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Internationaler Tag der Menschenrechte

10.12.2014 - Artikel
Außenminister Steinmeier mit seinem Statement für Menschenrechte
Außenminister Steinmeier mit seinem Statement für Menschenrechte© AA

Heute vor 66 Jahren wurde die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet. Außenminister Steinmeier bezeichnete die Menschenrechte als Grundlage für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer, dankte denjenigen Menschen und Organisationen, die sich mit unermüdlichem Einsatz für den Menschenrechtsschutz engagierten.

Am 10. Dezember 1948 - heute vor 66 Jahren - nahm die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte an. Die Erklärung gilt als „Magna Charta“ des internationalen Menschenrechtsschutzes; sie ist für Menschenrechtsverteidiger in aller Welt die wichtigste Berufungsgrundlage im Kampf für die Stärkung und Durchsetzung von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Mittlerweile gibt es die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ in mehr als 380 Sprachen und Dialekten; sie ist das am häufigsten übersetzte Dokument der Welt.

Zentraler Bestandteil der deutschen Politik

Dennoch gelten die Menschenrechte noch längst nicht für alle Menschen weltweit in gleichem Maße - auch daran soll uns der 10. Dezember jedes Jahr erinnern. Außenminister Steinmeier erklärte zu diesem Anlass, die Achtung und Förderung der unversellen und unteilbaren Menschenrechte sei wesentlicher Bestandteil der deutschen Innen- und Außenpolitik. Die vor 66 Jahren in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formulierten Grundsätze seien dabei noch immer gültig. Der Außenminister fügte hinzu:

Die Herausforderungen sind seitdem nicht weniger geworden: Verfolgung religiöser und anderer Minderheiten, Folter, Einschränkungen der Redefreiheit, die zunehmende Einschränkung des Raums für die Zivilgesellschaft und Repressalien gegen Menschenrechtsverteidiger, um nur Einige zu nennen – all dies sind Verstöße gegen die Würde des Menschen, denen sich die internationale Staatengemeinschaft mit aller Konsequenz stellen muss.
Strässer mit seinem Statement zum Menschenrechtstag
Strässer mit seinem Statement zum Menschenrechtstag© AA

Jeder kann einen Beitrag leisten

Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, nannte den Menschenrechtstag einen „Anlass, das Erreichte zu würdigen und uns das Unerreichte zu vergegenwärtigen“. Hierzu seien nicht nur Regierungen, sondern jeder einzelne aufgefordert: Jeder könne einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Menschenrechtslage in der Welt verbessere. Strässer dankte „den vielen Menschen und Organisationen, die sich mit ihrer wertvollen Arbeit unermüdlich für den Menschenrechtsschutz engagieren.“

Projekte des Auswärtigen Amts zur Stärkung von Menschenrechten

Das Auswärtige Amt fördert jährlich weltweit zahlreiche Vorhaben zur Stärkung von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit - darunter Projekte zur Förderung von Kinderrechten, die Prävention von Gewalt gegen Frauen, und die Förderung der Rechte von Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen (LGBTI) ein.

Human Rights Challenge

Warum sind Ihnen Menschenrechte wichtig? Außenminister Steinmeier, der Menschenrechtsbeauftrage Strässer, Europa-Staatsminister Michael Roth sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auswärtigen Amts hatten darauf eine klare Antwort: Sie beteiligen sich in diesem Jahr an der sogenannten „Human Rights Challenge„, ließen sich mit ihrem persönlichen Statement für die Menschenrechte fotografieren und verbreiten das Bild anschließend in den sozialen Medien. Über zwanzig deutsche Auslandsvertretungen, etliche ausländische Botschaften sowie deutsche und europäische Politiker beteiligten sich an der Aktion.

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