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Die Initiative #CSRhumanitär: Gemeinsam humanitäre Verantwortung übernehmen

Die Initiative wurde vom Auswärtigen Amt ins Leben gerufen.

Die Initiative wurde vom Auswärtigen Amt ins Leben gerufen., © #CSRhumanitär/ich.tv

15.02.2017 - Artikel

Die Initiative des Auswärtigen Amts soll den Austausch zwischen der Wirtschaft und humanitären Akteuren fördern und neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit entwickeln.

Der Bedarf an Humanitärer Hilfe weltweit wächst. Der steigende Bedarf erfordert eine Stärkung des humanitären Systems und effiziente Partnerschaften zwischen Gebern und Hilfsorganisationen. Das Auswärtige Amt koordiniert die Humanitäre Hilfe der Bundesregierung und setzt sich für Innovationen in der Humanitären Hilfe – wie die Einbindung neuer Akteure und Geber – ein.

Die Initiative #CSRhumanitär fördert neue Ansätze, mit denen die Wirtschaft ihre gesellschaftliche Verantwortung für die globalen humanitären Herausforderungen annimmt und bedarfsgerechte Humanitäre Hilfe unterstützt. Dabei sind Unternehmen vielfach schon heute ein wertvoller Partner bei der Bewältigung akuter humanitärer Notsituationen und können maßgeblich zur Effizienzsteigerung in der Humanitären Hilfe sowie zum Ausbau der Nothilfe-Kapazitäten beitragen.

Welche Zielsetzung hat die Initiative?

Business-Dialog im Auswärtigen Amt
Business-Dialog im Auswärtigen Amt© #CSRhumanitär/ich.tv

Jenseits von Philantropie will die Initiative Potenzial für unternehmerisches Engagement entlang des Kerngeschäfts wecken (Know-How-Transfer, Mitarbeitermobilisierung, materielle Ressourcen) und bietet eine Plattform, um den Status quo der Humanitären Hilfe weiterzuentwickeln und das Gesicht der zukünftigen Katastrophenhilfe mitzugestalten. Die Initiative fördert den Dialog zwischen der Wirtschaft und humanitären Akteuren. Der Dialog über Möglichkeiten und Grenzen in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit soll helfen, gemeinsame und innovative Ansätze zu entwickeln, damit bedarfsgerechte, kulturell und sozial adäquate Humanitäre Hilfe im Ausland geleistet werden kann.

Methode und Instrumente

#CSRhumanitär verfolgt einen trisektoralen, partizipativen Stakeholder-Ansatz. Dabei werden im Rahmen von Befragungen und Dialogveranstaltungen durch die Teilnehmer des Prozesses (Vertreter der Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft) humanitäre Bedarfe formuliert und Wege für die Zusammenarbeit erarbeitet. Um den vertrauensvollen Austausch zu ermöglichen, wird dabei besonders auf eine Kommunikation auf Augenhöhe Wert gelegt.

Realisierung durch Multi-Stakeholder-Dialog

  • Bedarfe humanitärer Akteure erfassen
  • Potenziale der Wirtschaft erfassen
  • Gemeinsame Sprache und Vertrauen schaffen
  • Kontextanalysen

Kooperationspartner Aktion Deutschland Hilft

Eine Umfrage unter den Unterstützern der Initiative ergab, dass die Bereiche Gesundheit und Logistik besonders hohe Relevanz für unternehmerisches Engagement in der Humanitären Hilfe haben.
Eine Umfrage unter den Unterstützern der Initiative ergab, dass die Bereiche Gesundheit und Logistik besonders hohe Relevanz für unternehmerisches Engagement in der Humanitären Hilfe haben.© #CSRhumanitär/ich.tv

Aktion Deutschland Hilft e.V. ist durch das Auswärtige Amt mit der Konzeption und Durchführung der Initiative #CSRhumanitär beauftragt worden.

Um diesem Mandat gerecht zu werden, legt Aktion Deutschland Hilft besonders Wert auf eine transparente Kommunikation mit Wirtschaft und humanitären Akteuren. Das Bündnis steht seit 2005 im Dialog mit Unternehmen, die sich in der Humanitären Hilfe engagieren und tauscht sich mit ihnen über die spezifischen Besonderheiten in diesem Kontext regelmäßig aus.

Interessierte Unternehmen und humanitäre Hilfsorganisationen sind herzlich eingeladen, den Dialogprozess mitzugestalten!

Hier finden Sie ein Erklärvideo zur Initiative #CSRhumanitär

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