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Die 75. Crew stellt sich vor

13.07.2020 - Artikel

Die 75. Crew hat am 01.07.2020 ihren 12-monatigen Vorbereitungsdienst in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin-Tegel begonnen.

Ein Schild mit der Aufschrift 75. Crew und eine Gittermappe mit der Aufschrift Auswärtiges Amt.
Vereidigung der 75. Crew© AA

In den kommenden Monaten bereiten sich die Nachwuchsdiplomatinnen und Nachwuchsdiplomaten auf ein abwechslungsreiches Berufsleben im Auswärtigen Dienst vor, das sie im nächsten Sommer in alle Welt führen wird. Hier stellen sie sich vor und berichten, was sie bis zum Eintritt ins Auswärtige Amt gemacht haben:

Abd El Aziz, Dinah (* 1988)

studierte Angewandte Politikwissenschaften im deutsch-französischen Doppelstudiengang der Universität Freiburg im Breisgau und dem Institut d'Études Politiques d'Aix-en-Provence. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst beim EU Institute for Security Studies in Paris zu Sicherheitspolitik im Nahen und Mittleren Osten. Danach war sie für zwei Jahre im  Koordinationsbüro des VN-Botschafters in Indonesien für die Umsetzung der SDGs zuständig, bevor sie bei  dem Büro der Vereinten Nationen für Suchtstoff- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Indonesien arbeitete. Die vergangenen beiden Jahre war sie als Referentin für Menschenrechte und Genderfragen im Auswärtigen Amt tätig. Sie spricht fließend Englisch und Französisch und verfügt zudem über Kenntnisse in Spanisch, Arabisch und Indonesisch.

Apitz, Lisa (*1986)

studierte Friedens- und Konfliktforschung an der Goethe Universität Frankfurt und der nördlichsten Universität der Welt in Tromsø/Norwegen. Mit Hörbeeinträchtigung hört sie immer genau da hin, wo Friedensdiplomatie gefragt ist. Ihr Interesse an den Vereinten Nationen und am Konfliktsystem in und um den ostafrikanischen Staat Somalia führte sie für ein Praktikum nach New York. In Nairobi arbeitete sie als Carlo Schmid-Stipendiatin bei Interpeace und begleitete an der Deutschen Botschaft den Friedensprozess in Somalia. Zuletzt arbeitete sie in der Abteilung S im Auswärtigen Amt zu internationalem Krisenengagement.

Dr. Bayer, Axel (*1987)

studierte in Konstanz (Dr. rer. soc, M.A. Politik- und Verwaltungswissenschaft) und Uppsala (pol.mag.).  Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Traditionale Governance und moderne Staatlichkeit“ und zuletzt als Referent für Armenien und Aserbaidschan im Auswärtigen Amt.

Bieger, David (*1988)

wuchs als kölsche Jung mit einer ausgeprägten Leidenschaft für Karneval und den FC auf. Sein Jura-Studium mit Schwerpunkt Völker- und Europarecht führte ihn nach Bonn, Buenos Aires, Köln und an die deutsche Botschaft in Bogotá. Im Zuge eines LL.M. Programms in Jerusalem beschäftigte er sich mit Menschenrechten in bewaffneten Konflikten, beteiligte sich an einem Forschungsprojekt zu Internet-Memes und tauchte in die arabische Sprache ein. Anschließend arbeitete er für den Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und absolvierte sein Referendariat in Berlin mit Stationen in der Zentrale des Auswärtigen Amts und bei der EU-Vertretung in Ost-Jerusalem. Zuletzt beriet er als Rechtsanwalt einer internationalen Kanzlei Mandanten aus der MENA-Region.  

Böhm, Lukas (*1993)

kommt aus Mainz und studierte Politikwissenschaft und Politische Ökonomie in Mannheim, Istanbul, Paris und London. Währenddessen engagierte er sich im AStA und für Geflüchtete. Die Welt der Diplomatie lernte er durch ein Praktikum an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York, sowie ein Traineeship beim Büro des VN-Sekretariats in Brüssel kennen. Vor seinem Eintritt in den Auswärtigen Dienst schrieb er an einer Promotion über Populismus und unterrichtete an der Humboldt-Universität. Er besitzt mehrere schlecht gestimmte Gitarren.

Chromiec, Jan (* 1985)

wuchs in Masuren und im Schwabenland auf. Anschließend studierte er Querflöte, Übersetzung, Betriebswirtschaftslehre und Public Policy in Łódź, Wiesbaden, Germersheim, Rotterdam und Berlin. Nach dem Studium arbeitete er für Denkfabriken mit Schwerpunkt Europapolitik: die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh und Washington, das Jacques Delors Institut in Berlin und die Batory Stiftung in Warschau. Er ist Alumnus der Studienstiftung des Deutschen Volkes und interessiert sich für europäische Integration, Osteuropa und Speisewaggons. Neben Englisch spricht er auch Polnisch, Russisch und Französisch.

Dr. Czibere, Christopher (* 1988)

wuchs in Düsseldorf auf und studierte dort Rechtswissenschaften mit einem wirtschaftsrechtlichen Schwerpunkt. Nach dem ersten Staatsexamen blieb er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und promovierte zu einem schiedsverfahrensrechtlichen Thema. Danach zog es ihn als Fulbright Stipendiat für einen Master an die Columbia Law School nach New York. Das anschließende Referendariat verbrachte er unter anderem an den Deutschen Botschaften in Colombo, Sri Lanka und Lima, Peru. Nach seinem Zweiten Staatsexamen arbeitete er bis zum Eintritt in den Auswärtigen Dienst in einer Wirtschaftskanzlei. Er spricht Englisch, Spanisch, etwas Französisch und kann auf Mandarin zu einem Kaffee einladen.  

Decker, Katja (* 1978)

wuchs in der Pfalz auf. Nach dem Abitur arbeitete sie für einige Monate in London. Danach studierte sie Rechtswissenschaften in Hamburg und Köln. Es folgten Auslandsaufenthalte in Indien und Kenia und ein LL.M.-Studium in London. Anschließend absolvierte sie das juristische Referendariat in Frankfurt am Main mit Stationen in der Zentrale des Auswärtigen Amtes in Berlin und an der Ständigen Vertretung Deutschlands in Genf. Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete sie zunächst für mehrere Jahre als Rechtsanwältin im Münchner Büro einer Wirtschaftskanzlei und in der bayerischen Landesverwaltung. Seit September 2016 ist sie in der Unterabteilung für Subsahara-Afrika  des Auswärtigen Amtes tätig. Sie spricht Englisch und Französisch und verfügt über Grundkenntnisse in Arabisch und Swahili. Sie hat zwei Töchter.

Deuter, Jan (* 1982)

wuchs im Bremer Umland auf. Nach dem Abitur studierte er Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Öffentliches Recht in Heidelberg und Lausanne. Vor seinem Eintritt in den Auswärtigen Dienst arbeitete er mehrere Jahre als Unternehmensberater und wirkte im Protokoll des Auswärtigen Amtes bei der Organisation und Durchführung des G20-Gipfels 2017 in Hamburg mit. Zuletzt hat er den Aufbau eines Bundesunternehmens begleitet. Jan spricht Englisch und Französisch.

Domisse, Aurélie (* 1991)

wuchs mit französisch-belgischen Wurzeln bei Mannheim auf. Sie studierte an der Sciences Po Paris, der University of Oxford und der Freien Universität Berlin mit dem Schwerpunkt internationale Sicherheit. Nach Stationen unter anderem im Planungsstab des NATO-Generalsekretärs und im Krisenreaktionsteam der UNESCO kehrte sie nach Berlin zurück, um am Global Public Policy Institute (GPPi) als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu arbeiten. Zuletzt war sie zwei Jahre im Referat für nukleare Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im Auswärtigen Amt tätig.

Drogosch, Bianca

studierte Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europaforschung in Osnabrück sowie am Institut d’études politiques de Paris. Anschließend arbeitete sie in Brüssel und Paris im europa- und nachhaltigkeitspolitischen Bereich, unter anderem für die Ständige Vertretung Deutschlands bei der EU, im Verbandswesen sowie in der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Zuletzt war sie als Referentin in der Europaabteilung des Auswärtigen Amts tätig. Sie ist begeisterte Chorsängerin und freut sich auf allerhand internationale musikalische Abenteuer.

Fahlenkamp, Anja (* 1990)

Stammt aus Berlin und ist Enkeltochter jüdischer Holocaust-Überlebender.
Nach dem Abitur arbeitete sie in London und Paris, bevor sie ein einjähriges Programm in Sozialwissenschaften an der Tel Aviv Universität absolvierte. Es folgten ein BA in Politik an der SOAS London sowie ein MA in Internationalen Beziehungen an FU und HU Berlin. Seit 2011 engagiert sie sich international im interreligiösen Dialog und organisiert mit ihrer Initiative „Faiths In Tune“ interreligiöse Musikfestivals u.a. in Berlin, London, Köln und Turin. 2017 wurde sie Referentin in der Kultur- und Kommunikationsabteilung des AA. 2019 verbrachte sie als Liaison-Person für das AA sechs Monate im Hauptbüro von Religions for Peace in New York, um an deren 10. Weltversammlung mitzuarbeiten. Sie spricht Englisch, Französisch, Hebräisch, Spanisch, hat aber auch etwas Arabisch, Italienisch, Portugiesisch und Suaheli gelernt. Ihre drei Kinder wachsen dreisprachig auf.

Finckh, Elena

studierte Politik, Theater und Internationales Recht in Aberystwyth, Los Angeles und Genf. Bevor sie 2018 nach Berlin zurückkehrte, verhandelte sie bei den Vereinten Nationen und der Ständigen Vertretung zur Abrüstungskonferenz in Genf zu autonomen Waffen, analysierte die sicherheitspolitischen Implikationen bewaffneter Drohnen und beriet bei der Umsetzung des Waffenhandelsvertrags. Zuletzt arbeitete sie im Auswärtigen Amt an einer Gesundheitsstrategie für die humanitäre Hilfe.

Fronzek, Christopher (* 1985)

wuchs im schleswig-holsteinischen Elmshorn auf. Begann ein Englisch- und Französischstudium in Hamburg, ging dann aber doch lieber zum Auswärtigen Amt (2006). Seine Laufbahn im gehobenen Dienst führte ihn nach Griechenland, Usbekistan und Georgien, wo er v.a. in den Bereichen Kultur, Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaft tätig war. Nebenher absolvierte er einen Master in Governance an der FernUniversität in Hagen. Arbeitete zuletzt als Referent in der Wirtschaftsabteilung der Zentrale des Auswärtigen Amts. In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich, aber talentfrei Gitarre und geht gerne mit seiner Familie segeln. Spricht auch etwas Griechisch, Russisch und Georgisch.

Guarneri, Claudia ( *1992)

wuchs in der Nähe von Stuttgart auf und hat auch die italienische Staatsbürgerschaft. Nach dem Abitur leistete sie einen einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in La Paz, Bolivien. Anschließend studierte sie Politikwissenschaft und Öffentliches Recht in Heidelberg und verbrachte ein Auslandssemester in Florenz. Studienpraktika führten sie zur bolivianischen Botschaft nach Berlin und ins Auslandsbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bolivien. Zuletzt absolvierte sie bei der GIZ in Bonn ein Praktikum im Sektorvorhaben Nachhaltige Wasserpolitik. Sie spricht neben Englisch auch Spanisch, Italienisch und etwas Französisch. Wenn sie nicht gerade gesellschaftspolitisch aktiv ist, musiziert sie regelmäßig im Musikverein.

Györi, Mario (* 1988)

ist gebürtiger Schwabe und studierte in Bozen, Aix-en-Provence und Seattle Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaften und Philosophie. Nach Praktika an der Deutschen Botschaft in Buenos Aires und bei einer NGO in Lima, absolvierte er einen Erasmus Mundus Master in Entwicklungsökonomie in Madrid und Lund. Danach arbeitete er zwei Jahre lang für die Vereinten Nationen in Brasilien und forschte dort zur Wirkung verschiedener Armutsbekämpfungsmaßnahmen in Lateinamerika und Afrika. Zuletzt promovierte er an der London School of Economics und arbeitete parallel dazu als Berater für UNICEF und die GIZ.  Zuletzt schrieb er an der London School of Economics an seiner Promotion und arbeitete parallel dazu als Berater für UNICEF und die GIZ.„

Haefs, Evelyn (* 1992)

stammt aus der Bundesstadt am Rhein, wo sie nach einem Erasmusaufenthalt in Salamanca auch ihren Bachelor erwarb. Nach Praktika am Generalkonsulat San Francisco und bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Belgrad absolvierte sie ein Doppelstudium der Staatswissenschaften und Internationalen Beziehungen an der Universität Passau und der Andrássy Universität Budapest. Bis zum Beginn der Attachéausbildung arbeitete sie in der strategischen Programmplanung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA). Sie liebt Gärtnern, Oper und den 1. FC Köln.

Hanneken, Johannes ( * 1988)

Geboren und aufgewachsen im schönen Emsland, zog es ihn zum Studium der Rechtswissenschaften nach Berlin. Ein Auslandsjahr verbrachte er während des Studiums in Genf. Das anschließende Referendariat führte ihn in die Zentrale des Auswärtigen Amtes, zu einer internationalen Wirtschaftskanzlei nach Düsseldorf, sowie zur deutschen Botschaft nach Tokio. Zuletzt war er im Bundesumweltministerium mit nachhaltigen Finanzen in der EU beschäftigt. Er spricht auch Italienisch, Schwedisch und etwas Russisch. Derzeit versucht er sein in Tokio erworbenes Japanisch etwas aufzufrischen.

Dr. Harrer, Julia (*1990)

berichtete über das Weltgeschehen zunächst im Radio als Nachrichtenredakteurin beim Saarländischen Rundfunk. Weitere Berufserfahrung sammelte sie u.a. an der Ständigen Vertretung der Malediven bei den Vereinten Nationen in New York und der Welternährungsorganisation (FAO) in Rom, Laos und Kambodscha. Im Rahmen ihrer Promotion untersuchte sie staatliche Kapazitäten in der Katastrophenvorsorge mit Feldforschung in Haiti und der Dominikanischen Republik. Zuletzt arbeitete sie als Referentin im Arbeitsstab Corona sowie in der Abteilung für Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt. Als Vorstandsvorsitzende engagiert sie sich im Netzwerk für internationale Aufgaben (nefia e.V.).

Hartjes, Fabian (* 1991)

studierte an der Berliner Universität der Künste Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation sowie Literatur- und Kunstwissenschaft in Potsdam und London. Praktische Erfahrungen sammelte er unter anderem bei Zeit Online, im Haus der Kulturen der Welt und im internationalen Kulturengagement eines Dax-Konzerns. Zuletzt war er in der Stabsstelle Kommunikation der Deutschen UNESCO-Kommission tätig.

Hefekaeuser, Susanne

war vor Ihrem Eintritt in den Auswärtigen Dienst im Generalsekretariat der Vereinten Nationen in New York als politische Referentin für die Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte tätig. Davor arbeitete sie mehrere Jahre für den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte in Burundi und in der Demokratischen Republik Kongo. Weitere Erfahrungen in den Bereichen Menschenrechte, Journalismus und Konflikttransformation sammelte Sie unter anderem in der Türkei und im Westjordanland. Die gebürtige Bonnerin studierte Politikwissenschaften in Mainz und Straßburg.

Hein, Markus (* 1992)

wuchs in Flandern nahe Brüssel auf, machte seinen Bachelor in Politik und internationalen Beziehungen in Canterbury und Nagoya und absolvierte seinen Master in Ostasienwissenschaften in Duisburg und Peking. Im Anschluss arbeitete er in einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und in einem Landeswirtschaftsministerium. Er spricht Englisch, Französisch, Flämisch, Japanisch und Chinesisch. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Heindel-Gaiser, Sebastian (* 1984)

wuchs als Sohn einer alleinerziehenden Mutter im sächsischen Erzgebirge auf. Angeregt von der Frage “Reist man, um die Welt zu entdecken oder um sie zu verändern?„ studierte er Japanologie und Deutsch als Fremdsprache in Leipzig und Tokyo.

In Pristina, Shanghai und Beijing war er für den DAAD tätig, danach an der Botschaft von Japan in der Schweiz als Lokalbeschäftigter. Später wurde er Referent des Rektors der Zürcher Hochschule der Künste. An der Universität Bern absolvierte er ein Aufbaustudium in “Gender, Justice, Globalisation„. Daneben engagierte er sich in der studentischen Selbstverwaltung, in einem Kibbuz, bei einer Tierrechtsorganisation oder zuletzt für die Anliegen von Zeitvertragskräften in der Zentrale des Auswärtigen Amtes. Dort war er bis Juni 2020 Referent für Japan.

Die Ausgangsfrage hat er mittlerweile durch zahlreiche Reisen allein, mit seinem Mann oder seinen Freundinnen und Freunden für sich beantworten können: sowohl als auch.

Heitkamp, Sören (* 1989)

studierte nach Abitur und Wehrdienst Geschichte und Politik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Université Paris-Sorbonne. Während des Studiums arbeitete er als Filmvorführer mit analoger und digitaler Projektionstechnik in einem Münchner Kino, absolvierte aber auch mehrere Praktika, u.a. bei einer Stiftung in Jerusalem. Nach dem Master in Europawissenschaften am College of Europe in Natolin (Warschau) war er in Brüssel im Europäischen Auswärtigen Dienst, in der Europäischen Kommission sowie im Liaisonbüro für Frieden und Sicherheit der Vereinten Nationen tätig. Zuletzt arbeitete er als Referent in der Europaabteilung des Auswärtigen Amts. Er spricht auch Englisch und Französisch und lernt Portugiesisch.

Henneberg, Robert (* 1990)

ist im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick geboren und aufgewachsen. Er studierte an der FU Berlin, der Université d'Avignon und der Université Libre de Bruxelles Englisch, Mathematik und Europäische Sprachwissenschaft. Er war, vom Pädagogischen Austauschdienst gefördert, Assistenzlehrer in Wexford, Irland. Nach weiteren Tätigkeiten als Lehrer und Kursleiter beim Euro Languages College in Irland war er zuletzt Sprachdozent und -prüfer für Irisch und Englisch im Auswärtigen Amt in Berlin. Er ist Gründungs- und ehrenamtliches Vorstandsmitglied mehrerer Berliner Kulturvereine sowie deutscher Nationalspieler und Schiedsrichter im Gaelic Football. Neben Englisch und Irisch spricht er Französisch und Spanisch.

Höber, Johannes ( *1987)

stammt aus der bayerischen Landeshauptstadt. Nach dem Abitur verbrachte er als Rucksackreisender ein Jahr in Australien und Neuseeland ehe er sein Studium der Rechtswissenschaften aufnahm, das ihn von München über Sevilla in die westfälische Metropole Münster führte. Sein Referendariat absolvierte er beim Kammergericht Berlin, u.a. mit Stationen im Bundeskanzleramt sowie an der deutschen Botschaft in Addis Abeba. Nach einem kurzen Intermezzo als Rechtsanwalt für erneuerbare Energien war er zuletzt als Tarifbeschäftigter in der Abteilung für Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge und Humanitäre Hilfe tätig. In seiner Freizeit ist er gerne draußen unterwegs, vor allem auf dem Rad. Er spricht auch Spanisch und ein bisschen Russisch.

Hoochhausen, Nicola

wuchs in Düsseldorf auf und trat nach dem Abitur in den gehobenen Auswärtigen Dienst ein. Bei ihren ersten Auslandsverwendungen in Beirut und Islamabad beschäftigte sie sich mit Entwicklungszusammenarbeit, Visaangelegenheiten sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Im Anschluss studierte sie Internationale Beziehungen in Nizza, Canterbury und Berlin. Am College of Europe absolvierte sie zudem ein Postgraduiertenstudium in EU-Außenpolitik. Zuletzt war sie für die Internationale Organisation für Migration in Berlin tätig. Sie ist außerdem Mitglied im Expertenpool für Internationale Wahlbeobachtung. In ihrer Freizeit zieht es sie, so oft es geht, in die Berge.

Hübler, Tobias (* 1990)

Geboren und aufgewachsen im schönen Mittelfranken, studierte er Internationale BWL und Politikwissenschaften in Bamberg bevor er für ein Auslandsjahr nach Marokko und an die Côte d’Ivoire ging. Später zog es ihn für sein Masterstudium in die Hauptstadt, wo er an der Freien Universität Berlin und an der Sciences Po Aix Politikwissenschaften studierte. Arbeitserfahrung sammelte er bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abidjan, durch ein Schuman-Traineeship im Europäischen Parlament und bei einem Praktikum in der Zentrale des Auswärtigen Amtes. Nach dem Studium arbeitete er als Referent in der Protokollabteilung des Auswärtigen Amtes. Er spricht fließend Englisch und Französisch und ein wenig Italienisch.

Huck, Kristina (* 1991)

wuchs in Süddeutschland nahe der französischen Grenze auf. Bereits während ihrer Schulzeit zog sie das Fernweh für ein Jahr in USA. Nach dem Abitur studierte sie Anglistik, Betriebswirtschaft und Internationale Entwicklung in Mannheim, Alaska und in Wien, wo sie die letzten Jahre gelebt, studiert und gearbeitet hat. Durch die ehrenamtliche Mitarbeit in einem Wiener Flüchtlingsheim entwickelte sich ein Interessensschwerpunkt im Bereich europäischer und internationaler Migrationspolitik; der Traum vom Auswärtigen Dienst begleitete sie schon seit Schulzeiten. In ihrer Freizeit ist sie gerne handwerklich tätig, klettert und liebt alte Filme sowie alte Buchhandlungen. Sie spricht Englisch, Französisch und Russisch, hat ein großes Latinum und lernt Arabisch.

Khun Jush, Golschan (* 1991)

wuchs in Nürnberg auf und sammelte erste Auslandserfahrungen während eines Schüleraustauschs in Victoria, Kanada. Nach ihrem Abitur studierte sie Volkswirtschaft in Mannheim, Madrid und Barcelona. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin forschte sie im Bereich Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich sowie zu Arbeitsmarkt- und Migration am International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) in Wien. Bis zu ihrem Eintritt in den Auswärtigen Dienst war sie als Unternehmensberaterin bei der Unternehmensberatung Kearney tätig. Sie spricht Englisch, Farsi, Französisch und Spanisch und begeistert sich fürs Tanzen und Musizieren.

Klein, Jan Moritz (* 1992)

Ist gebürtiger Bremer und verbrachte als Austauschschüler ein Jahr in den USA. Nach einem Praktikum bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Singapur und einem Kulturweit-Freiwilligendienst in St. Petersburg studierte er Volkswirtschaftslehre und Statistik an der HU Berlin, der LMU München und der ENSAI in Rennes. Während des Studiums sammelte er weitere berufliche Erfahrungen unter anderem im Business Development eines Start Ups in Kuala Lumpur, dem Risikomanagement der Deutschen Bank, bei der Boston Consulting Group (BCG) und einem Private Equity Fond. Nach seinem Masterabschluss arbeitete er als Associate auf unterschiedlichen Projekten bei der BCG. Seine freie Zeit verbringt er leidenschaftlich gerne beim Kochen und freut sich darauf neue Küchen zu entdecken.

Krajewski, Fabian (* 1990)

wuchs im Sauerland auf und studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg mit einem Freisemester bei der mexikanischen Außenhandelskammer in Mexiko-Stadt. Nach einem kurzen Intermezzo als Anhörer beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge führte ihn sein Referendariat unter anderem in den Europarat und an die deutsche Botschaft in Moskau. Zuletzt war er als Referent im Landesministerium Baden-Württembergs für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz tätig. Er ist verheiratet und erwartet das erste Kind.

Lombard, Jana (* 1986)

studierte Volkswirtschaftslehre in Maastricht und Rom. Erste Arbeitserfahrungen sammelte sie unter anderem bei der AHK Mailand, den Vereinten Nationen in New York und einer sozialen Unternehmensberatung in Namibia. Ihr Masterstudium der Politikwissenschaften absolvierte sie in Konstanz und Kapstadt. Im Anschluss arbeitete sie einige Jahre in der Wirtschaftsabteilung der Botschaft der Republik Namibia sowie in der Privatwirtschaft im Bereich Handel pflanzlicher Rohstoffe aus Afrika. Zuletzt war sie als Referentin in der Protokollabteilung des Auswärtigen Amts tätig.

Ludwig, Jana ( *1989)

wuchs im schönen Ostwestfalen auf, von wo es sie bereits während der Schulzeit für ein Jahr nach Japan verschlug. Nach dem Abitur studierte sie Japanisch und BWL in Bremen, Nagoya und Seoul und arbeitete dann als Controllerin in der Privatwirtschaft. Ihren Master in Wirtschaftsingenieurwesen absolvierte sie in dieser Zeit berufsbegleitend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten beim Cellospielen, Bogenschießen oder Sprachenlernen. Neben Englisch und passablem Französisch spricht sie Japanisch und arbeitet an ihrem Koreanisch.

Dr. Marggraf, Claudia (*1986)

studierte Politikwissenschaft, VWL und Friedens- und Konfliktforschung und sammelte während ihres Studiums praktische Erfahrungen u.a. bei den Deutschen Botschaften Bukarest und Colombo, der Friedrich-Ebert-Stiftung in Beirut und den Vereinten Nationen in New York City. Im Anschluss an eine einjährige Weltreise arbeitete sie bei der Deutschen UNESCO-Kommission und am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der Universität Göttingen, wo sie zum Thema Expertennetzwerke in afrikanischer Sicherheitspolitik promovierte. Zuletzt arbeitete sie als Consultant der Abteilung Politik des Bundesministeriums der Verteidigung.

Maué, Leonard (*1990)

ist gebürtiger Badner. Eine Rucksackreise um die Welt nach seinem Abitur begeisterte ihn für internationale Politik und interkulturellen Austausch. Seine Studien des Internationalen Rechts und der Internationalen Beziehungen führten ihn nach Bremen, Südafrika und Barcelona sowie für ein Praktikum an die deutsche Botschaft in Manila. Stationen bei der GIZ und am BMZ zur Entwicklungszusammenarbeit mit Südostasien folgten. Nach einem Jahr freiwilliger Menschenrechtsarbeit in Honduras und Kolumbien arbeitete er zuletzt bei zwei internationalen NGOs in Genf. Er spielt seit Jahren leidenschaftlich Basketball und verbringt seine freie Zeit gerne in den Bergen.

Mauer, Maximilian

aufgewachsen in der Nähe von Frankfurt studierte er nach einem FSJ in Südamerika Ethnologie, Politik und Soziologie an den Universitäten Mainz und Siena. Seine Magisterarbeit führte ihn nach Benin, wo er zum Thema Nation Building forschte. Im Anschluss an sein Studium arbeitete er für drei Jahre im Risikomanagement bei der Commerzbank AG. Nach einem Einsatz für die GIZ im Libanon, wechselte er 2017 ins Referat OR04 des Auswärtigen Amtes. Im Anschluss kehrte er 2019 als Projektmanager zur GIZ zurück, wo er bis zuletzt tätig war. 

Meeh, Katharina (*1995)

ist in der Nähe von Stuttgart aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie Internationale Beziehungen mit Schwerpunkten auf Sicherheits- und Energiepolitik in Nancy, St Andrews und Paris. Im Anschluss absolvierte sie ein Postgraduiertenstudium am College of Europe in Brügge. Berufliche Erfahrungen sammelte sie u.a. bei einem deutschen Energieversorger, im Bundesministerium der Verteidigung und in der Zentrale des Auswärtigen Amtes. Zuletzt war sie in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission zu den Folgen des Kohleausstiegs tätig. Sie interessiert sich für französische Literatur und lernt Portugiesisch.

Metschel, Manuel (*1991)

wuchs in München auf und ging während der Schulzeit für ein Highschool-Jahr nach Atlanta. Im Bachelor studierte er Kommunikationswissenschaft in Berlin und Madrid sowie im Master Internationalisierung (u.a. VWL, intl. Recht, intl. Beziehungen) in Barcelona. Während des Studiums sammelte er praktische Erfahrungen bei ARD und ZDF, an der deutschen Botschaft in Lomé sowie bei den Vereinten Nationen in New York. Er arbeitete mehrere Jahre bei KPMG sowie zuletzt im Auswärtigen Amt als Referent für digitale Transformation. Neben Englisch und Französisch spricht Manuel fließend Spanisch.

Meusel, Fanny ( *1990)

wuchs an der schönen Ostseeküste auf und zog nach dem Abitur für das duale Studium im gehobenen Auswärtigen Dienst nach Berlin. Nach einem Praktikum an der Botschaft Dublin führten sie erste Auslandsverwendungen nach Bangladesch und Thailand. Dort war sie unter anderem im Politik-, Presse- und Kulturbereich tätig. Zuletzt hat sie in der Visastelle der Botschaft Peking gearbeitet. Neben dem Beruf hat sie ein Masterstudium im Bereich Politikwissenschaft an der Fernuniversität Hagen abgeschlossen. Sie ist verheiratet und hat drei tolle Söhne.

Meusel, Björn  ( *1988)

trat nach Abitur und Zivildienst 2008 in den gehobenen Auswärtigen Dienst ein. Im Anschluss an ein Praktikum am Generalkonsulat Marseille war er an den Botschaften in Dhaka, Bangkok und Peking eingesetzt und sammelte dort Arbeitserfahrung in den Bereichen Wirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Presse und Kommunikation sowie Rechts- und Konsularwesen. Berufsbegleitend absolvierte er einen Master an der Fernuniversität Hagen im Studiengang “Governance„ mit Schwerpunkt auf Fragen der internationalen Klimapolitik. Björn Meusel ist verheiratet und hat drei Söhne.

Meyer, Lukas ( *1990)

wuchs in der Nähe von Flensburg auf. Er studierte, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes, Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsrecht und Europarecht in Heidelberg und verbrachte zwei Erasmus-Auslandssemester im südfranzösischen Montpellier. Für das Referendariat zog es ihn nach Hamburg und außerdem für zwei Auslandsstationen an die deutsche Botschaft nach Seoul und zu einer südafrikanischen Wirtschaftskanzlei nach Kapstadt. Nach Abschluss des zweiten Staatsexamens sammelte er ein knappes Jahr lang Berufserfahrung in einer internationalen Wirtschaftskanzlei. In seiner Freizeit powert er sich beim Schwimmen oder Rudern aus und singt in einem Chor.

Dr. Modlich, Ralf (* 1983)

verbrachte seine Kindheit und Jugend im ländlichen Oberbayern und reiste nach dem Abitur mit dem Rucksack durch verschiedene Länder Asiens, Ozeaniens und Amerikas. Er studierte Hispanistik und Amerikanistik in Potsdam und absolvierte ein Auslandspraktikum in Peru. Es folgte eine Promotion am Institut für Romanistik der Universität Rostock zu einem interdisziplinären Thema zwischen Literatur-, Geschichts- und Politikwissenschaft, die ihn als DAAD-Stipendiat nach Mexiko führte. Zuletzt arbeitete er an der Botschaft der Republik Peru in Berlin. Er spricht Englisch, Spanisch und etwas Französisch.

Niediek, Carla (* 1988)

Carla Niediek ist in Graz, Österreich, aufgewachsen und hat in Genf, Wien und Stanford internationale Beziehungen studiert. Praktika führten sie nach Sarajevo, Straßburg und Pristina. Im Rahmen des deutschen OSZE-Vorsitzes arbeitete sie zwei Jahre lang als Referentin an der Ständigen Vertretung in Wien, zuletzt war sie im Auswärtigen Amt im Referat für den Westlichen Balkan beschäftigt.

Nordmann, Julia (*1989)

wuchs in der Spielestadt Ravensburg auf. Sie studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Corporate Social Responsibility an der Universidad de Buenos Aires. Ihren Master in Internationaler Entwicklung absolvierte sie an der London School of Economics und arbeitete anschließend von 2016 bis 2018 als Referentin für das Biowaffenübereinkommen im Auswärtigen Amt. Zuletzt war sie als Referentin zu den Themen Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik und Deutsche EU Ratspräsidentschaft im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Julia hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Pankow.

Peschau, Julika (* 1991)

wuchs in Loxstedt im Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen auf. Sie studierte Internationale Beziehungen im Bachelor in Nancy und Moskau und absolvierte ihr Masterstudium in Internationaler Öffentlicher Verwaltung und Politischer Ökonomie an Sciences Po Paris und der London School of Economics. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit bei der Europäischen Kommission, wo sie als Referentin u. a. die Handelsbeziehungen mit EFTA-Ländern sowie das Themengebiet Handel und nachhaltige Entwicklung mitgestaltete, arbeitete sie zuletzt als Länderreferentin für die Palästinensischen Gebiete im Auswärtigen Amt. Sie ist geprüfte nebenamtliche Organistin und spricht auch Russisch.

Pfaffernoschke, Sarah (* 1992)

wuchs als Amtskind im Senegal, in Russland, Berlin, der Schweiz und den USA auf. Nach dem Abitur verbrachte sie mehrere Monate in einem Mutter-Kind-Haus in Burkina Faso, bevor sie in Malmö und Melbourne Internationale Beziehungen studierte. Ihren Master der Politikwissenschaften absolvierte sie an der FU Berlin, wo sie nebenbei an der Arbeitsstelle Europäische Integration mitarbeitete. Praktische Erfahrungen sammelte sie während des Studiums unter anderem bei der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der UNESCO in Paris, dem BMZ und der Deutschen Botschaft Nairobi. Sie ist verheiratet und begeistert sich für Sprachen, Pflanzen und Literatur.

Dr. Pieper, Moritz (* 1987)

studierte European Studies in Maastricht und Aix-en-Provence und absolvierte anschließend einen englisch-russischen Doppelmaster in Canterbury und Moskau. Erste Berufserfahrungen sammelte er bei der Staatskanzlei NRW, der Iran-Taskforce des Auswärtigen Amtes, der deutschen Botschaft Moskau und dem Regionalbüro Moskau der Friedrich-Ebert-Stiftung. Nach abgeschlossener Promotion am Brüsseler Campus der University of Kent arbeitete er mehrere Jahre als Dozent an der University of Salford in Manchester und anschließend als Wissenschaftler bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Er spricht Französisch, Russisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Niederländisch.

Reuter, Mathias (*1988)

Nach einem Praktikum in Madrid und einer Sprachlehrertätigkeit in Rabat studierte der bayerische Schwabe Jura in Bonn. Aufenthalte während seines Studiums führten ihn nach Lissabon, an das Generalkonsulat Rio de Janeiro, in den Planungsstab des BMZ, die KfW-Bank und die Repräsentanz eines Industriekonzerns in Brüssel. Nach Tätigkeiten für eine Anwaltskanzlei und den BDI befasste er sich zuletzt mit europäischer und internationaler Digitalpolitik bei EU und OECD für das Bundeswirtschaftsministerium. Der begeisterte Tänzer spricht Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch, etwas Arabisch und eine Handvoll deutscher Dialekte.

Rosenstock, Antonia (* 1986)

studierte Rechtswissenschaften in Köln, Paris und Oxford. Ihr Referendariat absolvierte sie am Landgericht Bonn mit Stationen bei der Europäischen Kommission in Brüssel und beim Israelischen Supreme Court in Jerusalem. Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete sie als Rechtsanwältin im Bereich Strafrecht in einer großen Wirtschaftskanzlei. Zuletzt promovierte sie an der Universität Hamburg zu politischen Strafprozessen. Sie spricht Englisch, Französisch und etwas Spanisch, Hebräisch und Mandarin.

Scherer, Stella

hat nach mehreren Schüleraustauschen und einem Schuljahr in Kanada das Fernweh gepackt. Nach dem rechtswissenschaftlichen ersten Staatsexamen folgten Praktika an der deutschen Botschaft in Rangun sowie in einer Politikberatung. Ihr Referendariat mit Stationen u.a. im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung absolvierte Sie am Landgericht Offenburg. Vor Ihrem Wechsel als Prozessreferentin zum Auswärtigen Amt war sie als Rechtsanwältin tätig. Die Münchnerin fährt leidenschaftlich gerne Ski.

Seidel, Carolin (* 1978)

ist in Melbourne geboren und in Australien, Griechenland und Meckenheim bei Bonn aufgewachsen. Nach dem Grundstudium der Anglistik an der Universität von Amsterdam begann sie ihre diplomatische Laufbahn im gehobenen Dienst. Posten an unseren Botschaften in Malawi und Afghanistan, an der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York sowie im Protokoll und zuletzt als Länderreferentin für Japan prägen ihre 20 Jahre Erfahrung im Auswärtigen Amt. Ihren Master-Abschluss in Internationale Beziehungen absolvierte sie berufsbegleitend an der Freien Universität Berlin und dem Gulf Research Center in Dubai. Sie spricht neben Englisch und Französisch auch Niederländisch, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Seyed Assiaban, Yasmin (* 1989)

geboren und aufgewachsen in Saarbrücken. Ihr Bachelorstudium in Kommunikations- und Politikwissenschaft führte sie an die LMU München und Sciences Po Paris; anschließendes Masterstudium der Internationalen Beziehungen an der Diplomatischen Akademie Wien und Universität Konstanz. Praktika u.a. beim Projektbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung in Marokko und im Planungsstab des Auswärtigen Amtes. Seit 2015 war sie im Auswärtigen Amt als Referentin angestellt: zuerst während des deutschen OSZE-Vorsitzes bei der Ständigen Vertretung bei der OSZE in Wien, dann bei der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen in Wien und zuletzt in der Zentrale im Grundsatzreferat für die Vereinten Nationen und den UN-Sicherheitsrat.

Sieveking, Caspar (* 1988)

ist in Bayern aufgewachsen und im Münchener Umland sowie für ein Jahr in den USA zur Schule gegangen. Nach dem Abitur studierte er in Tübingen Jura mit Schwerpunkt Völkerrecht. Als Referendar verbrachte er zwei Stationen im Auswärtigen Amt, eine davon im Referat für Seevölkerrecht, Antarktis und Weltraum, die andere an der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen in Wien. Anschließend absolvierte er an der Universität Leiden in den Niederlanden ein völkerrechtliches LL.M.-Studium mit Schwerpunkten auf dem Recht friedlicher Streitbeilegung, dem Völkerstrafrecht und dem Recht der Vereinten Nationen. Später arbeitete er als Praktikant am Permanent Court of Arbitration in Den Haag und war zuletzt für eine Kanzlei in London tätig, die Staaten in Investitionsschiedsverfahren vor internationalen Schiedsgerichten vertritt.

Stein, Martin (*1986)

ist in Koblenz geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Paris. Ein Schüleraustausch in Südafrika weckte seine Abenteuerlust endgültig, so dass er nach dem Abitur im Jahr 2006 in den gehobenen Auswärtigen Dienst eintrat. Auf ein Auslandspraktikum an der Deutschen Botschaft in Nairobi folgten Versetzungen nach Accra und Dakar sowie Abordnungen nach Algier und Ouagadougou. Berufsbegleitend absolvierte er einen Master in International Relations an der Freien Universität Berlin. Martin Stein war die letzten zwei Jahre in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amts tätig. Er arbeitet sprachlich weiterhin an seiner rheinischen ch/sch Schwäche, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Steinbach, Sarah (* 1988)

studierte im Bachelor Französisch, Jura und Politik an der FU Berlin, der Université Lyon 2 und dem IEP Lyon. Ihren Master in European Studies absolvierte sie an der Uni Leipzig, der ENS Paris und Sciences Po Paris. Sie war Praktikantin an der Deutschen Botschaft Paris und Stipendiatin im Programm Deutsch-Französisches Parlaments-Praktikum. 2014 kehrte sie in ihre Heimatstadt Berlin zurück, wo sie bis 2020 an der französischen Botschaft sukzessive als Übersetzerin, Redenschreiberin und Communications Officer arbeitete. Sie spricht Englisch, Französisch und Italienisch.

Stolzenberg, Clemens (* 1982)

ist in Deutschland und in Österreich aufgewachsen. Nach dem Abitur lebte er in Nordirland, studierte Philosophie und Filmwissenschaft in Paris und Berlin und leitete mehrere Jahre ein Festival für australischen und neuseeländischen Film. Vor seinem Eintritt in den Auswärtigen Dienst arbeitete er in unterschiedlichen Verwendungen für die Bundeszentrale für politische Bildung und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Neben Englisch und Französisch spricht Clemens etwas Italienisch, ist begeisterter Hand-Biker, verheiratet und hat eine große Leidenschaft für lang ausgedehnte Aufenthalte in Kunstausstellungen und Museen.

Thurm, Lea (* 1990)

wuchs in der Nähe von Frankfurt am Main auf und folgte ihrem Leistungssport zuerst an die Eliteschule des Sports nach Berlin und dann quer durchs Land. Nach dem Abitur ging sie mit einem Sportstipendium in die Südstaaten der USA und studierte Interdisciplinary Studies mit Schwerpunkt International Relations, bevor sie an der Universität Leipzig einen weiteren Abschluss in Arabistik erhielt. Seitdem ist sie in verschiedenen Funktionen in der Flüchtlings- und Integrationshilfe aktiv. Ihren Master hat sie in den USA an der Georgetown University in Arab Studies erworben. Anschließend war sie als Beraterin bei einem internationalen Konzern und im Financial Services Bereich tätig. 

van Gennip, Lenya (* 1989)

geboren und aufgewachsen in Berlin, durfte schon früh mit ihren Eltern und ihrer Schwester auf vielen Reisen die Welt entdecken. Nach dem Abitur packte sie ihren Rucksack und erkundete für ein Jahr Zentral- und Südamerika, bevor sie ihr Studium am University College Maastricht aufnahm. Anschließend absolvierte sie einen Master in Internationalen Beziehungen in Berlin. Verschiedene Studienaufenthalte und Praktika führten sie nach Peru, Taiwan (ROC), in die Niederlande und nach China. Zuletzt war sie als Referentin im Auswärtigen Amt für Außenwirtschaftsbeziehungen zuständig. In ihrer Freizeit macht sie Triathlon und lernt Gitarre. Sie spricht neben Englisch und Niederländisch auch Spanisch, Französisch, Chinesisch und etwas Portugiesisch. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

van Nüß, Tobias (* 1990)

aufgewachsen am Niederrhein, entdeckte er sein Fernweh während eines Freiwilligendienstes im Regenwald Nicaraguas. Er studierte Rechtswissenschaften in Berlin, Santiago de Chile und Speyer und sammelte praktische Erfahrungen beim Obersten Gerichtshof von Chile und Menschenrechts-NGOs. Anschließend erwarb er an der Universität von Essex einen Master of Laws im Bereich der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts. Als Carlo-Schmid-Fellow arbeitete er später bei der Entwicklungsgruppe der Vereinten Nationen am East River. Während seines Rechtsreferendariats absolvierte er eine Stage im für die Conosur-Staaten und Brasilien zuständigen Referat des Auswärtigen Amtes und setzte sich bei der Europäischen Kommission für Geschlechtergerechtigkeit in der Europäischen Union ein. Neben Englisch und Französisch spricht er Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und ein wenig Russisch.

Voigt, Matthias (* 1986)

wuchs in Hannover auf und studierte Politik- und Rechtswissenschaften in Konstanz, Berlin und Paris. Nach dem Referendariat, mit Stationen bei einem Berliner Strafverteidiger und beim UNHCR in Nairobi, setzte er sich im Rahmen eines LL.M.-Studiums in Berkeley vertieft mit amerikanischem Verfassungs- und Völkerrecht auseinander. Er arbeitete unter anderem als Europareferent für den Bundesrat in Berlin und Brüssel und war zuletzt in der Rechtsabteilung des AA tätig.

von Kalckreuth, Georg (* 1980)

kommt aus Freiburg im Breisgau. Er studierte in Berlin und Oxford Philosophie, Politikwissenschaft und VWL und in Genf und Yale Internationale Beziehungen. Berufserfahrung sammelte er bei den VN in Genf und Wien, als Forschungsassistent an der Universität, als Analyst bei einem Industrieverband und einem Energieversorger in der Schweiz sowie als freiberuflicher Data Scientist. Zuletzt war er Referent und Data Scientist für Krisenfrüherkennung bei PREVIEW in der Zentrale des Auswärtigen Amts. Er spricht etwas Italienisch, Niederländisch und Portugiesisch und die Programmiersprachen R und Python.

von Knobloch, Katharina (* 1991)

studierte zunächst im beschaulichen Passau Kulturwirtschaft und sammelte während ihrer Praktika bei der AHK in Tunesien und der GIZ in Benin erste Erfahrungen in der nachhaltigen Landwirtschaft und der Förderung internationaler Lieferketten. Im Anschluss absolvierte sie – auch der Liebe wegen – einen Master in Umweltwissenschaften an der Universiteit Utrecht. Nach einem kurzen Ausflug in die freie Wirtschaft arbeitete sie zwei Jahre beim niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in Den Haag. Neben Französisch und Niederländisch spricht sie auch etwas Spanisch.

Waltereit, Miguel (*1992)

kölsche Jung mit argentinischen Wurzeln, zog das Fernweh während der Schulzeit für ein Jahr nach Nanjing. Er studierte in Berlin, Peking und Guangzhou Chinastudien und Politikwissenschaften sowie China Business and Economics in Würzburg. Ein Postgraduiertenstudium in EU-Außenpolitik führte ihn anschließend ans College of Europe in Brügge. Erste Berufserfahrung sammelte er an der AHK in Südchina sowie beim Europäischen Auswärtigen Dienst in Brüssel. Neben Englisch und Französisch spricht er Spanisch und Chinesisch. In einem anderen Leben wäre er Konditor geworden.

Weißenbacher, Benno (* 1988)

wuchs dreisprachig (Deutsch, Spanisch, Bayerisch) im Oberland südlich von München auf und studierte Geographie und Entwicklungsforschung in Münster und Berlin. Seine studienbegleitende Tätigkeit bei einem deutschen Sportanlagenhersteller führte ihn nach China, Indien, Brasilien und in über zehn weitere Länder. Erfahrungen in der Bundesverwaltung sammelte er während verschiedener Praktika im BMZ, AA und der GIZ. Bei letzterer war er seit 2015 beschäftigt, zunächst in einem Programm zur Reduzierung biologischer Gefahren und schließlich entsandt in das Referat für Abrüstung chemischer und biologischer Waffen des AA. Die vergangenen eineinhalb Jahre arbeitete er als entwicklungspolitischer Berater der Deutschen Botschaft in Bagdad, Irak.

Wiese, Gereon (* 1993)

wuchs im schönen Bielefeld auf und verbrachte bereits als Schüler ein Jahr in China. Er studierte Wirtschaft und Politik Ostasiens in Münster, Bochum und an der Universität Jyväskylä in Finnland. Sein Masterstudium der Internationalen Beziehungen führte ihn an die FU Berlin sowie als Fulbright-Stipendiat an die Duke University in den USA. In Berlin widmete er sich im Studium und als Mitarbeiter im Deutschen Bundestag intensiv der Entwicklungszusammenarbeit. Darüber hinaus sammelte er Berufserfahrung in Seoul, Washington, D.C. sowie Neu-Delhi. Er spricht auch Chinesisch und verfügt über Grundkenntnisse in Koreanisch und Finnisch.

Wolf, Hanna (* 1990)

schrieb bereits während der Schulzeit in freier Mitarbeit für eine regionale Tageszeitung in ihrer Heimat Stuttgart. Nach dem Abitur studierte sie Anglistik sowie Sprache, Literatur, Kultur in München und absolvierte dort auch diverse Praktika, unter anderem beim BR und der Sendung “Galileo„. Nach einer längeren Reise durch Südostasien widmete sie sich dem Erasmus-Mundus-Masterstudium “Journalism, Media and Globalisation„ in Aarhus und Amsterdam. Weitere Praxiserfahrung sammelte sie in einem DAAD-geförderten Praktikum bei einem Start-Up in San Francisco, bei einer Non-Profit-Organisation in Italien, und bei einem privatwirtschaftlichen Unternehmen in Amsterdam. Vor ihrem Umzug nach Berlin lebte die Vollblut-Europäerin in Brüssel, wo sie an ihrer Promotion im Bereich politischer Kommunikation arbeitete. Neben Englisch und Französisch spricht sie auch etwas Spanisch, Italienisch und Niederländisch.

Yel, Onur (* 1980)

ist im sagenumwobenen Duisburg beheimatet und hat sein Studium der Rechtswissenschaften in Düsseldorf absolviert. Während seines Studiums konnte er bereits unterschiedliche berufliche Erfahrungen sammeln, u.a. in seiner Werbeagentur, in der Seniorenweiterbildung und als Reiseleiter in Spanien & Malta. Seine Auslandssemester führten ihn nach Danzig und Brisbane. In seiner Referendarzeit war er an den Deutschen Botschaften Kiew und Nairobi tätig. Nach seinem Studium hat er bereits für das Auswärtige Amt am Generalkonsulat in Istanbul gearbeitet.  Er begeistert sich für Oldtimer und versucht sich sehr zum Leidwesen der Fahrzeuge an der Instandsetzung.

Zielonka, Sarah (* 1995)

studierte Internationale Beziehungen in Dresden und Political Economy of Emerging Markets in London. Ein Auslandssemester führte sie nach Chile, ein Praktikum im Auswärtigen Amt nach Kasachstan. Anschließend arbeitete sie im UN Development Coordination Office in New York und war zuletzt mit einer internationalen Politikberatung für das UN Development Programme tätig. Sie wuchs in Rheinland-Pfalz auf und lernte Französisch bei ihrer Arbeit in einem Weinkeller in der Partnerregion Burgund.

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