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Internationale Kulturprogramme

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Ob Beethoven oder Babylon Berlin:  Kultur weckt im Ausland die Neugier auf Deutschland.

Premierenaufführung des Tanzensembles Sasha Waltz Dido und Aeneas
Premierenaufführung des Tanzensembles Sasha Waltz „Dido und Aeneas“© picture-alliance/ dpa

Interkulturelle Begegnungen und Kommunikation auch jenseits des politischen Diskurses ermöglichen und das gegenseitige Verständnis zwischen Kulturen und Gesellschaften vertiefen: das ist das Ziel der Kulturdiplomatie. Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik fördert deswegen kulturelle Programme in den Bereichen Bildende Kunst und Ausstellungen, Musik, Theater, Tanz, Literatur und Film. Sie vermittelt im Ausland ein Bild von der hohen Qualität und großen Vielfalt des künstlerischen Schaffens in Deutschland und präsentiert Deutschland als innovative und kreative Kulturnation

Bei der kulturellen Programmarbeit handelt es sich vor allem um

  • Förderung von Ausstellungen, Künstleraustausch und -kontakten
  • Buch- und Literaturförderung: Veröffentlichung von Kulturzeitschriften und Büchern; Versorgung deutscher Bibliotheken und Lesesäle im Ausland; Beteiligung an Buchmessen im Ausland, Unterstützung von Übersetzungen, Lese- und Informationsreisen von Schriftstellern und Verlegern;
  • Filmförderung: neben der Förderung von Filmvorführungen und -verleih auch Teilnahme deutscher Regisseure an internationalen Filmfestivals Hilfen zur Präsentation ausländischer Filme und Regisseure bei deutschen Filmfestivals (beispielsweise Internationale Filmfestspiele Berlin).
  • Förderung von Kunst- und Kulturschaffenden in bedrohten Kontexten.
  • Unterstützung von Residenzprogrammen und Residenzhäusern.

Umgesetzt wird die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik insbesondere durch eigenständige Mittlerorganisationen. Dabei findet ein intensiver Austausch zwischen den Organisationen und dem Auswärtigen Amt statt. Einen wesentlichen Teil der verfügbaren Fördermittel für die Kulturprogramme erhalten das Goethe-Institut in München mit seinem dichten Netz von Kulturinstituten weltweit, das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart sowie die Frankfurter Buchmesse. Des Weiteren fördert das Auswärtige Amt diverse Residenzprogramme.

Das Auswärtige Amt fördert Kulturvorhaben von erheblicher außenkulturpolitischer Bedeutung mit internationaler Ausstrahlung auch selbst. Hierbei legt das Auswärtige Amt neben der künstlerischen Qualität besonderen Wert auf regionale Schwerpunktsetzung, Nachhaltigkeit sowie partnerschaftliche Kooperation mit Institutionen und Persönlichkeiten im Gastland.

Weiterhin bleibt die Präsentation deutscher bzw. aus Deutschland stammender Kunst bzw. Kultur im Ausland eine Hauptaufgabe der Auswärtigen Kulturpolitik. Immer wichtiger wird dabei aber der Austausch mit Vertretern von Kulturen außerhalb Deutschlands. Die Unterstützung für Kulturschaffende in Entwicklungsländern spielt dabei eine Rolle. Aber vor allem steht das Ziel im Vordergrund, einen Kulturaustausch zu ermöglichen, der auf Augenhöhe stattfindet, neue Perspektiven eröffnet und Prozesse anstößt, die Gesellschaften positiv beeinflussen, auch die deutsche.

Weitere Informationen

KULTURAUSTAUSCH,

die vierteljährliche Zeitschrift für internationale Perspektiven, ist eine Plattform, um über Wechselwirkungen von Politik, Kultur und Gesellschaft zu diskutieren. Herausgegeben vom Institut für Auslandsbeziehungen und dem ConBrio Verlag.

Zeitschrift „Kulturaustausch“

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