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"Humanitäre Hilfe als Ausdruck der Solidarität"

Außenminister Maas trifft IKRK-Präsident Maurer

Außenminister Maas trifft IKRK-Präsident Maurer, © Felix Zahn/photothek.net

13.09.2018 - Artikel

Im Treffen mit Peter Maurer, dem Präsidenten des Internationalen Komites vom Roten Kreuz, sichert Außenminister Maas auch weiterhin deutsche Unterstützung zu.

Beide sprachen über die drohende humanitäre Katastrophe im syrischen Idlib, die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Helfer, schwierigen Zugang zu Notsituationen für viele Helfer, sowie eine Vertiefung ihrer Zusammenarbeit.

Anlässlich des Besuchs von Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), sagte Außenminister Maas am 13. September in Berlin:

Humanitäre Hilfe ist Ausdruck der Solidarität und der Menschlichkeit und somit zentraler Baustein deutscher Außenpolitik.

Wie arbeitet Deutschland mit dem IKRK zusammen?

Das IKRK ist für Deutschland ein zentraler Partner in der humanitären Hilfe und in Fragen des humanitären Völkerrechts. Die Organisation hat sich strikt den humanitären Prinzipien  verschrieben und ist in politischen Konflikten unparteiisch. Sie genießt daher oft gute Zugangsmöglichkeiten für ihre Helfer selbst dort, wo andere humanitäre Organisationen ausgeschlossen werden.

Ein wachsendes Problem für viele humanitäre Helfer ist, dass sie selbst zur Zielscheibe von Angriffen werden. Hierzu sagte Außenminister Maas:

Die Hilfe muss bei den Menschen ankommen. Es ist unfassbar, dass es immer mehr Angriffe auf humanitäre Helfer und medizinische Einrichtungen gibt – ein eklatanter Verstoß gegen mühsam errungenes humanitäres Völkerrecht! Einer Rückkehr zur Barbarei können wir nicht tatenlos zusehen. Deshalb wird der Schutz humanitärer Helfer und humanitärer Zugänge ein zentrales Anliegen unserer Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat sein.

2017 war Deutschland drittgrößter Geber des IKRK. Die vielen humanitären Notlagen weltweit und die fortwährenden Angriffe auf humanitäre Helfer und Einrichtungen machen den ständigen Dialog und unsere enge Zusammenarbeit mit dem IKRK unverzichtbar. Auch 2018 unterstützt Deutschland das IKRK daher mit rund 150 Millionen Euro. 

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