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Staatsministerin Böhmer eröffnet ALNAP-Treffen im Auswärtigen Amt

03.03.2015 - Artikel

Im Weltsaal des Auswärtigen Amtes eröffnete Staatsministerin Böhmer am 3. März das Jahrestreffen des „Active Learning Network for Accountability and Performance in Humanitarian Action“ (ALNAP).

Im Weltsaal des Auswärtigen Amtes eröffnete Staatsministerin Böhmer am 3. März das Jahrestreffen des „Active Learning Network for Accountability and Performance in Humanitarian Action“ (ALNAP).

„Die Anzahl und Intensität der bewaffneten Konflikte und humanitären Krisen nehmen weltweit dramatisch zu“, sagte Staatsministerin Böhmer in ihrer Rede vor den Vertreterinnen und Vertretern von VN-Organisationen wie UNHCR, UN-OCHA, WFP, UNICEF, Nichtregierungsorganisationen, Rotem Kreuz und Rotem Halbmond, Think Tanks und vielen mehr. „Dazu gehören beispielsweise die Ukraine-Krise, der Gaza-Konflikt, die bewaffneten Auseinandersetzungen in Syrien, die Ebola-Epidemie, die Situation im Nordirak, der Vormarsch der Terrororganisation ISIS. Jede Krise bedeutet für die betroffenen Menschen unendliches Leid und oftmals der Verlust ihrer Heimat.„

Einsatz für Menschen in Not

Staatsministerin Böhmer bei der Eröffnung des ALNAP-Treffens
Staatsministerin Böhmer bei der Eröffnung des ALNAP-Treffens© AA

Bei dieser Gelegenheit dankte Böhmer den Mitgliedern des Netzwerkes für ihren unermüdlichen Einsatz für Menschen in Not. Die humanitären Herausforderungen werden immer dynamischer und komplexer, so Böhmer. Es gehe angesichts der Vielzahl von Herausforderungen auch darum, das internationale humanitäre System leistungsstärker und zukunftsfähig zu gestalten.

Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, richtet das Auswärtige Amt eine eigenständige Abteilung für Krisenprävention, Stabilisierung und Konfliktnachsorge ein: „Damit wollen wir alle die Fähigkeiten bündeln, die uns ermöglichen, das ganze Spektrum von Krisen intensiver zu behandeln und nicht nur die akute Konfliktphase“, erklärte Böhmer. In einem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Vereinten Nationen, des Deutschen Roten Kreuzes, Technischen Hilfswerks und Nichtregierungsorganisationen hatte sich die Staatsministerin Mitte Januar über die Lage der Menschen im Irak und notwendige Hilfsmaßnahmen informiert. Ein wichtiger Aspekt des Austausches war neben der Notwendigkeit einer rascher Bereitstellung von Soforthilfen auch der Aufbau von mittelfristig angelegten Hilfs-Strukturen.

Im Mai 2016 wird zum ersten Mal der Humanitäre Weltgipfel stattfinden. Er wird sich mit den zentralen Herausforderungen in der humanitären Hilfe, denen die internationale Gemeinschaft gegenübersteht, auseinandersetzen und Lösungsansätze diskutieren. Staatsministerin Böhmer sagte dazu:
„Vom ALNAP-Treffen in Berlin soll hier und heute ein Signal für den Humanitären Weltgipfel ausgehen, dass das internationale humanitäre System weiter stärkt und dazu beiträgt, die Not der Menschen in Krisen und Konflikten deutlich zu lindern.“

Lesen Sie hier die vollständige Rede der Staatsministerin

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