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Humanitäre Katastrophe verhindern: Mehr Hilfe für Zentralafrika

Aus einem Helikopter des Welternährungsprogramms werden Nahrungsmittel entladen.

Aus einem Helikopter des Welternährungsprogramms werden Nahrungsmittel entladen., © Marco Frattini/WFP

08.12.2017 - Artikel

Im Kongo haben anhaltende Kämpfe haben Millionen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Viele Kinder sind schwer mangelernährt. Das Auswärtige Amt stellt jetzt mehr Hilfe bereit.

Das Auswärtige Amt stellt weitere 28 Millionen Euro bereit, um humanitäre Hilfsprojekte in Zentralafrika zu finanzieren. Mit den Mitteln wird die Arbeit des Welternährungsprogramms WFP und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz IKRK in den Schwerpunktländern Demokratische Republik Kongo und Zentralafrikanische Republik finanziert.Wegen anhaltender bewaffneter Konflikte sind in Kongo mehr als vier Millionen Menschen aus ihrer Heimat in andere Landesteile oder Nachbarländer geflohen. Insbesondere in der zentralen Krisenregion Kasai ist die Lage angespannt. Mehr als drei Millionen Menschen sind dort auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. 400.000 Kinder sind von akuter Mangelernährung bedroht.

Hunderttausende Kinder sind von akuter Mangelernährung bedroht.
Hunderttausende Kinder sind von akuter Mangelernährung bedroht.© Marco Frattini /WFP

Mit der Unterstützung aus Deutschland wird das Welternährungsprogramm nun versuchen, die Lebensgrundlage für die aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen sicherzustellen.   

Deutschland hat im Jahr 2017 bisher mehr als 400 Millionen Euro für humanitäre Hilfe auf dem afrikanischen Kontinent zur Verfügung gestellt. Insbesondere bei den Hungerkrisen in Nordost-Nigeria, Südsudan und am Horn von Afrika hat sich Deutschlandintensiv engagiert und die lebensrettende Arbeit humanitärer Partnerorganisationen finanziert. 


 

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