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Die Europäische Union und der Arktische Rat

25.10.2013 - Artikel

Angesichts der steigenden geostrategischen und geoökonomischen Bedeutung der Arktis befasst sich auch die EU zunehmend mit der Polarregion. Dänemark, Finnland und Schweden sind Mitglieder der Europäischen Union und ebenso des Arktischen Rats. 2012 hat sich die EU selbst um den Beobachterstatus im AR beworben.

Schwerpunkte der im April 2013 veröffentlichten Arktispolitik der Europäischen Union sind unter anderem die Kooperation mit Drittstaaten sowie der Einsatz umweltfreundlicher und risikoarmer Technologien im Rohstoffabbau und in der Schifffahrt. Zudem fördert sie die Erforschung der Arktisregion – allein in den vergangenen zehn Jahren hat sie ca. 200 Millionen Euro in die Polarforschung investiert.

Die EU bringt sich in der Arktis bereits über das EU-Grönland-Partnerschaftsabkommen ein, das die nachhaltige Entwicklung Grönlands unterstützt. Gerne würde sie ihr Engagement in der Polarregion ausweiten. Einen Beitrag hierzu könnte auch die Europäische Investitionsbank leisten, die in einzelnen Regionen der Arktis schon für den Aufbau einer Energie-, Umwelt-, Verkehrs- und Forschungsinfrastruktur eintritt.

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