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Klima

Eisberg

Eisberg, © picture alliance / Lonely Planet Images

Artikel

Der weltweite Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit und fordert von der internationalen Staatengemeinschaft engagiertes und zeitnahes Handeln.

Energie- und Klimafragen sind eng miteinander verknüpft, bergen aber ganz unterschiedliche Herausforderungen: Der steigende Verbrauch fossiler Energieträger forciert den Klimawandel - mit gravierenden Folgen für viele Regionen der Welt. Die Bundesregierung setzt sich konsequent für Klimaschutz ein.

Gleichzeitig müssen Staaten in einer Welt wachsenden Wettbewerbs um Ressourcen und steigender Rohstoffpreise die Energieversorgung ihrer Volkswirtschaften sicherstellen.

Erhöhte Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energiequellen erlauben es, weniger Kohle, Öl und Gas zu verbrennen. Dies vermindert den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase und reduziert die Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger.

Moderne Volkswirtschaften brauchen beides: Eine verlässliche Energieversorgung ebenso wie langfristig nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Dies kann nur gelingen, wenn die Partner international zusammenarbeiten, um Energieeffizienz, einen ausgewogenen Energiemix und technische Fortschritte zu fördern. Zusätzlich ist ein intensiver Dialog zwischen Liefer-, Transit- und großen Verbraucherländern nötig, um die ungestörte Versorgung mit fossilen Energieträgern sicherzustellen. Auch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise nimmt dem Gebot, Lösungen für diese Aufgaben zu finden, nichts von seiner Dringlichkeit. Vorschläge für eine „Green Recovery“ oder einen „Global Green New Deal“ zeigen, dass Lösungen, die Wirtschaft, Klima und Umwelt zugleich helfen, möglich sind.

EU-Politik

Deutschland legte während seiner EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 einen Schwerpunkt auf die europäische und internationale Abstimmung in diesen Fragen und stieß damit zu einem im weltweiten Vergleich frühen Zeitpunkt konkrete Politikmaßnahmen an. Der Europäische Rat beschloss unter deutschem Vorsitz im März 2007 einen „Europäischen Energie-Aktionsplan“ und unterstrich die Notwendigkeit, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad zu begrenzen.

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