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Staatsministerin Pieper überreicht Abschlusszeugnisse an irakische Stipendiaten

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Im Rahmen des Projekts „Irak-Horizonte“ haben vierzehn junge irakische Fachkräfte drei Monate in Deutschland verbracht, um ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen und in deutschen Unternehmen hospitiert. Nun erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse im Auswärtigen Amt.

Der 2. Jahrgang des deutsch-irakischen Ausbildungsprojekts „Irak-Horizonte 2015: Heute säen, morgen ernten“ wurde am 24.11. zum erfolgreichen Abschluss: 18 junge Berufstätige aus allen Teilen des Irak erhalten im Beisein von Staatsministerin Cornelia Pieper im Auswärtigen Amt in Berlin ihre Abschlusszeugnisse.

Abschluss
Im Saal© Henrik Ahrens

Die Teilnehmer haben in den vergangen vierzehn Wochen über das Goethe-Institut Deutschkenntnisse vermittelt bekommen sowie in deutschen Unternehmen hospitiert. Die Initiative setzt auf zukunftsorientierte Fortbildung und lebendigen interkulturellen Austausch, um junge Fachkräfte aus dem Irak und deutsche Unternehmer zusammenzuführen.

Aus Anlass der Veranstaltung erklärte Staatsministerin Pieper (23.11.):

„Irak steht vor enormen Herausforderungen – nicht nur politisch, sondern auch beim wirtschaftlichen Wiederaufbau. Gut ausgebildete junge Irakerinnen und Iraker sind unverzichtbar, damit diese Herausforderungen bestmöglich angegangen werden können. Mit „Irak Horizonte“ setzen wir hier an, indem wir jungen Irakerinnen und Irakern eine zusätzliche Ausbildungsperspektive eröffnen.“

Zeugnisübergabe
Zeugnisübergabe© Henrik Ahrens

„Irak-Horizonte 2015: Heute säen, morgen ernten“ ist eine Gemeinschaftsinitiative des Auswärtigen Amts, des Goethe-Instituts, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und des Bundesverbandes der deutschen Industrie. Es wird vom Auswärtigen Amt finanziert. „Irak Horizonte“ fügt sich damit in die vielfältigen Bemühungen der Bundesregierung ein, Irak auf dem Weg der politischen Stabilisierung und beim Wiederaufbau zu helfen.

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