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Bündnis für den Erhalt von UNESCO-Welterbestätten

27.05.2015 - Artikel

Auf Initiative von Staatsministerin Maria Böhmer kamen am 20. Mai Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie Vertreter von deutschen Kultur- und Naturerbestätten zu einer Tischrunde zum Thema „UNESCO-Welterbe in Deutschland„ zusammen.

Auf Initiative von Staatsministerin Maria Böhmer, der amtierenden Vorsitzenden des UNESCO-Welterbekomitees, sind am 20. Mai Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie Vertreter von deutschen Kultur- und Naturerbestätten zu einer Tischrunde zum Thema „UNESCO-Welterbe in Deutschland„ zusammengekommen. Im Fokus der Gespräche standen Schutz, Erhalt und nachhaltiges Management des deutschen Welterbes.

Staatsministerin Böhmer mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Vertreterinnen und Vertretern deutscher Kultur- und Naturerbestätten
Staatsministerin Böhmer mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Vertreterinnen und Vertretern deutscher Kultur- und Naturerbestätten© AA

Böhmer betonte, dass Deutschland mit seinen inzwischen 39 Kultur- und Naturerbestätten zu den Staaten mit den meisten UNESCO-Welterbestätten zähle. Dies sei eine große Ehre, bringe aber auch eine besondere Verpflichtung mit sich, gerade jetzt, wo Deutschland den Vorsitz im Welterbekomitee der UNESCO habe.

Übereinkommen zum Kulturgüterschutz enthält politischen Auftrag

Über die hohe Zahl der bereits eingetragenen Stätten in Deutschland sowie das ungebrochene Interesse an der Fortschreibung dieses Erfolgs zeigte sich Bömer erfreut. Die Staatsministerin machte aber auch deutlich, dass das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt aus dem Jahr 1972 einen politischen Auftrag für Bund, Bundesländer und Kommunen enthalte: Nämlich den, bei Schutz und Erhalt von Kultur- und Naturerbestätten auf Nachhaltigkeit zu setzen.

Böhmer bekräftigte, der Welterbe-Titel der UNESCO biete eine Vielzahl von Chancen und Möglichkeiten für eine nachhaltige soziale, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung:

„Das Welterbe verbindet Menschen mit ihrer Heimat, ihrer Geschichte und damit ihrer Identität und sichert die Grundlagen ihrer Natur und Kultur im internationalen Kontext. Gleichzeitig hat das Welterbe eine globale Dimension, da es die Stätten, ihren Erhalt und die Zusammenarbeit vieler Menschen weltweit zu einer gemeinsamen Aufgabe der Menschheit macht.“

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