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Licht gegen die Dunkelheit - Staatsministerin Böhmer begeht Chanukka in Berlin

Die Chanukkia in Berlin

Die Chanukkia vor dem Brandenburger Tor, © AA

17.12.2014 - Artikel

Am 16. Dezember nahm Staatsministerin Böhmer am feierlichen Lichterzünden zu Beginn des jüdischen Chanukka-Festes 2014 in Berlin teil.

Staatsministerin Maria Böhmer nahm gemeinsam mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und Vertreterinnen und Vertretern von Religionsgemeinschaften am feierlichen Lichterzünden zu Beginn des jüdischen Chanukka-Festes 2014 in Berlin teil.

Am 16. Dezember 2014 begann das jüdische Chanukka-Fest. Zu Chanukka wird acht Tage lang an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr erinnert. An jedem Tag des Festes wird eine weitere Kerze an dem achtarmigen Kerzenleuchter, der Chanukkia, entzündet. In Berlin steht der größte Chanukka-Leuchter Europas vor dem Brandenburger Tor.

Zeichen für Hoffnung und Versöhnung

Das Zünden der Lichter auf dem Chanukka-Leuchter sei ein besonderes Ereignis und ein wunderbarer Beweis für die Wiederbelebung des jüdischen Glaubens in Berlin und Deutschland, sagte die Staatsministerin.

Staatsministerin Böhmer erinnerte in diesem Zusammenhang an die besondere Verantwortung der Deutschen: "Wir werden unsere Geschichte und die Shoa als untrennbaren Teil nie vergessen."

Kein Platz für Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit

Staatsministerin Böhmer
Staatsministerin Böhmer© AA

In ihrer Rede appellierte die Staatsministerin, gemeinsam Verantwortung für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit in der Welt zu übernehmen. Dazu gehöre auch, sich denen entgegenzustellen, die im Namen der Religion Krieg führten und Terror verbreiteten.

"In Deutschland ist kein Platz für Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, kein Platz für Hass und Gewalt", bekräftigte die Staatsministerin. Es sei ihr wichtig, dass sich Menschen aller Religionen und Kulturen in Deutschland willkommen fühlten.

In ihrer Rede gedachte die Staatsministerin auch der Menschen, die von Konflikten und Gewalt bedroht sind:

Am heutigen Tag wollen wir das Licht der Freiheit und des Friedens entzünden und weitergeben, an all jene, die von bewaffneten Konflikten und Gewalt bedroht sind, an Frauen und Kinder, die unermessliches Leid erfahren, an Menschen, die Angehörige und Freunde, ihr Hab und Gut verloren haben und aus ihrer Heimat vertrieben werden.

Die vollständige Rede von Staatsministerin Maria Böhmer können Sie hier nachlesen.

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