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Musik, Theater, Tanz -Programmarbeit gefördert durch das Auswärtige Amt

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Die kulturelle Programmarbeit in den Bereichen Musik/Theater/Tanz dient der Präsentation Deutschlands als innovative und vielfältige Kulturnation sowie der Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure im künstlerischen Bereich.

Tänzer proben am Mittwoch (10.11.2010) im Haus der Berliner Festspiele in Berlin das Stück Continu von Sasha Waltz.
Tanzszene© picture alliance / dpa

Die kulturelle Programmarbeit in den Bereichen Musik/Theater/Tanz dient der Präsentation Deutschlands als innovative und vielfältige Kulturnation sowie der Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure im künstlerischen Bereich. Die kulturelle Programmarbeit ist in herausragender Weise geeignet, interkulturelle Begegnungen und Kommunikation auch jenseits des politischen Diskurses zu ermöglichen. Projekte im Bereich Musik/Theater/Tanz werden in erster Linie vom Goethe-Institut durchgeführt.

Musik

Die Musik spielt in der Wahrnehmung der deutschen Kultur im Ausland eine besondere Rolle. Das liegt an der herausragenden deutschen Musiktradition, aber auch an der Vielfalt und Qualität des aktuellen deutschen Musiklebens, im professionellen wie im Amateurbereich. Konzerte deutscher Musikerinnen und Musiker im Ausland und insbesondere die Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern im Ausland sind besonders geeignet, diese ausgeprägte Musikkultur im Ausland zu vermitteln und auch über Sprachbarrieren hinweg Zusammenarbeit und Verständigung zu schaffen. Die musikalische Auslandsarbeit des Goethe-Instituts auf der professionellen Ebene umfasst Konzeption, Besetzung und Durchführung von Einzelkonzerten, Tourneen, Meisterkursen, Workshops und Symposien. Im Amateur- und Nachwuchsbereich fördert das Goethe-Institut musikalische Austauschprojekte, die die Begegnung zwischen Menschen verschiedener Länder durch die gemeinsame künstlerische Arbeit ermöglichen.

Theater/Tanz

Das deutsche Theater ist im Ausland für seine Vielfalt und die hervorragende Qualität seiner Ensembles bekannt. Nirgendwo sonst gibt es eine vergleichbar große Dichte an öffentlich geförderten großen Theatern. Aktuelles deutsches Theater erregt Aufmerksamkeit durch seine Fähigkeit, gesellschaftliche Realität auf die Bühne zu holen, ebenso wie durch seine formale Experimentierfreude. Dabei erweisen sich die Inszenierungen als so vielschichtig, dass sich gerade bei der Präsentation im Ausland immer neue Bezüge und Deutungen anbieten.

Zeitgenössischer Tanz aus Deutschland ist weltweit gefragt, sowohl im Bereich der Stadttheater-Produktionen und der großen unabhängigen Ensembles als auch im Bereich der freien Szene.

Das Goethe-Institut vermittelt und fördert Gastspiele deutscher Theater und Tanzensembles im Ausland und ist Partner internationaler Koproduktionen. Über seine Auslandsinstitute trägt es mit vielen kleineren Projekten – wie etwa Gastregien/Gastchoreografien, Workshops, Szenische Lesungen neuer deutscher Dramatik – zum Austausch im Theaterbereich bei. Die "kulturelle Zweibahnstraße" findet ihren Ausdruck in einem gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut durchgeführten Hospitationsprogramm für ausländische Theaterleute sowie der Förderung von Gastspielen aus Transformations- und Entwicklungsländern.

Für Spielbegegnungen im Inland sowie im Ausland stellt das Auswärtige Amt ferner Mittel zur Vergabe über den Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) zur Verfügung.

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