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„Irak-Horizonte 2015“ – Junge Irakerinnen und Iraker zu Gast in Deutschland

14.05.2015 - Artikel

Das vom Auswärtigen Amt geförderte Programm bringt hochqualifizierte Fachkräfte aus Irak und deutsche Unternehmen zusammen.

Das vom Auswärtigen Amt geförderte Programm „Irak-Horizonte“ bringt hochqualifizierte Fachkräfte aus Irak mit deutschen Unternehmen zusammen. Ziel der Initiative ist es, den interkulturellen Austausch und die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern zu stärken und einen nachhaltigen Beitrag zum Wiederaufbau in Irak zu leisten.

Gruppenfoto im Auswärtigen Amt
Gruppenfoto im Auswärtigen Amt© Goethe-Institut/Ludewig

„Ich habe unglaublich viele und vielschichtige Erfahrungen gewonnen. Die deutsche Sprache ist und bleibt ein Bindeglied zu den vielen netten und interessanten Menschen, die die Gruppe im Verlauf des mehr als drei Monate dauernden Projekts kennenlernen konnte. Durch sie haben wir die deutsche Kultur, das Denken, die deutsche Geschichte und die Arbeitsabläufe in Deutschland intensiver begreifen können.“

Das berichtet Hasan Chichan, ein irakischer Arzt und Teilnehmer des Programms „Irak-Horizonte“ im Programmjahr 2013/14. Das Programm ist eine Gemeinschaftsinitiative des Auswärtigen Amts (AA), des Goethe-Instituts und des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Es soll den interkulturellen Austausch und die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Irak stärken und den Wiederaufbau des Landes nachhaltig voranbringen.

Entscheidungsträger in Irak fördern

Teilnehmerin des Programms Irak Horizonte
Teilnehmerin des Programms „Irak Horizonte“© Goethe-Institut/Ludewig

Junge, bereits berufstätige irakischer Akademiker werden im Rahmen des Programms weitergebildet, um ein Netzwerk von qualifizierten und an Deutschland interessierten Entscheidungsträgern in der Regierung und in Unternehmen in Irak aufzubauen. Deutsche Unternehmen erhalten durch das Projekt die Möglichkeit, neue Netzwerke zu knüpfen und ihre bereits bestehenden Geschäftskontakte auszubauen.

In einzigartiger Zusammenarbeit von Sprach- und Kulturmittlern und der deutschen Wirtschaft lernen die Teilnehmer durch intensives Sprachtraining und mehrwöchige Hospitationen in Unternehmen Deutschland und dessen Wirtschaftsleben kennen.

„Für die Gruppe ist es auch eine sehr schöne Erfahrung gewesen, mit Landsleuten aus allen Landesteilen des Irak zusammen zu kommen. Dadurch haben wir eine enorme Horizonterweiterung in Bezug auf unser eigenes Heimatland erfahren“, berichtet Hasan Chichan weiter. „Ich hoffe, dass auch umgekehrt die Menschen in Deutschland durch das persönliche Kennenlernen mit den Irakern einen anderen Blickwinkel auf mein Heimatland erhalten haben - denn Irak ist nicht nur von Gewalt, Chaos und Konflikten beherrscht, wie die Presse dies täglich vermittelt.“

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