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"Deutsche Minderheiten im Ausland unverzichtbarer Teil einer aktiven Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik"

Das Treffen auf Initiative der Staatsministerin fand bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr statt.

Das Treffen auf Initiative der Staatsministerin fand bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr statt., © AA

08.11.2016 - Artikel

Staatsministerin Böhmer empfing am 08.11. Vertreterinnen und Vertreter deutscher Minderheiten im Ausland. Zu dem Fachgespräch hatte sie gemeinsam mit dem Beauftragten für nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, eingeladen.

Staatsministerin Maria Böhmer und der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, führten am 08.11. ein Fachgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern deutscher Minderheiten und der Mittlerorganisationen (DAAD, Goethe-Instituts, IfA und ZfA). Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hatten sie dazu nach Berlin eingeladen.

Böhmer sicherte den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten ausdrücklich die Unterstützung des Auswärtigen Amtes zu: "Für uns stellt die Arbeit mit den deutschen Minderheiten im Ausland einen unverzichtbaren Teil einer aktiven Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik dar. Dieses kulturpolitische Element der Auswärtigen Politik zielt ganz wesentlich darauf ab, Räume und Möglichkeiten des Dialogs zu schaffen. Sie sind die Grundvoraussetzung für Verständigung und respektvollen Umgang miteinander."

Stärkere Vernetzung von Minderheitenorganisationen

Mind-Netz: Das Projekt soll Minderheitenorganisationen weiter vernetzen und Inhalte breiter sichtbar machen.
"Mind-Netz": Das Projekt soll Minderheitenorganisationen weiter vernetzen und Inhalte breiter sichtbar machen.© AA

Bei der Minderheitenförderung durch das Auswärtige Amt handelt es sich vor allem um Sprach-, Bildungs- und kulturpolitische Förderung, wobei besonderes Gewicht auf die Jugend- und Medienförderung gelegt wird. In diesem Zusammenhang wurde auch das "Mind-Netz" öffentlich vorgestellt und in Betrieb genommen werden. Das vom Institut für Auslandsbeziehungen durchgeführte netzwerkbasierte Projekt wird künftig eine noch engere Vernetzung der Minderheitenorganisationen ermöglichen. Hierbei wird eine zentrale Redaktion Beiträge aus verschiedenen Ländern sichten und diese breitflächig öffentlich über soziale Netzwerke wie Youtube, Facebook und Twitter verbreiten.

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