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Mit UNRWA in den Bundestag

UNRWA-Zentrale in Gaza

UNRWA-Zentrale in Gaza, © APA Images via ZUMA Wire

11.04.2019 - Artikel

Am Mittwoch, den 10.4., hat Staatssekretär Andreas Michaelis gemeinsam mit den außenpolitischen Sprechern der CDU,  Jürgen Hardt, und der SPD, Nils Schmid, Vertreter aller Fraktionen zu einem Gespräch mit Pierre Krähenbühl, Generalkommissar von UNRWA, in den Deutschen Bundestag eingeladen.

Das Gespräch bot den Abgeordneten Gelegenheit zum intensiven, auch kritischen Austausch über die Arbeit von UNRWA in den fünf Einsatzgebieten (Gaza-Streifen, Westjordanland und Jerusalem, Jordanien, Libanon und Syrien).

Michaelis unterstrich die Bedeutung UNRWAs für die Stabilität der Nahostregion und bestätigte die auch im Koalitionsvertrag verankerte fortgesetzte Unterstützung für das Hilfswerk:

Unsere Unterstützung für UNRWA stellt keinen Widerspruch dar zu unserem Verhältnis zu Israel – im Gegenteil, es ist ein weiterer wichtiger Beitrag für Stabilität in der Region und damit für die Sicherheit Israels.
Im Austausch: Staatssektretär Michaelis und Generalkommissar Krähenbühl mit Abgeordneten
Im Austausch: Staatssektretär Michaelis und Generalkommissar Krähenbühl mit Abgeordneten© AA

UNRWA hat das Mandat für die Unterstützung von rund 5,4 Mio Palästina- Flüchtlingen. Schwerpunkte dabei sind die Bereitstellung von Nahrungsmitteln, Bildung und Gesundheitsversorgung. UNRWA betreibt insgesamt 715 Schulen und 140 Kliniken.

Deutschland war 2018 größter bilateraler Geber für UNRWA und bleibt weiterhin verlässlicher Partner des Hilfswerks.

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