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Die 76. Crew stellt sich vor

07.07.2021 - Artikel

Die 76. Crew hat ihren 12-monatigen Vorbereitungsdienst in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin-Tegel begonnen.

Vereidigung der 76. Crew
Vereidigung der 76. Crew© Thomas Rosenthal

In den kommenden Monaten bereiten sich die Nachwuchsdiplomatinnen und Nachwuchsdiplomaten auf ein abwechslungsreiches Berufsleben im Auswärtigen Dienst vor, das sie im nächsten Sommer in alle Welt führen wird. Hier stellen sie sich vor und berichten, was sie bis zum Eintritt ins Auswärtige Amt gemacht haben:

Bargen, Christopher von (*1977)

aufgewachsen in Schwansen im Norden Schleswig-Holsteins, verpflichtete er sich nach dem Abitur zunächst für zwei Jahre als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Anschließend studierte er bis zum Vordiplom Volkswirtschaftslehre in Heidelberg, um danach für einen Master in Management an die ESCP Business School zu wechseln. Auf das Studium folgte eine erste Karriere im internationalen Handel mit Agrarrohstoffen. Diese schloss auch einen 14-monatigen Aufenthalt in Singapur ein und führte ihn zuletzt in die Schweiz, wo er bis Oktober 2019 im Bereich Global Trade eines multinationalen Agrarkonzerns tätig war. Am Auswärtigen Amt reizen ihn besonders die mögliche Mitarbeit an Themen der internationalen Handelspolitik, die multilaterale Zusammenarbeit in Internationalen Organisationen sowie die Chance dabei mitzuhelfen, internationale Krisen und Konflikte friedlich beizulegen.

Becker, Simon (*1990)

studierte Jura in Münster, Madrid und Oxford (MJur). Das Referendariat absolvierte er in Berlin, unter anderem mit einer Station beim Auswärtigen Amt. Simons Arbeitserfahrung konzentriert sich auf die Bereiche Wettbewerbsrecht und allgemeines Verwaltungs- und Verfassungsrecht. Als Freiburger schlägt sein Herz für den SC.

Vereidigung der 76. Crew
Vereidigung der 76. Crew© Thomas Rosenthal

Becky, Anja

kommt aus Rheinland-Pfalz und studierte Politikwissenschaft an der Universität Mannheim. Anschließend absolvierte sie in Tübingen ein Masterstudium in Friedensforschung und Internationaler Politik. Ihre Auslandspraktika führten sie an die Ständige Vertretung Deutschlands bei den VN in New York sowie zu internationalen Organisationen in Kambodscha und Nepal. Nach einem Postgraduiertenprogramm am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik arbeitete sie sechs Jahre im BMZ und war u.a. als Referentin für wirtschaftliche Zusammenarbeit drei Jahre an der Botschaft in Pristina tätig.

Beying, Mario Serjoscha (*1991)

Nach dem Abitur in der Nähe von Karlsruhe und Auslandsjahren in Vancouver und Montreal studierte er Konfliktmanagement, internationale Verwaltung und Sicherheitspolitik an der Universität Konstanz und Sciences Po Paris mit Zwischenstationen in Kigali, Aix-en-Provence, Bukavu und Berlin. Nach dem Studienabschluss arbeitete er zuletzt als Referent im Arbeitsstab Sahel des Auswärtigen Amts. Wo immer es möglich ist, spielt er Eishockey und coacht im Jugendbereich.

Bollwerk, Michael (*1988)

wuchs in Bocholt auf und studierte in den Niederlanden Psychologie und Statistik. Berufserfahrung sammelte er als Forscher im Justizministerium in Den Haag, als Unternehmensberater bei Deloitte Digital in Berlin und als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Tutor der WWU Münster. Seine Leidenschaft für internationale Politik entwickelte sich insbesondere durch ein „weltwärts“-Jahr in Mexiko-Stadt und durch mehrere Aufenthalte in der Teheraner Startup-Szene. Seine Promotion zum Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt und Populismus wird er voraussichtlich Ende dieses Jahres verteidigen. Neben Englisch und Französisch spricht er Niederländisch, Spanisch und Farsi.

Breitling, Maximilian

geboren und aufgewachsen im beschaulichen München verschlug es ihn nach dem Abitur für ein„gap year“ generationentypisch nach Südamerika. Anschließend Studium der Politikwissenschaften in Berlin, Potsdam und Grenoble. Eine erste zaghafte Berührung mit dem Auswärtigen Amt erfolgte in Armenien, der Berufseinstieg danach allerdings im Deutschen Bundestag. Weitere berufliche Erfahrungen sammelte er im Berliner Büro des Hochkommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge, bevor er zuletzt im Auswärtigen Amt zu Europäischer Flüchtlings- und Migrationspolitik arbeitete. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seinen Freunden und in der Natur.

Brose, Colin (*1992)

studierte nach Abschluss seines Abiturs in Moskau Wirtschaftsingenieurwesen in Berlin. Daran schloss er ein Masterprogramm in Internationalen Beziehungen in Warwick und Washington D.C. an. Nach Tätigkeiten als Verkäufer in einer Bäckerei und als Pizzalieferant führte Colin als Referent für Sicherheitspolitik beim Haus Rissen in Hamburg Seminare zur Auslandseinsatzvorbereitung für die Bundeswehr durch. Anschließend arbeitete er für PwC als Berater im Bereich der inneren Sicherheit. Colin spricht Englisch, Russisch und Französisch.

Bruhn, Claus (* 1980)

wuchs im schönen Münsterland auf. Nach seinem Zivildienst als Rettungssanitäter studierte er Betriebswirtschaftslehre in Münster und Aix-en-Provence in Frankreich. Danach arbeitete er für Bertelsmann unter anderem als Projektleiter in der Schweiz und zuletzt als Teamleiter im Logistik- und Finanzdienstleistungsumfeld für internationale Großkunden. Er ist verheiratet und verbringt seine Freizeit gerne mit Reisen und Gesellschaftsspielen.

Bunia, Anton, Dr. (*1990)

studierte als Stipendiat der Studienstiftung Literaturwissenschaft in Berlin und Lausanne. Als Centennial Fellow in the Humanities and Social Sciences promovierte er an der Universität Princeton zu politischen Narrativen von der Renaissance bis zur norwegischen Fernsehserie SKAM. An der Princeton School for Public and International Affairs war er außerdem an einem Forschungsprojekt zur Einführung und Krise des Euro beteiligt. Nach seinem Rückzug aus den Geisteswissenschaften war Anton für das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit tätig und setzte sich für den weltweiten Kampf gegen Korruption, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ein. Große Begeisterung für Emily Brontë, Brot und alles über 120 BPM.

Clasen, Annika (*1990)

studierte nach zwei Bachelorabschlüssen Internationale Beziehungen an der London School of Economics. Während des Studiums führten verschiedene Arbeitsprojekte sie zunächst nach Russland, Marokko und Kolumbien, bevor es sie zur Ständigen Vertretung Deutschlands nach Genf verschlug, wo die Verhandlungen bei den Vereinten Nationen sie unumkehrbar für die Diplomatie begeisterten. Nach dem Masterabschluss schloss sich eine Tätigkeit im Bildungswesen für palästinensische Flüchtlinge bei den Vereinten Nationen in Jordanien an, die Gelegenheit für ausführliche Reisen im Mittleren Osten bot. Es folgte eine intensive Zeit in der Gestaltung der EU-Ratspräsidentschaft für das Gesundheitsministerium, in deren Anschluss sie zuletzt als Projektmanagerin für Biosicherheit und die Prävention von Bioterrorismus in den Sahelstaaten bei der GIZ arbeitete. Neben Englisch und Französisch spricht sie Arabisch und Spanisch. In ihrer Freizeit hat sie während des Corona-Lockdowns das Gärtnern auf dem heimischen Balkon für sich entdeckt, bisher sehr zum Leidwesen der Pflanzen.

Cordero, Mathias (*1990)

studierte Jura in Freiburg, Santiago de Chile und am Trinity College in Dublin (LL.M.), wo er sich auf Fragen des internationalen und europäischen Wirtschaftsrechts spezialisierte. Seine Praktika führten ihn ans chilenische Verfassungsgericht, eine paraguayische Strafrechtskanzlei sowie in den Bundestag und das Europäische Parlament. Als Referendar in Berlin absolvierte er Stationen beim Bundeswirtschaftsministerium, in zwei Großkanzleien in Berlin und in einer mittelständischen Kanzlei in Kapstadt. Bevor er in den Auswärtigen Dienst eintrat, arbeitete er zwei Jahre als Rechtsanwalt im Berliner Büro einer internationalen Großkanzlei britischer Herkunft und beriet zu M&A-Transaktionen sowie Regulierungsfragen im Energiesektor mit einem Schwerpunkt auf Erneuerbare Energien. Als halber Spanier kann er mehr Spanisch als nur eine Tortilla mit Bier in Spanien zu bestellen. Er spricht auch fließend Englisch und Französisch.

De Camillis, Maja Katharina (*1982)

studierte Angewandte Afrikastudien (B.A.), Völkerrecht und internationale Beziehungen (LL.M.) in Bayreuth, Paris, Cairo, Sana'a und Brüssel. Sie war u.A. bei verschiedenen internationalen Organisationen (NATO Headquarters Brüssel, Deutsches Rotes Kreuz Generalsekretariat Berlin, UN-OCHA Genf & New York) und im Auswärtigen Amt (Botschaft Niamey, sowie Zentrale/Referat S08) in den Bereichen Krisenmanagement, Koordinierung und multilaterale Gestaltung humanitärer Hilfe, sowie Stabilisierung tätig. Zuletzt leitete sie die 'Partnership & Coordination Unit' der zivilen GSVP-Mission 'EUCAP Sahel Mali' in Bamako. Sie spricht neben Englisch und Französisch auch Arabisch und Spanisch.

de Carvalho, Mariella (*1992)

wuchs im schönen Tübingen auf und hat auch die brasilianische Staatsbürgerschaft. Sie studierte Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen und Global Development in Berlin, Essex und Kopenhagen. Erste Arbeitserfahrungen sammelte sie durch Praktika beim Deutschen Bundestag, bei der GIZ und beim Deutschen Generalkonsulat in São Paulo. Weitere Auslandsaufenthalte führten sie nach Benin und Mexiko. Im Auswärtigen Amt organisierte sie für die Internationale Diplomatenausbildung einen Lehrgang für ausländische Nachwuchsdiplomaten. Zuletzt arbeitete sie in Berlin als Referentin bei einer Stiftung im Bereich Integration und Chancengleichheit. Neben Englisch und Französisch spricht sie auch Portugiesisch und Spanisch.

Dolezalek, Katharina

wuchs in der Nähe von Braunschweig auf. Sie verbrachte in der Schulzeit und als „weltwärts“-Voluntärin nach dem Abitur jeweils ein Jahr in Argentinien. Während des Bachelors „Internationale Beziehungen“ (B.A.) an der TU Dresden absolvierte sie ein Auslandssemester an der Université de La Réunion, wo sie einen Einblick in die kreolische Kultur der Insel und in die französische Sicherheitspolitik erhielt. Anschließend studierte sie Völkerrecht in Montreal (LL.M.). Danach arbeitete sie im Bereich „Völkerverständigung Amerika und Asien“ bei der Robert Bosch Stiftung GmbH. Als Teilnehmerin der „Atlantic Expedition“ (2017) und des „Manfred Wörner Seminars“ (2019) liegen ihr die transatlantischen Beziehungen besonders am Herzen. Zuletzt war sie im Auswärtigen Amt Referentin für humanitäres Minen- und Kampfmittelräumen. Katharina spricht fließend Englisch, Französisch und Spanisch.

Duhnkrack, Sophie

kommt aus München. Nach der Schule verkaufte sie Röcke in Paris, studierte Internationale Beziehungen in Rom und Nahöstliche Studien in Israel. Anschließend arbeitete sie für das israelische Außenministerium in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Rom und München und leitete dann ein europäisches Kulturnetzwerk. Daneben setzt sie sich für Geschlechtergerechtigkeit ein. Sie ist verheiratet mit zwei Kindern, liebt Reisen und Musik, die gute Küche und guten Humor. Sie spricht Englisch, Italienisch, Französisch, Hebräisch und etwas Arabisch.

Efinger, Birgit

wuchs im südlichen Baden-Württemberg auf und zog nach dem Abitur für das duale Studium im gehobenen Auswärtigen Dienst nach Bonn. Während ihres ersten Postens in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amts führten sie Kurzzeiteinsätze nach Ramallah und Straßburg sowie der Regierungsumzug nach Berlin. Nach sechs Jahren im Ausland auf Posten in Sarajewo und Bogotá absolvierte sie in Paris, Berlin und Potsdam einen deutsch-französischen Masterstudiengang in Politikwissenschaften mit Praktikum an der Ständigen Vertretung Frankreichs bei der EU in Brüssel. Im Anschluss an ihr Studium arbeitete sie im Ministerbüro und als Länderreferentin für Bolivien im Auswärtigen Amt in Berlin. Nach einem weiteren Auslandsposten in San Salvador war sie die letzten fünf Jahre als Rechtsdozentin an der Akademie Auswärtiger Dienst tätig.

Eismann, Sabine (*1985)

Ein Sprachstipendium führte sie nach dem Abitur zunächst aus der ostthüringischen Provinz nach Vancouver. Anschließend studierte sie an der Universität Hamburg systematische Musikwissenschaft und arbeitete einige Jahre in der Kultur- PR und als Übersetzerin. Während ihres Masters in „Intercultural Communication Studies“ an der Europa-Universität Viadrina, absolvierte sie ein Small Studies Programm an der Háskolí Íslands, ein Praktikum an der Deutschen Botschaft Hanoi sowie ein Spanischstudium in Pamplona. Danach reiste sie (fast) nur noch beruflich für eine Tätigkeit bei der EZB, bevor sie mit Politikkommunikation und Stakeholdermanagement beim Statistischen Bundesamt in Berlin vorläufig sesshaft wurde. Jetzt freut sie sich darauf, wieder gemeinsam mit ihrer Frau die Welt zu entdecken. Sie kann auf Isländisch und Polnisch Essen sowie auf Vietnamesisch Kaltgetränke bestellen.

Engel, Wasil (*1993)

kommt aus dem Rheinland und studierte Internationale Beziehungen in Dresden und Public Policy in Chicago. Dabei konzentrierte er sich auf die MENA-Region und die arabische Sprache sowie quantitative Ansätze zur Datenauswertung und statistischen Analyse. In Folge eines in Kenia absolvierten weltwärts-Freiwilligendienstes bekam er im Ostafrikareferat des Auswärtigen Amts einen ersten Einblick in die Diplomatie. Darauf aufbauend beschäftigte er sich viel mit dem Sudan und arbeitete zwei Jahre für ein EU-gefördertes Migrationsprojekt in Khartum, wo er auch die Proteste und den Fall des Baschir-Regimes 2018/19 miterlebte. Wasil hat in Tunesien arabisch gelernt und spricht außerdem französisch, spanisch und russisch.

Ewert, Julia

studierte Sinologie und europäische und asiatische Politik in Heidelberg, China, Großbritannien und Singapur. Nach dem Studium arbeitete sie für einen Brüsseler Think Tank, für die EU-Delegation in Peking, sowie für einen EU-Ausschuss des britischen Oberhauses. Zuletzt durfte sie als Referentin an der Ständigen Vertretung Deutschlands in Brüssel die EU-Ratspräsidentschaft 2020 miterleben und mitgestalten. Neben Englisch und Französisch spricht sie Chinesisch fließend und hat Grundkenntnisse in Spanisch. In ihrer Freizeit geht sie so oft wie möglich Klettern und macht gerne klassische Musik.

Fabel, Paul (*1988)

ist in Berlin geboren und ging in Deutschland und den USA zur Schule. Er hat Politikwissenschaften, internationale Beziehungen und Völkerrecht in Berlin, Dresden und Besançon studiert. Erste Arbeitserfahrung bei den EU-Institutionen im Bereich Sicherheitspolitik und Außenwirtschaft sowie bei den VN haben Paul zum überzeugten Multilateralisten gemacht. Nach dem Studium arbeitete er bei der UNESCO in Paris und engagierte sich zum Schutz von Kulturgütern. Weitere Erfahrung sammelte er bei UNIDROIT, FRONTEX und dem französischen Außenministerium. Unmittelbar vor seinem Eintritt in den auswärtigen Dienst war Paul bei der Deutschen UNESCO-Kommission tätig und arbeitete zur auswärtigen Kulturpolitik, im Bereich Welterbe und zum ethischen Umgang mit künstlicher Intelligenz. Zuletzt leitete er dort den Fachbereich Kultur und Kommunikation. Paul spricht Englisch, Französisch und Spanisch und kocht für sein Leben gern.

Fiedler, Markus (*1989)

stammt aus dem Süden Niedersachsens und ging in Göttingen zur Schule. Schon während der Schulzeit zog ihn das Fernweh für ein Schuljahr nach Kanada. Nach dem Abitur studierte er in Heidelberg und Toulouse Rechtswissenschaft. Das anschließende Referendariat führte ihn u.a. in die Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes. Zuletzt arbeitete er als akademischer Mitarbeiter an einem rechtshistorischen Lehrstuhl der Universität Heidelberg. Er promoviert über ein rechtshistorisches Thema mit migrationshistorischen Bezügen.

Flora, Nicoletta (*1990)

nach einem Freiwilligendienst in Guayaquil, Ecuador studierte sie Angewandte Politikwissenschaft im deutsch-französischen Studiengang der Universität Freiburg und des Institut d‘Études Politiques Aix-en-Provence. Praktika führten sie zum GIZ-Büro für die Afrikanische Union in Addis Abeba, zum Presserat von Quebec in Montreal und zum UNESCO-Büro in Genf, wo sie insbesondere zu Menschenrechten arbeitete. Nach drei Jahren bei der Deutschen UNESCO-Kommission war sie die letzten zwei Jahre im Referat für multilaterale Kulturpolitik des Auswärtigen Amtes tätig und koordinierte das Kulturprogramm der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

Gajan, Maurice (*1992)

wuchs an der deutsch-luxemburgischen Grenze auf und verbrachte bereits während seiner Schulzeit ein Jahr im zentralchinesischen Zhengzhou. Nach einem weiteren Jahr in China als kulturweit-Freiwilliger, studierte er Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Nahoststudien in Den Haag und Kairo. Seinen Master absolvierte Maurice als Yenching Scholar an der Peking Universität. Erste Arbeitserfahrung konnte er bei einem Forschungsinstitut in Ägypten, den Vereinten Nationen im Sudan und der chinesischen Handelskammer in Luxemburg sammeln. Maurice spricht fliessend Englisch, Chinesisch und Arabisch.

Glaschke, Matthias (*1981)

wuchs im Dahmeland südlich von Berlin auf und schnupperte im Rahmen von Austauschprogrammen in Großbritannien und den USA erste Auslandsluft. Nach Abitur und Zivildienst studierte er einige Semester Anglistik/Amerikanistik und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität, bevor er 2005 in den gehobenen Auswärtigen Dienst eintrat. Im Anschluss an das FH-Studium arbeitete er im Kultur- und Pressereferat der Botschaft Jakarta bevor er an das Generalkonsulat Rio de Janeiro wechselte, wo er zuletzt das Rechts- und Konsularreferat leitete. Von August 2017 bis Juni 2021 war er im Ministerbüro des Auswärtigen Amts tätig. Neben Englisch und Französisch spricht er auch Portugiesisch und Indonesisch. 

Göbel, Benedict

ist in Marburg geboren und in Bonn, Moskau, Rom und Berlin aufgewachsen. Zum Studium der Politikwissenschaften ging es nach Sciences-Po in Nancy und Paris sowie zum Doppelmaster an das Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Im Anschluss folgte am postgraduierten Europakolleg in Brügge die Spezialisierung auf europäische Nachbarschaftspolitik. Zu seinen beruflichen Stationen zählen in den vergangenen Jahren u.A. die Arbeit als akademischer Assistent von Prof. Zaki Laidi (Sciences-Po Paris), als Trainee im Kabinett von EU-Kommissar Johannes Hahn (Europäische Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik), als Referent in der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie zuletzt als Länderreferent für Armenien, Aserbaidschan und den Konflikt um Bergkarabach im Auswärtigen Amt. Er rudert gerne und pilgert, wenn sich die Zeit finden lässt, mit Leidenschaft.

Gonsior, Nicole (*1989)

ist fasziniert davon, verschiedene Perspektiven auf die Welt kennen zu lernen. Während ihres Politikstudiums in Bonn hat sie sich ein Semester lang in Istanbul mit den EU-Türkei Beziehungen beschäftigt. Nach 6 Monaten praktischer EU-Erfahrung in Brüssel führte sie ihr Master in Europapolitik nach Bath, Prag und Paris. Während einer studienbegleitenden Journalistenausbildung nahm sie – neben Stationen bei dpa und ZDF - an einem deutsch-griechischen Journalistenprojekt teil, bei dem sie aus Athen, Berlin und Brüssel zur Eurokrise berichtete. Es folgten 3 Jahre als Projektmanagerin bei der GIZ, wo sie für das BMWi Projekte in Marokko, Algerien und der Ukraine umsetzte. Seit 2019 arbeitet sie beim Auswärtigen Amt u.a. zur Aufarbeitung des Kolonialismus. Sie spricht Englisch, Französisch, etwas Türkisch und lernt aktuell Spanisch und Polnisch, die Muttersprache ihrer Eltern, die 1988 nach Deutschland kamen. In ihrer Familie ist sie die Erste, die Abitur gemacht hat.

Graziano, Lena (*1985)

ist seit 2005 im gehobenen Dienst des Auswärtigen Amts beschäftigt und hat seither eine Familie gegründet und im Fernstudium Politikwissenschaften studiert. Nach Einsätzen in Moskau und Tel Aviv, sowie kürzeren Aufenthalten in Berlin, Malta, Buxtehude und Den Haag war sie zuletzt in der Europaabteilung tätig, insbesondere für die Koordinierung der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Die gebürtige Bremerin spricht ein halbes Duzend Sprachen und hält sich am liebsten im Freien auf.

Großer, Alexander (*1994)

wuchs im Dreiländereck Deutschland - Polen - Tschechien auf und absolvierte nach dem Abitur ein duales Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Elmshorn in Kooperation mit Airbus. Anschließend studierte er Internationales Management in Paris, London und Moskau und machte Praktika bei der Deutschen Botschaft in Kasachstan und der Wirtschaftsförderung Sachsen in Russland. Nach dem Studium arbeitete er wieder im Flugzeugbau als Projektmanager. Seine Freizeit verbringt er als Rettungsschwimmer im oder am Wasser. Er spricht Russisch und Französisch.

Haug, Janis (*1993)

stammt aus dem Schwabenland und studierte in Leipzig und Bonn Ethnologie und Arabistik, sowie Arabische Sprache und Translation. Während des Studiums ging es nach Jordanien (2016) und nach Tunesien (2018). Vor der Attachéausbildung arbeitete er bei IJAB e.V. . Er fing unter Anderem an Italienisch, Portugiesisch, Gaeilge und Latein zu lernen. Tatsächlich fließend spricht er aber nur Englisch und Arabisch, sowie ein wenig Spanisch und Französisch. Geht gerne wandern, schwimmen oder klettern, liebt Kaffee und gute Bücher und würde gerne noch Farsi lernen.

Heike, Lisa

wuchs in Mainz und Dortmund auf. Zum Studium zog es sie nach Freiburg, wo sie neben einem Schönfelder auch gerne einen Geigenkoffer mit sich führte. Während eines Auslandsjahres in Tver lernte sie fließend Russisch und reiste zweimal quer durch Sibirien bis an den Baikal-See. Nach dem Referendariat in Leipzig mit Stationen in der Zentrale des Auswärtigen Amts sowie bei der GIZ in Sarajevo startete sie zunächst eine Karriere als Anwältin in einer internationalen Großkanzlei. Die Neugierde am Völkerrecht führte sie schließlich für einen LL.M an die New York University. Zurück in Frankfurt begleitete sie ihr Team bei der Gründung einer Anwaltsboutique und vertrat dort bis zuletzt Mandanten in internationalen Handelsschiedsverfahren.

Helbach, Nina (*1988)

war vor ihrem Eintritt in das Auswärtige Amt als Unternehmensberaterin tätig, wo sie sich hauptsächlich mit Transformationsprozessen beschäftigte. Davor arbeitete sie bei einem Finanzdienstleister und leitete die Post Merger Integration eines brasilianischen Unternehmens. Die gebürtige Karlsruherin studierte Betriebswirtschaftslehre bzw. International Business in Mannheim, Bordeaux und Aarhus. Während des Studiums lernte sie das Auswärtige Amt im Rahmen eines Praktikums und als Freie Mitarbeiterin in der Internationalen Diplomatenausbildung kennen.

Hermes, Peter

absolvierte nach dem Abitur seinen Wehrdienst in Oberbayern. Im anschließenden Studium der Geographie in Bonn, Grenoble und Göttingen wählte er Schwerpunkte im Bereich Natürlicher Ressourcen und Entwicklung. Im Laufe des Studiums führten ihn erste Arbeitserfahrungen in die D.R. Kongo, USA, Iran und Äthiopien. Er lebt mit seiner Ehefrau in Berlin und arbeitet seit zwei Jahren als Referent im Auswärtigen Amt in der Abteilung S. In der internationalen Algen-Community wurde er mit einer Film-Doku über den Anbau von essbaren Meereslagen bekannt.

Hirsch, Philipp, Dr. (*1989)

studierte in Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie Internationale Beziehungen in Konstanz, Paris, Cambridge und Potsdam. In Cambridge promovierte er zu westdeutscher Nahostpolitik während des Kalten Krieges. Erste Arbeitserfahrung sammelte er als studentischer Mitarbeiter im Deutschen Bundestag sowie im Rahmen des Mercatorkollegs, unter anderem bei UNDP in Jordanien und DCAF in Tunesien. Er spricht Englisch, Französisch, sowie etwas Arabisch, Rumänisch und Russisch.

Hoffmann, Anne Marie, Dr. (*1987)

kommt aus Aachen und Brasilien und feiert gerne an beiden Orten Karneval. Sie studierte einige Semester autonome bildende Kunst in Maastricht, dann VWL, Wirtschaftsgeschichte und Politikwissenschaft in Aachen, Gießen und Klagenfurt. Während ihrer Promotion zu Regionalorganisationen am GIGA Hamburg lebte und forschte sie auch in Südamerika, u.a. in Uruguay, Brasilien und Ecuador. Nachdem sie im Anschluss an verschiedenen Universitäten gearbeitet hat, war sie zuletzt als persönliche Mitarbeiterin im Büro von Bundespräsident a.D. Horst Köhler tätig. In ihrer Freizeit spielt sie begeistert Rugby und ist auch neben dem Feld, u.a. als Gründerin eines Fördervereins für den Sport aktiv.

Höhn, Irina (*1988)

aufgewachsen im Taunus zog es sie nach dem Abitur für mehrere Jahre nach Sevilla, wo sie Deutsche Philologie studierte, ein Praktikum an der Deutschen Schule absolvierte und Privatunterricht als Deutschlehrerin gab. Es folgte ein Masterstudium in Älterer deutscher Literatur und Sprache an der FU Berlin mit einem Auslandssemester in Santiago de Compostela. Nach einem Praktikum und ehrenamtlicher Tätigkeit im Sozial- und Kulturzentrum Forum Brasil in Berlin begann sie 2015 ihre Tätigkeit als Angestellte im Auswärtigen Amt, überwiegend im Parlaments- und Kabinettsreferat mit Abordnungen an Botschaften in Südamerika. Nebenberuflich absolvierte sie einen Master in Europäischem Verwaltungsmanagement an der HWR Berlin und arbeitete seit 2020 im Büro des Staatsministers im AA. Neben Englisch, Französisch und Spanisch spricht sie etwas Portugiesisch und hat gerade begonnen Russisch zu lernen.

Holzer, Leonard (*1994)

kommt ursprünglich vom Bodensee und studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Internationale Beziehungen in Augsburg, Washington D.C. und London. Während dieses Studiums kam er durch ein Praktikum an der deutschen Botschaft in Pretoria erstmals mit dem Auswärtigen Amt in Kontakt. Nach Abschluss seines Studiums lebte er in Brüssel, wo er für den Planungsstab des Europäischen Auswärtigen Dienstes, als Rechtsberater beim Internationalen Militärstab der NATO sowie als Politischer Berater der Amerikanischen Außenhandelskammer bei der EU arbeitete. Von 2019 an arbeitete er im Büro der Europäischen Korrespondentin des Auswärtigen Amts und war dort v.a. für die Vorbereitung der EU-Außenministerräte und Weisungsgebung für die Ständige Vertretung Deutschlands bei der EU verantwortlich. Er spricht Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch.

Hübner, Celina (*1989)

nach einem High School Aufenthalt in Australien studierte sie internationale Politik und Geschichte an der Jacobs University Bremen. Darauf folgte ein Doppelmaster in internationaler Sicherheitspolitik und humanitärer Hilfe mit Schwerpunkt auf den Nahen und Mittleren Osten an der Sciences Po in Paris und Columbia University in New York. Ihre Abschlussarbeit verfasste sie beim Sekretariat der Vereinten Nationen. Praktische Erfahrungen sammelte sie u.a. beim ZDF in Nairobi, an der Deutschen Botschaft in Sri Lanka, bei den VN in Äthiopien, als Carlo-Schmid-Stipendiatin im VN Sekretariat, bei BCG sowie dem IKRK. Zuletzt war sie im Auswärtigen Amt als Länderreferentin für Jemen und Mali/Sahel G5 sowie im Referat für Krisenprävention, Stabilisierung und Konfliktnachsorge tätig. Nachdem Corona ihren Aufenthalt an der Harvard University unfreiwillig verkürzte, stellt sie derzeit ihre Promotion an der FU Berlin fertig. Sie spricht Englisch und Französisch und verfügt über Grundkenntnisse in Swahili und Arabisch.

Issing, Mirjam

wuchs in einem kleinen Ort bei Würzburg auf. Ihr Studium der Politik- und Rechtswissenschaften sowie der Internationalen Beziehungen führte sie nach München, Washington D.C. und Cambridge im Vereinigten Königreich. Sie begann ihre berufliche Laufbahn in einem führenden Finanzdienstleistungsunternehmen. Anschließend beriet sie Einrichtungen der Bundesverwaltung in Prozess- und Digitalisierungsfragen. Zuletzt war sie in der Europaabteilung des Auswärtigen Amts für die Beziehungen der EU mit dem Vereinigten Königreich nach dem Brexit zuständig.

Jäger, Simone, Dr. (*1990)

ist in Karlsruhe geboren und studierte Rechtswissenschaften in Berlin, Paris und Freiburg. Anschließend promovierte sie in Freiburg zu einem Thema mit Bezügen zum Gesellschafts- und Steuerrecht. Das Referendariat verbrachte sie in Freiburg, Düsseldorf, Speyer und schließlich am Generalkonsulat in San Francisco. Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete sie bis zu ihrem Dienstantritt in einer überregionalen Wirtschaftskanzlei in Freiburg. Sie spricht Englisch und Französisch, kann spanische Lieder mitsingen und fühlt bei türkische Serien mit.

Janowski, Jan-Rolf (*1985)

stammt aus Berlin, soll verschiedenen Schamanen zufolge aber im vorherigen Leben Koreaner(in) gewesen sein. Er arbeitete seit 2012 im Sprachendienst des AA als Dolmetscher, Übersetzer, Sprachdozent und Referent und war seit 2015 zudem Länderreferent für die Koreanische Halbinsel. Neben Einsätzen in Pjöngjang führte es den studierten Politikwissenschaftler und Linguisten auch als Wahlbeobachter nach Kabul, was ihn nachhaltig motivierte nun die Befähigung zu erlangen, auch richtig weltweit mitzuarbeiten. Zuvor beriet er bereits verschiedene Regierungsorganisationen in Südkorea, war freiberuflicher Journalist und engagierte sich in der Flüchtlingshilfe. Er will auch weiterhin dorthin gehen, von wo andere flüchten und die Dinge in möglichst vielen Landessprachen beim Namen nennen, um gemeinsam Schönes zu vermehren.

Kabus, Juliane (*1989)

stammt aus Dresden und studierte Politikwissenschaft in Potsdam. Spezialisiert auf Frieden und Sicherheit, hat sie in den vergangenen Jahren verschiedenste Positionen in diesem Bereich begleitet. Sie arbeitete bereits mehrmals für das Auswärtige Amt, u.a. in der Abteilung S zu Krisenprävention und Stabilisierung. Zuletzt war sie für die Münchner Sicherheitskonferenz tätig als Senior Policy Advisor mit Fokus auf transnationale Gefahren und menschliche Sicherheit. In ihrer Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich bei Women in International Security Deutschland.

Kalle, Mirjam (*1990)

studierte Internationale Beziehungen und Friedens- und Konfliktforschung in Dresden, Istanbul und Washington DC. Sie arbeitete mit syrischen Geflüchteten im Libanon, zum Thema Wiederaufbau im Irak und Konflikttransformation in Uganda. Beim Auswärtigen Amt war sie als Referentin für Haushalt und Personal der Vereinten Nationen und zum Globalen Migrationspakt tätig. Zuletzt leitete sie bei der Weltbank die strategische Entwicklung des ersten regionalen Aktionsplans zu genderbasierter Gewalt in der MENA-Region. Sie versucht sich immer wieder im Arabischlernen, liebt Gärtnern, Kunstausstellungen, Fotografie und hat einen kleinen Sohn.

Kasprowski, Marian (*1986)

wuchs im Weserbergland auf und studierte Asienwissenschaften und Sinologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Während des Bachelorstudiums ging er für 18 Monate nach Taipeh, um dort sein Chinesisch zu vertiefen. Als DAAD-Stipendiat verbrachte er außerdem zwei Auslandssemester in der ostchinesischen Metropole Nanjing. Zuletzt forschte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 1167 „Macht und Herrschaft – Vormoderne Konfigurationen in transkultureller Perspektive“ zum diplomatischen Zeremoniell im Qing-Reich. Er ist leidenschaftlicher Cineast und Wanderer.

Kempe, Elisa

zog es als „Münchner Kindl“ nach dem Abitur als Skilehrerin in die Alpen. Danach studierte sie International Affairs in St. Gallen, mit einem Auslandsaufenthalt in Istanbul. Sie war Teil des Organisationsteams des St. Gallen Symposium. Nach Stationen in der Beratung begeisterte sie ihre Tätigkeit an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in Genf für das multilaterale Menschenrechtssystem. Dies war dann auch Schwerpunkt ihres Masters in Internationalen Beziehungen in London. In den letzten Jahren arbeitete sie mit der GIZ in Äthiopien und Kamerun in einem Konfliktpräventionsprogramm der Afrikanischen Union. Neben Englisch, Französisch und Italienisch spricht sie Schweizerdeutsch, etwas Spanisch und hat alltagstaugliche Grundkenntnisse in Türkisch und Amharisch.

Klein, Julia Verena (*1986)

wollte schon früh in die große weite Welt hinaus, sah aber zunächst viel von Deutschland: Sie wuchs im Rheinland, in Bayern und Thüringen auf und studierte Rechts- und Politikwissenschaften in Tübingen. Dort packte sie das Völkerrecht – und sie packte ihre Koffer: für ein Auslandsstudium in Genf, ein Praktikum in Benin und schließlich, in ihrem Referendariat, eine Station in Costa Rica. Nach ihrem 2. Staatsexamen arbeitete sie für die KfW Entwicklungsbank und begleitete als juristische Beraterin beim Projektträger Jülich für das BMBF Verhandlungen zum globalen UN-Meeresschutzabkommen (BBNJ). Zuletzt war sie im Auswärtigen Amt in der Abteilung S im Bereich zivile Friedenseinsätze tätig. Neben Englisch und Französisch spricht sie auch Spanisch, lernt Russisch – und hofft, noch viel mehr von der Welt zu sehen.

Kleindienst, Julius (*1992)

wuchs in Schwerin umgeben von vielen Seen auf. Nach dem Abitur, einem FSJ im Schloss Dreilützow und einem Weltwärts-Jahr in Kambodscha studierte er Staatswissenschaften in Passau und anschließend European Affairs an der Universität Lund. Während seines Studiums absolvierte er Auslandssemester und Praktika in Cardiff, Phnom Penh, Granada und Brüssel. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Internationale Politik der Universität Passau tätig und arbeitete zuletzt im Auswärtigen Amt im Referat für humanitäre Hilfe, wo er sich mit humanitären Länderfonds der UN beschäftigte. In seiner Freizeit spielt er mit Begeisterung Oboe im Orchester und ist passionierter Brotbäcker.

Klopprogge, Milan (*1990)

wuchs in Aachen nahe der belgischen Grenze auf. Nach einem Auslandsjahr in Perpignan im Süden Frankreichs, studierte er internationale Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und Finance & Investment an der britischen Universität Nottingham in Ningbo, China. Anschließend arbeitete er als Unternehmensberater für KPMG in München sowie für Horváth in Wien. Er ist begeisterter Fußballfan und spricht neben Englisch und Französisch gerade noch genug Mandarin, um Essen zu bestellen und Taxi zu fahren.

Knüpfer, Christin (*1989)

war von klein auf bei Reisen „in der Welt zu Gast“. Während des Studiums der Politikwissenschaft und Internationalen Beziehungen in Berlin und Amsterdam galt ihr großes Interesse der EU als internationaler Akteur in den Bereichen Konfliktlösung, Demokratieförderung und Menschenrechte – vor allem im Nahen und Mittleren Osten sowie den Ländern des Westlichen Balkans. Ihre Masterarbeit zur EU-Demokratieförderung in der MENA-Region führte sie auf Forschungsreisen nach Brüssel und Tunis. Im Bereich Internationale Politik der Körber-Stiftung arbeitete Christin beim Bergedorfer Gesprächskreis, als Beraterin für das Paris Peace Forum und leitete zuletzt die Aktivitäten in den Themenfeldern Multilateralismus und Globale Ordnung.

König, Eva-Marie, Dr.

wurde in Saarbrücken geboren und studierte Rechtswissenschaften in Berlin und London. Nach dem Studium zog es sie für einen Freiwilligendienst nach Vietnam. Sie promovierte rechtsvergleichend zum deutschen, französischen und britischen Recht und verbrachte als Doktorandin Forschungsaufenthalte in London und Paris. Im Referendariat arbeitete sie unter anderem beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und in Kanzleien in New York und Tokyo. Nach anwaltlicher Tätigkeit in Berlin ging sie für mehrere Jahre erneut nach Tokyo, lernte dort als Stipendiatin des DAAD Japanisch und arbeitete in der Rechtsabteilung eines japanischen IT-Unternehmens und in einer internationalen Wirtschaftskanzlei. Eva-Marie König spricht Englisch, Französisch, Japanisch und sehr rudimentäres Italienisch. In ihrer Freizeit spielt sie Klarinette, am liebsten im Orchester.

Kohl, Leon (*1994)

kommt aus Mainz und studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Dublin, London und Cambridge. Erste Arbeitserfahrungen sammelte er beim ZDF und bei britischen, irischen und deutschen Parlamentarier*innen. Zudem schrieb er gelegentlich für nationale und internationale Medien. Die Welt der Diplomatie lernte er bei einem Praktikum in der Botschaft von Irland in Berlin und während eines Traineeships in der Delegation der EU in Washington, D.C. kennen. Nach dem Studium arbeitete er für die GIZ und zuletzt als Referent im Auswärtigen Amt im Organisationsstab für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020, den deutschen Vorsitz im Ministerkomitee des Europarats 2020/21 und den deutschen G7-Vorsitz 2022.

Kolster, Caspar (*1989)

wuchs in Heidelberg auf und zog von dort nach dem Abitur zum Zivildienst nach Peru. Es folgten der BA in Europastudien in Maastricht mit einem Erasmussemester in Istanbul, dann ein Jahr Berufspraxis in Berlin bei einer Politikberatung, bevor er in Barcelona und Konstanz Politikwissenschaften im Master studierte. Seit Abschluss des Studiums ist er wieder in Berlin, wo er in Thinktanks und als Moderator für politische Fachgespräche und Strategieprozesse arbeitete.

Krulik, Mélina (*1988)

studierte Rechtswissenschaften mit Schwerpunkten auf humanitärem Völkerrecht und internationalem Strafrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Université de Genève. Nach Studienpraktika in Singapur und bei der Deutschen Botschaft in Paris zog es sie nach New York, wo sie sich bei den Vereinten Nationen mit der Stabilisierungsmission in Mali beschäftigte. Das anschließende Referendariat verbrachte sie unter anderem in Montreal und an der Deutschen Botschaft in Lilongwe. Bis zum Eintritt in den Auswärtigen Dienst beriet sie als Rechtsanwältin Mandanten zum internationalen Wirtschaftsstrafrecht.

Kunz, Eduard (*1991)

stammt aus einer russlanddeutschen Familie und ist in der Nähe von St. Petersburg geboren und aufgewachsen. Seit 2002 in Flensburg an der dänischen Grenze beheimatet, leistete er nach dem Abitur 2010 einen einjährigen Freiwilligendienst in der Nähe von London. Anschließend studierte er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und Internationale Beziehungen in Dresden. Praktika und Studienaufenthalte führten in dieser Zeit nach Paris, Moskau und Jakarta. Vor seinem Eintritt in den Auswärtigen Dienst arbeitete er als Referent in der Abteilung für Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amts. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Lebensgefährtin und seinem kleinen Sohn.

Lang, Franziska

absolvierte nach dem Abitur in der schönen Pfalz das duale Studium im gehobenen Auswärtigen Dienst, welches sie nach Barcelona, Dubai, Hanoi und Ouagadougou führte. Im Master studierte sie im Bereich Politikwissenschaften an der Fernuniversität Hagen sowie trilingual europäische und internationale Politik in Nizza, Canterbury und Berlin. Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft beschäftigte sie sich im Auswärtigen Amt mit den EU-Beziehungen zur Asien-Pazifik Region, insbesondere zu China. Bis zum Eintritt in den höheren Auswärtigen Dienst arbeitete sie im Büro der Europäischen Korrespondentin im Auswärtigen Amt. In ihrer Freizeit reist sie leidenschaftlich gerne, macht Yoga und interessiert sich für moderne Kunst.

Loschke, Angela, Dr. (*1982)

geboren in Rostock und aufgewachsen in Thüringen. Studium der Kulturwissenschaften, Kommunikations- und Medienwissenschaften und Politikwissenschaft in Leipzig und Paris. Promotion in Global Studies zur Rolle Südafrikas in den Vereinten Nationen mit Forschungsaufenthalten in New York, Oslo, Stockholm und Südafrika. Arbeitserfahrung sammelte sie am Goethe-Institut in Shanghai, als Projektmanagerin für EU Capacity Building Projekte mit Drittstaaten und zuletzt als Referentin in der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts. Sie spricht auch Französisch und hat Grundkenntnisse in Spanisch, Afrikaans und Chinesisch.

Lucas, Benedikt (*1991)

entstammt der rheinischen Metropole Würselen. Nach dem Abitur arbeitete er zunächst als Lehrer in einem SOS Kinderdorf in Marokko. Anschließend organisierte er im Rahmen eines französischen Zivildienstes Projekte für ältere Menschen in Paris. Darauf folgte das Jurastudium in München mit Schwerpunkt im Völker- und Europarecht. Im Zuge seines LL.M-Studiums am University College London widmete er sich insbesondere dem Völkervertragsrecht und der internationalen Gerichtsbarkeit. Das Referendariat führte ihn u.a. an die Deutsche Botschaft Washington D.C., zu einer auf Europarecht spezialisierten Kanzlei in Brüssel und zum Völkerrechtler Prof. Dr. Christian Tams.

Lumbach, Regina (*1988)

studierte - nach einem Sprachaufenthalt in Stockholm - in ihrer Heimatstadt München und im Rahmen eines deutsch-französischen Studiengangs in Paris Rechtswissenschaften. Praktische Erfahrung sammelte sie u.a. an der Deutschen Botschaft Budapest, in der UNO-Seerechtsabteilung in New York sowie in einer Anwaltskanzlei für Schifffahrtsrecht in Buenos Aires. Bevor sie als Prozessvertreterin für das Auswärtige Amt tätig war, beschäftigte sie sich nach dem Referendariat in der bayerischen Landesverwaltung im Kontext von internationalem Umweltrecht mit Vertragsangelegenheiten. Sie ist mit der Geige aufgewachsen und hat Freude am Malen und Zeichnen.

Luther, Kristin (*1983)

aufgewachsen in Thüringen, begann sie 2001 die duale Ausbildung im gehobenen Auswärtigen Dienst. Ihre bisherigen Stationen im Auswärtigen Amt führten sie nach Montreal, Paris und Ramallah, wo sie unter anderem für Humanitäre Hilfe und Entwicklungspolitik verantwortlich war.

In der Zentrale in Berlin war sie bereits in verschiedenen Funktionen tätig, darunter als persönliche Mitarbeiterin des Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe sowie im Pressereferat. Zuletzt arbeitete sie von Berlin aus für die Deutsche Botschaft Kabul. Parallel zu ihrer Berufstätigkeit absolvierte sie ein Masterstudium im Fach „Governance“ an der FernUniversität Hagen.

Mattes, Rebecca (*1994)

wuchs in Stuttgart auf. Anschließend zog es sie für ihr deutsch-französisches Politikwissenschaftsstudium in die bretonische Hauptstadt Rennes und nach Eichstätt, im schönen Altmühltal. Praktische Erfahrungen sammelte sie während des Studiums u. a. beim französischen Secrétariat général des affaires européennes und der Deutschen Botschaft Paris, der Bundesbank in Frankfurt und im Orient-Institut in Istanbul. Zuletzt war sie in der Steuerungsgruppe Strategische Kommunikation des Auswärtigen Amtes tätig. Sie spricht Französisch, Englisch, Italienisch sowie etwas Türkisch und wäre alternativ sicher auch eine glückliche Gärtnerin oder Restauratorin geworden.

Meder, Stephan

kommt aus dem kleinen aber schönen Tauberbischofsheim in Baden-Württemberg und studierte zunächst Politikwissenschaften und Soziologe an der Uni Würzburg. Während des Bachelors arbeitete er zwei Monate in Bangkok für eine NGO bevor er in Berlin erste politische Hauptstadtluft in einer Lobby-Agentur schnappte. Danach zog es ihn für einen Master der internationalen Beziehungen, mit einem Fokus auf Europa, nach Amsterdam. Von der Theorie ging es dann zur Praxis nach Brüssel für das BlueBook-Traineeship der EU-Kommission. Aus geplanten fünf Monaten sind dann über sechs Jahre in der europäischen „Hauptstadt“ geworden, wobei Stephan erst im Bereich Medienanalyse, dann im Presseteam vom ehemaligen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, und zum Abschluss als Pressereferent für Verkehr und Gesundheit tätig war. Stephan liebt Musik ohne sie spielen zu können und ändert dabei einmal im Monat seinen Geschmack. Er spricht Englisch sowie Französisch - mit einem netten Akzent – und ist am glücklichsten auf dem Fußballfeld.

Mehnert, Sabine (*1989)

wuchs in Berlin auf und studierte nach einem Austauschjahr in Neuseeland Politik-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Romanistik in Bochum und Montpellier. Nach Praktika bei der deutschen Botschaft und der GIZ in Armenien schloss sie ihr Studium mit einem Master in Philosophie an der Ecole normale supérieure in Paris ab. Dort arbeitete sie zunächst bei der AHK Frankreich und gründete anschließend eine Übersetzungsagentur. Zuletzt war sie in Berlin in einem Social Start-up für politische Bildung tätig. Sie ist staatlich geprüfte Übersetzerin für Französisch und verfügt neben Englisch über Grundkenntnisse in Russisch, Armenisch, Italienisch und Altgriechisch.

Meyer, Kaspar Johannes (*1987)

wuchs in Paraguay, Argentinien und dem bodenständigen Südniedersachsen auf. Für den Zivildiens zog es ihn nach Brasilien. Er studierte Soziologie und Russisch in Trier sowie Europastudien in Aix-en-Provence und am College of Europe in Brügge. Weitere Studienstationen führten ihn nach Russland, in die Türkei und nach China. Nach dem Studium arbeitete er als Schuman-Trainee im EAD sowie im Informationsdienst der Europäischen Kommission. Vor dem Eintritt in den auswärtigen Dienst war er drei Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit des Auswärtigen Amtes beschäftigt. Er spricht Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Chinesisch und etwas Türkisch.

Mourier, Louis

ist deutsch-französischer Staatsbürger und wuchs am schönen Bodensee auf. Sein Studium der Volkswirtschaftslehre und der Internationalen Beziehungen führte ihn nach Lüneburg, Warschau und London. Die Welt der Diplomatie lernte er während verschiedener Praktika beim Europäischen Parlament, der GIZ sowie der EU-Delegation zu den Vereinten Nationen in Genf kennen. Bis zu seinem Eintritt in den Auswärtigen Dienst arbeitete er bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brüssel zur internationalen Klimapolitik. In diesem Zusammenhang war er 2019 Repräsentant der Zivilgesellschaft bei der VN-Klimakonferenz (COP25) in Madrid. Louis spricht Französisch, Englisch, ein wenig Spanisch, war jahrelang Fußballschiedsrichter und hat während der Corona-Pandemie mit dem Sticken begonnen.

Timo Müller (*1986)

Nach dem Abitur in Braunschweig und einer einjährigen Fahrradreise nach Singapur und durch Australien zu wohltätigen Zwecken für Amnesty International studierte er Liberal Arts und Internationale Beziehungen in Maastricht, Washington D.C. und New York. Von 2013 bis 2019 arbeitete er als investigativer Forscher in Goma, DR Kongo, und untersuchte u.a. als Büroleiter von Human Rights Watch schwere Menschenrechtsverletzungen. Zuletzt leitete er ein Forschungsprojekt für Save the Children Schweden zu Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen.

Münkner, Vivica Olympia Maria (*1992)

studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Zeppelin Universität Friedrichshafen und International Security an der Sciences Po Paris. Während des Studiums absolvierte sie verschiedene Praktika u.a. in Wien bei der EU-Delegation bei der OSZE und in Genf bei der deutschen Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen. Nach Stationen bei Europol in der Abteilung für Organisierte Kriminalität sowie bei der NATO als Carlo-Schmid Stipendiatin in der Abteilung für Rüstungskontrolle kehrte sie nach Deutschland zurück um für die Unternehmensberatung Roland Berger im Bereich Industrial Products & Services zu arbeiten.

Neugebauer, Hannes (*1986)

ist in der Nähe von Hannover aufgewachsen und hat sein International Baccalaureate in Australien gemacht. Anschließend studierte er Politik und Politische Ökonomie in Sydney, Lyon und Canberra sowie Internationales Recht in Edinburgh. Nach Praktika bei der EU-Delegation in Australien, beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und bei INTERPOL arbeitete er bei der schottischen Regierung in den Bereichen „Internationales“ und „öffentliche Gesundheit“. Zuletzt hat er im VN Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung in Wien an Projekten gegen Cyberkriminalität, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen mitgewirkt. Hannes spricht Englisch, Französisch und etwas Chinesisch. In seiner Freizeit interessiert er sich für geschichtliche Themen, plant seine nächste Reise und ist gerne im oder am Wasser.

Nölcke, Sophie (*1990)

studierte Rechtswissenschaften in Passau, München und an der SciencesPo Rennes in Frankreich. Das Referendariat führte sie in eine internationale Wirtschaftskanzlei nach Frankfurt am Main und ins Rechtsstaatsprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Bogotá. Nach Abschluss des 2. Staatsexamens absolvierte sie einen Master in Art Business am Sotheby’s Institute of Art in London, wo sie sich mit Raubkunst, Restitution und globalem Kulturhandel beschäftigte. Bis zum Eintritt in den Auswärtigen Dienst war sie im Bundestag als Referentin für Steuern und Finanzen tätig.

Oggesen, Lil (*1992)

kommt aus Berlin und wollte nach dem Abi erstmal weg. Sie arbeitete und reiste für ein paar Monate in Südamerika bis es sie nach einem einjährigen Exkurs an der TU München wieder nach Berlin zog. Dort studierte sie Politikwissenschaften inklusive eines Erasmussemesters in der Türkei. Während ihres Masters an der Sciences Po Paris hatte sie so viel Spaß an dem englischen Studium, dass sie fast vergessen hätte, richtig Französisch zu lernen und ging auch deshalb nochmal für ein Traineeship zum Europäischen Auswärtigen Dienst nach Brüssel. Erste diplomatische Erfahrungen konnte sie zudem in den deutschen Vertretungen in New York und Djidda sammeln. Abgesehen von den vielen neuen Sprachen und Kulturen, die sie kennen lernen will, freut sie sich auf das Potential von engagierten, und bisweilen endlosen politischen Diskussionen, und die Leute, die damit etwas bewirken wollen.

Ostermeyer, Christoph (*1985)

aufgewachsen in der Lüneburger Heide entdeckte er sein Fernweh während seines Ersatzdienstes in Botswana. Er studierte Rechtswissenschaften in Passau, London sowie Berlin und anschließend internationale Beziehungen in Cambridge. Das Referendariat führte ihn unter anderem in das Bundeskanzleramt, sowie mit der Weltbank nach Kenia, wo er an einem Projekt zur Reform der kenianischen Justiz mitarbeitete. Nach dem Berufseinstieg als Unternehmensberater, folgten Tätigkeiten als Wirtschaftsanwalt und als Referent in der Rechtsabteilung des AA. In seiner Freizeit findet man ihn draußen — vor allem auf dem Rad, auf dem Wasser und in den Bergen.

Petković, Nikola (* 1985)

wurde in Bosnien und Herzegowina geboren und wuchs im Südwesten Deutschlands auf. Das Doppelstudium der Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Europa- und Völkerrecht schloss er an der Humboldt-Universität in Berlin und der Université Panthéon-Assas in Paris ab. Erste praktische Erfahrungen sammelte er in der deutschen Auslandsvertretung in Budapest und der Rechtsabteilung der Zentrale des Auswärtigen Amtes sowie in der deutsch-französischen Industrie- und Handelskammer in Paris. Anschließend arbeitete er beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und als Rechtsanwalt für Immobilien- und Wirtschaftsrecht in Berlin. Er spricht Englisch und Französisch und ein kleines Bouquet an Sprachen des Westbalkan.

Präfke, Jonas (*1997)

wuchs in Hagenow, einer Kleinstadt in Mecklenburg auf. Nach dem Abitur in Schwerin studierte er internationale Beziehungen zunächst in Bremen und Paris. Es folgte ein MA-Programm an der Johns Hopkins University mit Schwerpunkten in internationalem Recht und internationaler Wirtschaft in Bologna und Washington, D.C. Bis zu seinem Eintritt in den Auswärtigen Dienst war er zuerst als Praktikant im Ministerium für Inneres und Europa MV und dann als Mitarbeiter im Bundeskriminalamt tätig. Jonas spricht Englisch, Italienisch und Französisch.

Preuß, Stefan (*1996)

kommt aus Bad Iburg im Osnabrücker Land. Nach einem Auslandsjahr in Südengland studierte er Volkswirtschaftslehre in Tübingen, Bogotá, Mannheim und Toulouse. Er spezialisierte sich auf Entwicklungsökonomie und erlangte Praxiserfahrungen durch die Evaluation eines UNICEF-Projekts in Pakistan sowie Einsätze bei der GIZ und der Weltbank. Ein Praktikum an der Botschaft in Asunción begeisterte ihn für eine Karriere im Auswärtigen Amt. Hierfür bringt er fließende Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch und Spanisch mit. In seiner Freizeit schwingt Stefan den Badmintonschläger, spielt Saxofon und fährt Ski (selten gleichzeitig).

Prinz, Vanessa (*1981)

geboren und aufgewachsen in Wien. Diplomstudien der Soziologie sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Wien und Dar-es-Salaam; Masterstudium der Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Sie forschte vier Jahre lang zu Flucht und Asyl für das Österreichische Rote Kreuz und arbeitete sechs Jahre im Programm für Friedensmediation und Mediationsunterstützung der Berghof Foundation. Lehrtätigkeiten, u.a. als externe Lektorin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg. Seit 2018 war sie im Auswärtigen Amt als Referentin für Frauen, Frieden und Sicherheit im Referat für Menschenrechte und Genderfragen angestellt.

Reetz, Pia (*1991)

ist Volljuristin aus Bonn und promoviert an der LMU in München. Als Schülerin begeisterte sie sich vor allem für Sprachen und lernte neben Englisch auch Französisch, Spanisch, Italienisch und Latein. Sie studierte Jura an der Universität Bonn mit dem Schwerpunkt Internationales Privatrecht. Während des Rechtsreferendariates sammelte sie berufliche Erfahrungen u. a. an der Deutschen Botschaft in Rom und bei der EU-Kommission in Brüssel. Weil sie die Dinge möglichst von ihren Anfängen her verstehen möchte, widmet sie sich im Rahmen einer römisch-rechtlichen Doktorarbeit der Erforschung des antiken Weinkaufs. Den perfekten Ausgleich zu den vielen Schreibtischstunden findet sie im Ashtanga Yoga.

Saldern, Theresa von (*1994)

hat ihren Bachelor in Classics an der University of Cambridge absolviert – genauer am Newnham College, einem der letzten beiden Frauencolleges in England. Nach einem Master in Literatur- und Kulturtheorie hat sie Volontariate im Sachbuchlektorat bei C.H. Beck und S. Fischer durchlaufen. Aus der Medienbranche kommend, möchte sie auch dazu beitragen, dass die Rolle von Frauen in der Kommunikation von Außenpolitik gestärkt wird. Und sie möchte noch viel mehr von der Welt sehen: Ganz oben auf ihrer Liste steht aktuell der Nahe Osten!

Sauer, Nele (*1986)

wuchs als gebürtige Berlinerin im Südwesten der Hauptstadt und an der Nordseeküste auf, und wurde spätestens nach einem Schuljahr in Mexiko vom Fernweh gepackt. Nach einigen Stationen in Italien, Spanien und China studierte sie Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkten auf Informatik und Energiewirtschaft in Karlsruhe, Istanbul und Hongkong. Berufliche Erfahrungen sammelte sie anschließend u.a. in der türkischen Bauindustrie, der EU Delegation sowie der AHK in Hongkong, und zuletzt in einer IT-Beratung im Bereich Cloud Computing für die Energiewirtschaft. Neben Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch bemüht sie sich derzeit, ihr Chinesisch und Türkisch wieder aufzufrischen.

Schilder, Marco (*1989)

zog es schon früh aus dem Münsterland in die große, weite Welt. Mit 15 fand er per inselweitem Aufruf eine Gastfamilie auf La Réunion, mit 17 folgten Schulaufenthalte in Guatemala und Mexiko. Nach einem „weltwärts“-Jahr in Tansania studierte er Internationale Wirtschaft und Surfkunde in Flensburg und Bali sowie Internationale Beziehungen in Dresden und Medellín. Erste berufliche Erfahrungen machte er u.a. bei der KfW, im BMZ und an der Deutschen Botschaft Pretoria. Anschließend war Marco drei Jahre als Referent für Krisenprävention im Auswärtigen Amt tätig. Zuletzt nahm er sich ein (sehr empfehlenswertes) Jahr Auszeit.

Schwarz, Ruben (*1988)

Kasselaner, nicht Kasseläner oder Kasseler. Nach dem Abitur zog es ihn nach Berlin, zunächst für ein Freiwilliges Soziales Jahr bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, 2009 ins Auswärtige Amt. Auf die Vorbereitung für den gehobenen Auswärtigen Dienst folgten Posten in Astana (heute Nur-Sultan) und Accra. Von Ghana aus absolvierte er ein Master-Fernstudium an der University of Leicester. Zuletzt Fachsprecher bei „013“, dem Pressereferat des AA. Nicht mit dem, aber im Amt verheiratet und Vater einer Tochter.

Schweppe, Alexander (* 1983)

ist in Deutschland und Frankreich aufgewachsen. Nach dem Abitur in Frankreich studierte er Interkulturelle Kommunikation in Saarbrücken. Neben einem Aufenthalt an der EM Lyon lebte er während des Studiums für 6 Monate in Hongkong, um dort einen Weingroßhandel aufzubauen. Vor gut 10 Jahren zog es ihn nach München, wo er in verschiedenen Positionen im Bereich der Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der Automobil- und Luftfahrtindustrie tätig war. Zwischendurch verbachte er ein Jahr in Genf, um eine firmeninterne Nachwuchsakademie für Ingenieure aufzubauen. Er ist verheiratet und spricht neben seinen Muttersprachen Deutsch und Französisch auch Englisch sowie dank seiner Frau, geboren in Ecuador, sehr gut Spanisch.

Spieler, Julia (*1996)

Ist im wunderschönen Spessart geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur ging sie nach Chile, im Anschluss verschlug es sie im BA Lateinamerikastudien von Eichstätt nach Brasilien. Dort studierte sie internationale Beziehungen, bevor es sie für ein Praktikum in den Bereichen Wahlbeobachtung und demokratische Partizipationsmöglichkeiten an ein peruanisches Regierungsinstitut zog. Ihren Master Kulturen des Globalen Südens absolvierte sie in Tübingen und Aix-en-Provence und lernte neben Spanisch, Portugiesisch und Französisch ihre ersten Wörter Wolof.

Stenger, Tilmann (*1993)

studierte Biologie und Wasserwissenschaften („Hydro Science and Engineering“, TU Dresden), um sich anschließend mit der Wasserproblematik des Nahen Ostens während eines Aufenthaltes an der AHK im Iran zu beschäftigen. Ein Schulaustausch führte ihn in die USA und ein Studienaustausch nach Indien, wonach er eine Studentische Beratungsinitiative mitgründete und sich in Zusammenarbeit mit dem Water Integrity Network (WIN) in der Korruptionsbekämpfung im internationalen Wassersektor einsetzte. Er ist leidenschaftlicher Tänzer (Bollywood) und Balkonbegrünungsfachmann.

Träger-Steintjes, Florian (*1989)

ist ein echter Berliner. Nach Schulbesuchen in Berlin und Dublin zog es ihn zum Studium des Wirtschaftsingenieurwesens Maschinenbau nach Darmstadt und Stockholm, das er mit einem Double Degree Master abschloss. Neben Praktika und Arbeiten u.a. bei einem bekannten schwedischen Soßenhersteller und einem Stuttgarter Automobilproduzenten nahm er oft an Debatten und Diskursen teil und besuchte MUN-Veranstaltungen in Paris. Im Anschluss an das Studium arbeitete er mehrere Jahre im Engineering eines großen Schienenfahrzeugherstellers in der Schweiz und Deutschland, u.a. als Gruppen- und Projektleiter. Er spricht Englisch, Französisch, Schwedisch sowie ein bisschen Russisch und hat das große Latinum. Zudem interessiert er sich für alle möglichen Wasser- und weitere Sportarten.

Ullrich-Zeßner, Katja (*1982)

wuchs in Leipzig auf und trat nach dem Abitur in den gehobenen Auswärtigen Dienst ein. Nach Stationen in London, Baku, Brüssel und Berlin sowie einem berufsbegleitenden Masterstudium im Europäischen Verwaltungsmanagement wechselte sie als Referentin in das Bundesinnenministerium. Dort war sie zunächst als Pressesprecherin tätig, zuletzt arbeitete sie im Bereich Digitale Identitäten. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und spricht neben Englisch und Französisch auch Spanisch, Russisch und ein bisschen Italienisch.

van der Vegt, Johannes (*1993)

ist in Jerusalem geboren, in Hamburg aufgewachsen und hat auch die niederländische Staatsbürgerschaft. Studierte Europawissenschaften in Maastricht und absolvierte ein Austauschsemester in Bologna. Im Anschluss folgten Praktika an der deutschen Botschaft in den Niederlanden, im Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Washington, D.C., sowie im Bundestag. Nach dem Masterstudium mit Fokus auf Verteidigung, Entwicklungszusammenarbeit und internationale Beziehungen nahm er am Schuman-Traineeship des Europäischen Parlaments teil. Im Anschluss arbeitete er für eine Politikberatungsfirma in Brüssel, insbesondere an EU-Digitalthemen. Neben Englisch und Niederländisch spricht er auch Spanisch sowie grundlegendes Französisch und Italienisch.

Villar de Rohde, Ignacius (*1991)

ist gebürtiger Saarländer und studierte nach dem Abitur in Lothringen internationale Beziehungen und Geschichte in Buenos Aires, San Francisco und St Andrews. Auf Praktika im Büro einer Europaabgeordneten und der saarländischen Staatskanzlei folgte erste Berufserfahrung bei einem internationalen Beratungsunternehmen, einem landwirtschaftlichen Mittelständler und im Finanzsektor. Zuletzt war er im Wirtschaftsreferat der deutschen Botschaft Buenos Aires angestellt. Der halb-Argentinier spricht neben seinen Muttersprachen Deutsch und Spanisch auch fließend Französisch und Englisch. Er ist mit einer Litauerin verheiratet und erwartet bald sein erstes Kind. Ignacius ist vormaliger Juniorenspieler und Fan des VfB Tünsdorf.

Voronin, Pawel (*1988)

ist in der Ukraine geboren und wuchs in der Hansestadt Hamburg auf. Nach dem Wehrdienst zog es ihn zum Studium der Internationalen Beziehungen und VWL mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung nach Aberystwyth, Strasbourg, Berlin und Moskau. Ab 2015 war er als Offizier im Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr tätig. Nach Dienst versuchte er sich im Rugby. Er spricht Russisch, ein wenig Litauisch und lernt Chinesisch.

Wegmann, Kerstin (*1990)

geboren und aufgewachsen im schönen Münsterland, zog es sie nach dem Abitur zunächst für ein Jahr als Au-Pair nach Frankreich. Nach ihrem Bachelorstudium der Kommunikations- und der Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster absolvierte sie ein Doppelmaster-Programm der European Studies und der Politikwissenschaft an der Universität Maastricht in den Niederlanden und der Universität zu Köln. Studienaufenthalte und Praktika führten sie unter anderem nach Spanien, Guatemala und in die Dominikanische Republik. Ihren Berufseinstieg machte sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Berlin. Zuletzt arbeitete sie im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in der Migrationsabteilung. Neben Englisch, Französisch und Spanisch spricht sie auch ein wenig Italienisch, Portugiesisch und Niederländisch.

Wolf, Henriette Marcella (*1982)

studierte Ethnologie, Politik und Psychologie (M.A.) an der LMU München. Nach dem Grundstudium reiste sie ein Jahr lang über Land durch Asien. Seit 2010 arbeitete sie für verschiedene internationale Organisationen (GIZ, NGOs) in der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit u.a. in Kambodscha, Afghanistan und Mali, wo sie ein humanitäres Projekt in Timbuktu leitete. Anschließend war sie für die Heinrich-Böll-Stiftung in Palästina & Jordanien tätig. Die letzten drei Jahre war sie im Auswärtigen Amt (Referat S09 regionale Gestaltung humanitärer Hilfe) als Referentin für den Nahen Osten zuständig. Neben Englisch und Französisch spricht sie Spanisch und etwas Arabisch.

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