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Schulen bauen Brücken: Staatsminsterin Böhmer ehrt Sieger des Auslandsschulwettbewerbs

14.05.2014 - Artikel

Staatsministerin Böhmer zeichnete auf der Weltkonferenz der Außenhandelskammern die drei Sieger des 4. IHK-Auslandsschulwettbewerbs 2014 aus.

Am 13. Mai überreichte Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, zusammen mit Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), auf der Weltkonferenz der Außenhandelskammern drei mit insgesamt 80.000 Euro dotierte Preise an die Sieger des 4. IHK-Auslandsschulwettbewerbs 2014.

Staatsministerin Böhmer mit den Gewinnern des 3. Platzes, der Deutschen Schule in Santiago de Chile
Staatsministerin Böhmer mit den Gewinnern des 3. Platzes, der Deutschen Schule in Santiago de Chile© AA

Die diesjährige Preisverleihung stand unter dem Motto "Schüler bauen weltweit Brücken". Preise gingen an Deutsche Auslandsschulen in der Türkei, in Irland und in Chile: Den mit 40.000 Euro dotierte erste Preis gewann die deutsche Abteilung der Istanbul Lisesi, die überdurchschnittlich begabten Schülern mit dem Projekt "Noch kein Abitur, aber schon Studierende" den Weg zum Studienstandort Deutschland ebnet. Den mit 25.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt die Deutsche Schule St. Kilian in Dublin für ihre Umweltschutzaktivitäten als "Grüne Schule". Die Deutsche Schule in Santiago de Chile belegte mit ihrem Sozialprojekt "C.A.S.A." (Centro de Acción Social del Alemán) den mit 15.000 Euro dotierten dritten Platz.

Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen

In ihrer Rede unterstrich die Staatsministerin, wie außerordentlich wichtig die Deutschen Auslandsschulen seien: Angesichts der demografischen Entwicklung und des Fachkräftemangels werde ihre Arbeit auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Böhmer wertete den Wettbewerb daher auch als Zeichen besonderer Anerkennung durch die deutsche Wirtschaft und betonte nach der Veranstaltung:

Das erfolgreiche Engagement der deutschen Wirtschaft in der ganzen Welt wäre nicht möglich ohne die Arbeit der Deutschen Auslandsschulen.

Schulen bauen Brücken nach Deutschland

Die Schulen böten exzellente Bildungsmöglichkeiten für die Kinder der für deutsche Unternehmen im Ausland tätigen Mitarbeiter. Dank ihrer Offenheit für Kinder aller Nationalitäten würden die Schulen darüber hinaus aber zunehmend Brücken nach Deutschland bauen, so die Staatsministerin:

Die Deutschen Schulen sind lebendiger Ausdruck unserer Willkommenskultur. Sie sind das nachhaltigste Mittel, um junge Menschen für unser Land, unsere Sprache und unsere Kultur zu begeistern. Sie gewinnen weltweit die Herzen junger Menschen und unterstützen unser Land im globalen Wettbewerb um die besten Köpfe.

Auch am deutschen Modell der dualen Berufsausbildung seien laut Böhmer viele Länder interessiert. Die Deutschen Auslandsschulen bereiteten ihre Schüler nicht nur auf akademische Berufe, sondern in einigen Fällen auch auf Handwerksberufe vor. Gemeinsam mit den Außenhandelskammern und der Wirtschaft vor Ort wolle man die duale Ausbildung an Deutschen Schulen weiter ausbauen, bekräftigte die Staatsministerin.

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