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Kunst-Biennale Venedig: Ausblick auf den Deutschen Pavillon

11.02.2015 - Artikel

Anfang Mai öffnet der Deutsche Pavillon der 56. Kunst-Biennale von Venedig seine Türen für ein internationales Publikum. Am 10.02. wurde das Ausstellungskonzept des Pavillions in Berlin vorgestellt.

Die Künstler, die den Deutschen Pavillon in diesem Jahr gestalten
Die Künstler, die den Deutschen Pavillon in diesem Jahr gestalten© Manuel Reinartz

Der Deutsche Pavillon der 56. Kunst-Biennale von Venedig öffnet Anfang Mai 2015 seine Türen für ein internationales Publikum. Anlässlich einer Vorstellung des Ausstellungskonzeptes am 10. Februar in Berlin hob der Leiter der Kulturabteilung im Auswärtigen Amt, Andreas Görgen, den Beitrag der Kunst-Biennale zum weltweiten Kulturaustausch hervor. Das Auswärtige Amt ist Hauptförderer des Deutschen Pavillons in Venedig.

Zu besichtigen ist der Deutsche Pavillon der 56. Kunst-Biennale in Venedig erst ab Mai 2015 - doch schon jetzt präsentierte der Kurator des Deutschen Pavillons, Florian Ebner, den aktuellen Stand der Planungen. Ebner, Leiter der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang Essen, war im März 2014 von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zum Kurator des offiziellen deutschen Beitrags für die Biennale 2015 berufen worden.

Der Deutsche Pavillon wird in diesem Jahr durch den Medienkünstler Olaf Nicolai, die deutsche Filmemacherin Hito Steyerl, den Fotografen Tobias Zielony sowie die in Kairo lebende Filmemacherin Jasmina Metwaly und den Blogger Philip Rizk bespielt. Im Mittelpunkt steht die Fotografie als zentrale Form des dokumentarischen Arbeitens. Der Schwerpunkt wrid dabei vor allem auf die Digitalisierung gelegt. Alle Arbeiten entstehen speziell für den Deutschen Pavillon und werden dort zum ersten Mal gezeigt.

Auswärtige Kulturpolitik: Von Repräsentation zu Ko-Produktion

Vorstellung des aktuellen Planungsstandes zum Deutschen Pavillon in Berlin
Vorstellung des aktuellen Planungsstandes zum Deutschen Pavillon in Berlin© Manuel Reinartz

Anlässlich der Vorstellung des Pavillon-Konzepts betonte der Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, Andreas Görgen, mit der Förderung des Deutschen Pavillons leiste das Auswärtige Amt einen Beitrag zur Darstellung Deutschlands auf dem internationalen Kunstmarkt sowie zum weltweiten Kulturaustausch. Der Ansatz der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik habe sich gewandelt – von kultureller Repräsentation hin zu kultureller Ko-Produktion. Entscheidend sei deshalb kulturelle Offenheit nach innen wie nach außen.

Der Deutsche Pavillon ist einer von etwa 80 nationalen Beiträgen und gehört seit 1950 zum Ressortvermögen des Auswärtigen Amts. Der Kurator des Pavillons wird vom Bundesaußenminister auf Vorschlag des Kunst- und Ausstellungsausschusses des Auswärtigen Amts ernannt, dem namhafte Experten aus der deutschen Kunst- und Museumslandschaft angehören. Das Auswärtige Amt ist Hauptgeldgeber für den Deutschen Pavillon in Venedig.

Zuletzt hatte Deutschland 2011 den Goldenen Löwen für seinen Pavillon mit Arbeiten von Christoph Schlingensief gewonnen.

Weitere Informationen

www.deutscher-pavillon.org

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