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Abschluss der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“

01.10.2014 - Artikel

Staatsministerin Maria Böhmer hat am 30.09. an der nationalen Konferenz zum Abschluss der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ in Bonn teilgenommen.

Eröffnung des Panels Brücke nach Nagoya
Eröffnung des Panels „Brücke nach Nagoya“© DUK/Jo Hempel

Staatsministerin Maria Böhmer hat am 30.09. an der nationalen Konferenz zum Abschluss der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ in Bonn teilgenommen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission organisierte Konferenz diente dem Ausblick auf die internationale Abschlusskonferenz der UN-Dekade in Nagoya in Japan im November 2014 sowie einer Rückschau auf zehn Jahre Engagement in Deutschland, der Benennung von Zielen über die UN-Dekade hinaus.

Böhmer eröffnete das Panel „Brücke nach Nagoya - Bildung für Nachhaltige Entwicklung International“, auf dem Experten aus Japan, Kanada und von der UNESCO über die notwendigen globalen Anstrengungen im Bereich der Bildung auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen nachhaltigen Entwicklung der Welt diskutierten.

Staatsministerin Maria Böhmer mit dem Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission, Walter Hirche
Staatsministerin Maria Böhmer mit dem Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission, Walter Hirche© DUK/Jo Hempel

Einsatz für anspruchsvolle Klima- und Entwicklungsziele

Die Staatsministerin würdigte die Erfolge der UN-Dekade in Deutschland und sagte nach der Veranstaltung, es sei bemerkenswert, dass das Engagement und die Arbeit, die in Deutschland bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung geleistet werde, international so hohe Anerkennung erfahre. Böhmer erklärte weiter:

Deutschland setzt sich für anspruchsvolle nachhaltige Klima- und Entwicklungsziele ein. Es ist Vorreiter aus tiefer Überzeugung seiner Bürger und der Erkenntnis, dass ‎das Handeln des einzelnen immer auch Folgen für andere hat. Daher sind wir auf Netzwerke mit unseren Nachbarn in Nord und Süd, in Ost und West, angewiesen.‎

Nachhaltige Entwicklung braucht Kooperation

Nachhaltige Entwicklung könne nur im Konsens mit den internationalen Partnern gelingen, so die Staatsministerin weiter. Deutschland wolle hier mit gutem Vorbild vorangehen:

Nachhaltige Entwicklung braucht internationale Kooperation in allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit, im ökonomischen, im ökologischem und im sozialen Bereich.

Dazu gehöre auch und vor allem die Bildung: Sie sei der Schlüssel zum Erfolg und helfe, einen Kompass zu finden in einer immer komplexer werdenden Welt. Zum Abschluss bekräftigte dBöhmer:

Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Finanz- und Lebensmittelkrisen, Ressourcenknappheit und Umweltverschmutzung, Krankheiten und Epidemien, zeigen uns deutlich: Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchen Wissen und Kompetenzen, um diese Herausforderungen nachhaltig zu meistern.

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