Arabisch und Russisch und weiß seit Island nicht nur, wie man Eyjafjallajökull korrekt ausspricht.

Matthias Dold (21.10.1990)

wuchs als Amtskind in Bonn, Nepal, Israel, Südafrika und Berlin auf. Nach dem Abitur studierte er Geschichte und Englisch an der FU Berlin und absolvierte danach einen deutsch-französischen Master in Geschichte in Tübingen und Aix-en-Provence. Schließlich schloss er noch einen zweiten Master in Europawissenschaften an der FU, TU und HU Berlin ab. Nach dem Studium arbeitete er rund ein Jahr lang in einer Berliner Agentur für Politikberatung. Er spielt seit vielen Jahren Rugby, zuletzt als Kapitän beim Berliner Rugby Club in der 1. Bundesliga.

Dr. Hannah Elena Dönges (*1986)

sammelte berufliche Erfahrungen u.a. mit der Brookings Institution in Washington, DC, dem Center for Humanitarian Dialogue in Nairobi und der Small Arms Survey in Genf. Im Rahmen ihrer Promotion in Politikwissenschaften/Internationalen Beziehungen am Genfer Graduate Institute untersuchte die gebürtige Berlinerin die Rolle internationaler Organisationen für den Schutz von Zivilisten. Zuletzt arbeitete sie als Referentin für Kleinwaffenkontrolle sowie sicherheitspolitische Aspekte der Agenda 2030 für die Nachhaltigkeit im Auswärtigen Amt.

Hannah Elten (*1993)

wuchs in der Nähe von Mönchengladbach auf und studierte zunächst Politische Ökonomie und Asienstudien an der Sciences Po Paris sowie der University of Sydney. Als Schwarzman Scholar absolvierte sie anschließend ein Masterstudium in Public Policy an der Tsinghua Universität in Peking. Verschiedene Praktika führten sie nach Tunesien, Taiwan, die USA und Kambodscha. Zuletzt arbeitete sie am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in einem Forschungsprojekt zu den Effekten deutscher Cash-for-Work Programme in Jordanien.

Dr. Anna Faure (*1987)

studierte an der Bucerius Law School in Hamburg und an der Sciences Po Paris Rechtswissenschaften. Nach anschließender Promotion führte sie das Referendariat unter anderem an die ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York und zu einer spanischen Wirtschaftskanzlei in Barcelona. Sie begeistert sich für Literatur und Fotografie und lernt gerade Arabisch.

Andreas Feil (*1991)

entstammt dem schönen Chiemgau. Nach seiner Ausbildung zum Koch erlangte er das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Danach brach er zur ersten von mittlerweile sieben Chinareisen auf. Von dort brachte er neben tiefgehenden Kenntnissen von Land und Sprache auch seine jetzige Ehefrau mit. In der Zwischenzeit studierte er Theologie und Sinologie an der LMU München. Außer Chinesisch und Englisch spricht er Französisch, Spanisch und ein wenig Türkisch.

Anne Finger Harries (*1979)

studierte Politik- und Rechtswissenschaften sowie Französisch in Bonn und an der FU Berlin. Sie arbeitete an der SWP Berlin, am IFSH in Hamburg und zuletzt am King’s College London vor allem zu Themen nuklearer Rüstungskontrolle. Zudem lehrte sie u.a. am IFSH, an der TUHH und der Helmut-Schmidt-Universität. 2015 bis 2016 war sie als Referentin am Auswärtigen Amt für das Biowaffenübereinkommen und Fragen des syrischen Chemiewaffenprogramms zuständig. Im Rahmen von Forschungsaufenthalten war sie auch am CIDP in Kingston/Kanada und an der FRS in Paris.

Christoph Fischer (*1985)

geboren und aufgewachsen im schönen Frankfurt am Main, zog es ihn zum Studium der Philosophie und Volkswirtschaftslehre zunächst nach Mainz und später nach Bayreuth, von wo aus auch ein Studienaufenthalt in Chengdu, China, folgte. Erste Berufserfahrung mit internationalem Bezug sammelte er während des Studiums im Sekretariat von Transparency International. Vor seinem Wechsel zum Auswärtigen Amt arbeitete er für die Deutsche Bundesbank an bankaufsichtlichen Risikoanalysen und Grundsatzfragen des europäischen Finanzaufsichtsrahmens. Er spricht auch etwas Chinesisch.

Fabio Freud (*1990)

wuchs in der Nähe von Stuttgart auf und studierte Politikwissenschaft und Ethnologie in Mainz, Berlin und Port Elizabeth. Im Zuge seines einjährigen Zivilersatzdiensts arbeitete er bei einer lokalen NRO in Benin. Er absolvierte Praktika in den Referaten Kultur und Presse der deutschen Botschaft Pretoria, in einer deutsch-südafrikanischen NRO in Port Elizabeth und im Deutschen Bundestag. Zuletzt organisierte er ein mehrtägiges Seminar für Nachwuchskräfte verschiedener Bundesministerien zu ressortgemeinsamem Engagement in fragilen Staaten. Er spricht Französisch, Italienisch und Spanisch.

Marja Freudenberg (*1987)

verbrachte ihre Kindheit im Ausland und in Berlin. Nach dem Bachelorstudium der Politikwissenschaften in Bremen und Washington DC absolvierte sie ein Masterstudium der Europawissenschaften in Frankfurt (Oder) und am IEP de Strasbourg. Sie arbeitete unter anderem als Politikberaterin in Brüssel und zuletzt als Referentin im Stab der EU-Beziehungen zu der Östlichen Partnerschaft, Russland und Zentralasien im Auswärtigen Amt. Sie spricht Englisch und Französisch. 

Niko Fritscher (*1989)

stammt aus Koblenz. Nach dem Abitur studierte er Jura mit dem Schwerpunkt Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie für ein Jahr am King’s College London. Während seines Studiums führten ihn Praktika nach St. Petersburg in die Repräsentanz einer deutschen Rechtsanwaltskanzlei sowie an die Deutschen Botschaften in Kathmandu und Moskau. Sein Referendariat mit Stationen u.a. im Bundeskanzleramt und im Bundespräsidialamt absolvierte er beim Landgericht Potsdam. Zuletzt war er als Referent im Bundesministerium des Innern tätig.

Alina Gansen (*1987)

wuchs in Leverkusen, Pittsburgh, Seeburg und Toulouse auf. Daraufhin studierte sie Rechtswissenschaften gefördert durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes in Passau und Berlin mit einer Station in Nanjing. Das Rechtsreferendariat führte sie unter anderem nach Brüssel zur Europäischen Kommission und nach Tokio. Sie arbeitete danach als Rechtsanwältin im Gesellschaftsrecht in Frankfurt, um in Anschluss einen LLM an der Stanford Law School zu absolvieren. Zuletzt arbeitete sie für einen französischen Hedge Fonds in Paris.

Eva Gutjahr (*1980)

wuchs in der Nähe von Heidelberg auf. Nach dem Abitur studierte sie Ethnologie und Politikwissenschaft in Heidelberg, Freiburg und Santiago de Chile. Vor ihrem Eintritt in den Auswärtigen Dienst war sie für verschiedene Internationale Organisationen im Sudan, Sri Lanka und Kosovo im Einsatz. Zuletzt war sie stellvertretende Leiterin des Europarat-Büros in der Republik Moldau. Neben Englisch und Spanisch spricht Eva auch etwas Französisch, Niederländisch und Albanisch. Außerdem engagiert sie sich ehrenamtlich als Yogalehrerin, zum Beispiel an Kosovos erster Yogaschule.

Siyuan He (*1988)

kam in Guangzhou (VR China) zur Welt und wuchs im Sieger- und Schwabenland auf. Nach dem Abitur zog sie in die schöne Bundeshauptstadt, wo sie Chinastudien studierte. Dem folgte ein Masterstudium in Global Studies, welches sie nach Buenos Aires und Neu-Delhi brachte. Während ihres Studiums arbeitete sie unter anderem als Journalistin, Dolmetscherin und Übersetzerin für Deutsch, Englisch und Mandarin. Außerdem spricht sie Französisch, Spanisch und Amharisch, das sie während ihres Praktikums bei der GIZ in Addis Abeba gelernt hat.

Ana Shanti Helm (* 1988)

aufgewachsen in N’Djamena, Amman, Riad, Bonn und Tokio, kehrte sie nach dem Abitur in Japan nach Deutschland zurück, um Rechtswissenschaft in Münster sowie in Reims zu studieren. Zudem arbeitete sie im Justitiariat der geisteswissenschaftlichen Max-Weber-Stiftung und engagierte sich als Lesepatin im Verein Mentor. Das Referendariat führte sie in das Bundesinnenministerium sowie an die deutsche Botschaft Daressalam. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre im Rechtsreferat des Eisenbahn-Bundesamtes sowie als Prozessreferentin in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amts.

Lars Hennig (*1990)

Geboren in Erlangen, studierte er Volkswirtschaft und Verkehrsingenieurwesen an der TU Dresden und, als Endriss-Preisträger, an der Universität Zaragoza. Während des Studiums sammelte er praktische Erfahrungen beim Delegierten der Deutschen Wirtschaft und der deutschen Botschaft in Washington, DC, in einem Abgeordnetenbüro des Europaparlaments, bei Schaeffler Technologies und in der Entwicklungszusammenarbeit. Im Anschluss arbeitete er als Referent für Klima- und Umweltaußenpolitik im Auswärtigen Amt. Er spricht Spanisch und verfügt über fortgeschrittene Kenntnisse im Mittelhochfränkischen.

Dr. Moritz Heuser (*1981)

ist in Euskirchen aufgewachsen. Nach dem Wehrdienst studierte er Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Bonn und Mailand. Anschließend promovierte er als Stipendiat des Arbeitskreises Wirtschaft und Recht über ein gesellschaftsrechtliches Thema. Während der Ausbildung war er u.a. zweimal an der Deutschen Botschaft Moskau eingesetzt und absolvierte ein Praktikum bei der AHK Italien. Zuletzt arbeitete er als Anwalt im Bereich Corporate/M&A bei einer US-Kanzlei in Berlin und zeitweise San Francisco. Moritz ist leidenschaftlicher Volleyballer. Er spricht auch Russisch, Italienisch und etwas Spanisch.

Julia Höffmann (*1984)

ist in Bremen geboren und in Berlin aufgewachsen. Sie studierte internationale und europäische Politik an der Aberystwyth University in Wales und an der Sciences Po Strasbourg, sowie Contemporary India an der University of Oxford. Nach dem Studium war sie acht Jahre bei verschiedenen Organisationen der Vereinten Nationen tätig, unter anderem als Referentin im Leitungsstab von UNICEF in New York, im Kinderschutz in Marokko und der Demokratischen Republik Kongo und im Umwelt- und Klimaschutz in Südafrika und Indonesien. Zuletzt koordinierte sie ein Projekt zur Bekämpfung von Mangelernährung von Kindern in Aceh, Indonesien.

Elisa Hörhager (*1988)

hat die Europaschule in Luxembourg besucht und studierte Angewandte Politikwissenschaft in Freiburg und an dem IEP in Aix-en-Provence. Anschließend ging Sie mit einem Stipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum College of Europe in Brügge für ein Postgraduierten-MA in EU Internationale Beziehungen und Diplomatie. Zwischenzeitlich absolvierte sie ein Bachelorstudium in Sinologie. Nach ihrem Studium forschte und publizierte sie als Politikwissenschaftlerin an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, bevor Sie zweieinhalb Jahre als entsandte Referentin an der Deutschen Botschaft in Peking tätig war. Sie spricht fließend Englisch, Französisch und Mandarin Chinesisch. 

Dominik Horneber (*1986)

wuchs im ländlichen Franken auf. Nach Auslandsaufenthalten in Kanada und Tansania studierte er in Berlin, St Andrews und Sussex Regionalstudien Asien/Afrika, Governance und Entwicklung. Nach Abschluss seines Masters war er mehrere Jahre für die Vereinten Nationen in Südost- und Ostasien tätig, davon zwei Jahre in Myanmar. Die vergangenen beiden Jahre arbeitete er im Auswärtigen Amt, zuletzt als Referent für humanitäre Hilfe in Afrika, und war dort unter anderem für die Organisation der Tschadseekonferenz verantwortlich. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.   

Ying Huang (*1984)

geboren in Regensburg, wuchs dort und in Taiwan auf und verbrachte während der Schulzeit ein Austauschjahr in Schweden. Nach dem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen in Berlin arbeitete sie für vier Jahre als Parlamentsjuristin im Berliner Abgeordnetenhaus. Zuletzt war sie zwei Jahre lang Referentin in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes. Sie spricht Chinesisch und Schwedisch und macht Musik.

Elisabeth Jenschke (*1991)

ist gebürtige Bad’nerin und sammelte erste Auslandserfahrung während eines Schüleraustauschs in Utah, USA. Nach einem Freiwilligendienst im Libanon studierte sie Sozial-, Nahost- und Migrationswissenschaften in Frankreich, Italien und Großbritannien und kehrte auch für ein Semester nach Beirut zurück. Praktika in der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament führten sie zur Internationalen Organisation für Migration und zuletzt in das Referat für Biologische und Chemische Waffen des Auswärtigen Amtes.

Anna John (*1988)

aufgewachsen bei Darmstadt, studierte zunächst internationale BWL in Mannheim mit Auslandsaufenthalten in Frankreich und Kenia. Nach ihrem Bachelor war sie mehrere Jahre im Bereich politische Kommunikation tätig und organisierte diverse Dialogformate in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Ihren Master absolvierte sie anschließend in Public Policy & Human Development an der Maastricht University mit Schwerpunkt auf Soziale Sicherung. Es folgte ein Einsatz in einem Cash Transfer Programm von UNICEF in Jordanien. Zuletzt war sie als Projektmanagerin für Ghana und Nigeria in einem globalen Migrationsvorhaben der GIZ tätig.

Franziska Koch (*1989)

wuchs im wunderschönen Hamburg auf und verbrachte während der Schulzeit ein Austauschjahr in den USA. Nach dem Abitur zog sie nach Maastricht, um dort European Studies zu studieren. Aufgrund ihres großen Interesses an China ging sie nach dem Bachelorstudium im Rahmen des ‚kulturweit’-Freiwilligendienstes an die Sun Yat-sen Universität, wo sie ein Jahr beim Deutschen Akademischen Austauschdienst tätig war. Anschließend zog sie nach Brügge, um dort ihren Masterabschluss am College of Europe abzulegen. Ihre Begeisterung für die Europäische Union führte sie dann nach Brüssel, wo sie die letzten fünf Jahre unter anderem für eine Public Affairs Beratung und die Europäische Kommission tätig war. Zuletzt arbeitete sie im Pressereferat der Kommission an Finanz- und Steuerthemen.  Neben Englisch und Französisch spricht sie auch Italienisch, Spanisch, Niederländisch und Chinesisch.

Ann-Jasmin Krabatsch (*1982)

Aufgewachsen in der schwäbischen Weinregion Stromberg-Kraichgau bei Stuttgart, entdeckte sie als Schülerin während eines Auslandsaufenthaltes in Frankreich ihre Liebe zum Nachbarland und zum Reisen. Sie studierte zunächst Public Management mit Schwerpunkt Europastudien in Kehl, bevor sie ihren Master in Internationalen Beziehungen und Wirtschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Université Paris-Est ablegte. Nach dem Studium arbeitete sie u.a. bei der Brüssler Regionalvertretung von West Midlands und beim Land Baden-Württemberg. Sie war die letzten sechs Jahre in der Europäischen Kommission für die internationale Zusammenarbeit im Donau- und Alpenraum zuständig und hat so ihr großes Interesse für Kooperationen im Umweltbereich entdeckt. Die begeisterte Europäerin spricht neben Französisch und Spanisch etwas Griechisch und lernt Arabisch.

Magdalena Krakau (*1992)

kommt ursprünglich aus dem schönen Ruhrgebiet. Spätestens seit einem ersten längeren Auslandsaufenthalt in den kanadischen Rocky Mountains begeistert sie sich für fremde Länder. Mit neunzehn Jahren begab sie sich allein auf Weltreise. In den folgenden Jahren vertiefte sie ihr akademisches Verständnis für globale Zusammenhänge im Studium der internationalen Beziehungen an der University of Sheffield, der Australian National University und Sciences Po Paris. Praktische Erfahrungen sammelte sie in Nichtregierungsorganisationen, an der deutschen Botschaft in Ottawa und an der deutsch-französischen Industrie- und Handelskammer in Paris. Ihre freie Zeit verbringt sie gerne in der Natur. 

Hanna Bianca Krebs (*1986)

wuchs in Tokyo und Berlin auf. Nach einem Bachelor mit Schwerpunkt Mandarin an der Universität Bonn und der National Taiwan University zog es sie an die London School of Economics für einen Master in der Geschichte internationaler Beziehungen. Nach über fünf Jahren in London in der Privatwirtschaft und in einem Think Tank arbeitete sie ab 2016 als Journalistin für einen japanischen Nachrichtensender in Berlin. 2018 arbeitete sie für eine Hilfsorganisation für Seenotrettung im Mittelmeer, sowohl im Feld als auch in der deutschen Zentrale. Zuletzt war sie als Redakteurin bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik beschäftigt. Sie hat Kenntnisse in insgesamt acht Sprachen.

Johanna Michaela Kumpf (*1984)

studierte Rechtswissenschaft und Internationales Recht in Heidelberg, Genf und Berlin und hospitierte u.a. bei der EU-Bürgerberaterin und in der Botschaft Paris. Nach dem Referendariat mit Stationen im Klimaschutzreferat des Auswärtigen Amtes und bei einem transatlantischen Beratungsunternehmen in New York war sie zunächst mehrere Jahre Rechtsanwältin für Vergabe- und Vertragsrecht in einer Wirtschaftskanzlei. Dann folgte eine zweijährige Tätigkeit im Referat für Staats- und Verwaltungsrecht des Auswärtigen Amtes. Zuletzt war sie Justiziarin in einem öffentlichen Unternehmen. Sie spricht Tschechisch und auch etwas Italienisch und Hindi.

Christian Küsters (*1989)

wuchs auf einem Bauernhof in der Nähe von Kleve, Nordrhein-Westfalen, auf. Er studierte Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen in Münster und Aarhus, Dänemark. Anschließend arbeitete er für die Europäische Kommission in Brüssel sowie für die SPD im Bundestagswahlkampf 2017. Zuletzt beriet er in Berlin für Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation GmbH Kunden aus dem öffentlichen Sektor sowie der Digitalwirtschaft. Privat engagiert er sich im Bereich Flucht und Migration, begeistert sich trotz fehlender Begabung für Musik und zwingt sich halbwegs regelmäßig zu sportlichen Aktivitäten.

Dr. Sebastian Leuschner (*1985)

studierte European Studies in Magdeburg und Stockholm und Rechtswissenschaft in Berlin. Nach dem Studium war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Sozietät lindenpartners in Berlin und am Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Während und nach seiner Promotion zum europäischen Verfassungsrecht am Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft absolvierte er das Referendariat am Kammergericht Berlin mit Stagen im Bundesinnenministerium und an der deutschen Botschaft in Washington, D.C. Anschließend arbeitete er als Referent im Arbeitsstab der Vizepräsidentin im Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit sowie in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amts, in der er für zivil- und urheberrechtliche Fragen sowie Amtshaftungsfälle zuständig war. Als überzeugter Europäer fühlt er sich dem europäischen Unionsprojekt besonders verbunden.

Lena Link (*1983)

wuchs im Rheinland als Kind abenteuerlustiger Eltern auf, die ihr früh die Liebe für die weite Welt ins Herz legten. Schon zu Schulzeiten ließ sie keine Gelegenheit aus, ins Ausland zu gehen. Nach dem Abitur leistete sie Freiwilligenarbeit in Peru und Ecuador und ließ sich in England zur Barkeeperin ausbilden. Anschließend studierte sie Volkswirtschaftslehre in Köln, Paris und St. Petersburg. Sie war u.a. bei der Deutschen Botschaft in Panama, der AHK in Algerien, der GIZ in Georgien und Serbien und der Weltbank in Washington D.C. tätig. Zuletzt arbeitete sie als Referentin in der Wirtschaftsabteilung des Auswärtigen Amts. Sie lebt mit Partner und kleinem Sohn im tiefen Osten Berlins.

Leonie Lorenz (*1988)

ist in Berlin geboren und dort in einem sehr internationalen Umfeld aufgewachsen. Nach dem Studium von Politikwissenschaft und internationalem öffentlichen Management an der Freien Universität Berlin und dem Institut d’Études Politiques de Paris arbeitete sie zunächst zum Thema Geschlechtergerechtigkeit mit UN Women in Vietnam und der GIZ in Ruanda. Danach war Leonie vier Jahre als Junior Professional und später als fachliche Beraterin für Menschenrechtsfragen in der EU Delegation im Sudan tätig. Zuletzt koordinierte sie in Berlin bei der NGO Democracy Reporting International Projekte zum demokratischen Reformprozess in Tunesien und betreute als Projektmanagerin bei der Berghof Foundation deutsche Mediationsinitiativen für den Friedensprozess im Sudan und den nationalen Dialog in Äthiopien. Leonie spricht Spanisch und ein wenig Arabisch.

Swantje Maecker (*1989)

wuchs in Schleswig-Holstein auf. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Schwerpunkt Deutsche und Internationale Strafrechtspflege. Im Anschluss an das erste Staatsexamen absolvierte sie ein vom DAAD gefördertes LL.M.-Studium am King’s College London. Im Rahmen ihres Referendariats führten sie Stationen in eine Kanzlei mit europarechtlichem Schwerpunkt, die Zentrale des Auswärtigen Amtes und die Deutsche Botschaft in Tel Aviv. Nach dem zweiten Staatsexamen sammelte sie Berufserfahrung in einer großen Wirtschaftskanzlei. Zuletzt arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Lehrstuhl im Bereich des Völkerstrafrechts und promovierte zum völkerstrafrechtlichen Schutz von Kulturerbe.

Philip Marsden (*1979)

absolvierte sein Studium der Medienwissenschaft in Ilmenau und Kopenhagen.
In über zehn Jahren als Projektleiter in der Marktforschungs- und Softwarebranche konnte der gebürtige Aachener vielfältige internationale Erfahrung sammeln. Seine letzte berufliche Station führte ihn als GIZ-Entwicklungshelfer mit seiner Familie nach Samoa, wo er für das regionale Umwelt- und Klimawandelprogramm im Knowledge Management tätig war. Der deutsch-englische Muttersprachler spricht auch Dänisch.

Markus Mayr (*1985)

war vor seinem Eintritt in den Auswärtigen Dienst als politischer Referent im Büro des Sonderberaters des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für den Friedensprozess in Zypern tätig. Vorher arbeitete er mehrere Jahre im Sekretariat der Vereinten Nationen in New York in den Bereichen Konfliktprävention, Mediation und politische Analyse, sowie in den Brüsseler Büros der Stiftung Wissenschaft und Politik und des Carnegie Endowment for International Peace. Sein Studium der Staatswissenschaften und des Völkerrechts absolvierte er in Passau, Helsinki und Brüssel. Er wurde in Augsburg geboren.

Lorena Mohr (*1993)

studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Internationale Beziehungen in Würzburg, Peking und Barcelona. Während des Studiums sammelte sie erste praktische Erfahrung in der Zentrale des Auswärtigen Amtes und in der EU Delegation in Neu Delhi. Zuletzt arbeitete sie für eine internationale NGO im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe auf EU-Ebene in Brüssel und später in Deutschland. Lorena spricht fließend Spanisch und verfügt über Grundkenntnisse in Französisch und Mandarin.

Arend Müller (*1991)

in Bremerhaven geboren und an der Nordseeküste aufgewachsen. Kann sich durch seine Auslandsaufenthalte auf Niederländisch und Russisch verständigen und traute sich, dank seiner Freundin, Polnisch zu lernen. Mit seinen Großeltern spricht er weiterhin Plattdeutsch. Sein Studium der Politik- und Kulturwissenschaft – mit (mittel-)osteuropäischem Schwerpunkt – absolvierte er in Potsdam, Halle (Saale), Rotterdam, Kaliningrad und Warschau. Nach dem Studium war er als Sprachmittler (Deutsch-Polnisch) im Logistiksektor tätig. Er lernt momentan Japanisch und verbessert sein Französisch.

Julia Neblich (*1982)

trat 2002 in den gehobenen Auswärtigen Dienst ein. Nach einem Praktikum am Generalkonsulat Shanghai wurde sie auf ihrem ersten Auslandsposten im Rechts- und Konsularreferat der Botschaft Bangkok eingesetzt und leitete dort die Visa- und Passstelle. Auf ihrer nächsten Station am Generalkonsulat Los Angeles arbeitete sie überwiegend im Presse- und Öffentlichkeitsbereich. Ihr erster Posten in der Zentrale in Berlin führte sie ins Parlaments- und Kabinettsreferat, wo sie für Kabinettangelegenheiten und den Auswärtigen Ausschuss zuständig war. Zuletzt war sie im Büro Staatssekretäre tätig.

Thore Neumann (*1985)

wuchs in Hamburg auf. Er studierte, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes, Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School mit Schwerpunkt Völker- und Europarecht und absolvierte einen Auslandsstudienaufenthalt an der University of Oxford. Im Anschluss arbeitete er an den Universitäten Kiel und Basel, Schweiz, sowie als Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg und publizierte zu völkerrechtlichen Themen. Stationen als Rechtsreferendar führten ihn u.a. nach Brüssel, an die Deutsche Botschaft Colombo, Sri Lanka, und in die Zentrale des Auswärtigen Amtes.

Franziska Ofiera (*1993)

ist im Harz geborene und aufgewachsene Europäerin und amtierende Schützenkönigin in ihrem Heimatdorf. Nach dem Abitur studierte sie Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen in Halle (Saale) und Dresden. Während des Studiums arbeitete sie in einem internationalen Forschungsprojekt, journalistisch für Hörfunk und Print und als Gästeführerin im sächsischen Landtag. Ein Erasmusstudium brachte sie nach Parma in Norditalien und ein halbjähriges Praktikum an die Ständige Vertretung Deutschlands bei der EU in Brüssel. Zuletzt hat sie am College of Europe in Brügge europäische Außenpolitik studiert. Neben Englisch und Französisch spricht sie Italienisch und lernt Niederländisch und Arabisch.

Patricia Patz (*1991)

wuchs in der Nähe von Augsburg auf und studierte International Business Management an Hochschulen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Mexiko. Erste Berufserfahrung sammelte sie im Projektmanagement, unter anderem in den Niederlanden sowie Kroatien. Sie arbeitete fünf Monate als Praktikantin beim statistischen Amt der Europäischen Union in Luxemburg. Nach ihrem Masterstudium International Finance war sie als Praktikantin bei der Deutschen Bundesbank und zuletzt ein Jahr in der freien Wirtschaft in Berlin tätig.

Franziska Pénicaut (*1989)

studierte zunächst Jura in Bayreuth und anschließend Europäisches Recht und Europäische Politikwissenschaften in Bordeaux. Dort lernte sie nicht nur das Land, sondern auch ihren jetzigen Mann lieben, der sie seitdem begleitete; zum Beispiel nach Brüssel und Straßburg, wo Franziska nach ihrem Abschluss drei Jahre lang als Referentin im Innenausschuss des Europäischen Parlaments tätig war. Zuletzt arbeitete sie im Auswärtigen Amt, im Referat für Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union. Sie spricht fließend Englisch und Französisch und auch etwas Italienisch.

Likki-Lee Pitzen (*1989)

wuchs in Hamburg mit vier Prachtgeschwistern auf. Im Studium der Wirtschafts- und Asienwissenschaften in Hamburg, Lund und Tokio galt ihr Fokus nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung. Nach Praktika beim Deutschen Wirtschaftsbüro Taipei, Bosch Japan und der GIZ (Bereich Zusammenarbeit mit der Wirtschaft) ermöglichte ihr das Mercator Kolleg, sich bei der Weltbank auf Mischfinanzierungskonzepte für erneuerbare Energien zu spezialisieren. Bis zuletzt arbeitete Likki in London bei Lion's Head, einer Investmentbank für nachhaltige Sektoren in Schwellen- und Entwicklungsländern. Sie besitzt Fahrradreifen für jedes Terrain und ist keiner Sportart abgeneigt.

Simon Preker (*1986)

Nach Geburt, Kindheit und Jugend in Freiburg i. Br. folgten Zivildienst in Hamburg und schließlich das Studium der Sinologie, Geschichte und Japanologie in Freiburg i. Br., Kunming, Halle (Saale), Tokyo, Hamburg, Shanghai und Taipei. Kulturdiplomatie aus einer historischen Perspektive entwickelte sich in diesen Jahren zu einem seiner wichtigsten Forschungsschwerpunkte. Vor Beginn der Attachéausbildung war er unter anderem als freier Reiseleiter, Journalist und Dolmetscher tätig.

Nele Quecke (*1986)

kommt aus Hannover und studierte in Tübingen, Warschau und München. Nach dem Abschluss in Osteuropastudien (Politikwissenschaft, Osteuropäische Geschichte und VWL) war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München. Zudem arbeitete sie zwei Jahre als Lektorin der Robert Bosch Stiftung in Tomsk in Sibirien. Sie promoviert zu Regionalpolitik in Russland und ist Mitglied im Expertenpool für Wahlbeobachtung des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF).
Sie spricht fließend Russisch, hat fortgeschrittene Kenntnisse in Polnisch und Grundkenntnisse in Spanisch.

Stefan Raffeiner (*1986)

wuchs in Südtirol auf, wo der deutschsprachige und der italienische Kulturraum im europäischen Geiste ineinandergreifen. Er studierte Rechtswissenschaft mit Schwerpunkt Völker- und Europarecht in Rom und verbrachte seinen Erasmusaufenthalt in Straßburg. Die Stelle an einem völkerrechtlichen Lehrstuhl an der HU Berlin führte ihn nach Deutschland und der dort gewählte Lebensmittelpunkt zur Einbürgerung mit Doppelpass. Am Lehrstuhl wirkte er an den Berichten für die VN-Völkerrechtskommission mit und begann, gefördert durch die Konrad-Adenauer-Stiftung, seine Dissertation im humanitären Völkerrecht mit Forschungsaufenthalten in Genf und Santiago de Chile. Vor Eintritt in den Auswärtigen Dienst arbeitete er in einer Wirtschaftskanzlei in Berlin und war in Deutschland und in Italien als Rechtsanwalt zugelassen. Er hat zuvor auch den italienischen Diplomatenconcours erfolgreich durchlaufen.

Katrin Ramírez Viveros (*1984)

Wuchs in einer Kleinstadt in Brandenburg auf. Das Fernweh zog sie während der Schulzeit ein Jahr nach Mexiko und danach zum Auswärtigen Amt. Sie trat in den gehobenen Dienst ein, widmete sich an der Botschaft Madrid vier Jahre lang der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und beschäftigte sich anschließend in San Salvador mit Rechts- und Konsularfragen, Menschenrechten und Entwicklungszusammenarbeit. Zuletzt war sie im Grundsatzreferat der Zentrale für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik tätig. Sie spricht spanisch und hat zwei Kinder.

David Remmert (*1985)

wuchs in der Freien Hansestadt Bremen auf. Er studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Tel Aviv University. Nach einer Referententätigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin, unterstützte er die Abteilung S des Auswärtigen Amts als wissenschaftlicher Berater und promovierte an der Freien Universität Berlin zur Wirkung von Friedensmissionen auf Korruption. Zuletzt war er als ziviler Berater des deutschen Einsatzkontingents MINUSMA in Gao, Mali, tätig. Er spricht Französisch und Hebräisch.

Emil-Alexander Richter (*1983)

wuchs in Norddeutschland auf. Als Austauschschüler verbrachte er einige Zeit in Frankreich und Brasilien. Nach dem Zivildienst und einem längeren Sprachaufenthalt in Japan studierte er Regionalwissenschaften Lateinamerika in Köln und Sao Paulo. Anschließend arbeite er in Washington DC bei der Interamerikanischen Entwicklungsbank, gefolgt von einer längeren Tätigkeit in der Politik- und Strategieberatung. Zuletzt war er in der Zentrale des Auswärtigen Amtes und im Bundesministerium der Verteidigung als Referent zuständig für Rüstungskontrolle.

Markus Rimmele (*1973)

wuchs in der Nähe von Ulm auf. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Sevilla, Heidelberg, London und an der Berliner Humboldt-Universität. Schon im Studium zog es ihn zum Journalismus. Nach einem Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk arbeitete er zunächst für den Deutschlandfunk in Berlin. Von dort zog er als freier Journalist nach Hongkong und dann weiter als ARD-Hörfunk-Korrespondent nach Shanghai. Nach acht Jahren in China kehrte er nach Berlin zurück, wo er zuletzt für die Unternehmensberatung Roland Berger tätig war.

Christine Ringer (*1987)

wuchs in Berlin auf. Sie studierte an der Freien Universität Berlin und der Université Paris 8 Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft. Währenddessen arbeitete sie in verschiedenen akademischen und kulturellen Projekten für Institutionen in Berlin, Wien, Warschau, Paris und New York. Längere Perioden verbrachte sie zudem in Israel, Italien, Frankreich und Schweden. Sie hat Grundkenntnisse in Schwedisch.

Mechthild Sasse (* 1991)

stammt aus Leipzig. Nach der 10. Klasse sammelte sie bei einem Schüleraustausch in China erste Auslandserfahrung. Nach ihrem Abitur in Leipzig zog es sie im Rahmen eines FSJs wieder für ein Jahr nach China. Im Anschluss nahm sie ein Studium der Koreanologie und Sinologie an der Universität Wien auf. Nach dem Abschluss ihrer Bachelorstudien wechselte sie für ihre Master in Sinologie und Koreanistik an die Universität Tübingen. Im Rahmen des Koreanistikstudiums absolvierte sie einen einjährigen Studienaufenthalt an der Seoul National University in Südkorea. In ihren jeweiligen Fachbereichen interessiert sie sich besonders für Machterhaltungsstrukturen kommunistischer Parteien, die Beziehungen zwischen Nordkorea und der Volksrepublik China und ethnische Koreaner in China.

Dr. Tilmann Scherf (*1987)

wuchs in Düsseldorf auf und studierte nach seinem Zivildienst European Studies an der Universität Maastricht. Nach einem Auslandssemester in Montréal absolvierte er einen dt.-frz. Doppelmaster in Internationalen Beziehungen an der Sciences Po Paris und der Freien Universität (FU) Berlin. Einschlägige Berufserfahrung sammelte er im Europäischen Parlament in Brüssel, bei der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York und als Carlo-Schmid-Fellow bei der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Genf. Am Sonderforschungsbereich (SFB) 700 der FU Berlin forschte er zu Fragen von Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit und promovierte über internationale Praktiken der Grenzsicherung in Westafrika. Zuletzt beriet er das Auswärtige Amt im Bereich Stabilisierung und Sicherheitssektorreform.

Stefan Schiller (*1990)

wuchs im münsterländischen Rheine auf und verbrachte während der Schulzeit ein Jahr in „Almost Heaven“: Charleston, West Virginia. Nach dieser prägenden Auslandserfahrung studierte er Rechtswissenschaft in Münster (mit Praktika in Kamerun, China und USA) und Santiago de Chile. Daneben war er lange für einen aktuellen Bundesminister tätig. Sein Referendariat führte ihn u.a. zur AHK USA nach New York und an die Deutschen Botschaften Lima und San José. Parallel dazu schloss er ein LL.M.-Studium im Wirtschafts- und Steuerrecht in Bochum ab. Zuletzt arbeitete er für eine VN-Organisation in Costa Rica.

Alexander Schmidt (*1991)

wuchs im beschaulichen Wunstorf am Steinhuder Meer auf. Seinen Bachelor absolvierte er im Studienfach „Europäische Studien“ an der Universität Osnabrück, ergänzt durch einen Auslandsaufenthalt an der SciencesPo Paris. Im Anschluss beschäftigte er sich vertieft mit dem politischen System der EU und schrieb seine Masterarbeit zur Rolle des EuGH in der Außen- und Sicherheitspolitik. Parallel zum Master studierte er Rechtswissenschaften und arbeitete am Lehrstuhl für Europäische Integration. Studienpraktika führten ihn u.a. ins Europäische Parlament und zu den Vereinten Nationen. Als passionierter Sänger ist er mit Chören in Schweden, Ägypten, Frankreich, Belgien, Island und Irland aufgetreten.

Moritz Seiler (*1984)

wuchs in Tübingen auf. Nach dem freiwilligen Wehrdienst studierte er Verwaltungswissenschaft in Potsdam und Berkeley. Er verfasste seine Diplomarbeit bei der Volkswagen AG und arbeitete anschließend in der nationalen und internationalen politischen Interessenvertretung des DEKRA e.V. und der METRO AG. Moritz Seiler ist verheiratet und hat einen Sohn.

Nadine Skale (*1980)

wuchs in der Nähe von Stuttgart auf und studierte International Business Administration an der Berufsakademie Villingen-Schwenningen sowie bei einem Automobilzulieferer, wo sie anschließend als Referentin für Personalentwicklung tätig war. Seit 2005 war sie im gehobenen Auswärtigen Dienst tätig mit Praktikum in Kiew und Auslandsposten in Nowosibirsk, bei der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York sowie einer Abordnung nach Colombo. Berufsbegleitend absolvierte sie im Fernstudium ihren Master in East European Studies an der Freien Universität Berlin. Zuletzt war sie persönliche Mitarbeiterin des Leiters der Europaabteilung.
Sie hat das große Latinum und spricht auch Russisch, Ukrainisch, Spanisch sowie ein wenig Arabisch und Hebräisch.

Daniel Stinsky (*1986)

wuchs als gebürtiger Pfälzer in Niedersachsen auf. Er studierte Geschichte und Skandinavistik in Freiburg und Göteborg und absolvierte Praktika am German Historical Institute London und an der deutschen Botschaft Stockholm. Danach arbeitete er an der Uni Maastricht, wo er European Studies und Arts & Culture unterrichtete und zur Geschichte der UNECE promovierte. Wissenschaftliche Tagungen und Archivreisen führten ihn quer durch Europa und die USA, darunter auch ins Politische Archiv des Auswärtigen Amtes. Zurück in Deutschland setzte er sich in Speyer mit Verwaltungswissenschaften und in der Hamburger Senatskanzlei mit internationalen Städtepartnerschaften auseinander. Er spricht Schwedisch und etwas Niederländisch.

Timo Stühm (*1992)

ist in Berlin aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach einem einjährigen Europäischen Freiwilligendienst in Dänemark studierte er zunächst Politik- und Verwaltungswissenschaften und Öffentliches Recht in Potsdam. Das deutsch-französische Masterstudium der Internationalen Beziehungen führte ihn nach Paris und wieder zurück nach Berlin. Berufserfahrung hat Timo Stühm unter anderem im Auswärtigen Amt, im Volkswagen Konzern, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und zuletzt im Deutschen Bundestag gesammelt. Neben Studium und Arbeit ist er viel mit dem Rennrad unterwegs, vor allem in den brandenburgischen Weiten und in der Provence. Neben Englisch und Französisch spricht Timo Stühm auf Grundniveau auch Russisch und Dänisch. 

Nils Tippel (*1990)

wuchs in der Lüneburger Heide auf und studierte Geschichte und BWL an der Universität Freiburg. Sein Masterstudium der Internationalen Beziehungen absolvierte er an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Auslandserfahrungen sammelte er am Connecticut College, an der Sciences Po Rennes und an der Deutschen Botschaft Pretoria. Nach dem Studium war er als Teach First Deutschland Fellow an einer Schule in Gelsenkirchen tätig und kümmerte sich dort um die Förderung zugewanderter Schüler*innen. Er mag Bob Dylan und Basketball.

Amelie Tittel (*1991)

wuchs in der Grenzregion zur Schweiz und Frankreich auf und sammelte erste Auslandserfahrung während eines Schuljahrs in Frankreich. Sie studierte Internationale Beziehungen an der Universität Genf sowie Politik- und Europawissenschaften an Sciences Po Paris und FU Berlin. Während ihres Studiums absolvierte sie Praktika bei der EU-Delegation in Bern und der deutschen Botschaft in Paris. Anschließend arbeitete sie als Projektassistentin für die Internationale Diplomatenausbildung im Auswärtigen Amt und als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Institut für Europäische Politik. Zuletzt war sie als Referentin in der Politikabteilung der U.S.-amerikanischen Botschaft in Berlin tätig. 

Philipp Tüngler (*1985)

wuchs im hessischen Marburg auf und schlug nach dem Abitur die Offizierslaufbahn der Deutschen Marine ein. Nach der Ausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock und der Offiziersschule in Flensburg studierte er an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und der Queen‘s University im kanadischen Kingston Geschichte, Politikwissenschaft und Völkerrecht. Im Anschluss fuhr er vier Jahre als Offizier zur See. Er war zweimal als Blauhelm für die Vereinten Nationen im Auslandseinsatz im Libanon. Auf dem letzten Posten seiner 12-jährigen Bundeswehrdienstzeit arbeitete er in der Öffentlichkeitsarbeit des Verteidigungsministeriums. Berufsbegleitend hat er zudem einen MBA in International Management an der ESB Reutlingen gemacht. Vor dem Eintritt in den Auswärtigen Dienst arbeitete er zwei Jahre als sicherheitspolitischer Berater und Pressereferent für den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament in Brüssel und Straßburg.

Mirko von Stosch (*1989)

wuchs im Rheinland auf und absolvierte nach dem Abitur einen anderen Dienst im Ausland in Ecuador. Anschließend studierte er Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und an der SciencesPo Paris sowie Comparative & Middle East Politics and Society an der Universität Tübingen und an der Amerikanischen Universität in Kairo. Weitere Sprach- und Studienaufenthalte führten ihn nach Istanbul, Beirut und Amman. Zuletzt forschte er als Teilnehmender des 54. Postgraduiertenkurses des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik zu den Effekten von Cash-for-Work-Programmen auf verschiedene Gemeinden in Jordanien. Er spricht fließend Arabisch und Spanisch und spielt gerne Beachvolleyball.

Lea Wagner (*1983)

wuchs in Frankfurt a.M. auf. Nach mehreren Semestern Medizin wechselte sie zu Romanistik, Amerikanistik, Germanistik. Sie arbeitete in der Öffentlichkeitsarbeit in London und Rom. Ein Traineeship im Pressebüro des Europäischen Parlaments in Brüssel weckte ihr Interesse für Europa-Politik. In der Europa-Abteilung des AA beschäftigte sie sich zwei Jahre lang mit der EU-Migrationspolitik. Diesem Thema widmete sie sich anschließend als freie Journalistin – mehrfach aus Afrika –, u.a. für taz, Zeit, SZ-Magazin, FAZ. Sie spricht fließend Italienisch.

Johannes Wahner (*1988)

sammelte erste Auslandserfahrung bei einem High-School-Jahr in den USA und einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in einem Kinderheim in Polen. Sein Studium in Physik, Chinesisch und Public Policy absolvierte er in Heidelberg, Nanjing und Berlin. Danach sammelte er Berufserfahrung unter anderem als Praktikant bei der AHK Polen und als Referent in der Abteilung für Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amts. Zuletzt war er zwei Jahre bei einer Managementberatung tätig. Er spricht auch Polnisch und Chinesisch.

Sandra Zipprich (*1984)

wuchs in der Nähe von Würzburg auf und studierte im Doppelstudium Gymnasiallehramt sowie Klassische Archäologie an den Universitäten Bamberg, Würzburg, Thessaloniki und Athen. Sie war als Fremdsprachenassistentin für den Pädagogischen Austauschdienst in Paris tätig und arbeitete als Archäologin für Projekte in Ländern des Mittelmeerraums, insbesondere in Griechenland und Albanien. Zuletzt war sie für mehrere Jahre an der Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts sowie beim Berliner Unternehmen Archaeofakt angestellt. Sie steht kurz vor der Fertigstellung ihrer Promotion an der Universität Marburg, ist verheiratet und begeisterte Besitzerin eines griechischen Straßenhundes.

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