Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Die richtige Beratung für die humanitären Helfer

23.08.2016 - Artikel

Menschen zu helfen, die durch Naturkatastrophen, Krisen oder Konflikte in Not geraten sind, ist das Ziel humanitärer Hilfe. Das Auswärtige Amt finanziert nun ein neues Förderprogramm.

Menschen zu helfen, die durch Naturkatastrophen, Krisen oder bewaffnete Konflikte in akute Not geraten sind, ist das Ziel humanitärer Hilfe. Das Auswärtige Amt finanziert daher das Förderprogramm „Humanitäre Hilfe“, mit dem sich das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) für die Zusammenarbeit von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen einsetzt und diese berät – damit die humanitären Akteure im Feld erfolgreich ihren Beitrag leisten können.

Ziel: Zusammenarbeit fördern

Hilfslieferungen im Libanon
Hilfslieferungen im Libanon© DRK, Brunnert

Das ifa hat es sich zum Ziel gemacht, die Zusammenarbeit von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zu fördern und Projekte in den Einsatzregionen weltweit zu unterstützen. Zeitgemäße humanitäre Hilfe durch zivilgesellschaftliche Organisationen zeichnet sich durch eine Bandbreite vielfältiger Methoden und kreativer Strategien aus. Gleichzeitig ist jeder Einsatz einzigartig und stellt hohe Anforderungen an die handelnden Akteure. In der konkreten Projektarbeit erfordert dies neben einer gehörigen Portion Mut und Einfühlungsvermögen ein konfliktsensitives Auftreten sowie ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit an die sich schnell verändernden Situationen in kulturell fremden Kontexten.

Beratung entlang der ganzen Palette

Humanitäre Maßnahme finanziert vom Auswärtigen Amt
Humanitäre Maßnahme finanziert vom Auswärtigen Amt© AA

Bei der Vorbereitung der humanitären Organisationen auf die mannigfaltigen Herausforderungen ihrer Einsätze setzt nun das vom Auswärtigen Amt finanzierte Förderprogramm „Humanitäre Hilfe“ an: Das ifa berät Partnerorganisationen im In- und Ausland sozusagen „von A-Z“. Das heißt von der Antragstellung und Durchführung von Maßnahmen über die Erstellung von Berichten bis hin zur Weiterentwicklung von Instrumenten des Projekt- und Wirkungsmanagements. Es schafft damit die Grundlage für erfolgreiche humanitäre Hilfe im Feld. Ziel aller Maßnahmen ist die frühe Erkennung von Notlagen und eine schnelle, flexible und unbürokratische Arbeit vor Ort – damit Hilfe die Betroffenen schnell und effizient erreichen kann.

Mit ifa schneller und effizienter werden

Wasserpumpe in einer Siedlung im Südsudan
Wasserpumpe in einer Siedlung im Südsudan© picture alliance/dpa

In besonders häufig von Naturkatastrophen betroffenen Regionen wie etwa in Asien soll sich dadurch nun die Reaktionszeit verkürzen: Durch das Auswärtige Amt zugesagte Mittel können künftig noch schneller bereitgestellt werden. In direkter Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen übernimmt dabei das ifa in enger Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt die administrative Abwicklung und betreut die Projektumsetzung. Im Idealfall vergehen nur wenige Stunden zwischen dem Bekanntwerden der Notlage und dem Startschuss für Hilfsmaßnahmen. Angesichts der verstärkt auftretenden tropischen Wirbelstürme und Überschwemmungsereignisse oder mit Blick auf Erdbeben wie etwa in Nepal 2015 kann das ifa-Förderprogramm die professionelle und schnelle Durchführung humanitärer Projekte ermöglichen.

Zum Weiterlesen

Humanitäre Hilfe

Verwandte Inhalte

Schlagworte

nach oben