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Red Hand Day: Gemeinsam gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Rote Hände gegen Kindersoldaten

Rote Hände gegen Kindersoldaten, © AA

12.02.2014 - Artikel

In vielen Regionen der Welt werden Kinder als Soldaten in Kriegen missbraucht. Der „Red Hand Day“ macht jedes Jahr am 12. Februar auf ihre Situation aufmerksam.

Von einer Kindheit in Frieden können viele Kinder nur träumen. Mehr noch: In vielen Regionen der Welt werden Kinder als Soldaten in Kriegen missbraucht. Der „Red Hand Day“ macht jedes Jahr am 12. Februar auf ihre Situation aufmerksam.

Denn vor zwölf Jahren - am 12. Februar 2002 - trat das Zusatzprotokoll zur Beteiligung von Kindern in bewaffneten Konflikten in Kraft. Zwei Jahre später wurde erstmals der Aktionstag „Red Hand Day“ begangen. Die rote Hand steht dabei als Symbol, um „Nein“ zu sagen zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.

Nicht schweigen, wenn Kinder zum Töten gezwungen werden

Bärbel Kofler
Bärbel Kofler© Michael Gottschalk/photothek.de

„Jedes Jahr gedenken wir am 'Red Hand Day' der Kindersoldaten, die (...) unter den Folgen der vielen gewaltsamen Konflikte auf der Welt leiden“, sagte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer. Obwohl in den den letzten Jahren viel erreicht worden sei, sei ein noch entschiedeneres Handeln nötig, erklärte der Menschenrechtsbeauftragte. „Es ist selbstverständlich, dass wir nicht schweigen, wenn Kinder zum Töten gezwungen werden“, so Strässer zum diesjährigen Red Hand Day. Daher setze sich die Bundesregierung vehement für den Schutz und die Förderung von Kinderrechten ein.

Strässer wies darauf hin, dass Deutschland eine Reihe von Projekten fördert, die es traumatisierten Kindern ermöglicht, in einen sicheren und kindgerechten Alltag zurückzufinden. Strässer weiter: „Sowohl vor Ort, in den krisengeschüttelten Regionen dieser Welt, als auch hierzulande fördern wir Betreuungs- und Bildungsangebote, therapeutische Maßnahmen sowie die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema Kinderrechte und den politischen Dialog mit Konfliktparteien.“

Der Menschenrechtsbeauftragte lobte das zivilgesellschaftliche Engagement für den Schutz von Kindern. Der „Red Hand Day“ biete die Gelegenheit, sich verstärkt gemeinsam mit der Zivilgesellschaft gegen den Einsatz von Kindersoldaten auszusprechen, so Strässer.

Mehr Informationen über den Aktionstag unter: www.redhandday.org

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