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"Das Europa, das wir teilen" - Lesung und Diskussion im Auswärtigen Amt auf Einladung von Staatsministerin Böhmer anlässlich der Frankfurter Buchmesse

13.09.2016 - Artikel
Die Autoren Terézia Mora (Berlin), Tommy Wieringa (Niederlande) und Tom Lanoye (Flandern) auf dem Podium.
Die Autoren Terézia Mora (Berlin), Tommy Wieringa (Niederlande) und Tom Lanoye (Flandern) auf dem Pdoium.© AA

Anlässlich der bevorstehenden Frankfurter Buchmesse (19. – 23.10.) lud Staatsministerin Böhmer am 8. September 2016 drei Autoren zu einer politisch-literarischen Veranstaltung in den Internationalen Club des Auswärtigen Amtes ein. Der Abend wurde von den Niederlanden und der Regierung Flandern unterstützt. Beide sind gemeinsam Ehrengast auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, ihr Motto dabei lautet: Dies ist, was wir teilen.

Die Autoren Terézia Mora (Berlin), Tommy Wieringa (Niederlande) und Tom Lanoye (Flandern) lasen aus ihren aktuellen Werken und diskutierten anschließend untereinander und mit dem Publikum. Moderiert wurde der Abend von Shelly Kupferberg.

Nur wenn wir voneinander lesen, werden wir hinter die erste Schicht des Offensichtlichen dringen. Nur wenn wir uns gegenseitig zuhören, werden wir verstehen, welche Sehnsüchte und Ängste Menschen verspüren. Durch Literatur berühren wir diese tieferen menschlichen Schichten und fühlen, wo wir uns ähnlich sind, und wo wir uns unterscheiden. Lesen zwingt zur Konzentration, zum Innehalten – und schafft so Raum für neue Sichtweisen. Wir brauchen eine begeisternde Erzählung Europas, hinter der sich alle Europäerinnen und Europäer zusammen versammeln können. Dabei geht es mir besonders um die junge Generation, die sich ihre Vision von Europa immer wieder selbst neu schaffen muss.

Lesen Sie hier das Grußwort der Staatsministerin im Volltext

Begeisternde Erzählung Europas

Staatsministerin Böhmer im Gespräch mit Gästen
Staatsministerin Böhmer im Gespräch mit Gästen© AA

Lebhaft diskutiert wurde zu europäischen Themen, zur europäischen Identitätsfindung und zur Quelle und Inspiration der literarischen Werke im europäischen Kontext. Die Teilnehmer waren in einem Punkt rasch einig: Europa und die begeisternde Erzählung von Europa ist eine gemeinsame Aufgabe, für die Literatur ein unverzichtbarer Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis ist.

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